DE32189C - Wiederaufschüttvorrichtung für Mahlgänge - Google Patents

Wiederaufschüttvorrichtung für Mahlgänge

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DE32189C
DE32189C DENDAT32189D DE32189DA DE32189C DE 32189 C DE32189 C DE 32189C DE NDAT32189 D DENDAT32189 D DE NDAT32189D DE 32189D A DE32189D A DE 32189DA DE 32189 C DE32189 C DE 32189C
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DE
Germany
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grinding
slide
aisles
hollow cylinder
basin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32189D
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English (en)
Original Assignee
J. MAGDELAINE & Co. in Brüssel
Publication of DE32189C publication Critical patent/DE32189C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/02Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1884 ab.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Das Mahlgut wird, wie bei den bisher bekannten Mahlmühlen, in das Halsstück oder in den Fülltrichter O eingeführt, wo das zum Mahlen nöthige Wasser dem Mahlgut zugleich zugeführt wird. Dieses letztere passirt nun die Mahlsteine zum ersten Male und lagert sich in dem kreisrunden Kanal K ab, von wo es durch Schaber M in das Becken L getrieben wird. Um nun das Mahlgut zum zweiten Male die Mühlsteine passiren zu lassen, wird der bis jetzt auf der Leerscheibe α laufende Ring mittelst Ausrückers c auf die Vollscheibe a1 geführt; gleichzeitig wird durch diese Bewegung des Ausrückers der oberhalb des Hohlcylinders e angeordnete und mittelst Hebels G mit dem Ausrücker verbundene Schieber H geschlossen, so dafs durch den Fülltrichter das Mahlgut keinen Eingang mehr findet..
Durch Oeffnen des Schiebers mittelst Hebels b ist die Verbindung des ringförmigen Kanals K mit dem Becken L hergestellt.
An der Verbindungsstelle N des Beckens L mit dem Kanal K ist der letztere muldenförmig ausgearbeitet, so dafs der Schaber M das Mahlgut stets nur bis N mitnehmen kann, wo angelangt, es selbstthätig in das Becken L fällt. Der auf der Vollscheibe a1 laufende Riemen setzt nun den Wiederaufschüttmechanismus in Bewegung.
Die mit dem hohlen Cylinder C in Verbindung stehenden Fangröhren DDD nehmen bei ihrer Rotation das schon einmal durch die Mühlsteine gegangene Mahlgut auf, befördern es in das Innere des Cylinders C, welches unter dem augenblicklich geschlossenen Schieber H in den Fülltrichter O einmündet. Aus dem Cylinder C wird das Mahlgut seinen Weg wieder zwischen die Mahlsteine, wo es zum zweiten Male gemahlen wird, nehmen; von hier gelangt es wieder in den Kanal K, in das Becken L, in die Fangröhren D und Cylinder C, so dafs das Mahlgut zum dritten Male zwischen die Mahlsteine gelangt.
Dieses Spiel wiederholt sich nun so oft, bis die gewünschte Feinheit des Mahlgutes erreicht ist. Der Schieber N wird nun mittelst Hebels b geschlossen, dagegen der Hahn Q. geöffnet. Die Fangröhren werden so lange, als im Becken L Mahlgut vorhanden ist, dasselbe in den Mahlgang befördern und der Schaber M wird dasselbe aus dem Kanal K durch den geöffneten Hahn Q treiben. Ist das Mahlgut aus den Mahlgängen aufgearbeitet, dann wird der Hahn Q geschlossen und der Riemen mittelst Ausrückers c auf die Leerscheibe α geführt; gleichzeitig wird der Schieber H, Fig. 2, geöffnet und der Mühle so frisches Mahlgut zugeführt, bis letzteres einmal die Mühle passirt hat, worauf der Wiederaufschüttmechanismus auf die beschriebene Weise in Bewegung gesetzt wird.
P, Fig. 2, ist ein Wasserzuflufsrohr, welches oberhalb des Fülltrichters O in einer Brause ausläuft und zur Befeuchtung des Mahlgutes dient. Das Zuflufsrohr P ist mit einem Hahn e versehen, welcher mittelst des Gelenkstückes f derart mit dem in d drehbaren Hebel des
Schiebers H verbunden ist, dafs mit dem Oeffnen des Schiebers H gleichzeitig auch der Hahn e geöffnet wird, und umgekehrt.
R ist ein Wasserleitungsabsperrventil.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Einrichtung einer Wiederaufschüttvorrichtung, gekennzeichnet durch die mit dem hohlen Cylinder C verbundenen, im Becken L sich bewegenden Fangröhren DDD in Verbindung mit dem oberhalb des Hohlcylinders C mittelst Schiebers H abschliefsbaren Fülltrichter O.
    2. Die Vorrichtung, durch welche dieser in i. beanspruchte Apparat in Bewegung gesetzt, der Fülltrichter oberhalb des Hohlcylinders gleichzeitig geschlossen und der Wasserabschlufs bewerkstelligt wird, bestehend aus dem mit dem Ausrücker c verbundenen Hebel G, dem im Punkte d drehbaren Schieber H und dem mit diesem letzteren durch Gelenkstück f verbundenen Hahn e.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32189D Wiederaufschüttvorrichtung für Mahlgänge Expired - Lifetime DE32189C (de)

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