DE841014C - Induktionsfreier elektrischer Widerstand - Google Patents

Induktionsfreier elektrischer Widerstand

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DE841014C
DE841014C DEB8589A DEB0008589A DE841014C DE 841014 C DE841014 C DE 841014C DE B8589 A DEB8589 A DE B8589A DE B0008589 A DEB0008589 A DE B0008589A DE 841014 C DE841014 C DE 841014C
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DE
Germany
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wire
induction
free
resistor
coils
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Expired
Application number
DEB8589A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Ernest Cox
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Thomson Houston Co Ltd
Original Assignee
British Thomson Houston Co Ltd
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Publication date
Application filed by British Thomson Houston Co Ltd filed Critical British Thomson Houston Co Ltd
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Publication of DE841014C publication Critical patent/DE841014C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C3/00Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
    • H01C3/02Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids arranged or constructed for reducing self-induction, capacitance or variation with frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Induktionsfreier elektrischer Widerstand Die Erfindung bezieht sich auf induktionsfreie elektrische Widerstände. Sie bezweckt insbesondere die Schaffung einer Widerstandseinheit, die gut geeignet zum Gebrauch in Verbindung mit Hochspannungskreisen ist und in einfacher Weise hergestellt werden kann.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter induktionsloser Widerstand besteht aus einer Anzahl von Spulen, die im Abstand voneinander in Ringnuten auf einem aus isolierendem Material bestehenden Formstück angebracht sind. Die Spulen besitzen die Form flacher Spiralen und bestehen aus einem in gleicher Richtung fortlaufend gewickelten Draht. Die Teile dieses Drahtes, welche die Verbindungen zwischen benachbarten Spulen bilden, sind so angeordnet, daß ein durch den Widerstand fließender Strom in benachbarten Spulen entgegengesetzte Richtung hat.
  • Das Formstück kann z. B. aus einer Anzahl Scheiben bestehen, die wenigstens zwei verschiedene Durchmesser aufweisen und auf einem axial verlaufenden Bolzen von nicht kreisförmigem Querschnitt angeordnet sind. Die kleineren Scheiben bilden den Boden der Ringnuten und besitzen solche Dicke, daß sie die benachbarten Scheiben größeren Durchmessers in einem solchen Abstand voneinander halten, der im wesentlichen dem Drahtdurchmesser gleichkommt.
  • Die größeren Scheiben, welche abwechselnd Paare der Aussparungen trennen, sind vorzugsweise mit einem radial verlaufenden Schlitz versehen, auf dessen Boden der Teil des Drahtes liegt, der die inneren Enden benachbarter Spulen verbindet. -Der axiale Bolzen kann an seinen Enden mit Muffen versehen sein, zwischen denen die Scheiben federnd eingesetzt sind, um eine Ausdehnung des Drahtes während des Betriebes zu ermöglichen.
  • Das Formstück und die Spulen können in ein äußeres, aus isolierendem Material bestehendes Gehäuse eingeschlossen sein, das mit Metallendkappen versehen ist, mit welchen die Enden des Widerstandes verbunden sind.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Konstruktion eines erfindungsgemäß ausgestalteten induktionsfreien Widerstandes dargestellt. Der Widerstand selbst ist hier im Längsschnitt gezeigt.
  • Gemäß der Zeichnung sind die in Form flacher Spiralen gewickelten Spulen in am Umfang angeordneten Aussparungen i eines Formstücks untergebracht, das allgemein durch das Bezugszeichen 2 bezeichnet ist. Das Formstück ist auf einem axial angeordneten Bolzen 3 aus isolierendem Material, z. B. besonders behandeltem Holz, aufgebaut. Der Bolzen besitzt nicht kreisförmigen, z. B: quadratischen Querschnitt, und es sind auf ihm eine Anzahl Scheiben 4, 5, 6 usw. angeordnet. Diese Scheiben bestehen ebenfalls aus isolierendem Stoff, z. B. Fiber. Sie sind vorzugsweise mit drei verschiedenen Durchmessern gestaltet.
  • Die Scheiben 5 besitzen den kleinsten Durchmesser und haben eine Dicke, die dem äußeren Durchmesser des für den Widerstand benutzten isolierten Drahtes 7 gleich ist. Sie halten die benachbarten Scheiben 4 und 6 in Abstand voneinander. Diese letzterwähnten Scheiben besitzen größeren Durchmesser, so daß die Ringnuten i gebildet werden, in denen der Draht untergebracht ist. Die Scheiben 6 sind mit radialen Schlitzen 8 zu einem weiter unten erläuterten Zweck. versehen. Die Schlitze 8 können in Kerben 9 enden. Die Endteile io des axialen Bolzens 3 haben einen Durchmesser, der kleiner ist als die Dicke des Mittelstücks, und sind an einem Ende mit einer Muffe ii, am anderen Ende mit einer Muffe 12 versehen. Die Muffen ii und 12 sind mit Stiften 13 an der Stange 3 befestigt. An der Muffe ii liegt eine Metallplatte 14 an, mit der ein Ende des Widerstandes verbunden ist. Eine andere Metallplatte 15 ist am entgegengesetzten Ende des Bolzens 3 vorgesehen. Die auf dem Bolzen angeordneten Scheiben sind vermittels einer Feder 16 nachgiebig zusammengehalten, die zwischen der Platte 15 und einer Gegenplatte 17 zusammengedrückt wird, welch letztere durch eine Mutter 18, die auf der Muffe 12 aufgeschraubt ist, gehalten wird. Das Formstück mit dem auf ihm aufgewickelten Widerstand bildet also eine vollständige Einheit, die innerhalb eines äußeren, aus isolierendem Stoff bestehenden Rohres i9 eingeschlossen ist, welch letzteres metallene Verschlußkappen 20, 21 besitzt. Die Muffe 12 ist starr mit der Endkappe 20 vermittels einer Kopfschraube Zia verbunden, während die Muffe ii in einem Sockel 22 ruht, der auf der inneren Fläche der Endkappe 21 vorsteht. An der Kappe 21 ist ferner ein Fuß 23 angebracht, auf dem der gesamte Widerstand ruht: Die Endkappen 2o und 21 sind durch leitende Verbindungen 24 mit den Enden des Widerstandes verbunden. Eine Öffnung 25 ist in der Kappe 2o vorgesehen, so daß das Gehäuse des Widerstandes--erforderlichenfalls mit einer isolierenden Flüssigkeit, gefüllt werden kann.
  • Beim Wickeln eines induktionsfreien Widerstandes mit den vorstehend erläuterten Merkmalen kann man wie folgt vorgehen: Man verwendet eine fortlaufend gbwickelte Drahtspule, deren Draht eine solche Länge besitzt, daß er den erforderlichen Widerstand hat, und die z. B. auf einem Spulenträger aufgewickelt ist. Von dem Spulenträger wird eine beträchtlich größere Drahtlänge, als zur Bildung einer Widerstandsspule erforderlich ist, abgewickelt. Alsdann wird im entsprechenden Abstand vom freien Ende des Drahtes eine Schleife gebildet, welche die Ausbildung einer Widerstandsspule ermöglicht. Diese Schleife wird in den radialen Schlitz 8 in der Scheibe nahe einem Ende des Formstücks eingelassen und in einer Kerbe 9 befestigt. Das Formstück wird in einer Drehbank montiert, der Spulenträger an dem Formstück angebracht, vorzugsweise koaxial zu demselben, und Formstück und Spulenträger werden zusammen in Drehung versetzt. Hierbei wird eine einzelne Spule in Spiralwindungen in der einem Ende des Formstücks benachbarten Ringnut aufgewickelt. Nach dem Aufwickeln der Spule wird die Drehung des Formstücks unterbrochen und das freie Ende des Drahtes über den Rand der Scheibe 4 am Ende des Formstücks geführt und, z. B. mit der Kopfschraube 14, an der Platte 14 befestigt.
  • Der Spulenträger wird alsdann unabhängig von dem Formstück in Drehung versetzt und genügend Draht zur Bildung der nächsten zwei Spulen abgewickelt. Der abgewickelte Draht wird alsdann in eine doppelte Schleife gelegt, von der jeder Teil eine ausreichende Länge hat, um eine der anliegenden Spulen zu bilden. Das freie Ende der Schleifen wird am Boden des radialen Schlitzes in der benachbarten Scheibe 6 befestigt. Das Formstück und der Spulenträger werden nun in Verbindung miteinander in derselben Richtung in Drehung versetzt, wie vorher bei dem Bogen der in der Zwischenzeit festgelegten Schleife, so daß ein Paar Spiralen in den nächst benachbarten Ringnuten aufgewickelt werden. Wenn der Draht in der Schleife vollständig aufgewickelt ist und die beiden benachbarten Widerstandsspulen gebildet sind, sind sie außen durch den Drahtbogen verbunden, der auf dem Umfang der Scheibe 4 zwischen den beiden benachbarten Schlitzen liegt, Der Drahtbogen kann alsdann befestigt werden, indem man einen Querschlitz im Umfang der Scheibe ausbildet und den Drahtbogen in ihm verkeilt. Das nächste Spulenpaar und die folgenden werden in ähnlicher Weise gebildet. Die letzte Drahtspule wird für sich im Gehäuse der obersten Spule aufgewickelt, und es werden die Enden des Drahtes mit der Kopfschraube 15' Vera bunden. Es kann also gemäß dem gewünschten Wert des Widerstandes eine Anzahl Spulen in dieser Weise aufgewickelt werden. Die Länge des Drahtes auf dem Spulenträger kann anfänglich derart bestimmt werden, daß sie für eine gewisse Anzahl der aufzuwickelnden Drahtspulen ausreicht.
  • Der verwendete Draht kann aus einer Nickel. Chrom-Legierung bestehen. Er ist vorzugsweise mit einer doppelten Baumwollumspinnung versehen.
  • Die vollständige Widerstandseinheit kann in Verbindung mit Hochspannungsleistungsschaltern der Druckgasschalterbauart mit Widerstandsschaltung Verwendung finden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Induktionsfreier Widerstand, bestehend aus einer Anzahl Spulen, die in im Abstand voneinander liegenden Ringnuten auf einem aus isolierendem :Material bestehenden Formstück angeordnet sind, wobei die Spulen die Form flacher Spiralen besitzen und aus einer ununterbrochenen Drahtlänge in derselben Richtung derart aufgewickelt sind und die Teile der ununterbrochenen Drahtlänge, die die Verbindungen zwischen benachbarten Spulen bilden, derart angeordnet sind, daß ein durch den Widerstand fließender Strom in benachbarten Spulen entgegengesetzte Richtung' hat.
  2. 2. Induktionsfreier Widerstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe durch eine Anzahl Scheiben von wenigstens zwei verschiedenen Durchmessern gebildet wird, die auf einem axial verlaufenden Bolzen von nicht kreisförmigem Querschnitt angeordnet sind, wobei die Scheiben kleineren Durchmessers den Boden der Ringnuten bilden und solche Dicke besitzen, daß sie die Scheiben größeren Durchmessers voneinander in einem Abstand halten, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser des Drahtes ist.
  3. 3. Induktionsfreier Widerstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die größeren Scheiben, welche abwechselnd Paare von Ringnuten trennen, mit einem radialen Schlitz versehen sind, auf dessen Boden der Teil des Drahtes liegt, der benachbarte Spulen an ihren inneren Enden verbindet.
  4. 4. Induktionsfreier Widerstand nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben größeren Durchmessers, welche abwechselnd Paare von Ringnuten trennen, am Umfang mit einer Kerbe versehen sind, in welcher der Teil des Drahtes befestigt ist, der benachbarte Spulen an ihren äußeren Enden@verbindet.
  5. 5. Induktionsfreier Widerstand nach den Ansprüchen 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Bolzen an seinen Enden mit Muffen versehen ist, zwischen denen die Scheiben federnd angeordnet sind, um eine Ausdehnung des Drahtes während des Betriebes zu ermöglichen.
  6. 6. Induktionsfreier Widerstand nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er in einem aus isolierendem Stoff bestehenden Gehäuse eingeschlossen ist, das mit metallenen Endkappen versehen ist, mit denen die Enden des Widerstandes verbunden sind.
DEB8589A 1943-09-08 1950-08-05 Induktionsfreier elektrischer Widerstand Expired DE841014C (de)

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GB841014X 1943-09-08

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DE841014C true DE841014C (de) 1952-06-09

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DEB8589A Expired DE841014C (de) 1943-09-08 1950-08-05 Induktionsfreier elektrischer Widerstand

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DE (1) DE841014C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018151B (de) * 1955-04-14 1957-10-24 Siemens Ag Elektrischer Messwiderstand
DE3009470A1 (de) * 1979-03-14 1980-09-25 Tokyo Shibaura Electric Co Entladungswiderstand
EP2605252A1 (de) * 2011-12-15 2013-06-19 ABB Technology Ltd Anfahrwiderstand mit einer in entgegengesetzten Richtungen gewickelte Spule

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018151B (de) * 1955-04-14 1957-10-24 Siemens Ag Elektrischer Messwiderstand
DE3009470A1 (de) * 1979-03-14 1980-09-25 Tokyo Shibaura Electric Co Entladungswiderstand
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