DE504710C - Briefoeffner - Google Patents

Briefoeffner

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DE504710C
DE504710C DESCH91004D DESC091004D DE504710C DE 504710 C DE504710 C DE 504710C DE SCH91004 D DESCH91004 D DE SCH91004D DE SC091004 D DESC091004 D DE SC091004D DE 504710 C DE504710 C DE 504710C
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DE
Germany
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scissor blade
bar
strips
letter opener
bent
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DESCH91004D
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BENNO SCHULZ
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BENNO SCHULZ
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M7/00Devices for opening envelopes
    • B43M7/007Devices for opening envelopes with cutting blades

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  • Knives (AREA)

Description

  • Brieföffner Brieföffner mit gelenkig verbundenen, unter Federwirkung stehenden Scherenblatthaltern sind an sich bekannt. Da die Gelenkverbindung der in sich starren Scherenblatthalter als Scharnierverbindung ausgebildet ist, so muß zum mindesten das eine Scherenblatt federnd sein, damit sich beim Schneiden die Scherenblätter stets an einem Punkte berühren. Hiermit ist aber der Nachteil verbunden, daß die Messer, damit sie federn, aus verhältnismäßig schwachem Baustoff hergestellt sein müssen, wodurch aber infolge der starken Inanspruchnahme eine schnelle Ermüdung des Werkstoffes, d. h. eine baldige Unbrauchbarkeit des Brieföffners bedingt ist. Da ferner, wie bereits erwähnt, die Gelenkverbindung als Scharnierverbindung ausgebildet ist und eine auf Drehung beanspruchte Schraubenfeder dazu dient, die Scherenblätter aus der Arbeitsendin die Arbeitsanfangsstellung zurückzuführen, sind die Herstellungskosten, insbesondere dann, wenn es sich um Brieföffner mit großer Arbeitsbreite handelt, sehr hoch und ist auch die Lebensdauer einer auf Drehung stark beanspruchten Wickelfeder nicht sehr groß.
  • Diese Mängel der bekannten federnden Scharnierverbindungen werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Gelenkverbindung der Scherenblatthalter durch zwei an diesen angebogene Leisten gebildet wird, welche durch Zugfedern aufeinandergepreßt werden, und als Drehachse des beweglichen Scherenblatthalters die innere Kante seiner angebogenen Leiste dient, welche sich auf der freien Kante der angebogenen Leiste des festen Scherenblatthalters abstützt.
  • Hierdurch wird zunächst eine äußerst billige Herstellung der Gelenkverbindung ermöglicht, außerdem aber der Erfolg geschaffen, daß sowohl die Scherenblatthalter als auch die Messer starr und kräftig ausgebildet sein können, denn diese gekennzeichnete federnde Gelenkverbindung erfüllt nicht nur die Aufgabe, die beiden Scherenblatthalter in ihrer Lage zueinander zu sichern und den beweglichen Scherenblatthalter aus der Arbeitsend- in die Arbeitsanfangsstellung zurückzuführen, sondern sie preßt außerdem während des Schneidens das bewegliche Scherenblatt unter gehörigem Druck gegen das feststehende Scherenblatt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform in Abb. i in der Seitenansicht und in Abb. a in der Vorderansicht dargestellt, während Abb.3 einen Längsschnitt durch die federnde Gelenkverbindung der beiden Scherenblatthalter veranschaulicht.
  • Der Halter a für das festliegende Scherenblatt b besitzt, diesem gegenüberliegend, eine durchlaufende, senkrecht zur Grundfläche abgebogene Leiste c, während der bewegliche Halter d für das Scherenblatt e, dessen Schneide, wie an sich bekannt, unter einem Winkel zu dem feststehenden Messer b liegt, die Leiste f besitzt, die mit dem oberen Teil d des Messerträgers eine durchlaufende Kante g bildet, welche ihre Stützkante auf der Leiste c des Halters a findet.
  • Die beiden Leisten c und f werden beispielsweise durch zwei federnde Verbindungen zusammengehalten, von denen eine in einem Ausführungsbeispiel in Abb.3 dargestellt ist. Sie besteht aus den beiden Hülsen h und i, von denen die Hülse lt mit Spiel in die beiden sich deckenden Aussparungen k und l der Leisten c und f eingeführt ist und sich mit ihrem Kopf rrt gegen die Leiste f anlegt. Die Hülse i ist mit Spiel über die Hülse lt geschoben und legt sich mit ihrer freien Kante gegen die Leiste c. Die beiden Hülsen h und i sind durch eine Zugfeder n miteinander verbunden, die mit ihren beiden Enden in den Kopfenden m und o der Hülsen, beispielsweise durch Einschrauben, befestigt ist und in der Hülse /t einen gehörigen Spielraum besitzt.
  • Auf dem feststehenden Messer b ist, um das Einführen der zu öffnenden - Briefumschlagkante zu erleichtern, seitlich ein Anschlag p mit abgeschrägter Innenkante vorgesehen. Zur Bedienung des beweglichen Messerblatthalters d dient ein Handgriff q und zur Begrenzung seines Hubes in bekannter Weise ein von ihm getragener Gummipuffer r o. dgl., welcher gleichzeitig schalldämpfend wirkt.
  • Die Arbeitsweise des beschriebenen Brieföffners ist die folgende: Wird der Handgriff q niedergedrückt, dann schwingt der Messerträger d um die Gelenkkante g der Leiste f, welche sich auf der Leiste c abstützt; gleichzeitig schwingt auch die Leiste f (Pfeilrichtung Abb. 3) um diese Kante g und spannt die Feder n, welche hierbei die Hülse i fest gegen die Leiste c anzulegen sucht; gleichzeitig wird auch der Messerträger d, d. h. das Messer e infolge der Zugwirkung der Feder n auf das Widerlager in der Hülse h, gegen das festliegende Messer b angedrückt, wodurch die Schneidewirkung der Schere sehr günstig beeinflußt wird. Wird der Handgriff ya nach dem Niederdrücken des beweglichen Messers, nachdem also ein schmaler Papierstreifen von der Briefumschlagkante abgeschnitten ist, losgelassen, dann zieht die Feder it die Hülse k so weit zurück, bis der Puffer r nach oben anschlägt und ein Weiterzurückgehen des Halters d verhindert, d. h. dieser wieder in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCI-IE: i. Brieföffner mit gelenkig verbundenen starren Scherenblatthaltern, dadurch gekennzeichnet, daß als Gelenkverbindung der Scherenblatthalter (a, d) zwei an diesen angebogene Leisten (c, f) dienen, die durch eine Zugfeder aufeinandergepreßt sind, wobei als Drehachse des beweglichen. Scherenblatthalters (d) die innere Kante (g) seiner angebogenen Leiste (f) dient, welche sich auf der freien Kante der Leiste (c) des festen Scherenblatthalters (a) abstützt. z. Brieföffner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden angebogenen Leisten (c, f) von zwei mit Spiel übereinandergeschobenen Hülsen (dz, i) getragen sind, von denen die innere (h) die beiden Leisten (c, f) durchdringt und mit der Außenhülse (i) durch eine Zugfeder (e) verbunden ist.
DESCH91004D 1929-07-21 1929-07-21 Briefoeffner Expired DE504710C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982003206A1 (en) * 1981-03-12 1982-09-30 Morax Francois Device for opening envelopes or similar objects

Cited By (3)

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