DE314779C - - Google Patents

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DE314779C
DE314779C DENDAT314779D DE314779DA DE314779C DE 314779 C DE314779 C DE 314779C DE NDAT314779 D DENDAT314779 D DE NDAT314779D DE 314779D A DE314779D A DE 314779DA DE 314779 C DE314779 C DE 314779C
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relays
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. OKTOBER 19
Heulsignaleinrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf Heulsignal· einrichtungen für Fernsprech- und Signalanlagen, ilie durch stufenweise Steigerung der Induktion der Sekundärspule eines durch Stromstöße erregten Übertragers einen in seiner Lautstärke zunehmenden Ton erzeugen. Die stufenweise Steigerung der Induktion kann auf verschiedene Weise, z. B. durch selbsttätige Schrittschalter, bewirkt werden, die mehrere Abschnitte einer unterteilten Sekundärspuk· nacheinander in Reihe schalten. Schrittschalter haben aber den Nachteil, daß: sie geräuschvoll arbeiten und verschiedene den Betrieb der Signaleinrichtung gefährdende Fcb!eri|uellen enthalten.
Die Erfindung vermeidet diese ('beistände und vereinfacht zugleich die Einrichtung dadurch, daß die Steigerung der Induktion durch eine Reihe von Relais erfolgt, deren
ao jedes das nachfolgende ein- bzw. ausschaltet und dabei mehrere, einer nicht unterteilten Sekundärspule als Nebenschluß parallel^ geschaltete Kapazitäten einzeln nacheinander ausschaltet. Der Heul ton kann dabei nach Aufhel>cn aller Nebenschlüsse durch Aufrechterhalten der Erregung des letzten Relais der Reihe in seiner größten Lautstärke bis zur Ausschaltung des Erregerstroiues der Relais bestehen bleiben. Er kann aber auch nach Erreichen seiner größten Lautstärke sofort wieder abfallen und ' darauf gegebenenfalls ganz unterbrochen werden, indem gemäß der Erfindung durch das Ansprechen des letzten Relais selbsttätig die Ausschaltung der Relais in derselben Reihenfolge veranlaßt und beim Ausschalten des letzten Relais auch der Betriebsstrom der Einrichtung selbsttätig ausgeschaltet wird.
Die Aliordnung kann gemäß der Erfindung aber auch so getroffen werden, daß durch das Ausschalten des letzten Relais der Reihe wiederum deren Einschaltung und damit ein ' wechselndes Anwachsen und Abnehmen der Lautstärke des Heultones bis zur Ausschaltung des Betriebsstromes bewirkt wird.
Die Relais werden vorteilhaft mit Einrichtungen versehen, die den Anzug oder Abfall ihres Ankers verzögern und dadurch die Dauer der einzelnen Steigerungsstufen der Lautstärke verlängern. ^
In den Zeichnungen sind von den auge- ' 'führten "'Möglichkeiten als Ausführungsbeispiclc der Erfindung zwei Anordnungen für ' Signalanlagen zum Anrufen der verlangten Sprechstelle dargestellt, an der der Hörer auch als Heulsignalempfängcr dient. Man kann hierdurch entweder den Wecker ganz sparen oder eine mit Wecker versehene Fernsprcchstelle, an der das Anhängen des Hörers vergessen wurde, durch das Heulsignal dazu auffordern.
Die Anordnung nach Fig. ι enthält eine nicht unterteilte Sekundärspule, und ihre die Steigerung der Lautstärse bewirkenden Relais
sind mit je einer Einrichtung zur Verzögerung ihres Ankerauzuges versehen. Die Zunahme der Lautstärke erfolgt bei dieser Anordnung bei der Erregung der Relais, und es bleibt der Heulton nach Erreichen seiner größten Lautstärke in dieser bis zur Ausschaltung des Betriebsstromes durch einen Handschalter bestehen.
Auf einer Grundplatte G. ist ein Über-..
ίο trager / mit der Primärspule /> und der Sckundärspulc s, ein Selbstunterbrecherrelais Γ, Widerstand«', Kondensator c und ein Bandschalter c angeordnet. Für die Sekundärspule j sind auf der Grundplatte G ferner vier
»5 Kondensatoren Jt1, k.,, k3, k\ als Nebenschlüsse ■ vorgesehen, deren jeder einen kapazitiven Kurzschluß für die Spule.? bildet. Diese Kurzschlüsse werden einzeln nacheinander durch eine Reihe gleichfalls auf der Grund-
ao platte G angeordneter Relais A, B, C, D ausgeschaltet, die mit einer Einrichtung V1, V2, f7,, F4 zur Verzögerung ihres Ankeranzuges versehen sind und beim Ankeranzug Schalter S1, S2, S3, S4 bedienen. Die Klemmen /', £
»5 dienen zum Anschluß der Stromquelle O,. während an die Klemmen li, i die über einen Handschalter C2, e3 zum Hörer T führenden Leitungen a, b angeschlossen werden.
Beim Schließen des Schalters e wird der Unterbrecher. U an die Stromquelle Q gelegt und arbeitet darauf als Selbstunterbrecher, wobei der Kondensator c Funkenbildung am Kontakt μ verhindert. Die Primärspule p wird abwechselnd erregt und aberregt und er-· zeugt in der Sekundärspule j Induktionsströme. Gleichzeitig erhält auch das Relais A Strom und zieht seinen Anker unter dem Einfluß des Windrades V, verzögert an. Hierbei wird der Kontakt a2 geöffnet. Beim öffnen des Kontaktes a2 spricht das Relais B an und öffnet nach einiger Zeit seinen Kontakt b2. Nunmehr spricht auch das Relais C an. Der verzögert angezogene Anker des Relais C öffnet alsdann nach einiger Zeit den Kontakt c2, und schließlich spricht auch dag Relais D an. "
Die Relais A, B, C, D öffnen beim Anziehen ihrer Anker auch der Reihe nach die Kontakte α,, /;,, C1, (I1 und schalten nachein-
-ander die Kondensatoren klt U2, ka, k, "aus. Dadurch wird das beim Arbeiten des Selbstunterbrechers U erzeugte starke Summergeräusch stufenweise gesteigert und bleibt nach dem Ausschalten des Kondensators k4 in seiner Höchststärke bestehen. Das Summergeräusch wird über die Leitung α, b zum Hörer T geleitet, und dieser erzeugt ein bis zu einer Höchststärke anwachsendes Heulsignal.
Diese Einrichtung kann in einfacher Weise dahin weiter ausgebildet werden, daß der Heulton nach Erreichen seiner größten Lautstärke sofort wieder abfällt und darauf sich dasselbe Spiel von neuem so lange wiederholt, bis der Betriebsstrom an dem Schalter c unterbrochcn wird. Hierzu ist dem Relais/) ein Arbeitskontakt zuzuordnen, der um das Relais Λ einen Kurzschiul.i legt. Durch diesen Kurzschluß wird dann beim- Ansprechen des Relais D das Relais .7 abcrrcgt und sein Anker zum Abfall gebracht, so daß seine Kontakte <;,, α., sich schließen und über (*, der über den Kondensator k\ führende Nebenschluß für die Spule.? wieder hergestellt sowie damit die Lautstärke des Hculertones um eine Stufe verringert wird. Durch das Schließen des Kontaktes a2 wird das Reiais B kurzgeschlossen und schließt durch Abfall seines Ankers die Kontakte />,, />.,. Über l\ wird für die Spule .v der über den Kondensator Ic2 füllrende A1Cl)CnSChIuB hergestellt und damit die Lautstärke des Heultoncs um eine weitere Stufe verringert, während der Kontakt b2 das Relais C. kurzschließt und dadurch dessen Anker zum Abfall bringt, so daß auch dessen Kontakte C1, <\, geschlossen werden. Über Cx' wird der über den Kondensator A*, führende Nebenschluß für die Spule j geschlossen und damit die Stärke des Heultones noch'um eine weitere Stufe verringert, während durch den Kontakt c2 das Relais D kurzgeschlossen und damit dessen Anker zum Abfall gebracht wird. Relais D schaltet dabei durch Schließen seines Kontaktes (I1 die letzte Stufe zur Verringerung der Lautstärke des Hcu.ltones ein und bringt durch Offnen des das Relais A kurzschließenden Arbeitskontaktes dieses Relais wieder zur Erregung. Darauf folgt dann wieder der Reihe nach von neuem eine Erre- gung und alsdann wieder in gleicher Reihenfolge die Aberregung der Relais A, B, C, D, bis deren Erregerstrom am Schalter e unterbrochen wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 wird die Zunahme der Lautstärke des Heultones statt durch Erregung durch Aberregung der Relais A, B, C, D bewirkt. Diese können mit einer aus Kurzschlüssen oder wegen der nachhaltigeren Wirkung aus einem Kupferrohr auf dem Relaiskern bestehenden Einrichtung^iio^ zur Verzögerung ihres Ankcrabfalles verschen sein. Tn Fig. 2 ist nur die erste Art von Verzögerungseinrichtungen dargestellt.
Die Schaltvorgänge beim Schließen des Schalters f sind hierbei dieselben wie bei der Anordnung nach Fig. 1. Sobald das Relais A anspricht, wird der Kontakt ax geöffnet und dadurch ein Kurzschluß für das Relais B aufgehoben. Infolgedessen spricht das Relais B an. Dieses hebt bei Kontakt fr, einen lao Kurzschluß für das Relais C auf, so daß C anspricht. Dadurch wird am Kontakt C1 ein
Kurzschluß für das Relais P aufgehoben, worauf auch dieses anspricht. Nunmehr sind die Relais A, B, C, D sämtlich in Reihe erregt.
Die Relais A, B, C schließen beim Ansprechen auch die Kontakte a.,, Ik, C1 und schalten damit die Kondensatoren Ic1, Ic2, Ic3 der Sekundärspule.? parallel. Das Relais D schließt beim Ansprechen bei ^1 das Relais A
ίο kurz, worauf dieses seinen Anker verzögert abfallen laßt. Zugleich öffnet das Relais D seine Kontakte (Z2, </s, dt, wobei zunächst noch die über Jt1, k2, Ic3 führenden Nebenschlüsse für λ über die jetzt noch geschlossenen Kon-
»5 takte a2, b.,, C2 eingeschaltet sind. Nach Ab-. erregung des Relais A wird bei Kontakte^ der Kondensator Ic1 ausgeschaltet, so daß die Induktion in der Sekundärspule χ gesteigert wird. Das Relais A schließt beim Abfall
ao seines Ankers bei αΛ das Relais B kurz, worauf auch dieses seinen Anker verzögert abfallen läßt. Dadurch wird Kontakt b2 geöffnet und die Induktion in der Sekundärspule s noch weiter verstärkt. Gleichzeitig wird bei -Kontakt fr, das Relais C kurzgeschlossen, so daß dieses darauf gleichfalls stromlos wird und seinen Kontakt C2 öffnet. Hierdurch wird die Induktion auf das höchste Maß gesteigert. Beim Schließen des Kontaktes C1 wird das Relais D kurzgeschlossen. Dieses läßt seinen Anker langsam abfallen und bringt durch Aufheben des Kurzschlusses bei Kontakt dt für das Relais A dieses wieder zum Ansprechen. Ferner werden am Relais D die Kontakte d2, d3, d4 wieder geschlossen und dadurch die Kondensatoren Ic1, Ic2, Icx eingeschaltet, so daß die Induktion in der Induktionsspule wieder auf ihr geringstes Maß herabgesetzt wird. Alsdann wiederholt sich das gleiche Spiel so lange, bis der Schalter e geöffnet wird.
■ Auch diese Einrichtung kann in einfachster Weise dahin umgeändert werden, daß der Heulton nach Erreichen seiner größten Laut-.
*5 stärke in dieser bestehen bleibt. Dazu ist nur erforderlich, die den Kontakt c, enthaltende Kurzschlußleitung für das Relais D noch über einen, dem Relais D zuzuordnenden Ruhekontakt zu führen und also den neuen Ruhekontakt z. B. in die zwischen den Punkten wi und ι verlaufende Leitung einzuschalten.
Beim Ansprechen des Relais D würde dann dieser Ruhekontakt geöffnet und; damit verhindert werden, daß durch den beim Ankerabfall von Relais C geschlossenen Kontakt C1 der Kurzschluß des Relais D und damit dessen Ankerabfall erfolgt. Dieses tritt hier erst beim öffnen des Schalters e ein.
Sowohl die Anordnung nach Fig. 1, als auch die Anordnung nach Fig. 2 kann auch mit einer Einrichtung versehen werden, welche den Betriebsstrom der Einrichtung und damit die Relais nach Erreichen der größten Lautstärke des Hcultones selbsttätig ausschaltet. Für die Anordnung nach Fig. 1 wäre hierfür an Stelle der Handschaltcr e und <\„ C3 ein Einschalterelais vorzusehen, dessen Erregerstromkreis durch vorübergehendes Drücken einer Taste geschlossen und darauf über je einen besonderen Arbeitskontakt aller Relais der Reihe solange aufrecht erhalten bleibt, bis auch das letzte Relais der Reihe aberregt wird und den betreffenden Arbeitskontakt öffnet.
Für die Anordnung nach Fig. 2 wäre zum Zwecke der selbsttätigen Ausschaltung des Betriebsstromes der Handschalter c durch ein Einschalterelais mit zwei Wicklungen zu ersetzen. Die eine Wicklung wird durch vorübergehenden Tastendruck für kurze Zeit erregt und dabei für die zweite Wicklung ein mit dieser in Reihe geschalteter eigener Arbeitskontakt geschlossen, über den ein Haltestrom für das Einschaltcreiais zu je einem besonderen Arbeitskontakt aller Relais der Reihe führt und so lange aufrechterhalten bleibt, bis auch das letzte Relais D abfällt und ■mit dem Haltestrom auch den Betriebsstrom der Relais A, B, C, D ausschaltet.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Heulsigiialcinrichtung mit einem durch Stromstöße erregten Übertrager, datliurch gekennzeichnet, daß die Induktion der Sekundärspule des Übertragers durch eine Reihe von "Relais geändert .wird, deren jedes das nachfolgende ein- bzw. ausschaltet und dabei mehrere, der Sekundärspulc parallel geschaltete Kapazitäten nacheinander ausschaltet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, da-. durch gekennzeichnet, daß nach Aufheben
.. aller kapazitiven Nebenschlüsse der Sekundärspule die Erregung des letzten Relais der Reihe bis zur Ausschaltung des Betriebsstromes der Relais aufrechterhalten und damit der Heulton nach Erreichen seiner größten Lautstärke in die-V scr bestehen bleibt. 110·
3; Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß durch An-■ sprechen des letzten Relais der Reihe selbsttätig die Ausschaltung der Relais in demselben Reihenfolge und darauf gegebe-,' nenfalls auch die Ausschaltung des Betriebsstromcs der Relais erfolgt, um den Heulton einmalig auf seine größte Lautstärke anwachsen und wieder abfallen zu lassen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Aus-
schalten des letzten Relais der Reihe wiederum die Einschaltung der Relais und damit ein wechselndes Anwachsen und Abnehmen der Lautstärke des Heultones bis zur Ausschaltung des Betriebsstromes bewirkt wird!
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais mit Ycraögcrungseinrichtungen verseilen sind, um die Dauer der einzelnen Steigerungsstufen in der Lautstärke zu verlängern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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