DE318751C - - Google Patents

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DE318751C
DE318751C DENDAT318751D DE318751DA DE318751C DE 318751 C DE318751 C DE 318751C DE NDAT318751 D DENDAT318751 D DE NDAT318751D DE 318751D A DE318751D A DE 318751DA DE 318751 C DE318751 C DE 318751C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/04Hand devices; Hand devices with mechanical accumulators, e.g. springs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Es sind bereits Motorpflüge bekannt, deren Pflüge von Hand mittels eines Schaltgetriebes ausgehoben werden können, so daß die Pflüge, auch wenn der Pflug still steht, angehoben werden können, was von Bedeutung ist, wenn der Pflug z. B. unter einen Baumstumpf oder unter einen erdfesten Stein greift, so daß das durch Kraftübertragung von der Antriebs-
■ maschine bei der Vorwärtsbewegung des Pfluges erfolgende Anheben der Pflüge nicht benutzt werden kann. >
Bei den bisher verwendeten, von Hand bewegten Schaltgetrieben zum Anheben der Pflüge wird die Schaltklinke und die die Zurückdrehung des Sperrades verhindernde Sperrklinke durch getrennte Hebel bewegt. Bei dem Herabsenken der Pflüge müssen diese beiden Klinken ausgelöst sein, so daß man also dann beide Hebel gleichzeitig bedienen muß, wodurch die Handhabung des Getriebes verhältnismäßig umständlich wird.
Beim Erfindungsgegenstande dient ein einziger Hebel zum Bedienen beider Klinken. Gemäß der Erfindung weist der die Schaltklinke tragende Handhebel einen Arm mit Anschlag auf, der die am Gestell feste Sperrklinke aushebt, wenn die Schaltklinke durch einen am Gestell festen Anschlag in der einen Endlage des Handhebels ausgerückt wird.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der hintere Teil eines Motorpfluges schematisch dargestellt. Der Deutlichkeit wegen ist nur ein einziger Pflug gezeigt.
ι bezeichnet den hinteren Teil des Rahmens des Pfluges. Im Rahmen 1 sind die Achsen 2 und 3 drehbar gelagert. :
Die A'chse 2 trägt einen Bügel 4, der teils als Führung und teils als Hebearm für den Pflugbaum 5 dient, an dem der Pflugkörper 6 befestigt ist. ■ ;,'
Auf der Achse 3 sind mit Hilfe von Keilen ein Hebel 7, ein Sperrzahnbogen 8 und ein Arm 9 befestigte Der Hebel 7 ist durch eine Gelenkstange 10 mit einer Stützgabel 11 verbunden, die ihrerseits mit dem Führungsbügel 4 durch die Gelenkstange 12 verbunden ist. In der Gelenkstange 10 ist ein Schlitz roo vorgesehen, in welchen der Verbindungszapfen zwischen der Gabel 11 und der Gelenkstange 12 greift. .
Auf dem Rahmen des Pfluges oberhalb der Achse 3 ist ein Lagerbock 13 angebracht, in welchem der Drehzapfen 14 eines Hebels 15 gelagert ist. An diesem Hebel ist der Arm 16 befestigt. Der Hebel 15 trägt außerdem eine Schaltklinke 17, die um einen Zapfen leicht drehbar ist und dazu dient, in die Verzahnung des Sperrzahnbpgens 8 einzugreifen.
Eine-ähnliche Sperrklinke 18 ist um einen im Rahmen des Pfluges befestigten Zapfen leicht drehbar und dient als Halteklinke. Zwecks Entriegelung der Sperrklinken 17 und 18
sind zwei VorSprünge 19 und 20 vorgesehen, von denen der erstere am Pflugrahmen, der letztere am Hebel 15 befestigt ist.
Der Arm 9 dient zum Festhalten der Hebevorrichtung in der Lage, in welcher der Pflug angehoben ist, indem er mit einem Zahn eines Hebels 21 in Eingriff steht.
In der Zeichnung ist mit vollen Linien die angehobene Lage des Pfluges und der Hebevorrichtung und mit gestrichelten Linien die Lage der Teile dargestellt, die sie bei herabgesenktem Pfluge einnehmen. In der dargestellten Lage des Hebelarmes 16 sind die beiden Klinken 17 und 18 durch die Vorspränge 19 und 20 außer Eingriff mit dem Sperrzahnbogen 8 gehalten. Der Pflug wird dabei durch den Eingriff zwischen dem Arm g und dem Hebel 21 in angehobener Lage gesperrt. Zwecks Herabsenkens des Pfluges braucht man nur den Hebel 21 etwas aufwärts zu schwenken, so daß er'außer Eingriff mit dem Arm 9 kommt und der Pflug zufolge seines eigenen Gewichtes herabfallen kann.
Zwecks Anhebens des Pfluges vom Boden wird der Hebelarm 16 in der durch den Pfeil angegebenen Richtung bewegt, . wobei die Schaltklinke 17, nachdem sie den Vorsprung 19 verlassen hat, durch ihr eigenes Gewicht auf den Sperrzahnbogen 8 herabfällt und in seine Verzahnung eingreift; sie nimmt dann den Sperrzahnbogen 8 nach hinten mit. Gleichzeitig verläßt . der Vorsprung 20 die Sperrklinke 18, die dann auch auf den Sperrzahnbogen herabfällt und in die Verzahnung eingreift, nachdem der Sperrzahnbogen 8 durch den Zahn 17 etwas nach hinten bewegt worden ist. Wenn die Sperrklinke 18 in den Sperrzahnbogen eingegriffen hat, verhindert sie dessen Zurückdrehung, und der Hebelarm 16 kann dann zurückbewegt werden, so daß die Klinke 17 vor einen neuen Zahn des ZaImbogens 8 einfällt, der dann durch wiederholtes Bewegen des Hebels, in der Pfeilrichtung weiter gedreht werden kann. Der Hebelarm 16 wird hin und her bewegt, bis der Zahnbogen seine mit vollen Linien dargestellte Lage einnimmt, in welcher Lage der Arm 9 mit dem Zahn des Hebels 21 in Eingriff ist und, dadurch den Pflug in angehobener Lage festhält. :
Der Hebelarm 16 wird dann in seine hintere Endlage bewegt, wobei die Klinken 17 und 18 durch Eingriff mit den Auslösevorsprüngen 19 und 20 freigegeben werden. . .
Die Erfindung ist oben in Verbindung mit einem Pflug mit nur einem Pflugkörper beschrieben worden; es ist aber ersichtlich, daß. sie auch bei Pflügen mit mehreren Pflugkörpern verwendet werden kann. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltwerk zum Anheben der Pflüge bei Motorpflügen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaltklinke tragende Handhebel(i6) einen Arm mit Anschlag (20) aufweist, der die am Gestell feste Sperrklinke (18) aushebt, wenn die Schaltklinke (17) durch einen am Gestell festen Anschlag (19) in der einen Endlage des Handhebels ausgerückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE318751C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2593289A (en) * 1949-01-27 1952-04-15 David W Fitzwarter Floating cultivator
DE945299C (de) * 1950-12-01 1956-07-05 Eberhardt Geb Vorrichtung zum Ausheben und Einsetzen von an Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geraeten, insbesondere Wechselpfluegen
CN104221518A (zh) * 2014-10-10 2014-12-24 河南科技大学 一种微耕机用曲柄连杆式农机具提升装置

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US2593289A (en) * 1949-01-27 1952-04-15 David W Fitzwarter Floating cultivator
DE945299C (de) * 1950-12-01 1956-07-05 Eberhardt Geb Vorrichtung zum Ausheben und Einsetzen von an Schleppern angebauten landwirtschaftlichen Geraeten, insbesondere Wechselpfluegen
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