DE727158C - Dampflokomotive mit einem von den Rauchgasen und dem Abdampf beheizten Speisewasservorwaermer - Google Patents

Dampflokomotive mit einem von den Rauchgasen und dem Abdampf beheizten Speisewasservorwaermer

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Publication number
DE727158C
DE727158C DEC54783D DEC0054783D DE727158C DE 727158 C DE727158 C DE 727158C DE C54783 D DEC54783 D DE C54783D DE C0054783 D DEC0054783 D DE C0054783D DE 727158 C DE727158 C DE 727158C
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DE
Germany
Prior art keywords
steam
preheater
locomotive
feed water
smoke chamber
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Expired
Application number
DEC54783D
Other languages
English (en)
Inventor
Pietro Crosti
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE727158C publication Critical patent/DE727158C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

  • Dampflokomotive mit einem von den Rauchgasen und dem Abdampf beheizten Speisewasservorwärmer Das Hauptpatent betrifft einen Speisewasservorwärmer für Dampfkessel, insbesondere für Lokomotiven, mit einem inneren längs gelagerten Rauchrohrbündel und einem äußeren dampfbeheizten Mantel, der vom Rauchgaseintritt ab nach unten geneigt liegt. Dabei befinden sich der Eintritt des zu erwärmenden Wassers und der Austritt des erwärmten Wassers am tiefsten und höchsten Punkt der oberen Mantellinie des Vorwärmers, und der dampfbeheizte Mantel erstreckt sich vom tiefliegenden Ende ab bis zu der Grenze, an ider das vorzuwärmende Wasser den in diesem Mantel herrschenden Wärmegrad noch nicht überschreitet.
  • Das Zusatzpatent behandelt nun eine bestimmte Anordnung solcher Speisewasservorwärmer an Dampflokomotiven und besteht seinem Grundgedanken nach darin, daß der Rauchgaseintritt unterhalb oder seitlich an der Rauchkammer angeordnet ist. Dabei kann der Vorwärmer weiterhin gemäß der Erfindung in bezug auf die Lokomotive rückwärts gerichtet angeordnet sein und es ist in jedem dieser Fälle der Rauchgaseintritt außerdem vorteilhaft mit dem oberen Teil der Rauchkammer verbunden, was in Abwandlung der Erfindung auch für jene Lokomotiven Platz greifen kann, bei denen bei sonst gleicher Gattung der Speisewasservorwärmer auf einem gesonderten Fahrgestell angeordnet ist.
  • Es ist bekannt, Speisewasservorwärmer in bezug auf die Lokomotive in verschiedenen Lagen, also z. B. unterhalb oder seitlich des Kessels anzuordnen. DasolcheVorwärmeraber nur dazu dienen, .die in Abdämpfen enthaltone Wärme für die Vorwärmung des Speisewassers nutzbar zu machen, so sind sie regelmäßig verhältnismäßig klein ausgebildet, und ihre Unterbringung irgendwo an der Lokomotive stellt infolgedessen keine Aufgabe dar, deren Lösung Schwierigkeiten bieten könnte. Es bedeutet auch weder einen besonderen Umstand noch einen Verlust, wenn die Dampfzuleitungen so lang gestaltet werden, wie das für den jeweils vorliegenden Sonderfall notwendig ist. Für einen Vorwärmer gemäß dem Hauptpatent liegen die Verhältnisse aber insofern grundliegend anders, als außer dem Abdampf auch noch die abziehenden Rauchgase, Volumen groß ist, zur Vorwärinung des Speisewassers herangezogen werden sollen, was eine entsprechend wesentliche Vergrößerung seines Rauminhaltes und damit gleichzeitig beachtlicheUnterbringungsschwierigkeiten zur Folge hat, zumal noch die geneigte Lage zu berücksichtigen ist.
  • Es hat sich indessen gezeigt, daß die Verwendung von Vorw ärmern gemäß dem Hauptpatent neben einer Verkürzung des Dampfkessels auch zu einer beachtlichen Verminderung des Kesseldurchmessers führt, so daß die zunächst unerreichbar erschienene Vereinigung von Dampfkessel und Vorwärmer auf ein und demselben Fahrgestell dennoch herbeigeführt werden kann, sofern eben nach Maßgabe der Erfindung der Rauchgaseintritt unterhalb oder seitlich der Rauchkammer des Dampfkessels angeordnet ist. Dabei ergibt dann die erwähnte Rizckwärtsneigung des Vor-Wärmers gleichzeitig den Vorzug, daß von einer Verlängerung des Fahrgestells, wie sie unter ähnlichen Verhältnissen sonst vorgenommen Wird, Abstand genommen werden kann. In beiden Fällen bedarf es dann außerdem keiner umständlichen und mit Wärmeverlusten verbundenen Umleitung der Rauchgase, denn es liegt ein praktisch unmittelbarer Zusammenschluß von Rauchgaseintritt des Vorwärmers und Rauchkammer des Dampfkessels vor, der, falls er über den oberen Teil der Rauchkammer herbeigeführt ist, daneben noch die Möglichkeit der Bildung einer ruhigen Zone zum Abfangen fester Flugstoffe bietet. Das trifft dann gleichzeitig auch für den Fall der an sich bekannten Unterbringung eines Vorwä rmers auf einem gesönderten Fahrgestell zu.
  • Drei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig. i und 2 jeweils eine Dampflokomotive mit unterhalb und seitlich ihres Kessels angeordnetem Vorwärmer und Fig. 3 ebenfalls eine Dampflokomotive mit Vorwärmer darstellt, der jedoch auf einem eigenen Fahrgestell untergebracht ist. In den Abbildungen ist jeweils der mit Feuerraum 23 versehene Dampfkessel der Lokomotive mit 17 bezeichnet, dessen Rauchrolirbündel sich von dem Feuerraum her nach der Rauchkammer 18 erstreckt, während i den schräg abwärts geneigt liegenden Vorwä rmer gemäß dem Hauptpatent .darstellt. In Ü'bereinstiminun:g mit den Bezeichnungen des Hauptpatents sind dann 5 und 6 Rauchkammern, zwischen denen sich das Rauchrohrbündel des Vorwärmers erstreckt, während io und i I wiederum die Ummantelungen andeuten, von denen die erste sich über die ganze Länge des Vorwärmers und die letzte unter Bildung einer dampfbeheizten Kammer und gleichzeitigem Einschluß der Rauchkammer 6 in Richtung auf die Rauchkammer 5 bis zu der Grenze erstreckt, an der das vorzuerwärmendeWasser den in dieser Kammer herrschenden Wärinegrad noch nicht überschritten hat. Die Dampfkammer wird über den Anschluß 15 gespeist und über den Auslaß 13 entleert, die beispielsweise beide auf der unteren Mantellinie am höchsten und tiefsten Punkt liegen. Die Speisewasserzufuhr erfolgt über dem Wassereintritt 8 und die Ableitung des erwärmten Wassers über dem Wasseraustritt 9, die beide auf der oberen Mantellinie des zylindrisch ausgebildeten Vorwärmers, und zwar an deren tiefsten und höchsten Punkt liegen.
  • In Abb. i und 2 befinden sich nun Dampfkessel und Vorwärmer auf ein und demselben Fahrgestell, und es ist jeweils der Rauchgaseintritt 5 des Vorwärmers an der Rauchkammer i8 des Dampfkessels angeordnet. Die Überleitung der Rauchgase geschieht mittels seitlich angeordneter Leitungen i9, die an hochliegende bffnungen 2o- `der'Rauchkainmern 18 anschließen, so daß der Raucligaseintritt also jeweils mit dem oberen Teil der Rauchkammer verbunden ist. Dadurch bietet sich die Möglichkeit der Bildung einer ruhigen Zone 21 im unteren Teil der jeweiligen Rauchkammer, in der sich Flugasche und sonstige nit den Rauchgasen treibende feste Bestand-Leile absetzen können, die dann in üblicher Weise bei der Reinigung durch Öffnen der Rauchkammertürentferntwerden. Vom Rauch-;aseintritt 5 gelangen dieGase dann durch das Rohrbündel 2 in die Rauchkammer 6 und von fieser durch den Schornstein 22 ins Freie.
  • In Abb. i liegt der Vorwärmer bei dieser Anordnung nach rückwärts gerichtet unterialb der Rauchkammer. Sollte es dabei im linblick auf thermische Wirkungen oder vegen des Aussehens der Lokomotive erviinscht erscheinen, die Leitungen i9 beidereits des Kessels 17, also z. B. syminetriscb, nzuordnen, so steht dem nichts im Wege. ron einer besonderen Darstellung dieser Mögichkeit ist abgesehen worden. In Abb.2 liegt der Vorwärmer bei sonst gleicher Anordnung seitlich an der Rauchkammer, im übrigen aber ebenfalls rückwärts gerichtet. Sofern hierbei aus Gründen des Raumbedarfes oder wegen des Zwanges zu einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung auf beiden Seiten der Lokomotive zu einer symmetrischen Anordnung gegriffen werden muß, so läßt sich der Vorwärmer in zwei Einheiten unterteilen, von denen dann je eine auf jeder der beiden Seiten des Kessels anzuordnen ist. Auch dies ist nicht besonders dargestellt worden.
  • Möglich wird die aus Abb. i und 2 ersichtliche Anordnung dadurch, daß der Dampfkessel infolge Verwendung des Vorwärmers gemäß dem Hauptpatent um rund 2o °% kürzer und sein Durchmesser um ungefähr io°% kleicier als sonst ausfallen kann. Bei der Ausführung nach Abb. i gelangt man dann für den Vorwärrner auf einen Durchmesser von etwa 6o°/, des Dampfkesseldurchmessers. Mithin kann der Vorwärmer unter Zugrundelegung sonst üblicher Verhältnisse zwischen den Rädern und Längsträgern des Lokomotivrahmens untergebracht werden. Bei einer symmetrischen Anordnung gemäß Abb. 2 braucht der Durchmesser jedes der Vorwärmer nur weniger als .4o°% des Dampfkesseldurchmesserszu betragen. In diesem Falle bleibt die seitliche Ausladung also ebenfalls in dem Rahmen der durch die sonstigen Ausladungen bestimmten Querschnittsverhältniss:e. Im übrigen sind dann auch die Vorwärmer besonders leicht zugänglich auf dem Fahrgestell zu lagern.
  • Liegen die Verhältnisse im Sonderfalle so, daß die Lokomotive eine sehr hohe Zugkraft entwickeln soll und daher schon für sich allein ein beträchtliches Gewicht aufweist oder daß die Treib- und Laufachsen 25 nur beschränkt belastet werden dürfen, so kann wie in anderen bekannten Fällen auch hier für den Vorw ärmer ein gesondertes Fahrgestell vorgesehen sein: Dies stellt Abb. 3 dar. Auf dem zweiten Fahrgestell wird der Vorwärmer wiederum mit der Neigung gemäß dem Hauptpatent angeordnet. Dabei ist der nächste Teil, der mit der Rauchkammer 5 endet, gegen die Rauchkammer 18 des Kessels 17 zu richten, aus .der er die Verbrennungsgase über eine Leitung erhält, die in dem dargestellten Falle ebenfalls an einem hochliegendenPunkt derRauchkammer 18 anschließt. Am anderen Ende des Fahrgestelles liegt dann die Rauchkammer 6; in die die Verbrennungsstoffe vor Abzug aus dem Schornstein 7 gelangen, nachdem sie dasRohrbündel des Vorwärmers durchströmt haben und ebenfalls der durch den Mantel i i streichende Abdampf, nachdem der vorgesehene Wärmetausch stattgefunden hat. Im übrigen ist die Bildung einer ruhigen Zone in der Rauchkammer 18 und deren Zugänglichkeit ebenso gesichert wie in den vorbeschriebenen Ausführungen.
  • Sichtstörungen treten bei Anordnungen gemäß der Erfindung nicht ein, denn die Rauchgase ziehen bei Austritt aus dem Schornstein über dem Führerhausdach ab. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 3 liegen die Verhältnisse nicht ungünstiger als bei anderen Lokomotiven; abgesehen davon ist die Lokomotive vornehmlich dazu bestimmt, mit dem Führerhaus nach vorn zu laufen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampflokomotive mit einem von den Rauchgasen und dem Abdampf beheizten Speisewasservorwärmer, der vom Rauchgaseintritt nach unten geneigt liegt, nach Patent 715 072, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgaseintritt unterhalb oder seitlich an der Rauchkammer angeordnet ist.
  2. 2. Dampflokomotive nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärmer rückwärts gerichtet angeordnet ist.
  3. 3. Dampflokomotive nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgaseintritt mit dem oberen Teil der Rauchkammer verbunden ist. .1 .. Dampflokomotive mit einem von den Rauchgasen und dem Abdampf beheizten Speisew asservorwärmer, der vom Rauchgaseintritt nach unten geneigt liegt, nach Patent 715 072, und der auf einem gesonderten Fahrgestell angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgaseintritt mit dem oberen Teil der Rauchkammer verbunden ist.
DEC54783D 1937-06-01 1937-12-09 Dampflokomotive mit einem von den Rauchgasen und dem Abdampf beheizten Speisewasservorwaermer Expired DE727158C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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IT727158X 1937-06-01

Publications (1)

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DE727158C true DE727158C (de) 1942-10-28

Family

ID=11315127

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC54783D Expired DE727158C (de) 1937-06-01 1937-12-09 Dampflokomotive mit einem von den Rauchgasen und dem Abdampf beheizten Speisewasservorwaermer

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DE (1) DE727158C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905853C (de) * 1949-06-09 1954-03-08 Piero Crosti Dampfkessel, insbesondere fuer Lokomotiven

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE905853C (de) * 1949-06-09 1954-03-08 Piero Crosti Dampfkessel, insbesondere fuer Lokomotiven

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