DE314736C - - Google Patents

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DE314736C
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runners
vehicle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D57/00Vehicles characterised by having other propulsion or other ground- engaging means than wheels or endless track, alone or in addition to wheels or endless track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. OKTOBER 1919
R EIC HS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 g GRUPPE -P/
Die bekannten räderlosen Fahrzeuge, die sich mit Hilfe von kufenförmigen Stützen fortbewegen, haben den . Nachteil, daß sie nicht gesteuert werden können, da die verhältnismäßig breiten Kufen, um dem Gesamtfahrzeug nicht eine zu große Breite zu geben, ziemlich dicht nebeneinander liegen. Infolgedessen kann eine gegenseitige Verdrehung der Kufen nicht oder in nur geringem Maße stattfinden. Diesem Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung abgeholfen, gemäß welcher die Kufen derart ausgebildet sind, daß eine Steuerung des: Fahrzeuges erfolgen kann.
1S Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen .
Fig. ι ein Fahrzeug mit kufenförmigen Stützen in Seitenansicht und
Fig. 2 in Draufsicht.
Das dargestellte Fahrzeug α ist mit drei Paar Kufen b, c, d ausgerüstet. Die Kufen werden von Stangen f getragen, die mit Kurbeln g von unter dem Wagenkasten gelagerten Querwellen h verbunden sind. Die zu den einzelnen Kufenpaaren gehörigen Kurbeln sind versetzt zueinander angeordnet, so daß die Kufenpaare nacheinander mit der Fahrbahn in Eingriff kommen. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel, das drei Kufenpaare zeigt, sind die letzteren um 1200 versetzt zueinander angeordnet. Der Antrieb der Ouerwellen h erfolgt von der gemeiniamen Kraftwelle i aus, deren Drehung z. B.
durch Ketten k und Kettenräder m auf zwei Wellen η übertragen wird, von denen aus die weiteren Querwellen h durch Zahnräder 0 oder andere Übersetzungsgetriebe angetrieben werden. .
Um eine Steuerung des Fahrzeugs zu ermöglichen, sind die Kufenpaare b, c, d gemäß vorliegender Erfindung nach verschiedenen Halbmessern gekrümmt, und zwar ist in der gezeichneten Ausführungsform das innere Kufenpaar b gerade. Die Kufen haben also einen unendlichen Krümmungshalbmesser, während das mittlere Kufenpaar c nach einem endlichen, jedoch größeren Halbmesser gekrümmt ist als das äußere Kufenpaar d. Zwischen den einzelnen Kufenpaaren ist somit genügend Zwischenraum, um die Kufenpaare •beim Steuern des Fahrzeugs nacheinander drehen zu können.
Die Steuerung kann vom Führersitz mittels eines Handrades/" erfolgen. Auf der Steuerwelle q sitzt ein Querstück r, dessen Enden durch Stangen 5 oder sonstige Mittel mit den entsprechenden Enden eines in der Mitte des Fahrzeugs um eine Welle t schwingbaren Hebels u verbunden sind. Mit der Welle t bzw. mit dem Hebel u sind noch zwei Hebel ν verbunden, die im rechten Winkel zu dem um die Achse ί schwingbaren Hebel μ stehen. An den Hebel ν greifen Federn w an, die mit den Lagern χ der Querwellen h oder mit' letzteren selbst verbunden -sind. ■
Wird daher von dem Führersitz aus mittels des Steuerrades p nach links oder rechts ge-
steuert, so wird der Hebel u in der einen oder anderen Richtung ausgeschwungen. Dadurch werden die vor dem Hebel u auf der : einen und hinter dem Hebel u auf der ehtgegengesetzten Seite liegenden Federn w ,gespannt, so daß die Wellen h entsprechend verschoben und die Kufen b, c, d um den Mitteldrehzapfen t des Fahrzeugs nach Maßgabe der Steuerung verstellt werden. Diese Verstellung erfolgt bei den jeweils vom Erdboden freien Kufenpaaren, während sie bei dem gerade auf dem Erdboden aufliegenden Kufenpaar" eintritt, sobald dieses Kufenpaar den Erdboden verläßt. .
Damit nun auch der Wagenkasten α dieser Drehung der Kufen folgt, sind an den Hebeln ν noch je zwei Federn to1 befestigt, die mit einem festen Punkt ζ des Wagenkastens a verbunden sind.
Die Steuerung der Kufen kann natürlich anstatt durch Federn auch durch andere Mittel, z. B. durch Nocken usw., erfolgen. Wesentlich ist nur, daß die Kufen derart ausgebildet sind, daß sie eine Drehung während der Steuerung' zulassen. Sie können demgemäß auch eine andere Form als gezeichnet haben. So können z. B. auch sämtliche Kufenpaare gekrümmt oder es können die Kufenpaare auch derart beweglich ausgebildet sein, daß sie eine gegenseitige Verdrehung ermöglichen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι.' Mit heb- und senkbaren und seitlich beweglichen Laufschienen ausgerüstetes Fahrzeug, ■ dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen unter sich derart verschieden geformt sind, daß sie infolge ihrer verschiedenen Formgebung gegeneinander verdreht werden können.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen nach verschiedenen Krümmungshalbmessern gebogen sind.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Laufschienenpaar (b) gerade ist, während die übrigen Lauf schienenpaare (c, d) nach verschiedenen, nach außen zu immer kleiner werdenden Halbmessern gekrümmt sind. . ' ■ ■ .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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