DE320662C - Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten

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DE320662C
DE320662C DE1919320662D DE320662DD DE320662C DE 320662 C DE320662 C DE 320662C DE 1919320662 D DE1919320662 D DE 1919320662D DE 320662D D DE320662D D DE 320662DD DE 320662 C DE320662 C DE 320662C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/22Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung 'hat ,eine weitere Ausgestaltung des durch Patent 315035 geschützten ' Flüssigkeitsverdampfers zum Gegenstand.
Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent sind die die Heizkörper bildenden Platten durch über den gesamten Umkreis verlaufende ringförmige Erhöhungen und Vertiefungen wellenförmig ausgebildet. Dies hat einerseits den Vorteil, die Steifigkeit der Konstruktion
ο zu erhöhen und die wirksame Heizfläche etwas zu vergrößern, sowie ferner die Kondenswasserabscheidung schon während des Verdampfungsprozesses zu beschleunigen. Diese Vorteile kommen aber nur bei der Verdampfung leichter Flüssigkeiten voll zur Geltung. Bei schweren, dickflüssigen bzw. schon hochkonzentrierten Flüssigkeiten besteht jedoch die Möglichkeit, daß diese sich namentlich in den unteren Heizräumen in den ringförmigen
ο Wellentälern der Platten ansetzen bzw. anbrennen können.
Diese Möglichkeit auszuschalten, ist der Zweck der vorliegenden Neuerung. Diese besteht darin, daß die einzelnen Heizplatten mit von der Mitte aus strahlenförmig nach außen verlaufenden, nach dem Umfang hin sich erweiternden Rillen versehen und derart schräg nach außen angeordnet sind, daß die von innen gebildeten hohlen Heizkörper eine
α nach außen zugespitzte Form erhalten. Hierdurch wird ein Ansetzen der dicken Flüssigkeit vermieden, dieser vielmehr Gelegenheit gegeben, in den radialen Rinnen nach außen zu fließen, wo sie durch am Boden -vorgesehene Löcher auf den nächsten Heizkörper -abläuft:. Der Niveaustand der Flüssigkeit auf den Platten regelt «ich durch weiter oben angebrachte ÜberlaTiflÖcher.
Auf der Zeichnung ist der ErJkidungsgegenstand in einem Verdampfapparat beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Mittelschnitt,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt, und
Fig. 3 die neue Plattenkonstruktion allein in vergrößertem Maßstabe in einem senkrechten Mittelschnitt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die neuen Heizkörper b in der aus dem Hauptpatent bekannten Weise auf einem senkrechten Dampfzuleitungsrohr α aufgereiht, wo sie von einer Mutter c festgehalten werden. Die beiden Platten δ1 und δ2 der einzelnen Heizkörper b sind mit radialen Rillen e versehen, deren Querschnitt sich nach, dem Umfange zu erweitert, und so zusammengesetzt, daß die Heizflächen schräg nach außen verlaufen, so daß dadurch der von ihnen gebildete hohle Heizkörper δ3 eine nach außen zugespitzte Form erhält. Die Zuführung des Dampfes zu den Heizkörpern erfolgt durch Öffnungen ä des Dampfrohres a. An ihrer Nabe besitzen die Heizkörper Öffnungen f und Kanäle g zum Ableiten des Kondenswassers. Die äußeren Enden der Platten b1 und δ2 sind ent-
gegengesetzt derart nach, oben und unten abgebogen, daß dadurch, ringförmige Wände i und k entstehen, die beim Zusammenbau der Heizkörper Ringschlitze I und m zwischen sich bilden. Beide Platten sind ferner in der Nähe ihres äußeren Randes mit Abflußöffnungen η versehen, die obere Platte außerdem noch mit Überlauflöchern o. Der ganze Apparat wird von einem Mantel £ umgeben, in dessen Peckeg ; ίο ein Ableitungsstutzen / für den Brüdendampf, sowie die Flüssigkeitszuleitung s mit dem Reglerventil u angeordnet ist.
Die Wirkungsweise ist im wesentlichen folgende:
Die zu verdampfende Flüssigkeit wird durch das Ventil u in regelbaren Mengen durch die Leitung s dem obersten Heizkörper δ zugeführt, kommt hier schnell zum Kochen und wallt, durch die schräge Anordnung der Heizflächen begünstigt, nach dem Umfange des Heizkörpers zu. Der sich entwickelnde Brüdendampf prallt hierbei gegen die Ringwand k , des darüber angeordneten Schlußbleches ν und teilweise auch gegen die Wand i der oberen Heizplatte δ1, wodurch die dem Brüdendampf anhaftenden Flüssigkeitsteilchen von diesem abgeschieden werden, und der letztere durch den Ringschlitz m nach außen bzw. oben entweicht, während die Flüssigkeit gemäß ihrem spezifisch schwereren Gewicht durch die öffnungen η nach dem darunterliegenden Heizkörper abfließt.
Dieser Prozeß wiederholt sich bei jedem , Heizkörper, und durch die dabei jedesmal j weiter bewirkte Brüdenabscheidung erhält ; jeder folgende Heizkörper die Flüssigkeit in ' konzentrierterer Form. Durch die neue Gestaltung der Heizkörper ist es dabei aber aus- 1 geschlossen, daß sich auch die dickflüssige Konzentration auf den unteren Heizkörpern 4c usw. ansetzt und festbrennt, da diese in den nach außen abfallenden und sich nach dem Umfange hin erweiternden Rinnen mit Sicherheit abfließt.
Dadurch, daß sich die Rinnen nach dem 4S Umfange hin erweitern, sind die Wellen vorn auch weiter als an der Nabe. Hierdurch erhält man den weiteren Vorteil, daß der freie Raum nach außen hin größer wird, die Brüdendampfabzugskanäle also auch weiter werden, se Der Brüdendampf hat folglich am Umfange, da er hier mehr Platz hat, geringere Geschwindigkeit, wodurch das Mitreißen von Flüssigkeitsteilchen verhindert wird.

Claims (2)

P atent-Ansprttche :
1. Verdampfungsvorrichtung in Abänderung der Vorrichtung nach Patent 315035, dadurch gekennzeichnet, daß die die hohlen Heizkörper bildenden Heizplatten schräg 6< ,nach außen verlaufend angeordnet sind, so daß die Heizkörper eine nach außen zugespitzte Form erhalten, wobei die Platten mit radial verlaufenden, ebenfalls nach dem Umfange abfallenden Rinnen versehen sind, 6; zum Zwecke, die dicke Flüssigkeit sicher abzuleiten und ein Festsetzen und Anbrennen auf den Platten zu vermeiden.
2. Verdampfungsvorrichtung nach An-
■ spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung eines sicheren Abflusses der zu verdampfenden Flüssigkeit und größerer Brüdendampfabzugskanäle am Umfange der Platten sich die auf den Platten angeordneten Rinnen von der Nabe nach dem Umfange zu erweitern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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