DE312940C - - Google Patents

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DE312940C
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cork
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Pfropfenschneidemaschine mit einem rotierenden Kreismesser und Patronen, zwischen denen das Korkstück während des Schneidens festgehalten wird, die sich dadurch von bekannten ähnlichen Maschinen unterscheidet, daß die Korkstücke den Patronen selbsttätig zugeführt werden. Die Zuführung der Korkstücke wird mittels Arme bewirkt, welche die Korkstücke aus einer Speiserinne o. dgl. empfangen und, indem das Korkstück zwischen den Armen gehalten wird, gleichzeitig bewegt werden, während sie einzeln bewegt werden, nachdem sie das Korkstück den Haltepatronen abgeliefert haben, zwischen welchen das Korkstück festgehalten wird, während es gegen ein rotierendes Zirkelmesser geführt und in der gewünschten, entweder konischen oder zylindrischen Form geschnitten wird.
Die Erfindung umfaßt ferner die Anordnung der Organe zur Bewegung der Zuführungsarme sowie zur Bewegung der Haltepatronen gegen das Messer.
Die Erfindung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Oberteil der Pfropfenschneidemaschine in Draufsicht, Fig. 2 denselben in Vorderansicht, indem jedoch einzelne Organe der Deutlichkeit wegen weggelassen sind, Fig. 3 einen Teil des Oberteils der Maschine von rechts gesehen, Fig. 4 die ganze Maschine in kleinerem Maßstabe von links gesehen, und Fig. 5 eine Einzelheit.
ι ist das Gestell der Maschine (Fig. 4), in welchem eine Welle 2 gelagert ist. 3 ist ein oben am Gestelle vorgesehener Rahmen, an welchem der Oberteil der Maschine befestigt ist, und welcher an der Tischplatte 4 des Gestelles einstellbar festgehalten wird. An der' Tischplatte 4 ist eine Welle 5 gelagert, die ein scheibenförmiges Messer 6, eine Riemenscheibe 7 für einen Riemen 10 von einem Elektromotor 8 oder einer anderen Kraftquelle j sowie eine Riemenscheibe 9 trägt, durch welche die Umdrehung der Welle mittels eines Riemens 11 der Welle 2 übertragen wird. Von letzterer aus werden die verschiedenen, unten näher beschriebenen Organe der Maschine getrieben.
12 ist ein mit dem Rahmen 3 durch Zapfen τ3 (Fig- 5) und durch eine Stellschraube 14 (Fig- 4) verbundener Rahmen. Die Zapfen 13 sind durch Löcher im hinteren Rahmenstück des Rahmens 3 geführt., und der Rahmen 12 kann mittels einer Stellschraube 90 (Fig. 5) hin und her geschoben werden. Die Schraubenmuttern der Stellschraube 14 sind um Zapfen 91, 92 ausschwenkbar, so daß sie die Verschiebung des Rahmens 12 nicht hindert. Die Einstellung desselben ist notwendig, wenn Pfropfen von größerem oder geringerem Querschnitt ge-
schnitten werden sollen, 15 und 16 (Fig 1) j sind Patronen zum Festhalten des Korkstücks während des Schneidens. Sie sind an je einem ; Wellenteil 17 und 18 befestigt, von welchen der Teil 18 der Länge nach verschiebbar ist, aber in normaler Lage mittels einer Schraubenfeder 19 vorgedrückt gehalten wird. Der ; Wellenteil 18 wird in Richtung gegen die '■ Feder 19 durch einen drehbaren Arm 20 (Fig. 2) \ verschoben, welcher durch eine Stange 21 mit einem drehbaren Arm 22 verbunden ist, der : gegen eine unrunde, an einer Welle 25 be- i festigte Scheibe 24 (siehe auch Fig. 1) anliegt. 26 (Fig. ι und 2) ist eine Stange, die den Arm 20 mit einem kurzen Arm 27 verbindet, dieser steht mit einer auf einer Welle 29 sitzenden unrunden Scheibe 28 in Verbindung; , die Welle 29 ist an einer Stange 93 (Fig. 2) befestigt, welche durch eine Stellschraube 94 der Höhe nach eingestellt wird, wodurch die Stellung der unrunden Scheibe 28 geändert werden kann. Die Scheibe 28 wird mit den Armen 20 und 22 hin und her geschwungen, wenn der Arm 22 zur einen Seite, durch die Umdrehung der unrunden Scheibe 24 geschwungen wird, und zur entgegengesetzten Seite, wenn der Arm 20 unter Einwirkung der Feder 19 zurückgeschwungen wird.
30 ist ein doppelarmiger, um eine Welle 21 (Fig. 2) drehbarer Hebel, welcher an einem Ende eine Rolle 32 und am entgegengesetzten Ende einen Greifer für das Korkstück trägt. Die Rolle 32 liegt gegen eine an der Welle 25 vorgesehene unrunde Scheibe 34 an, gegen welche sie von einer Schraubenfeder 35 (Fig. 1) gedrückt wird, die in normaler Lage den Hebel in der in Fig. 2 mit vollen Linien gezeigten Stellung zu halten sucht. 36 ist ein dem Hebel 30 entsprechender Hebel mit einer Rolle 37, die gegen eine gleichfalls an der Welle 25 befestigte unrunde Scheibe 38 anliegt. Der Hebel 36 trägt einen Greifer 39 für das Korkstück. Eine Schraubenfeder 40 sucht die Rolle 37 des Hebels gegen die Scheibe 38 zu halten und sie gegen die unrunde Scheibe 28 gepreßt zu halten, auf deren Rand eine am Hebel vorgesehene Rolle 41 läuft. 42 ist ein am Hebel 36 vorgesehener Anschlag, welcher, wenn der Hebel unter Einwirkung der unrunden Scheibe 38 gedreht wird, gegen einen an der Speiserinne 43 (Fig. 2) befestigten, [ drehbaren Arm 44 stößt und denselben hebt, j wodurch ein mit dem Arme verbundener, auf ; der Zeichnung nicht gezeigter Stopper von dem j
in der Speiserinne liegenden vorderen Kork- j stück gehoben wird, welches danach vorgleiten ;
kann, bis es gegen eine Platte 45 stößt. ■
Die Welle 24 trägt ein Zahnrad 46 (Fig. 1), j
welches mit einem Zahnrad 47 an einer Welle 48 in Eingriff steht, die ferner Schnurscheiben 49 | trägt, von welchen die Umdrehung der Welle auf einen mit der Speiserinne 43 verbundenen oder im Trichter derselben angeordneten Zuführungsmechanismus für die Korkstücke übertragen wird. 50 ist ein kegelförmiges, an der Welle 48 befestigtes Zahnrad, 'welches in Eingriff mit einem kegelförmigen Zahnrad 51 an einer Welle 52 steht, die im entgegengesetzten Ende ein Zahnrad 53 trägt. Letzteres steht mit einem Zahnrad 54 an einer Welle 55 in Eingriff, die eine Schnurscheibe 56 für einen zur Welle 2 (Fig. 4) führenden Schnurzug 68 trägt. Durch die beschriebene Kraftübertragung wird die Welle 48 und dadurch die Welle 52 während des Ganges der Maschine in stetiger Umdrehung gehalten.
An den Patronenwellen 17 und 18 (Fig. 1 bfs 3) sind Zahnräder 58, welche mit Zahnrädern 59 an der Welle 60 (Fig^i) in Eingriff stehen, die parallel zu den Patronenwellen 17 und 18 liegen. Die Welle 60 trägt ferner ein mit einem Zahnrad 62 an der Welle 63 in Eingriff stehendes Zahnrad 61 (Fig. 1). An der Welle 63 ist eine Schnurscheibe 64 (Fig. 1 und 2) angeordnet, die lose auf der Welle läuft und die mit einem gleichfalls auf der Welle lose laufenden Kuppelungsteil 65 verbunden ist. 66 ist ein dem Kuppelungsteil 65 entsprechender Kuppelungsteil, welcher auf der Welle 63 hin und her verschoben werden kann/ aber stets mit derselben zusammengekuppett gehalten wird. Der Kuppelungsteil 66 wird in normaler Lage mit dem Teil 65 mittels einer Schraubenfeder 69 (Fig. 1 und 2) zusammengekuppelt gehalten, welcher Teil 65 stets durch einen über die Schnurscheibe 64 und über eine Schnurscheibe 67 an der Welle 2 (Fig. 4) laufenden Schnurzug 68 gedreht wird. Die Kuppelung wird durch eine mit einem drehbaren Arm 71 verbundene Gabel 70 ausgerückt. Der Arm 71 trägt eine Rolle 72, die auf einer unrunden Scheibe 73 an der Welle 48 läuft und gegen die Kante der Scheibe durch eine Feder 74 gehalten wird. 75 (Fig. 1 und 4) ist eine Welle, die parallel zur Welle 63 liegt und vor dem Messer 6 mit einer Ausbiegung 76 versehen ist, so daß die zugeschnittenen Pfropfen frei herabfallen können.
Die Wellen 63 und 75 sind im Rahmen 12 (Fig. ι und 3) gelagert, während die Wellen 60, 17 und 18 in Armen 77, 78, 79 und 80 gelagert sind, die von den Wellen 63 und 75 getragen werden. Die Arme 77 und 79 sind mittels einer Stange 8r verbunden. 82 ist ein Arm, welcher gleichwie der Arm 80 an der Welle 75 befestigt ist und in seinem freien Ende eine auf der Kante einer unrunden Scheibe 84 an der Welle 52 laufende Rolle 83 trägt. 85 ist eine zwischen dem Arm 80 und einem festen Arm 86 am Rahmen 12 ausgespannte Schraubenfeder.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Die Messerwelle 5 und die Welle 2 werden durch den Motor 8 in Umdrehung versetzt, und mittels des Schnurzugs 57, 56 und der Zahnradverbindungen 54, 53 und 51, 50 sowie 47, 46 wird die Welle 25 in stetiger Umdrehung gehalten.
Wenn man z. B. von der Stellung der Maschinenteile ausgeht, in welcher die Greifer 33 und 39 ein Korkstück von der Speiserinne 43 empfangen haben, verläuft die Arbeitsperiode in folgender Weise:
Die Vorsprünge der unrunden Scheiben 34 und 38 werden dann die Rollen 32 und 37 freigegeben haben, so daß die Hebel 30 und 36 unter der Einwirkung der Schraubenfedern 35 und 40 herabgedreht werden können. Die Drehung wird fortgesetzt, bis die Rolle 41 gegen den größten Vorsprung der unrunden Scheibe 28 stößt, welcher aufwärts gerichtet ist, indem die Scheibe sich unter Zurückdrehung befindet, links in Fig 2, nachdem die Patronenwelle 18 nach außen bewegt gewesen ist, damit der schon fertig geschnittene Pfropfen hat freigegeben werden können. Gleichzeitig damit, daß die Scheibe 28 rückwärts gedreht wird, wird die Patrone 16 gegen das zwischen den Greifern 33 und 39 vor den Patronen liegende Korkstück gepreßt. Wenn das Kork stück zwischen den Patronen festgepreßt ist, ist der größte Vorsprung der Scheibe 28 an der Rolle 41 ganz vorbeibewegt, und dieselbe läuft nun auf den geringeren Vorsprung herab, wodurch der Hebel 36 so viel gesenkt wird, daß der Greifer 39 von dem Korkstück ganz hinwegbewegt wird. Gleichzeitig hiermit hat die Vorderkante der unrunden Scheibe 38 durch die weitere Umdrehung der Welle 25 die Rolle 37 am Hebel 30 erreicht, und letzterer wird nun durch den Schlag des Vorsprungs gegen die Rolle mit dem Greifer aufwärts bis zu der in Fig. 2 mit punktierten Linien gezeigten Stellung 30 geschwungen. In dieser Stellung wird der Hebel gehalten, während die Rolle 37 auf dem Vorsprung der Scheibe 38 läuft. Während der Hebel 30 in dieser Stellung steht und der Hebel 39 gesenkt ist, werden die Patronenwellen 17 und 18 mit dem zwischen den Patronen 15 und 16 liegenden Korkstück gegen das stets umlaufende Kreismesser 6 geführt. Die Bewegung wird dadurch bewirkt, daß der Arm 82 gedreht wird, indem seine Rolle den bogenförmigen, aber exzentrischen Umfang der Scheibe 84 erreicht. Durch die Drehung des Armes 82 werden die Welle 75 und damit auch die Arme 79 und 80 gedreht, wodurch das Korkstück gegen die Schneide des Messers geführt wird. Der Umfang der Scheibe 84 ist exzentrisch zur Welle 52, um eine möglichst langsame Bewegung des Kork-Stückes gegen das Messer zu erzielen, damit ein möglichst dünner Span abgeschnitten werden kann. Während der Bewegung gegen das Messer und des Zuschneidens des Korkes soll das Korkstück in Umdrehung gesetzt werden, was durch Einrücken der Kuppelung 65 und 66 an der Welle 63 mittels der unrunden Scheibe 73 an der Welle 48 und des Armes 71 bewirkt wird. - Nachdem die Patronenwellen · gegen das Messer bewegt sind, wird der Hebel 36 dadurch gedreht, daß der Vorsprung der unrunden Scheibe 34 gegen die Rolle 32 stößt. Durch diese Drehung stößt der Anschlag 42 des Hebels gegen den Arm 44, so daß wieder ein Korkstück freigegeben wird, welches gegen die Platte 45 herabgleiten kann. Wenn der Pfropfen zugeschnitten ist, werden die Patronenwellen bis zu der Stellung zurückgeführt, in welcher siS ein neues Stück Kork empfangen sollen. Bei dem Zurückführen, welches durch die Schraubenfeder 85 bewirkt wird, wird die Patronenwelle 18 dadurch nach außen gezogen, daß der Arm 20 gedreht wird und gegen den Anschlag 87 an der Patronenwelle 18 preßt. Durch diese Bewegung wird die Schraubenfeder 19 gespannt, welche die Patronenwelle zurückführt, wenn der von der unrunden Scheibe 24 auf den Arm 22 ausgeübte Druck aufhört.
Durch Befestigungsteile kann der Rahmen 3 leicht einstellbar sein, so daß man sowohl zylindrische als auch konische Korke schneiden kann. Die Einstellung wird nur dadurch bewirkt, daß der' Rahmen mit den daran angeordneten Teilen ein wenig im Verhältnis zur Messerscheibe gedreht wird. Die Maschine kann ferner leicht zum Schneiden von Korken größeren oder geringeren Querschnittes eingestellt werden, nur dadurch, daß der Rahmen 12 hin oder her mittels der Stellschrauben 90 verschoben wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Pfropfenschneidemaschine mit einem rotierenden Kreismesser und Patronen, zwischen welchen das Korkstück während des Schneidens festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Korkstücke selbsttätig den Patronen (15,16) von einer Speiserinne (43) o. dgl. mittels als Greifer ausgebildeter Hebel (30, 36) zugeführt werden, die, wenn das Korkstück den Patronen zugeführt wird, gleichzeitig, bei der Zurückbewegung zu der Speiserinne (43) dagegen einzeln bewegt werden.
2. Pfropfenschneidemaschine nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der untere Greiferhebel (36) nach dem Anhalten während rder Einführung des Korkstückes zwischen den Patronen (15, 16) ein wenig herabbewegt, aber bis zur Speiserinne (43) wieder ganz hinaufbewegt wird, nachdem die Patronen (15, 16) mit dem. zwischen
denselben befindlichen Korkstück gegen die Messerscheibe (6) bewegt sind.
3. Pfropfenschneidemaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausrückorgan (20) für die Patronenwelle (18) mittelbar mit einer unrunden Scheibe (28) verbunden ist und mit derselben zusammen bewegt wird, welche die Abwärtsbewegung des Greiferhebels (36) während der zwei Bewegungsstufen desselben beschränkt.
4. Pfropfenschneidemaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferhebel (36) durch seine Zurückbewegung bis zur Speiseiinne (43) einen das Ausfallen der Korkstücke aus der Rinne verhindernden Stopper auslöst.
5. Pfropfenschneidemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenwellen (17, 18) gegen die Messerscheibe (6) mittels einer unrunden Scheibe (84) geführt werden, deren Vorsprung bogenförmigen im Verhältnis zur Umdrehungswelle (52) exzentrischen Umfang aufweist, damit die Bewegung gegen das Messer gleichmäßig zunehmend werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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