DE112055C - - Google Patents

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DE112055C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
    • H05B3/16Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor the conductor being mounted on an insulating base

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  • Resistance Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 h.
Zusatz zum Patente 99641 vom 12. Oktober 1897.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1898 ab. Längste Dauer: 11. Oktober 1912.
Durch Patent 99641 ist eine Heizvorrichtung geschützt, bei welcher ein schraubenförmig gewundener Widerstandsdraht von einem im Innern der Schrauben windungen gelegenen isolirten Stützdraht getragen wird. Letzterer ist entweder ebenfalls schraubenförmig gewunden oder in eine flache Spiralform gebracht oder in Zickzackwihdungen hin und her geführt.
Demgegenüber ist bei der vorliegenden Heizvorrichtung eine gerade Stange von geringem Durchmesser innerhalb der Windungen des Widerstandsdrahtes angeordnet, gegen die sich an mehreren Stellen die gespannte Drahtspirale legt.
Auf der anliegenden Zeichnung ist diese Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
Der schraubenförmig gewundene Widerstandsdraht A wird von der geraden Stange -B getragen. Letztere kann aus Glas, Porzellan oder Metall hergestellt werden und ist im letzteren Falle mit einem isolirenden Ueberzug versehen. Der Widerstandsdraht ist zweckmäfsigerweise offen gewunden uud wird, nachdem er über die Stange B geschoben ist, gespannt. Dies geschieht am besten in der Weise, dafs das eine Ende des gewundenen Drahtes A befestigt und darin das andere Ende gedreht wird, so dafs ein Zusammendrehen der Windungen erfolgt. Um das Wiederaufwickeln der Windungen zu vermeiden, werden die Enden in Löcher e der Endscheiben C (Fig. 1) eingesteckt, welche auf der Stange B durch Stifte d befestigt werden können. Durch das Zusammendrehen der Drahtspirale erhält dieselbe eine gewundene Gestalt (vergl. Fig. 5), wobei jede der einzelnen Windungen an einer anderen Stelle an den Stab B geprefst wird (vergl. die in Fig. 3 dargestellten Schnitte a, b und c der Fig. 1, sowie Fig. 4, welche drei über einander liegende Windungen zeigt).
Die Berührungspunkte der einzelnen Windungen des Widerstandsdrahtes mit der Stange B laufen spiralförmig um die Stange herum, wie aus Fig. 9 zu ersehen ist, in welcher die Berührungspunkte auf der Vorderseite der Stange durch Punkte χ und auf der Rückseite durch kleine Kreise x' angedeutet sind.
Bei Herstellung eines Heizkörpers werden mehrere solcher Spiralen zu einem einzigen Körper vereinigt. Ein solcher ist beispielsweise in den Fig. 6 und 7 im Längs- und Querschnitt dargestellt. Fig. 8 zeigt die elektrische Verbindung der verschiedenen Spiralen. .
Bei dieser Anordnung sind sieben Stützstangen vorhanden, von denen die mittlere B' länger ist als die übrigen, und mit ihren mit Schraubengewinde versehenen Enden durch Oeffhungen der einander gegenüberliegenden Porzellanendscheiben G hindurchtritt. Auf diese Enden werden Muttern h -geschraubt, durch welche die Scheiben G festgelegt werden. Unter eine der Muttern h kann eine federnde Unterlagsscheibey gelegt werden. Die anderen sechs
Stangen B greifen mit ihren Enden in geeignete Vertiefungen der Endscheiben G. Diese Vertiefungen können mit einem Asbestfutter f versehen sein, um ein Hin- und Herbewegen der Stangen zu vermeiden. Ferner können durch Einlegen von Federn i in die Vertiefungen die Stangen B elastisch gelagert werden.
Ein mit Durchbrechungen versehener Cylinder D aus Metall, in dessen Enden die Flantschen k der Endscheiben eintreten, umgiebt den Heizkörper. Zur Aufnahme der Muttern h und der Klemmschrauben E, E' sind Aussparungen g in den Endscheiben G vorgesehen, die durch Platten F abgeschlossen werden. Schrauben / verbinden die Platten F mit den Endscheiben G. Sämmtliche Spiralen A können aus einem einzigen Draht hergestellt sein, von welchem das eine Ende mit der Klemmschraube E, das andere mit der Klemmschraube E' verbunden ist (vergl. Fig. 8, in welcher aufserdem die punktirten Kreisey den Umfang der Drahtspiralen A angeben). Die Zuführungsdrähte w treten durch Oeffnungen in die Endscheiben ein und sind mit den Klemmschrauben E, E' verbunden.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird der Widerstandsdraht A zweckmäfsigerweise als offene Schraube gewunden, wobei die Windungen genau den gewünschten Abstand von einander beibehalten. Bei der Erhitzung ist eine Verschiebung der Windungen in der Längsrichtung, die bei den stets vorhandenen schwächeren Stellen sonst eintritt und einen Kurzschlufs einzelner Windungen hervorrufen kann, im vorliegenden Falle nicht möglich. Dies ist dadurch erreicht, dafs keine Spannungen in der Längsrichtung der Spiralen auftreten, sondern nur solche, vermöge welcher die Windungen senkrecht gegen die Stützstange gedrückt werden.
Oi6 Heizvorrichtung kann noch in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Elektrische Heizvorrichtung der durch Patent 99641 geschützten Art, bei welcher die Berührung der Widerstandsspule mit der im Innern derselben befindlichen geraden Stützstange von kleinem Durchmesser in einzelnen Punkten dadurch erzielt wird, dafs die Widerstandsspule nur in einer solchen Richtung gespannt wird, dafs sie sich an mehreren Stellen von der Seite gegen die Stützstange legt, in axialer Richtung aber keiner Spannung unterworfen ist, wodurch ein Verschieben der einzelnen Windungen gegen einander vermieden wird.
  2. 2. Elektrische Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Spannung der Widerstandsspule (A) durch Zusammendrehen erzielt wird, so dafs die Spule sich in Schraubenwindungen legt und ihre Berührungspunkte mit der Stützstange auf einer Schraubenlinie liegen.
  3. 3. Elektrische Heizvorrichtung mit mehreren der unter 1. gekennzeichneten Widerstandsspulen, bei welcher die eine Stützstange (B) zum Zusammenhalten der beiden Endscheiben (G) dient, während die anderen Stützstangen in Vertiefungen dieser Endscheiben eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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