DE857110C - Elektrisches Heizelement, insbesondere fuer Radiatoren und Tauchsieder - Google Patents
Elektrisches Heizelement, insbesondere fuer Radiatoren und TauchsiederInfo
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- DE857110C DE857110C DEST2194A DEST002194A DE857110C DE 857110 C DE857110 C DE 857110C DE ST2194 A DEST2194 A DE ST2194A DE ST002194 A DEST002194 A DE ST002194A DE 857110 C DE857110 C DE 857110C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/40—Heating elements having the shape of rods or tubes
- H05B3/42—Heating elements having the shape of rods or tubes non-flexible
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
Description
- Elektrisches Heizelement, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Ileizelernent, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder, Nvelches sich dadurch auszeichnet, daß mindestens eine aus Widerstandsdraht bestehende #N'cii,del in gerader Linie durch in Ab- ständen senkrecht zur Wendelachse stehende Isolierscheiben gehalten ist, welche an wenigstens einem parallel zur Wendelachse stehenden Tragholm befestigt sind.
- Die Dralitwendel kann durch ein deim Drahtdurchmesser angepaßtes Loch jeder Isolierscheibe liindurchgeführt sein, welches Loch durch einen Schlitz von geringerer Breite, als der Drahtdurchinesser beträgt, von einem Rand der Scheibe her z ug, äng glicli 1 ist, wobei die lsolierscheiben zur Ermöglichung des seitlichen Einführens durch die Schlitze aus einem elast-isch biegsamen Material bestehen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen teilweise axi,al-en Längsschnitt durch das Heizelement, Fig. 2 einen Querschnitt gemäß der Linie A-A in Fig. i, Fig. 3 einen Teil des Hci,zelemcntes im Schnitt nach der Linie B-B Jn Fig. 2.
- In einem Rohr i von kreisförmigem Querschnitt ist mittels einer eingeschohenen Huls.e2 ein W,ispielsweis-e aus Porzel,lan bestehendes Isokerstück 3 angeordnet, an welchem zwei in der Längsricbtung des Rohres i verlaufende parallele Bolzen 4 befestigt sind. Beide Enden dieser sich angenähert über die ganze Länge des Rohres i erstreckenden Bolzen 4 sind' mit, Gewinden versehen. je ein Ende der Bolzen ist durch Löcher des Isolierstückes 3 hindurchgesteckt und trägt eine als Anschlußklemme ausgebildete Nlutter 5, in welche je eine Klemmschraube6 hineingeschraubt und mit Hilfe einer Gegenmutter 7 gesichert ist. Die Bolzen' 4 dienen als Tragholme für mehrere in Abständen senkrecht zur Längsrichtungdes Rohres i stehende lsolierscheiben 8 und 8a, z. B. aus Glimmer, welche passende Löcher besitzen und auf die Bolzen 4 aufg,c-ischoben sind. Zwischen, dem Isolierstück3 und der ersten Scheibe 8a sowie zwischen sämtlichen Scheiben 8 und 8a befinden sich auf die Bolzen auf-,geschobene Distanzhülsenga und 9, und auf das vorn IsolierstÜck 3 entfernte Ende jedes Bolzens 4 sind -.%,futtern io aufgeschraubt, mit deren Hilfe sämtliche Isolierscheiben und Distanzhülsen zusammen und gegen den Isoliert,eil 3 gepreßt sind. Einzelne der Isolierscheiben, in der Zeichnung die mit 8a bezeichneten, haben, diie teilweise Form des Rohrquerschnittes (Fig. 2) und berühren die Innenwandung des Rohres je an mindestenis zwei Stellen, um dadurch die Tragholine der Isolierscheiben gegen ein seitlich-es Verschieben zu sichern.
- Alle Isoli--,rscheiben,8 und 8a besitzen je zwei korrespondierende Löcher i i (Fig. 2), die durch je einen Schlitz, 12 mit einem Rand der betreffenden Scheibe verbunden sind. Der Durchmesser der Löcher i i ist größer bemessen als die Breite der Schlitze 12. Letztere können, vorzugsweise nur durch einen Schn,itt ohne jegliche Breite gebildet sein. Ein Drahtwendel 13 aus Widersttandsdraht ist von der Seite des Isolierstückes 3 durch die korrespondierend,en Löcher ii aller lsolierscheiben ge- führt, so daß die Wendelachse eine geradc, Linie bildet, die parallel zur Richt#ung des Rohr-es i läuft. Bei der letzten Scheibe ist die Wendel 13 quer über die Scheibe zum andern Loch i i gezogen und. dann wieder in einer geraden Linie durch die entsprechenden Löcher aller Isoherscheiben bis zum Isolierstück 3 zurückgeführt. Der Durchmesser der Löcher ii ist dem Drahtdurchmesser angepaßt, während die Breite der Schlitze 12 kleiner als der Draihtdurchmesser ist, damit der durch die Löcher ii geführte Draht nicht herausgleiten kann.
- Das Einbringen der Wendel 13 in die Durchs führungslöcher ii der Isolierscheiben geschieht durch die Schlitze 12, indem die aus einem elastisch biegsamen Material, z. B. aus Gilimmer, ,hergestellten Isolierscheiben längs der Schlitze 12 etwas verschränkt werden, wodurch sich die Schlitzkanten auseinanderspreizen und das Durchführ-en des Drahtes ermöglichen. Zur Erleichterung dieser Arb-cit ist der Sch-eibenrand an, der Mündungsstelle jedes Schlitzes mit einer kerbenartigen Ausnehmung 14 versehen.
- Die beiden Enden des Wendeldrahtes 13 sind n a, 'he beim Isolierstück 3 mit je einem der Bolzen 4 ei--"l,trisch leitend verbunden, beispielsweise dadurch, daß die Drahten-den durch Ausnehmungen 15 der Distanzhülsen ga hindurchgeführt und mittels Schrauben oder Kerbnägeln 16 an den Bolze'r14 bcfestigt sind.
- Vo,n den Anschlußklemmen 5 fü.bren Stromzuleitungsdrähtei 17 ein-es Kabels 18 zentrisch zum Rohr i durch einen Überwurfdeckel ig, der auf ein mit dem Rohr i starr verbundenes Gewindestück 2o aufgesohraubt ist. Ein weiterer Draht 21 ist mit der Hülse 2 und damit mit den Hüllteilen des Heizelenwntes verbunden und dient zur Erd'ung dieser Metallt-e,i,Ic. Das andere Ende des Rohres i ist durch ein-en fest aufgesetzten Deckel 22 abgeschlossen.
- Zur Fixierung der im Innern des Rohres i untergebrachten Teile ist am lsolierstück 3 mit Hilfe eines GewindebolzenS 23 Halteteil 24 befestigt, der durch eine innere Stufe 25 des Überwurfdeckels ig gegen das betreffende Ende des Rohres i gepreßt werden kann.
- Nach einem Lossebrauben des Üb#--rw#urfdeck-els io vom Gewin.dcstück 2o kann das ganze Rohr i von den inneren Teilen 2 bis 13 abgezogen werden, wodurch dieselben leicht zugänglich werdcn.
- Das beschriebene Heizelement kann, als Tauchsieder benutzt werden und eine Länge bis zu einigen Metern aufweisen.
- Auf analoge Art lassen sich auch Radiatoren bauen, wobei in alten Fällen eine oder mehrere Wendel auf die beschriebene Art durch die Isoliersc-heiben gehaken werden können. Bei Vorhandensein mehrerer Wendel können dieselben ganz oder teilweise elektrisch in Reihe oder parallel geschaltet sein. Ingewissen Fällen ist es von Vortoil, auf dem 1solierstück 3 separate Anschlußklümmen 5 anzubringen, die nicht mit den Tragholmen der Isolierscheiben in leitender Verbindung stehen.
- Die beschriebene Befestigungsweise von einer oder mehreren Drahtwendeln hat gegenüber bekannten Ausfühmngen den großen Vorteil einer leicht ziu b,-werkstelligen-Gen Montage oder auch Demontage. Auf dem gleichen Raum können Drähte für eine größere Heizleistung untergebracht werden, und die geradlinige Anordnung der Drahtwend-el gewährleistet eine gleichmäßige Wärmeabgabe an- allen Stellen der U'endel.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Heizelement, insbesondere für Radiatoren und Tauchsieder, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine aus Widerstandsdraht bestehende Wendel (13) in gerader Linie durch in Abständen sünkreclit zur Wendelachse ,stehende Isolierscheiben (8, 8a) gehalten ist, welche an wenigstens einem parallel zur Wendelachse stehend-en Tragholm (4) befestigt sind.
- 2. Heizelernent nach Anspruch i, dadurch gekennzeic net, daß die, Drahtwenidel (13) durch ein dem Draihtdurchmüsser angepaßtes Loch (ii) jeder Isolierscheihe (8, 8a) hindurchgeführt ist, welches Loch (ii) durch einen SChlitZ (12) von geringerer Breiite als der Draht,durchmesser beträgt, von einem Rand der Scheibe her zugänglich ist, und daß die Isolier-
scheiben (8, 8a) aus einem elastisch biegsamen Material 1)-,#stehen. 3. 11.eizelernent nach .\nsprüchen i und 2, da- durch gekennzeichnet, daß d",r von einem Schuibunrand zum Durchführungslocli (i i) jed,er Isolierschei4.- (8, 8") #lelICH(k SCIllitZ (12) nrur ein Schnitt ohne Breite ist. 4. Ilcizel-ei-n#uilt nach -\iisl)riic.lieii 1 Und 2. dia- durch gekennzeichnet, (laß die Isoli-erscli,-,#il>#,ii (8, 811) an ihrent Rand \%-#"iii"stutis eine kerben- förmige #\tisii-eliiiitiii", (14) besitzen, von cher der zu d.-rn Durcliführungsloch (ii) füh- rende Schlitz (12) ausgeht. ,s. Heizelcinutit nach --#lisprüchen i und 2, da- durch daß die Isoliersclieil),#-ii (8, 811) ans Glittuner bestehen. 6. Heizelement nach Anspruch i, # dadurch gekennzeichnet, daß (lcr Tragholm aus ein-cm an den Hnden mit Gewinden Bolzen (4) besteht, der die Isolierscheiben (8, 8a) durchstießt und auf welchem zwischen den ein- züInen Scli,c,il)eii (8, 811) Distanzhülsen (9, ga) aufgeschob',#n sind, wobei mittels auf die Bolzen- ,enden auf-,Cschraubter Muttcrn (5, 10) sämt- liche Isolierscheiben (8, 8a) und Distanzhülsen (9, ga) g#.IgeneInander gepreßt sind. 7. lleizelernent nach Anspruch i, dadurch ge- 1,-ennzeichnet, (laß der Tragholm (4) mitsamt den daran befestigten Scheibe-ii (8, 8a) in ein Rohr (i) hineingeschoben und dadurch geggen seitliches Verschieben gesichert ist, daß N#-eni,-- stens einzelne der Isolierscli#c#i]3.eii (8a) minde- ,tens t##I die Form des Rohrquerschnittes auf#%-#eis-en und die Innenwandung des Rohres welligst,#ils je an zwei Stellen l>erühren. 8. 11.-izelemeiit nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß mindestens an einem Ende d###s Tragho,lm-es (4) ein lsolierstück (3) be- festigt ist, Nvelches mit den Enden des Draht- wendels (18) elektrisch verbundene Artschluß- klemmen (,5) zum Befestigen von Strom- zuleitungsdräfiten (17) aufweist. g. H"-izeleni-.nt nach Ansprüohc#n i und 8, da- durch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Trae#,#l,olm,e (_I) vorhanden sin.d, von deren Enden je das eine als Anschlußklemme (5) aus- 1- --,bildet ist und welche selbst als Stronileitcr von den Klemmen bis zu den Enden des Draht- wendels dienen. io. lie-17element nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parall-el zueinander angeordnete Draihtwendel (13) vor- hand-.n sind, die je durch getren,ntc Löch-er (i i) der Isolierscheiben (8, 8a) hindurchgeführt sind. i i. Heizelement nach Ansprüchen 1, 2 und io, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren vorhandenen Drahtwendeln (13) wenigstens ein Teil d#crselben elektrisch in Reihe geschaltet s i nd. 12. Heizel-ernent nach Ansprüchen 1, 2 und io, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren vorhandenen Drahtwertdeln (13) wenigstens ein Teil derselben elektrisch parallel geschaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH857110X | 1949-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE857110C true DE857110C (de) | 1952-11-27 |
Family
ID=4542777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST2194A Expired DE857110C (de) | 1949-07-10 | 1950-09-26 | Elektrisches Heizelement, insbesondere fuer Radiatoren und Tauchsieder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE857110C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2623357A1 (fr) * | 1987-11-12 | 1989-05-19 | Ego France | Thermoplongeur a double paroi |
-
1950
- 1950-09-26 DE DEST2194A patent/DE857110C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2623357A1 (fr) * | 1987-11-12 | 1989-05-19 | Ego France | Thermoplongeur a double paroi |
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