DE3209480C2 - Vorrichtung für Flachstrickmaschinen und Arbeitsverfahren zum Abzug von Formgestricken - Google Patents

Vorrichtung für Flachstrickmaschinen und Arbeitsverfahren zum Abzug von Formgestricken

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Abstract

Zum Abzug von Formgestricken von einer Flachstrickmaschine weist die Abzugsvorrichtung eine der Abzugswalze (16) vorgeschaltete Hilfsabzugswalze (18) auf, der mittels einer Zusatzantriebsvorrichtung zeitweise eine überlagerte Abzugsbewegung erteilt werden kann. Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Hilfsabzugswalze (18) können vor dem Abzug eines zweiflächigen Trenngestrickabschnitts (45) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Formgestrickstücken (43) die vom einen Nadelbett gebildeten Maschen der letzten Trenngestrick-Maschenreihe abgeworfen werden.

Description

a) nach Fertigstellung eines zweiflächigen Trenngestrickabschnittes (45) die vom einen Nadelbett (10, 11) gebildeten Maschen der letzten Trenngestrick-Maschenreihe abgesprengt werden (Fadenlaufdarstellung 48) und
b) daß gleichzeitig oder anschließend die Zusatzantriebsvorrichtung für die Hilfsabzugswalze (18) zur Erzeugung einer zusätzlichen überlagerten Abzugsdrehung der Hilfsabzugswalze (18) betätigt wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Flachstrickmaschinen zum Abzug von Formgestricken, mit einer angetriebenen Hauptabzugswalze und einer in Abzugsrichtung vorgeschalteten, nahe dem Maschenbildungsbereich angeordneten und mit einer Gegendruckwalze zusammenwirkenden Hilfsabzugswalze, die mit dem Antrieb der Hauptabzugswalze über eine Kupplung derart verbunden ist. daß ihr eine von der Abzugsgeschwindigkeit der Hauptabzugswal/.e abweichende Abzugsgeschwindigkeit erteilbar ist. und ein Arbeitsverfahren zum Abziehen der Formgestricke mittels einer solchen Vorrichtung.
Es ist bereits bekannt, die AbzugseinrichUing von Flachstrickmaschinen mit zusätzlichen Abzugsorganen zu versehen, die möglichst nahe an den Maschenbildungsbereich herangeführt werden, um so ein frühzeitiges Erfassen des Gestrickes zu erreichen. Die zusätzlichen Abzugsorgane können Abzugswalzen oder Bänder (DE-OS 30 25 008) sein. Bei der Herstellung von Formgestricken, also Gestricken, die zur Vermeidung von Garnabfällen bereits auf der Flachstrickmaschine durch Mindern und Weitern ihre Zuschnittform erhalten, treten an den Übergangsstellen von schmalen Formgestrickenden zu dem breiten Formgestrickanfang eines nachfolgend zu fertigenden Formgestrickes besondere Probleme für die Abzugsvorrichtung auf. Es ist bekannt, auf einer Flachstrickmaschine mehrere Formgestricke gleichzeitig nebeneinander und durch Trenngestrickabschnitte voneinander getrennt auch hintereinander, also aufeinanderfolgend zu fertigem. Endet ein Formgestrickstück mit einem schmalen Rand, beispielsweise schmalen Kragenabschnitt, konzentriert
2ö sich zunächst die Zugkraft der Abzugsvorrichtung auf diesen schmalen Endbereich des Formgestrickstückes. Bis ein breiterer Anfangsrandbereich eines nachfolgenden Formgestrickstückes von der Abzugsvorrichtung erfaßt wird, ist durch die nur über den schmalen Abschlußrand des vorher gefertigten Formgestrickstückes übertragene Abzugskraft ein Schrägziehen des breiten Anfangsrandes des nachfolgenden Formgestrickstückes erfolgt. Durch eine solche ungleichmäßige Zugbelastung des Anfangsrandes eines Formgestrickstückes
jo wird die Qualität dieses Gestrickstückes negativ beeinflußt.
Durch die DE-OS 26 50 630 ist eine Abzugsvorrichtung bekannt, bei welcher eine unmittelbar unterhalb der Nadelbetten in der Nähe des Maschenbildungsbereichs eine Hilfswickelwalze angeordnet ist, die synchron mit einer Hauptwickelwalze antreibbar ist. Die Hauptwickelwalze ist auskuppelbar, um beim Stricken von Zwickeln oder Taschen, die ;ich nkh? über die ganze Breite des Gestrickes erstrecken, einen übermäßigen
Zug auf den nicht von der Taschen- oder Zwickelbildung erfaßten Gestrickbercich zu vermeiden. Die Zuganpassungsmöglichkeit ist hier jedoch begrenzt, da Hilfsabzugswalze und Hauptabzugswalze entweder nur beide synchron oder die Hilfsabzugswalze allein antreibbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abzugsvorrichtung und ein Abzugsverfahren für Formgestricke zu schaffen, mit welchem auch bei großen Breitensprüngen an der Übergangsstelle /wischen zwei aufeinanderfolgend gefertigten Formgestrickstücken eine Abzugskraftverteilung über die ganze Breite des jeweils nachfolgenden Gestrickstückes erreicht wird.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hilfsabzugswalze zur Erzielung einer gegenüber der Drehbewegung der Hauptabzugswalze in Abzugsdrehrichtung erhöhten Drehbewegung mit einer Zusatzantriebsvorrichtung, die über eine Steuereinrichtung zeitweise betätigbar ist, verbunden ist, und daß die Koppelung der Hilfsabzugswalze mit der Hauptabzugswalze über eine Freilaufkupplung erfolgt.
Mit Hilfe der überlagerten Drehbewegung wird ein beschleunigtes Nachziehen des abzuziehenden Gestrikkes erreicht. Dabei wird bei den erwähnten Übergiingeri
b5 von einem schmalen Foringcstrickstiiekcnde auf einen breiten Formgestrickstückanfang ein rasches Nachholen des breiten Formgestrickanfangs über den zwischen aufeinanderfolgenden Formgestrickstücken ausgebilde·
ten Trenngestrickbereich und damit die angestrebte Erfassung des Anfanges des nachfolgenden Formgestrickstückes über seine Gesamtbreite durch die Abzugskraft erreicht Mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung kann aber auch an anderen Gestrickbildungsstellen kurzfristig eine überlagerte Abzugsbewegung mit der Wirkung einer Erhöhung oder aber auch einer Verminderung der Abzugsbelastung des Gestricks erreicht werden, was bei der Bildung verschiedener Gestrickmusterungen von Vorteil sein kann.
Die Zusatzantriebsvorrichtung kann vortetlhafterweise ein über die Kupplung direkt auf die Hilfsabzugswalze einwirkender gesonderter Motor sein, wobei die Steuereinrichtung auf den Motor oder die Kupplung einwirkt Als besonders vorteilhaft für Herstellung und Betrieb der Vorrichtung hat sich erwiesen, die Zusatzantriebsvorrichtung und die Antriebsvorrichtung jeweils über eine sogenannte Schlingfederkupplung mit einem gemeinsamen Antriebsrad für die Hilfsabzugswaize zu koppeln.
Bei dem durch die Erfindung in erster Linie zu lösenden Problem, an sprunghaften Breitenänderungen zwischen aufeinanderfolgenden Formgestricken am breiten Anfang des neuen Formgestrickes über die ganze Breite einen möglichst gleichmäßigen Anfangszug zu erreichen und einen Schrägzug dieses Randes zu vermeiden, ergibt sich eine besonders vorteilhafte Lösung bei der Anwendung des folgenden Arbeitsverfahrens zum Abzug von über Trenngestrickabschnitte miteinander verbundenen aufeinanderfolgenden Formgestricken:
a) nach Fertigstellung eines zweiflächigep Trenngestrickabschnittes werden die vom einen Nadelbett gebildeten Maschen der letzten Trenngestrick-Maschenreihe abgeworfen und
b) gleichzeitig oder anschließend wird die Zusatzantriebsvorrichtung für die Hilfsabzugswalze zur Erzeugung einer zusätzlichen überlagerten Abzugsdrehu..gder Hilfsabzugswalze betätigt.
Nach dem Abwerfen der auf einem der beiden Nadelbetten gefertigten Maschen der letzten Trenngestrickmaschenreihe erfolgt durch die Zugwirkung der Hilfsabzugswalze eine Auflösung der die abgeworfenen Maschen enthaltenden Maschenstäbchen, was zu einer Längenausdehnung des Trenngestrickabschnittes bis zum dreifachen Wert führt. Während dieser Maschenstäbchenauflösung stellt der Trenngestrickabschnitt der erhöhten Abzugsbewegung der Hilfsabzugswalze praktisch keinen merklichen Widerstand entgegen, so daß auch bei iehr großen Breitensprüngen zwischen aufeinanderfolgenden Formgestrickstücken über den Bereich des Trenngestrickabschnittes zwischen zwei Formgestrickstücken die zusätzlich angetriebene Hilfsabzugswalze einen eingetretenen Gestrickverzug bis zum Erfassen des breiten Anfangsrandes des nächsten Formgestrickstückes ausgleichen kann und der breite Anfangsrand des Formgestrickstückes sofort über seine ganze Breite den Abzugskräften der Abzugsvorrichtung unterworfen ist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Abzugsvorrichtung anhand der mehr oder weniger schematisierten Zeichnung näher erläutert, !n; einzelnen zeigt
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine V-Bett-Flachstrickmasvj'iinc mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Abzugsvorrichtung;
F i g. 2 eine Teilseitcnansicht des erfindungswesentlichen Teiles der Abzugsvorrichtung aus der in F i g. 1 angezeigten Ebene U-II heraus;
F i g. 3 eine schematische Darstellung eines von der Abzugsvorrichtung erfaßten Formgestrickstückes mit der durch einen Trenngestrickabschnitt gebildeten Verbindungsstelle zu dem begonnenen Anfang eines nachfolgenden Formgestrickstückes;
F i g. 4 eine der F i g. 3 entsprechende Darstellung mit von der Hilfsabzugswalze erfaßtem Trenngestrickabschnitt und nach dem Abwerfen der Hälfte der Randmaschen des zweiflächigen Trenngestrickabschnittes.
Fig. 1 zeigt die beiden Nadelbetten 10 und 11 einer Flachstrickmaschine mit den zugehörigen Nadelbettträgern 12 und 13. Unterhalb des Kammspaltes 14 und damit unterhalb des Strickbereiches der Maschine befindet sich eine Abzugseinrichtung für das mit einer dikken Linie bezeichnete Gestrick 15.
Die Abzugseinrichtung besteht aus einer bekannten Hauptabzugswalze 16, die mit eine· Gegendruckwalze 17 zusammenwirkt. Die Abzugsvorrichtung weist außerdem eine Hilfsabzugswalze 18 auf, d.e unterhalb des Kammspaltes 14 zwischen den beiden Nadelbettträgern 12 und 13 angeordnet ist und mit einer Gegenwalze 19 zusammenwirkt Die Antriebswellen 16a, 18a der Haupiabzugswalze 16 und der Hilfsabzugswalze 18 sind — wie noch dargelegt wird — miteinander dauernd antriebsmäßig gekoppelt und werden mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit betriebea Die Hauptabzugswalze wird in nicht dargestellter Weise durch einen
jo Drehfeldmagnetmotor angetrieben. Sowohl die Hauptabzugswalze 16 als auch die Hilfsabzugswalze 18 weisen eine profilierte, die abzuziehende Gestrickbahn oder Gestrickbahnen 15 erfassende Oberfläche auf und können in einzelne Walzenabsehnitte gegliedert sein. Letzteres gilt auch für die Gegenwalze 19 zur Hilfsabzugswalze IS.
Während die Hilfsabzugswalze 18 auf starren Tragarmen 21 gelagert ist, sind die Lagerarme 22 für die Anpreßwalze 19 als doppelarmige Schwenkarme ausgebüdet und auf einer Schwenkachse 23 angeordnet, so daß sie zum Arbeiten an der Maschine gegen die Kraft von Anpreßfedern 24 mittels eines Elektromagneten oder von Hand mittels eines Handgriffes 26 zum Abheben der Gegenwalze 19 verschwenkt werden köanen.
Die Hilfsabzugswalze 18 ist gemäß Fi g. 1 und 2 mit einer Zusatzantriebsvorrichtung gekoppelt, mit welcher ihr in Abhängigkeit von einer hier nicht dargestellten Steuereinheit zeitweilig eine von der Abzugsgeschwindigkeit der Hauptabzugswalze 16 abweichende Abzugsso geschwindigkeit erieilt werden kann. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Antriebsteil dieser Zusatzantriebsvorrichtung aus einer Steuerwelle 27 der Hachstrickmaschine. Auf dieser Steuerwelle 27 ist gemäß F i g. 2 eine mitlaufende Lagerbuchse 28 angoordnet, auf welcher ein Kettenrad 29 drehbar gelagert ist Eine Nabe dieses Kettenrades 29 ist über eine sogenannte Schlingfederkupplung 30 mit der umlaufenden Lagerbuchse 28 gekoppelt. Diese Kupplung besteht aus einer zylindrischen, über die miteinander zu kuppelnden
μ Teile gelegte Schraubenfeder. Solche Schlingfederkupplungen bewirken eine Kupplung in der einen Drehrichtung und ergeben einen Freilauf der Kupplung in der Gegendrehrichtung. Ein Ende der Schlingfeder ist an einer konzentrischen Rastscheibe 31 in nicht dargestellter Weise verankert. In die mit gegenseitigem Umfangsabstand angeordneten Rasten 32 dieser Rastscheibe 31 greift ein am Ende eines zweiarmigen Schwenkhebels 33 ausgebildeter Rastnocken 34 ein. Der Schwenk-
hebel 33 steht unter dem Einfluß eines Elektromagneten 35, bei dessen Erregung der Sperrnocken 34 aus den Rastnuten 32 der Rastscheibe 31 herausschwenkbar ist. Das Kettenrad 29 ist gemäß Fig. I und 2 über eine endlose, durch eine strichpunktierte Linie angedeutete Kette 36 mit einem auf der Welle 16a der Hauptabzugswalze 16 drehbar gelagerten Kettenrad 37 gekoppelt. Das Kettenrad 37 ist über eine Schlingfederkupplung 38 mit den vorstehend erwähnten Eigenschaften mit einem koaxialen Kettenrad 39 gekoppelt, das auf einer mit der Welle 16a der Hauptabzugswalze 16 drehfest verbundenen Lagerhülse 40 drehbar angeordnet ist. Anderseits ist das Kettenrad 29 über eine weitere Schlingfederkupplung 41 mit einer auf der Welle 16a drehfest angeordneten Mitnehmerscheibe 42 gekoppelt. Das Kettenrad 39 ist über eine durch eine strichpunktierte Linie angedeutete Kette 53 mit einem auf der Welle 18a der Hilfsabzugswalze 18 befestigten Kettenrad 54 gekoppelt.
Die beiden der Hauptabzugswalze 16 zugeordneten Schlingfederkupplungen 38 und 41, die jeweils in einer Drehrichtung eine Kupplung und in der anderen Drehrichtung einen Freilauf ergeben, sind so ausgebildet und angeordnet, daß bei nichtbewegter Kette 36 das Kettenrad 39 nur über die Schlingfederkupplung 41 mit dem Mitnehmerring 42 gekuppelt ist und die Drehung der angetriebenen Welle 16a der Hauptabzugswalze 16 mitmacht. Diese Bewegung wird über die Kette 53 und das Kettenrad 54 auf die Welle 18a der Hilfsabzugswalze 18 übertragen.
Wird die Rastscheibe 31 durch Betätigen des Elektromagneten 35 freigegeben, wird sie durch die Schlingfederkupplung 30 von der Steuerwelle 27 um einen durch den gegenseitigen Abstand der Rastnuten 32 der Rastscheibe 31 bestimmten Drehschritt mitgenommen. Die-Sc Dfehschfitibcwcgung macht auch das Kettenrad 29 mit, das diese Bewegung über die Kette 36 auf das Kettenrad 37 überträgt. Die Drehschrittbewegung des Kettenrades 37 wird durch die Schlingfederkupplung 38 auf das bereits mit der Geschwindigkeit der Welle 16a der Hauptabzugswalze 16 umlaufende Kettenrad 39 übertragen. Die Schlingfederkupplung 41 erlaubt eine Überholbewegung des Kettenrades 39 gegenüber dem Mitnahmering 42, so daß die durch die Schlingfederkupplung 38 auf das Kettenrad 39 übertragene Drehschrittbewegung voll als Überlagerungsbewegung auf das Kettenrad 39 übertragbar ist. Entsprechend macht die Hilfsabzugswalze 18 während der Drehschrittzeit eine schnellere Abzugsbewegung als die Hauptabzugswalze 16 und bewirkt somit einen schnelleren Abzug der Gestrickbahn 15 als vorher. Der die Hauptabzugswalze 16 antreibende Drehfeldmagnetmotor stellt sich auf diesen verstärkten Abzug der Gestrickbahn 15 ein.
Die Zusatzantriebsvorrichtung muß nicht mit einer Steuerweile der Flachstrickmaschine verbunden sein. Sie könnte auch aus einem in F i g. 2 mit strichpunktierten Linien angedeuteten zusätzlichen Motor 49 bestehen, der über eine eine Freilaufstellung einnehmbare und steuerbare Kupplung 50 direkt mit der Welle 18a der Hilfsabzugswalze 18 gekoppelt ist. eo
Die Fig.3 und 4 zeigen schematisch die Hauptabzugswalze 16 und die Hüfsabzugswalze 18 und ein von dieser Abzugsvorrichtung erfaßtes erstes Formgestrickstück 43, den Randbereich 44 eines zweiten und gleichen, nachfolgenden Formgestrickstückes und den Trenngestrickabschnitt 45 bzw. 45', über welchen das erste Formgestrickstück 43 mit dem nachfolgenden Formgestrickstück verbunden ist Die Formgestrickstücke 43 enden in einem schmalen Kragenrand 46, an welchem die Abzugskraft der Abzugsvorrichtung wirksam wird und sich über den Trenngestrickabschnitt 45 auf den wesentlich breiteren Rundabschnitt 44 des nachfolgenden Fornigestrickstückcs überträgt. Folge der nur über den schmalen Kragenabschlußrand 46 wirksamen Abzugskrafte ist ein Verziehen des anschließenden Anfangsrandes 47 des Trenngestrickabschnittcs 45. wie aus F i g. 3 und 4 ersichtlich ist. Ein entsprechender Verzug am breiten Randabschnitt 44 des nachfolgenden Gestrickstückes muß aber vermieden und eine Verteilung der Abzugskraft über die ganze Breite des Randabschnittes 44 erreicht werden.
Wie aus den Fadenlaufdarstellungen der Fig. 3 ersichtlich ist. sind sowohl die dargestellten Formgestrickstücke 43 einschließlich ihres Anfangsrandabschnittes 44 als auch die Trenngestrickabschnitte 45 zweiflächige Gestricke. Erfindungsgemäli werden nach dem Stricken der letzten Maschenreihe des Trenngestrickabschnittes 45, bevor das Stricken des Randabschnittes 44 des nachfolgenden Formgestrickstückes erfolgt, die von den Nadeln des einen der beiden Nadelbettcn 10 oder 11 gestrickten Maschen abgesprengt, so daß sich für diese Maschenreihe das aus F i g. 4 ersichtliche Fadenlaufbild 48 ergibt. Nach dem Absprengen dieser Maschen lösen sich die Maschenstäbchen unter der Abzugskraft der Hauptabzugswalze 16 und Hilfsabzugswalze 18 auf, was zu einer Vergrößerung der Länge L des Trenngestrickabschnittes 45 auf die in F i g. 4 eingezeichnete etwa dreifache Länge L' führt. Durch die der Hilfsabzugswalze 18 erteilte erhöhte Abzugsdrehzahl wird der sich verlängernde und zunächst praktisch keinen Gegenzug ausübende Trenngestrickabschnitt 45' rasch abgezogen, wobei der ursprünglich vorhandene und am Anfangsrand 47 sichtbare Verzug im Trenngestrickabschnitt aufgehoben und eine gieichtnäuigc Abzugskraft über die ganze Breite des anschließenden Randbereiches 44 des abzuziehenden nächsten Formgestrickstückcs erreicht wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung für Flachstrickmaschinen zum Abzug von Formgestricken, mit einer angetriebenen Hauptabzugswalze und einer in Abzugsrichtung vorgeschalteten, nahe dem Maschenbildungsbereich angeordneten und mit einer Gegendruckwalze zusammenwirkenden Hilfsabzugswalze, die mit dem Antrieb der Hauptabzugswalze Ober eine Kupplung derart verbunden ist, daß ihr eine von der Abzugsgeschwindigkeit der Hauptabzugswalze abweichende Abzugsgeschwindigkeit erteilbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsabzugswalze (18) zur Erzielung einer gegenüber der Drehbewegung der Hauptabzugswalze (16) in Abzugsdrehrichtung erhöhten Drehbewegung mit einer Zusatzantriebsvorrichtung (29—35; 49), die über eine Steuereinrichtung .weitweise betätigbar ist, verbunden ist, und daß die Kopplung der Hüfsabzugswalzc (iS) mit der Hauptabzugswalze (16) über eine Freilaufkupplung (41) erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzantriebsvorrichtung ein über die Kupplung (50) direkt auf die Hilfsabzugswaize (18) einwirkender Motor (49) ist und die Steuereinrichtung auf den Motor (49) oder die Kupplung (50) einwirkt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 —2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzantriebsvorrichtung und die Antriebsvorrichtung jeweils über eine Schlingfederkupplung (38, 41) mit einem gemeinsamen Antriebsrad (39) fdrdi»* Hilfsabzugswalze (18) gekoppelt sind.
4. Arbeitsverfahren zum Abzug von über Trenngestrickabschnitte miteinander verbundenen aufeinanderfolgenden Formgestricken auf Doppelbett-Flachstrickmaschinen mittels einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
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