DE57252C - Papierzuführung für Druckmaschinen und ähnliche Maschinen - Google Patents
Papierzuführung für Druckmaschinen und ähnliche MaschinenInfo
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- DE57252C DE57252C DENDAT57252D DE57252DA DE57252C DE 57252 C DE57252 C DE 57252C DE NDAT57252 D DENDAT57252 D DE NDAT57252D DE 57252D A DE57252D A DE 57252DA DE 57252 C DE57252 C DE 57252C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/46—Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
- B65H3/54—Pressing or holding devices
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \&
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung einer einfachen und leicht verstellbaren
Vorrichtung, welche selbstthätig und • mit jeder gewünschten Schnelligkeit Bogen von
Papier oder ähnlichem Material den Druckerpressen oder sonstigen Maschinen zuführt.
Die Vorrichtung besteht aus vier Haupttheilen, nämlich:
1. einer Zuführungswalze,
2. einer Leit- oder Führungsstange,
3. einer Druckstange,
4. einem Tisch, auf welchem das Papier sich befindet.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 den Grundrifs. derselben. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der Zuführungswalze,
Führungsstange und Druckstange nach Linie x-y der Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Endansicht
von rechts, Fig. 5 eine solche von links. Fig. 6 und 7 zeigen den den Papierstofs tragen- '
den Papiertisch.
In Lagern eines Gestelles c%- dreht sich die
Zuführungswalze α, die mit Gummi überzogen oder aus irgend einem geeigneten Material hergestellt sein kann.
Ein Theil des Umfanges dieser. Walze befindet
sich über der Oberfläche des Papiertisches t, Fig. 6, ein wenig vorstehend. Oberhalb
dieser Zuführungswalze ist die Metallplatte d angeordnet, welche wir die Führungsstange
nennen. Diese Führungsstange ist an ihrer unteren Kante an einer Seite abgeschrägt,
wie in Fig. 3 und 6. gezeigt ist. Diese Stange wird durch die Ständer cc, wovon sich an
jedem Ende der Zuführungswalze einer befindet, gestützt und ist vermittelst Stellschrauben
g g, Fig. i, senkrecht verstellbar; das Stellen
der Führungsstange radial zu der Achse der Zuführungswalze geschieht" vermittelst der Leitungsstütze
b und der gekrümmten Schlitze / in den Ständern cc'
Anstatt 'die abgeschrägte Seite gegen das Papier, wie in Fig. 4 veranschaulicht, anzuordnen,
kann man auch die Führungsstange d in die andere Richtung wenden, um die senkrechte
Seite gegen das Papier zu halten, Fig. 3.
Der "den Papierstofs i1 stützende Tisch t ist
mit Bügeln n, Fig. 7, versehen, welche sich seitlich auf die Achse s, Fig. 1, der Zuführungswalze α legen, während das andere Ende von
t in einem Ständer i2, Fig. 6, senkrecht stellbar
gelagert ist. Der Tisch t läfst sich also in beliebig geneigter Lage einstellen. Die Führungsstange
d ist an der Berührungsstelle mit der Zuführungswalze α stumpf, um ein etwaiges ,
Einschneiden des Papierbogens zu verhüten.
Nachdem die Führungsstange d «in ihrer
radialen Richtung gestellt ist, kann dieselbe in dieser Stellung durch die Bolzen w, Fig. 1
und 2, die in die Leitungsstützen b b eingeschraubt
sind, sicher befestigt werden; die Leitungsstützeri b b bilden also die senkrechten
Führungen für die Führungsstange d.
Die Stellschrauben g g, Fig. 2, welche senkrecht durch die Führungsstange d hindurchgehen
, um dieselbe senkrecht zu der Zuführungswalze α zu stellen, besitzen Schneckenräder
h, welche in Schnecken auf der Spindel i eingreifen; diese Spindel i wird durch die
Handräder j j in Umdrehung gesetzt, kk sind
zwei Bolzen, die in- die Schlitze Il in den
Ständern c c hineingehen, um die peripherische
Claims (2)
- Einstellung der Führungsstange d zuzulassen. Zum Betrieb der Zuführungswalze α können Räder oder Riemscheiben angewendet werden. Um für die verschiedenen Formate des Papiers zu passen, finden Wechselräder oder Stufenscheiben Anwendung, ν ist ein kleines Handrad, um die Walze mit der Hand in Bewegung setzen zu können.Wird ein Stofs Papier i1 auf den Tisch t gebracht, Fig. 6, so dafs die Kanten der unteren Bogen mit der Führungsstange d in Berührung kommen und die Zuführungswalze α überdecken, und wird diese Walze dann in der Richtung der Pfeile in Bewegung gesetzt, so wird der untere Bogen infolge Anhaftens von der rotirenden Walze α mitgenommen und durch die Oeffnung zwischen der Walze α und der Führungsstange d hindurchgezogen. Sind Zuführungswalze α und Führungsstange d für die Stärke des zuzuführenden Papiers passend gestellt, so werden die Bogen einzeln zugeführt, bis der ganze Stofs durch die Oeffnung hindurchgegangen ist. Die Bogen können dann einer nach dem andern auf einen. Rahmen der gewöhnlichen Art oder auf die Druckerpresse in der erforderlichen Stellung aufgelegt werden.Das Abziehen der einzelnen Papierbogen wird nur dann regelmäßig bis zum letzten Bogen erfolgen, wenn der ganze Stofs t1 von oben her einen Druck von bestimmter Stärke empfängt. Zu diesem Zweck wird eine verstellbare Druckstange q mit Schlitzen' r angewendet, Fig. i, und dieselbe mit der Führungsstange d vermittelst mit Flügelmuttern versehener Schrauben u verbunden, welche die Stange in. ihrer Stellung erhalten.Diese' Schlitze r gestatten es, dafs die Druckstange q sich hebt oder senkt, senkrecht an der Vorderseite der Führungsstange d. Auf der hohen Kante der Druckstange q werden senkrechte Stangen ff befestigt, die mit Spiralfedern ee umgeben werden, um q gegen den Stofs Papier zu drücken. Der Druck der Spiralfedern e e kann je nach Erfordernis vergröfsert oder verringert werden, indem der Kloben f1, Fig. 6, gegen welchea ,sich die Feder e legt, auf der an d befindlichen Stange f3 mittelst Druckschraube /2 höher oder tiefer eingestellt werden kann.Es hat sich gezeigt, dafs die beschriebene Papierzuführvorrichtung nur in einer bestimmten, in jedem Falle durch Versuche zu ermittelnden Stellung der Führungsstange d zu der Walze a und des Tisches t zu α sicher arbeitet, zu welchem Zwecke d und t zu α einzustellen sind.Wenn es gewünscht wird, befestigt man an dem einen Ende der Spindel s der Zuführungs-. walze eine lose Scheibe mit Gesperre, hier bestehend in Sperrrad ο und Sperrklinke ρ, Fig. ι, 2 und 5, um dadurch die Zuführvorrichtung von jeder Rückwärtsbewegung, welche in der Druckerpresse etwa eintreten könnte, auszuschliefsen.Pateντ-Ansprüche:ι . Eine Einrichtung zum Zuführen von Papierbogen von einem Stofs f1 nach der Druckpresse oder sonstigen Maschinen, bei welcher die unten zugespitzte Platte d mit der auf- und abbeweglichen Druckplatte q so verbunden ist, dafs beide je nach Lage des Papierstofses peripherisch zu der Zuführwalze α eingestellt werden, können, um die ■ günstigste Arbeitslage finden zu können.
- 2. Bei der unter Ί. gekennzeichneten Einrichtung . die Anordnung eines Gesperres auf der Zuführwalze α, welches die Bewegung der letzteren nur in der Arbeitsrichtung zuläfst, damit die etwa eintretende rückläufige Bewegung der Druckpresse ohne Einflufs auf die Bewegungsrichtung der Walze a bleibt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57252C true DE57252C (de) |
Family
ID=331627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57252D Expired - Lifetime DE57252C (de) | Papierzuführung für Druckmaschinen und ähnliche Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57252C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3522961A (en) * | 1967-10-26 | 1970-08-04 | Reynolds Metals Co | Cable gripping means |
-
0
- DE DENDAT57252D patent/DE57252C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3522961A (en) * | 1967-10-26 | 1970-08-04 | Reynolds Metals Co | Cable gripping means |
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