Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 339266 Elektrische Verbindungsklemme Das Hauptpatent Nr. 339266 betrifft eine elek trische Verbindungsklemme, die Mittel zum Aufstek- ken derselben auf eine Profilschiene aufweist. Gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes ist die Ver bindungsklemme dadurch gekennzeichnet, dass die stromführenden Metallteile in einem gehäuseartigen Isolierkörper vollständig eingeschlossen und von aussen her nur durch Öffnungen zum Einführen der miteinander zu verbindenden Leiter und zum An ziehen von Klemmschrauben zugänglich sind.
Die vorliegende Zusatzerfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung einer Verbindungsklemme der genannten Art, und zwar zeichnet sich dieselbe da durch aus, dass jede der Klemmschrauben einen Rand der betreffenden Öffnung zum Betätigen der Klemm schraube untergreift, so dass ein vollständiges Lösen der Klemmschrauben verhindert ist.
Während bei dem im Hauptpatent gezeigten Aus führungsbeispiel der Verbindungsklemme die Klemm schrauben völlig gelöst und daher verloren werden konnten, ist dieser Nachteil bei der Klemme gemäss vorliegender Zusatzerfindung beseitigt.
In der beigefügten Zeichnung ist eine vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ver anschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Verbindungsklemme und eine zugehörige Profilschiene, auf welche die Klemme auf gesteckt ist, im senkrechten Schnitt nach der Linie 1-I in Fig. 2; Fig. 2 ist eine Ansicht von links in Fig. 1; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 111-11I in Fig. 1; Fig. 4 stellt eine Draufsicht auf die Klemme allein dar; Fig.5 zeigt die stromführenden Metallteile der Klemme allein in Vorderansicht entsprechend Fig. 2.
Die dargestellte Verbindungsklemme weist einen gehäuseartigen Isolierkörper 11 auf, in dessen Innen raum sich ein bügelförmiger Verbindungssteg 12 aus elektrisch leitendem Metall befindet. Die beiden Endpartien dieses Verbindungssteges sind je zwei mal rechtwinklig abgebogen zwecks Bildung von Schenkeln 13 und 13a. In seinem Mittelteil weist der Verbindungssteg 12 einen breiteren Teil 14 auf, der mit einer U-förmigen Kröpfung 15 versehen ist. Bei derseits der Kröpfung 15 sind auf den Steg 12 je zwei ein Paar bildende Klemmhülsen 16 bzw. 17 lose aufgeschoben, die je eine Klemmschraube 18 bzw. 19 besitzen.
Das eine Ende jeder Klemm schraube 18 bzw. 19 kann gegen den Verbindungs steg 12 angepresst werden. Um das Betätigen der Klemmschrauben zu ermöglichen, weist der Isolier- körper 11 schlitzförmige Ausnehmungen 20 und 21 auf, die je einem Paar Klemmenhülsen 16 bzw. 17 zugeordnet sind. Die Klemmschrauben 18 und 19 weisen zylindrische Köpfe auf, deren Durchmesser grösser ist als die lichte Breite der schlitzförmigen Ausnehmungen 20 und 21.
Die Schraubenköpfe untergreifen daher die Ränder der Ausnehmungen 20 und 21, wodurch die Klemmschrauben 18 und 19 gegen vollständiges Lösen von den Klemmen hülsen 16 und 17 gesichert und somit unverlierbar sind.
Der Verbindungssteg 12, die Klemmenhülsen <B>16</B> und 17 sowie die Klemmschrauben 18 und 19 bilden die stromführenden Teile der Klemme; sie bilden zu sammen eine bauliche Einheit und sind im Isolier- körper 11 vollständig eingeschlossen und lediglich durch zwei Öffnungen 22 und 23 zum Einführen der miteinander zu verbindenden elektrischen Leiter und durch die bereits erwähnten Ausnehmungen 20 und 21 zum Anziehen und Lösen der Klemmschrau- ben 18 und 19 hindurch zugänglich.
Die Öffnung 22 ist in einem Abschlussstück 24 vorhanden, das aus Isoliermaterial besteht und in eine grössere Öffnung des Isolierkörpers 11 ein gesetzt ist. Die Schenkel 13a des Verbindungssteges 12 greifen in Ausnehmungen 25 des Isolierkörpers 11 bzw. des Abschlussstückes 24 ein. Zur Sicherung des Abschlussstückes 24 gegen Herausfallen ist ein Stift 24a vorhanden, der entsprechende Bohrungen des Abschlussstückes 24 und des Isolierkörpers 11 quer zur Verschieberichtung des Abschlussstückes 24 durchsetzt.
Der Einbau der stromführenden Teile 12, 16, 17, 18 und 19 in den Isolierkörper 11 geschieht wie folgt: Zunächst werden die Klemmenhülsen 16 und 17 auf den Verbindungssteg 12 aufgeschoben und mit den Klemmschrauben 18 und 19 versehen. Die dadurch gebildete bauliche Einheit gemäss Fig.5 wird in Fig. 1 von oben her in den Innenraum des Isolierkörpers 11 eingeschoben, wenn das Abschluss- stück 24 noch von diesem entfernt .ist. Dann setzt man das Abschlussstück 24 ebenfalls in den Iso- lierkörper 11 ein.
Schliesslich sichert man das Ab schlussstück 24 in seiner Lage, indem der Stift 24a in die entsprechenden Bohrungen des Isolierkörpers 11 und des Abschlussstückes 24 eingetrieben wird.
In der obern Hälfte von Fig. 1 ist gezeigt, dass ein anzuschliessender elektrischer Leiter L durch die Öffnung 22 hindurch in das Klemmenhülsenpaar 16 eingeschoben wird, und zwar auf der von den Klemm schrauben 18 abgekehrten Seite des Verbindungs steges 12. Beim Anziehen der Klemmschrauben 18 wird der Leiter L mittels des Steges 12 in den Klemmenhülsen 16 festgeklemmt, wodurch ein Ab scheren des Leiters L wirksam vermieden wird, auch wenn derselbe einen verhältnismässig dünnen Quer schnitt aufweist.
In völlig analoger Weise kann ein zweiter Leiter durch die Öffnung 23 hindurch in das Klemmenhülsenpaar 17 eingeschoben und durch Anziehen der Klemmschrauben 19 mittels des Steges 12 in den Klemmenhülsen 17 festgeklemmt werden. Der Steg 12 übernimmt dann die elektrische Verbin dung zwischen den beiden in die Klemme einge spannten Leitern.
Fig. 1 und 3 lassen erkennen, dass die Klemm hülsen 16 und 17 in Längsrichtung der Klemm schrauben 18 und 19, das heisst rechtwinklig zur Einführungsrichtung der miteinander zu verbinden den Leiter, beweglich sind.
Die übrige Ausbildung der Verbindungsklemme ist gleich wie im Hauptpatent beschrieben. Die Klemme kann ebenfalls auf eine im wesentlichen U-förmig profilierte Schiene 27 mit einwärts gezogenen Rän dern 28 aufgesteckt werden.
Der Hauptvorteil der beschriebenen Verbindungs- klemme ist, wie schon erwähnt, die Unverlierbar- keit der Klemmschrauben 18 und 19. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass beim Lösen der Klemm schrauben 18 bzw. 19 die Klemmhülsen 16 bzw. 17 zwangläufig in Richtung von der Ausnehmung 20 bzw. 21 weg bewegt werden, weil der Kopf der be- treffenden Schraube gegen die Ränder der Ausneh- mung 20 bzw. 21 anstösst.
Dadurch kommen die Klemmhülsen automatisch in Flucht mit der Öff nung 22 bzw. 23 zu liegen, wonach die Einführung eines Leitungsdrahtes mühelos erfolgen kann. Wenn man die Klemmschrauben genügend löst, so werden die Klemmhülsen an die den Ausnehmungen 20 und 21 gegenüberliegende Wandung des Isolier- körpers 11 angedrückt, wonach keine Möglichkeit besteht, einen Leitungsdraht in unerwünschter Weise neben die Klemmhülsen einzustecken.
Es ist .selbstverständlich, dass die Länge der Schrauben 18 und 19 genügend gross sein muss, damit die Schrauben niemals aus der zugehörigen Ge windebohrung austreten können, wenn die Köpfe der Schrauben und die Klemmhülsen mit den gegen überliegenden Wandungen des Isolierkörpers 11 gleichzeitig zur Anlage gebracht werden.