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Regulierwiderstand oder Potentiometer.
Bei Regulierwiderständen oder Potentiometern wird mitunter ein Widerstandsverlauf verlangt, bei dem auf verhältnismässig geringe Widerstandswerte rasch sehr hohe Widerstandswerte zu folgen haben und umgekehrt. Es war bisher nicht möglich, dieser schwierigen Forderung durch einen einfach ausgebildeten, dabei aber zuverlässig arbeitenden Regulierwiderstand Genüge zu leisten. Es wurde bereits vorgeschlagen, Regulierwiderstände aus Elementen verschiedener Art aufzubauen. Gemäss der Erfindung bestehen nun bei aus Widerstandselementen verschiedener Art zusammengesetzten Regulierwiderständen oder Potentiometern von diesen Widerstandselementen einzelne aus Widerstandsdraht, andere aus Kohle od. dgl.
Mit dem Widerstandsdraht lassen sieh beliebig tiefe Ohm werte herstellen, wogegen für sehr hohe Ohmwerte die Verwendung eines Widerstandsdrahtes von einer gewissen Grenze a. n unzweckmässig und von einer noch höher liegenden Grenze an sogar praktisch unmöglich wird. Diese hohen und höchsten Widerstandswerte lassen sich jedoch bekanntlich auf einfache Weise durch eine auf einen Träger aufgetragene oder in einen solchen eingebettete hochohmig Widerstandsmasse, wie Kohle od. dgl., erzielen. Dadurch nun, dass man im Sinne der Erfindung Drahtwiderstände mit hochohmigen, z. B. Kohlewiderständen entsprechend kombiniert, kann man jeden gewünschten Verlauf der Widerstandskurve und insbesondere auch beliebig starke Sprünge in den aufeinanderfolgenden Widerstandswerten erzielen.
Eine praktische Ausführungsform des nach dem im vorstehenden angegebenen Prinzip ausgebildeten Regulierwiderstandes oder Potentiometers kann derart beschaffen sein, dass die Widerstandselemente verschiedener Art beiderseits eines von einem Stromabnahmeorgan befahrenen Kollektorstreifens angeordnet sind. Dieser Kollektorstreifen kann auch in Wegfall kommen, wenn man das Stromabnahme- organ unmittelbar eines der Widerstandselemente oder sämtliche Widerstandselemente befahren lässt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Gemäss Fig. 1 ist über die Enden eines kreisförmig gebogenen isolierenden Tragteiles 1, der auch elastisch sein kann, ein Widerstandsdraht 2, 2'gewickelt. Diesel'Widerstandsdraht ist mit einem Kollektorstreifen J in Anlage, auf welchem ein nicht dargestelltes Stromabnahmeorgan schleift. Der Kollektorstreifen ist ferner mit einem Streifen 4 in stromleitender Berührung, welcher nach Art der hochohmigen Kol1lewiderstände ausgebildet ist.
Die Länge dieses mit einem Kohleüberzug versehenen oder Kohle enthaltenden Streifens 4 ist derart bemessen, dass die inneren Enden der Drahtwicklungen 2 und 2' und die Enden des genannten Streifens 4 einander ein wenig übergreifen. Ist der Kohlewiderstand 4 in der Weise ausgebildet, dass auf einen isolierenden Träger 5 eine Kohleschieht aufgetragen ist, so kann dieser isolierende Träger 5 entweder die gleiche Länge besitzen wie der Kohleüberzug selbst, oder aber er kann auch länger sein und beispielsweise einen geschlossenen oder fest geschlossenen Ring bilden.
Der ganze Regulierwiderstand oder das Potentiometer ist in ein nicht dargestelltes isolierendes Gehäuse eingesetzt, an dessen Innenseite der Kolllewiderstand 4 anliegt.
Die eben beschriebene Anordnung, bei welcher an den beiden Enden eines Kreisbogens je ein Widerstandsdraht angeordnet ist, während der mittlere Teil dieses Kreisbogens, radial versetzt, von einem Kohlewiderstand eingenommen wird, ist selbstverständlich nur als Beispiel gedacht. Je nach dem gewünschten Widerstandsverlauf könnte die Anordnung auch umgekehrt sein, d. h. es könnte der mittlere Teil des Trägers 1 mit dem Widerstandsdraht umwickelt sein, während an den beiden Enden drs von dem Stromabnahl11porgan befahrenen Kreisbogens Widerstände aus Kohle od. dgl. angeordnet
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