DE438831C - Verfahren zum Binden von gefalzten Bogenlagen - Google Patents

Verfahren zum Binden von gefalzten Bogenlagen

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DE438831C
DE438831C DES69899D DES0069899D DE438831C DE 438831 C DE438831 C DE 438831C DE S69899 D DES69899 D DE S69899D DE S0069899 D DES0069899 D DE S0069899D DE 438831 C DE438831 C DE 438831C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F11/00Filing appliances with separate intermediate holding means
    • B42F11/02Filing appliances with separate intermediate holding means engaging folds

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  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

  • Verfahren zum Binden _von gefalzten Bogenlagen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Binden von gefalzten Bogenlagen, insbeson-(Icre von in Heftauflage erscheinenden Zeitschriften usw., die in der Üblichen Weise mit einer Klammer- oder >Notheftung versehen sind, zu einem geschlossenen Buchblock, und zwar mit Hilfe von Ausschnitten im Falzrücken, die zur Aufnahme von Bindeschnüren clienen. Das neue Verfahren besteht darin, (laß in die Ausschnitte vom Innern des Falzes aus zur Aufnahme der Bindfäden dienende ösen, Ausbuchtungen oder Schlingen -von Knebelklanimern eingeführt werden, die sich mit ihren Schenkeln gegen den inneren Falzrand anlegen, so daß sie mit den Enden nicht umgelegt zu werden brauchen. Es ist auf diese Weise eine bequeme und schnelle, jahrg Zeitschriften gangweise ' Vereinigung usw. möglich, zusaminengehöriger so daß diese stets registraturmäßig geordnet sind und einzelne Hefte nicht verlegt werden können oder verlorengehen, wie es bei nicht eingeordneten Fleften häufig geschieht.
  • In der Zeichnung sind in den Äbb. i bis Draufsichten auf einige Falzränder mit den im Falzrande vorgesehenen Ausschnitten veranschaulicht Abb. 6 zeigt eine Draufsicht auf die Falze üines Buchblocks und einen Längsschnitt durch den Falz einer Buchlage mit in den Falzen versetzt angebrachten Heftklammern.
  • Abb.;7 veranschaulicht einen Längsschnitt Jurch den Falz einer Buchlage mit drei verschiedenen Knebelklammern.
  • Die bei dem neuen Heftverfahren benutzten Klammern a werden vom Innern der Buchlagen aus mittels an ihnen gebildeter Ösen b, Ausbuchtungen c oder Schleifen d (Abb. 6) in die Ausschnitte e der Buchlagen gesteckt und alsdann durch die Ösen, Ausbuchtungen oder Schleifen die Bänder oder Fädenf iiindurchgezogen. Die Schenkel der Klammer a können federnd ausgebildet sein, so daß sie sich bei der Bindung fest gegen den Falzrand der Buchlagen anlegen. Sie können an den Enden auch zu Spitzen g ausgebildet sein, welche sich in die Buchlagen einstechen. Die Ausschnitte selbst können halbrund sein oder fast rund (wie bei Abb. i), dreieckig (Abb. 2,), rechteckig (Abb. 3 und 5), U-förmig (Abb. 4) usw. Die Ausschnitte e werden nach erfolgter Heftung der Bücher mittels Notheftung bzw. einer oder zweier Klammern h, ehe diese vom Verlage bzw. der Druckerei versandt werden, in gleichen Abständen nach bestimmten Normalien, also stets wieder an der gleichen Stelle an den Buchfalzen angebracht, so daß die aus-,gestanzten Teile für die Heftklammerösen stets wiedep an dieselbe Stelle kommen und sich daher die Hefte leicht durch Bindung miteinander vereinigen lassen. Der Leser-hat ,es also völlig in der Hand, neuerscheinende Hefte sofort mit den bereits vorhandenen zu einem geschlossenen Bande zu vereinigen.
  • Es ist ni ' cht durchaus erforderlich, daß die Hefte in der üblichen Weise durch Heftklammern gebunden sind; sie können auch als Drucksachen herausgegeben werden, also ohne Heftung sein, nach Art der broschürten Bücher, die an den Rändern aufgeschnitten werden müssen.
  • Die Ausschnitte e und die Ösen selbst brauchen nicht größer zu sein, als zum bequemen Hindurchführen der Bindemittel, wie Bindfaden, Kordel oder Drahtlitze usw., nötig ist, weil anderenfalls bei nicht vorher erfolgter Heftung mittels der üblichen Klammern bei einem Spielraum zwischen Bindemittel, Klammeröse und Ausschnitt die Lagen sich gegeneinander um die Größe des Spielraums verschieben können.
  • Es kann auch eine gemischte Verwendung armierter und glatter Falzrücken oder nicht armierter Ausschnitte erfolgen. Bei dieser Ausführung sind die Ausschnitte zwischen jeder Lage oder zwischen mehreren untereinander versetzt. Die Knebel a ragen mit kleinen Schleifend aus den Ausschnitten nach außen hervor, so daß z. B. die ungeraden bzw. geraden.Lagen miteinander verbunden werden. Eine Ausführung, die in dieser Weise ausgebildet ist, zeigt die Abb. 6. Wenn die Knebel so angebracht werden, daß sie erst bei der nächsten ungeraden Lage den Nachbarknebel treffen, so werden hierdurch die geraden Nummern der Lagen durch den Faden nach außen gedrückt, und die Spannung der Fäden und die elastischen Knebel ergeben zusammen ein festeren Bucheinband, also ein festeres Buchganzes. Die geraden Lagennummern können zur Aufnahme des Fadens ferner einen kleinen dreieckigen oder anderen geeigneten Einschnitti erhalten, wie Abb. 6 zeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Binden von gefalzten Bogenlagen, bei denen im Falzrücken Ausschnitte zur Aufnahme der Bindeschnur angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ausschnitte (e) vom Innern des Falzes aus zur Aufnahme des Bindfadens dienende Ösen (b, c, d) von knebelartigen Klammern (a) eingelegt werden, die sich mit ihren Schenkeln gegen den Innenfalz abstützen. - :2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Klammern (a) federnd ausgebildet sind.
DES69899D 1925-05-03 1925-05-03 Verfahren zum Binden von gefalzten Bogenlagen Expired DE438831C (de)

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