DE3136765C2 - Gehäuse für einen einstellbaren Widerstand - Google Patents
Gehäuse für einen einstellbaren WiderstandInfo
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Abstract
Ein Gehäuse für eine Verwendung mit einem variablen Widerstand besteht aus einem schraubenlinienförmigen Widerstandselement, einer Drehwelle, einer leitenden Gleitplatte und einem Abdeckteil. Das Gehäuse enthält einen zylindrischen Körper zur Halterung des Widerstandselements an seiner Innenfläche, eine erste zylindrische Platte, die mit einem offenen Ende des zylindrischen Körpers in Eingriff steht, um das offene Ende zu verschließen und die Drehwelle drehbeweglich abzustützen, ferner eine zweite zylindrische Platte, die mit dem anderen offenen Ende des zylindrischen Körpers in Eingriff steht und die Drehwelle drehbeweglich abstützt, weiterhin wenigstens ein Paar federnder Eingriffsvorsprünge, die sich von wenigstens einer der beiden zylindrischen Platten entlang der Achse des zylindrischen Körpers erstreckt, sowie Eingriffs-Aussparungen, die am Außenumfang des zylindrischen Körpers in vorbestimmten Positionen angeformt sind und in entsprechender Weise mit den fe dern den Eingriffsvorsprüngen in Eingriff sind, wenn die erste und die zweite zylindrische Platte mit dem zylindrischen Körper in Eingriff stehen, um das Gehäuse für den variablen Widerstand zu bilden.
Description
F i g. 1 eine Seitenansicht des Widerstandes,-Fig.2
eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in
F i g. 3 eine Vertikalschnittansicht zur Veranschaulichung der Hauptteile des in F i g. 1 gezeigten Widerstandes.
Eine detaillierte Beschreibung des Gehäuses für einen
einstellbaren Widerstand erfolgt unter Bezugnahme auf die F ig. Ibis 3.
Dieses Gehäuse enthält als zylindrische erste und. zweite Platten Deckel- und Bodenplatten 3 und 8 sowie
einen hohlzylindrischen Körper 6, in dessen Innerem ein Widerstandselement 5 des einstellbaren Widerstandes
gehaltert ist
Zu diesem einstellbaren Widerstand gehören neben dem wendeiförmigen Widerstandselement 5 eine
Drehwelle 1, eine auf der Drehwelle 1 angeordnete und sich parallel zu deren Achse erstreckende Gleitplatte 10,
mit der ein mit dem Widerstandselement 5 kontaktierender Schleifer 11 bei seiner wendeiförmigen Drehbewegung
ständig im elektrischen Eingriff ist, sowie ein aus Isolierstoff bestehender, vom Widerstandselement 5
geführter, von der Drehwelle 1 betätigbarer und auf dieser axial verschiebbarer Schleiferträger 9.
Die zum Gehäuse gehörenden, zylindrischen Deckel- und Bodenplatten 3 bzw. 8 besitzen jeweils paarweise
angeordnete, federnde Eingriffsvorsprünge 27, 28 bzw. 36, 37, die aus ihren äußeren zylindrischen Körpern 31
bzw. 38 herausgeformt sind. Die Vorsprünge 27,28 und 36,37 sind daher in Achsrichtung der Welle 1 verlängert,
wobei die freien Enden der Vorsprünge 27 und 28 üen freien Enden der Vorsprünge 36 und 37 mit einem
Spaltabstand g gegenüberliegen, wie in F i g. 1 veranschaulicht ist.
Der das Widerstandselement 5 halternde, hohlzylindrische Körper 6 besitzt in vorbestimmten Positionen in
seine äußere Umfangsfläche 43 eingeformte Aussparungen 29 und 39 für einen Eingriff mit den oben erwähnten
Eingriffsvorsprüngen 27, 28 und 36,37, wie später noch im einzelnen beschrieben wird.
Die zylindrische Deckelplatte 3 ist in Form eines becherförmigen Elements ausgebildet, das an seinem
einen Ende geschlossen ist. Im veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist die zylindrische Deckelplatte 3
aus einem elastischen Kunstharz mit hohem Wärmewiderstand geformt und die beiden Eingriffsvorsprünge
27 und 28 sind einstückig am zylindrischen Körper 31 angeformt. Die Eingriffsvorsprünge 27 und 28 sind
entsprechend mit plattenartigen Teilen 32 und 33 ausgebildet, die einstückig mit dem zylindrischen
Körper 31 der zylindrischen Deckplatte 3 geformt sind, so daß sie sich in dessen axialer Richtung erstrecken,
wobei Haken 34 bzw. 35 an den spitzen Endtei'en dieser plattenartigen Teile 32 und 33 angeformt sind. Die
Eingriffsvorsprünge 27 und 28 sind mit einem Winkelabstand von 180° zueinander angeordnet.
Die zylindrische Deckplatte 3 besitzt an der Innenseite ihres scheibenförmigen Teiles eine ringförmige
Nut 55 (vgl. F i g. 3), in die das obere Ende des das Widerstandselement 5 halternden Körpers 6 eingepaßt
ist.
Die zylindrische Bodenplatte 8 ist mit zwei Eingriffsvorsprüngen 36, 37 versehen und besitzt auf der
Innenseite ihres scheibenförmigen Teiles ebenfalls eine ringförmige Nut 56. Die Eingriffsvorsprünge 36, 37
weisen plattenförmige Teile 39 und 40 (gleichartig mit den Teilen 32 und 33 der Deckelplatte 3) auf, und an
ihren freien Endteilen sind Haken 41 und 42 angeformt.
Zwei Nuten 44 und 45 zur Führung der oben erwähnten plattenartigen Teile 32,33 bzw. 39,40 sind in
die äußere Umfangsfläche 43 des hohlzylindrischen Körpers 6 in diametral gegenüberliegenden Stellungen
eingeschnitten, so daß sie sich in axialer Richtung dieses Körpers 6 erstrecken. In den mittleren Abschnitten der
Nuten 44 und 45 sind die Eingriffsaussparungen 29 und 30 für den Eingriff mit den Haken 34,35 bzw. 41,42 der
Eingriffsvorsprünge 27,28 bzw. 36,37 eingeformt
ίο Die oberen und unteren Endteile des hohlzylindrischen
Körpers 6 sind im äußeren Durchmesser oder in der Dicke ihres zylindrischen Teiles etwas kleiner
gewählt als dessen mittlerer Teil, um Teile 46 und 47 mit kleinem Durchmesser oder kleiner Dicke zu bilden,
wobei diese Teile in die Nuten 55 und 56 der zylindrischen Deckel- und Bodenplatten 3 bzw. 8
eingepaßt sind, wie es in F i g. 3 veranschaulicht ist.
Bei dem zuvor beschriebenen Gehäuse für einen einstellbaren Widerstand können die Deckeiplatte 3 und
der hohlzylindrische Körper 6 nur dadurch zusammengesetzt werden, daß letzterer in die Deckelplatte 3
eingepaßt und die plattenartigen Teile 32 und 33 der Eingriffsvorsprünge 27 und 28 entlang der Nuten 44 und
45 nach unten geschoben werden, um die Haken 34 und 35 mit den Eingriffsaussparungen 29 bzw. 30 in Eingriff
zu bringen. Damit werden die Deckeiplatte 3 und der Körper 6 durch die Elastizität der Eingriffsvorsprünge
27 und 28 fest gegeneinander gesichert. Die Bodenplatte 3 wird ebenfalls in derselben Weise mit dem das
Widerstandselement 5 abstützenden Körper 6 zusammengesetzt, wie es in Verbindung mit der Deckelplatte 3
zuvor beschrieben worden ist. Das so zusammengebaute Gehäuse kann leicht wieder auseinandergebaut
werden, und zwar durch ein entsprechendes Außereingriffbringen der Haken 34, 35 bzw. 41, 42 von den
Eingriffsaussparungen 29 und 30, indem ein kleiner Schraubendreher oder dergleichen in den Spaltabstand
g zwischen den freien Enden der einandergegenüberiiegenden Eingriffsvorsprünge 27 und 36 bzw. 28 und 37
(vgl. Fig.l) eingeführt wird und die Eingriffe gelöst
werden. Falls hierbei — wie in Fig.3 gezeigt — kreisförmige oder geteilte kreisförmige Vorsprünge 46p
und 47p entsprechend an den Außenflächen der mit kleinem Durchmesser versehenen Teile 46 und 47 des
Körpers 6 angeformt sind, dann können die Teile 46 und 47 fester in die Nuten 55 und 56 eingeführt werden, oder
die Teile 46 und 47 werden — wenn sie einmal in Eingriff sind — daran gehindert, ungewollt von den Nuten 55
und 56 wieder außer Eingriff zu kommen.
so Was den übrigen Aufbau des Gehäuses und des in ihm aufgenommenen einstellbaren Widerstandes anbelangt,
so kann es sich hier um eine an sich bekannte Ausbildung handeln. Es genügen daher lediglich noch
einige bauliche Hinweise. Die Deckelplatte 3 besitzt einen Lagerteil 2 für eine drehbewegliche Abstützung
des oberen Abschnittes der Drehwelle 1. Das wendeiförmige Widerstandselement 5 ist in einer schraubenlinienförmigen
Nut 4 an der Innenseite 6a des Körpers 6 abgestützt. Für die drehbewegliche Abstützung des
unteren Endes der Drehwelle 1 ist in der Bodenplatte 8 ein Lager 7 vorgesehen. Auf der Drehwelle 1 ist ein
isolierendes, zylindrisches Gleitelement la drehfest angeordnet. Der in Form eines Abdeckteiles axial zur
Drehwelle 1 verschiebbare Schleiferträger 9 ist mit Abstand von der Außenseite des Gleitelements la und
der Innenseite 6a des Körpers 6 so vorgesehen, daß er damit drehbar und in Wellenlängsrichtung darauf
gleitbeweglich ist, während er von dem wendeiförmigen
5 6
Widerstandselement 5 geführt ist, und zwar durch das Feder ausgebildete Schleifer 11, dessen beide Enden mit
Zusammenwirken der Vorsprünge la mit Ausnehmun- den genannten Teilen in Gleitberührung stehen (vgl.
gen 9a, die an der Innenseite des Schleiferträgers 9 Fig.2). Ein Kontakt 12 ist am unteren Ende der
eingeformt sind und mit je einem Vorsprung Ib in Gleitplatte 10 vorgesehen und in Gleitberührung mit
Eingriff stehen. 5 einem kreisförmigen leitenden Element 14 gehalten, das
Zwischen der Gleitplatte 10 aus leitendem Material, an einen Ausgangsanschluß 13 (vgl. Fi g. 1) angeschlos-
die auf einer Seitenfläche des Gleitelements la in sen ist. Das Widerstandselement 5 ist mit seinen beiden
Achsrichtung der Welle 1 angebracht ist, und dem Enden an Eingangsanschlüsse 15 bzw. 16 angeschlossen
Widerstandselement 5 befindet sich der in Form einer (vgl.Fig. 1).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Gehäuse für einen einstellbaren Widerstand mit einem wendeiförmigen Widerstandselement, einer Drehwelle, einer leitenden, auf der Drehwelle angeordneten und sich parallel zu deren Achse erstreckenden Gleitplatte, mit der der mit dem Widerstandselement kontaktierende Schleifer bei seiner wendeiförmigen Drehbewegung ständig in elektrischem Eingriff ist, und mit einem aus Isolierstoff bestehenden, vom Widerstandselement geführten, von der Drehwelle betätigbaren und auf dieser axial verschiebbaren Schleiferträger, wobei das Gehäuse im wesentlichen besteht aus einem hohlzylindrischen Körper, der auf seiner Innenseite das Widerstandselement abstützt, einer ersten zylindrischen Platte, die mit einem offenen Ende des hohlzylindrischen Körpers in Eingriff stehend dieses verschließt und die Drehwelle drehbeweglich abstützt, einer zweiten zylindrischen Platte, die mit dem anderen offenen Ende des hohlzylindrischen Körpers in Eingriff stehend diesen verschließt und die sie koaxial durchdringende Drehwelle drehbeweglich lagert, wobei die Durchmesser der zylindrischen Platten annähernd gleich dem Außendurchmesser des hohlzylindrischen Körpers sind, sowie aus mehreren federnden Eingriffsvorsprüngen, die sicfe jeweils vom Außenumfang der beiden zylindrischen Platten axial zum hohlzylindrischen Körper erstrecken und mit ihren freien Enden in Eingriffs-Aussparungen am Außenumfang des hohlzylindrischen Körpers eingreifen, wenn die beiden zylindrischen Platten mit diesem zusammengebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Eingriffsvorsprünge (27, 28; 36, 37) jeweils paarweise an den ersten und zweiten zylindrischen Platten (3, 8) bei einem Winkelabstand von 180° zueinander angeordnet sind und die Länge jedes Eingriffsvorsprunges so gewählt ist, daß im zusammengebauten Zustand der beiden zylindrischen Platten mit dem hohlzylindrischen Körper (6) die Eingriffsvorsprünge (27, 28; 36,37) in sich in axialer Richtung auf der Außenseite des hohlzylindrischen Körpers (6) erstreckenden Nuten (44,45) liegen und an ihren freien Enden ausgebildete Haken (34, 35; 41, 42) hinter die Begrenzungswände der in den Nuten vorgesehenen, sich in Umfangsrichtung des hohlzylindrischen Körpers erstreckenden Eingriffsaussparungen (29, 30) greifen und dabei von den in einer Nut (44, 45) angeordneten und in einer Eingriffsaussparung einander gegenüberliegenden Haken ein Spaltabstand (g) gebildet ist.Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für einen einstellbaren Widerstand, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.Eine bekannte Ausführungsform eines Gehäuses für einen Widerstand zeigt die DE-OS 19 21 150, bei der ein Widerstandselement aus leitendem Kunststoff in eine flache, ringsegmentförmige Ausnehmung eines Trägers eingespritzt ist. Bei diesem bekannten Gehäuse, das sich deutlich von dem im Oberbegriff des Patentanspruches vorausgesetzten Gehäuse unterscheiden, kann über das Widerstandselement eine Kappe mit Hilfe von drei hakenförmigen Schnappzapfen aufgesetzt werden.Ein Gehäuse für einen einstellbaren Widerstand, wie es im Oberbegriff des Patentanspruches vorausgesetzt wird, ist dagegen aus der US PS 33 14 036 bekannt Hier weist jede der beiden zylindrischen Abschlußplatten für den zylindrischen Körper eine Art Eingriffsvorsprung auf, der sich nahezu über den ganzen Umfang erstreckt, zylindrisch ausgebildet ist und an seiner Innenseite einen nach innen vorstehenden Wulst besitzt. Dieser ringförmige Eingriffsvorsprung wird auf das zugehörige, imι ο Durchmesser zylindrisch verkleinerte Ende des zylindrischen Körpers aufgesteckt, wobei der ringförmige Wulst in eine korrespondierende Ringnut an diesem Ende des zylindrischen Körpers eingreift
Bei einem Drehwiderstand der zuvor sowie im Oberbegriff des Patentanspruches erläuterten Art ist es nun vielfach erforderlich, das Gehäuse auseinanderzubauen bzw. zu öffnen, was beispielsweise bei den Herstellungsarbeiten, für ein Justieren des einstellbaren Widerstandes innerhalb des Gehäuses, zwecks einer Wartung während des Gebrauchs des Widerstandes, ferner für eine Neueinstellung des Widerstandselementes usw. der Fall ist Aus diesem Grunde spielt das mehr oder weniger häufige öffnen und Schließen des Gehäuses für den einstellbaren Widerstand eine wesentliche Rolle, wobei dieses Öffnen und Schließen verhältnismäßig rasch und ohne Beschädigung irgendwelcher Teile von'Gehäuse und Widerstand geschehen muß. Diese Forderungen an das Gehäuse eines einstellbaren Widerstandes können von der Ausführungsform gemäß US-PS 33 14 036 in der gewünschten Weise nicht zufriedenstellend erfüllt werden.Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse der im Oberbegriff des Patentanspruches vorausgesetzten Art zu schaffen, das einfach aufgebaut, leicht zusammenzusetzen und auseinanderzunehmen und somit für eine Massenproduktion von einstellbaren Widerständen geeignet ist.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches angegebenen■to Merkmale gelöst.Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Gehäuses, insbesondere die Ausbildung und Anordnung der federnden Eingriffsvorsprünge und der korrespondierenden Eingriffs-Aussparungen ergibt sich nicht nur der einfache Aufbau des ganzen Gehäuses, sondern auch eine äußerst einfache und rasche Möglichkeit, das Gehäuse aus dem zylindrischen Körper und den beiden zylindrischen Platten zusammenzusetzen und im Bedarfsfalle zerstörungsfrei rasch wieder zu öffnen, wozu es beispielsweise ausreicht, in den vorhandenen Spaltabstand zwischen den beiden jeweils einander gegenüberliegenden Haken der Eingriffsvorsprünge in jede Eingriffs-Aussparung kurz mit einem Schraubendreher einzugreifen. Dieses Gehäuse ist außerdem für eine Massenproduktion geeignet und erfordert dabei nur eine kleine Anzahl von Teilen, was zu einer deutlichen Reduzierung der Herstellungskosten von einstellbaren Widerständen führt.Da dieses Gehäuse weiterhin leicht auseinandergebaut werden kann, läßt sich eine Überprüfung und Einstellung des variablen Widerstandes mit großer Leichtigkeit durchführen. Diese erfindungsgemäße Ausführungsform erfüllt somit in optimaler Weise die an einen Drehwiderstand bzw. dessen Gehäuse gestellten Forderungen.In der folgenden Beschreibung wird ein in der Zeichnung veranschaulichtes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. In dieser Zeichnung zeigt
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| 8364 | No opposition during term of opposition |