DE308646C - - Google Patents

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DE308646C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F9/00Filing appliances with devices clamping file edges; Covers with clamping backs

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11 e. GRUPPE
FRIEDRICH GRONAU in LEIPZIG. Heftmappe.
Zusatz zum Patent 307925.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1915 ab. Längste Dauer: 17. Mai 1930.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausführungsform des Hefters ohne Lochung nach Patent 307925. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die innerhalb des Hefterrückens o. dgl. angeordnete Torsionsfeder aus zwei schraubenförmig verschlungenen Drahtlagen gebildet ist, die beim öffnen des Hefterrückens unter Spannung sowohl um ihre eigenen Achten als auch gegenseitig verdreht werden. Die Feder hat infolgedessen auch bei Herstellung aus sehr dünnem Draht eine große Spannkraft. Sie ist dabei, trotzdem die beiden Drahtlagen durch die Verschlingung zu einem einheitlichen Ganzen verbunden sind, ähnlich wie ein Drahtseil bieg- und schmiegsam.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung , in ;zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Die Fig. 1 und 2 zeigen den Hefter geschlossen und geöffnet, wobei, um die Federanordnung näher erkennen zu lassen, Teile des Hefterrückens weggebrochen sind. Fig. 3 zeigt die Feder für sich in einem Schaubild. In Fig. 4 ist eine zweite Ausführungsform der Feder schaubildlich dargestellt.
Bei der Ausführungsform Fig. 1 bis 3 sind die schraubenförmig verschlungenen Drahtlagen d der Feder an den Enden fest verbunden und in der Mitte je an einem dünnen Plättchen m befestigt. Diese bilden dann die Schenkel, mit welchen die Feder im Hefterrücken befestigt wird. Zur Befestigung sind die Plättchen m mit Zacken m1 versehen, welche durch die Versteifungsstreifen α aus Drahtgaze hindurchgesteckt und umgebogen werden.
Die Verbindung der Drahtlagen d mit den Plättchen m erfolgt in solcher Weise, daß sie durch Verdrehung um ihre eigenen Achsen und durch die schraubenförmige gegenseitige Verschlingung gespannt sind und die Plättchen unter Spannung fest gegeneinander pressen. Durch Auseinanderbewegen des Hefterrückens und so der Plättchen an den freien Enden findet ein weiteres Anspannen der Feder statt. Die Plättchen lassen sich aber auch dort, wo die Drähte befestigt sind, auseinander bewegen, und es findet ein solches Auseinanderbewegen bei Vermehrung der eingelegten Blätter statt. Beim Auseinanderbewegen der Plättchen an den Drahtlagen werden deren Windungen enger gezogen, so daß die Spannung der Feder und dadurch die Kraft, mit der sie mittels der Plättchen m gegen die Blätter drückt, erhöht wird.
Bei der Ausführungsform der Federn (Fig. 4) sind die Drahtlagen im mittleren Teil zu Schlaufen η gebogen, womit die Federn am Rücken befestigt werden.
Es können eine gewünschte Anzahl Federn d im Rücken über dessen Länge verteilt angeordnet werden. Damit bei den Endfedern die Schenkel, mit welchen die Federn gegen die Blätter drücken, keinen großen Abstand von den betreffenden Kanten des Hefters erhalten, können die äußeren Teile dieser Federn nach innen gebogen sein (s. Fig. i).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: Heftmappe nach Patent 307925, dadurch gekennzeichnet, daß die sich kreuzenden Federn oder Federteile schraubenförmig umeinander gewunden sind, so daß ein verhältnismäßig weites Auseinanderziehen der Deckel unter Verkürzung der Schraubenwindungen möglich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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