DE577266C - Hochohmiger Regelwiderstand - Google Patents

Hochohmiger Regelwiderstand

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DE577266C
DE577266C DEP65275D DEP0065275D DE577266C DE 577266 C DE577266 C DE 577266C DE P65275 D DEP65275 D DE P65275D DE P0065275 D DEP0065275 D DE P0065275D DE 577266 C DE577266 C DE 577266C
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resistance
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DEP65275D
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JAKOB PREH JR FA
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/16Adjustable resistors including plural resistive elements
    • H01C10/20Contact structure or movable resistive elements being ganged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Hochohmiger Regelwiderstand Die Erfindung betrifft hochohmige Regelwiderstände, beispielsweise solche mit sogenannter Widerstandskordel, bei denen der Widerstandskörper in zickzackförmiger, z. B. flachspiraliger Anordnung an einem aus Isolierstoff bestehenden Träger gelagert ist und an den Wicklungsumkehrstellen von dem Stromabnahmeorgan befahren wird. Bei den bisherigen Regelwiderständen dieser Art hat man immer nur die auf einer Seite nebeneinanderliegenden Wicklungsumkehrpunkte befahren, so daß der Widerstandskörper durch das ihn befahrende Stromabnahmeorgan stufenweise abgetastet wurde, wobei die zwischen den einzelnen Abtaststellen befindlichen Teillängere gleich dem Abstand waren, der, in der Längsrichtung des Widerstandskörpers gemessen, zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wicklungsumkehrpunkten bestand.
  • Die Erfindung bezweckt, bei Widerständen dieser Art, insbesondere solchen mit Widerstandskordel, bei denen also der Widerstandskörper von einem sehr langen und sehr dünnen Metalldraht gebildet wird, der um eine schmiegsame Seele aus nicht leitendem Faserstoff o. dgl. herumgewickelt ist, eine feiner gestufte Abtastung des Widerstandskörpers zu erreichen, und löst diese Aufgabe dadurch, daß die beiden einander gegenüberliegenden Kanten des von dem Widerstandskörper gebildeten geraden oder gebogenen Streifens befahren werden. Diese beiden Stromabnahmeorgane liegen einander gegenüber und haben zur Folge, daß die Abtastung abwechselnd an aufeinanderfolgenden aber einander gegenüberliegenden Wicklungsumkehrpunkten erfolgt, so daß die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abtaststellen befindliche Teillänge des Widerstandskörpers verkürzt, gewöhnlich halbiert wird.
  • In ihrer bevorzugten Ausführungsform sieht die Erfindung einen Regelwiderstand mit Widerstandskordel vor, bei welcher diese in = einer zu der Stellachse zylindrischen Mantelfläche unmittelbar an dem Isolierkörper des Gerätes gehaltert ist und an den einander gegenüber befindlichen Kehrstellen, welche in zueinander parallelen Kreisen liegen, durch umlaufende Schleifkontakte befahren wird. Die Abtastung des Widerstandsdrahtes erfolgt hierbei vorzugsweise an beiden Seiten unter Zwischenschaltung sogenannter dünner Taumelbleche, welche sich unter dem Druck des kreisenden Stromabnahmeorgans an der Abtaststelle auf den dünnen Draht der Widerstandskordel auflegen und verhindern, daß das Stromabnahrrieorgan eine reibende Wirkung auf den Widerstandsdraht ausüben kann.
  • In der Zeichnung bedeuten: Fig. i und 2 schematische Darstellungen von Regulierwiderständen mit einseitigen und doppelseitigen Stromabnahmeorganen zum Zwecke der Erläuterung des Grundgedankens der Erfindung, Fig.3 die teilweise geschnittene Seitenansicht eines Widerstandes gemäß der Erfindung, Fig.4 eine Seitenansicht, von der rechten Seite der Fig. 3 aus gesehen, Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 3, Fig.6 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 4. nach Abnahme der Stromabtastvorrichtung, Fig.7 die teilweise Seitenansicht des Gerätetragkörpers und der an seinem Umfang in zickzackförmiger Führung gehalterten Widerstandskordel.
  • In Fig. i der Zeichnung ist ein Regelwiderstand bisher üblicher Ausführungsform sehe-, matisch dargestellt; bei welchem ein drahtförmiger Widerstandskörper d in zickzackförmiger Führung (Flachspirale) um einen Preßspanstreifen s herumgewickelt ist. Das in Richtung des Doppelpfeiles p hin und her bewegliche Stromabnahmeorgan (Schleiffeder) f bewegt sich längs der Oberkante des Tragstreifens s über die Wicklungsumkehrstellen a des Drahtes d hinweg und ist so lang, daß es den Abstand zwischen zwei aufeinanderfo:lgenden Umkehrstellen a zu überbrücken vermag, damit beim Befahren des Widerstandsdrahtes d eine zeitweilige Unterbrechung des Stromes verhindert wird. Aus einer Betrachtung der Fig. i ergibt sich ohne weiteres, daß bei der Abtastbewegung- dieser Stromabnahmefeder f ein gestufter Abgriff des Widerstandsdrahtes erfolgt, indem immer die gesamte, eine Wicklungsschleife bildende Teillänge, welche zwischen zwei aufeinanderfolgenden Punkten a liegt, ein- bzw. ausgeschaltet wird. Ein im strengeren Wortsinn kontinuierliches Befahren des Widerstandsdrahtes d erfolgt also bei Regelwiderständen dieser Art nicht. Auf die Länge des Streifens s bezogen erfolgt vielmehr der Abgriff des Drahtes d in aufeinanderfolgenden Längsstufen, die durch den Doppelpfeil b gegeben sind.
  • Im Gegensatz hierzu sind gemäß Fig.2 und im Sinne der vorliegenden Erfindung den beiden Längskanten des Streifens s gegenüber Schleiffedern f l und f 2 vorgesehen, die vorzugsweise die gleiche Länge besitzen, unmittelbar einander gegenüber angeordnet sind, gleichzeitig hin und her bewegt werden und die beiden Reihen d und a2 aufeinanderfolg,ender Wicklurigsttmkehrpunkte befahren. Diese beiden Schleiffedern sind außerdem auf irgendeine Weise elektrisch leitend miteinander verbunden. Es ergibt sich aus der Betrachtung der Fig. 2 deshalb, daß der Abgriff abwechselnd über einen Umkehrpunkt d der oberen Streifenkante, dann über den in der Längsrichtung des Streifens s nächstfolgenden Punkt a° der unteren Streifenkante erfolgt usf., mit der Wirkung, d.aß, die Abtaststufen b1 genau noch die Hälfte der Abtaststufen b der Anordnung (Fig. i) betragen, also eine doppelt so feine Abstufung der Drahtabtastung sichergestellt ist.
  • Dieses Abtastprinzip der Fig. 2 ist bei dem Regelwiderstand gemäß Fig.3 bis 7 verkörpert, welcher außerdem eine Reihe weiterer neuer Merkmale von Regelwiderständen aufweist und als Potentiome#ter mit Widerstandskordel ausgebildet ist.
  • Der in diesen Figuren veranschaulichte Widerstand besitzt einen Tragkörper i, der einen zylindrischen Mantel 2" einen mittleren Scheibenteil .3 und einen Nabenteil4 aufweist, in welchem die Stellspindel 5 gelagert ist. Diese ist in der üblichen Weise mit einen Stellknopf 6 und mit Mitteln 7 zur Einlochmontage des Gerätes versehen.
  • Der Mantel des Tragkörpers i ist außen mit zur Achse parallelen, radial vorstehenden Rippen 8 versehen, welche achsparallele Nuten 9 festlegen und zur Halterung der Widerstandskordel io dienen. Sie sind zu diesem Zweck an ihren Enden mit Einschnitten i i versehen, welche die Kehrstellen dar zickzackförmig um den Mantel herum verlaufenden Widerstandskordel io aufnehmen. Die Enden der Widerstandskordel sind in der üblichen Weise an Klemmen 12 angeschlossen.
  • Die zwischen den Kehrstellen liegenden, zur Stellachse parallel verlaufenden Stränge der Widerstandskordel io liegen sämtlich in einer Mantelfläche des Zylinders, haben also alle den gleichen Abstand von der Zylinderachse. Durch diese bifilare Wicklungsart besitzt der neue Widerstand den Vorteil der Induktionsfreiheit und weist auch montage-und wärmetechnische Vorzüge auf. Der Widerstandskörper kann auch als eine Kordel von nicht linearer oder von wechselnder Charakteristik ausgebildet sein, beispielsweise kann die Kordel aus verschiedenen Längen zusammengesetzt sein, die verschiedenen Ohmwert j e Längeneinheit besitzen und durch Klemmenschrauben 13 elektrisch miteinander verbunden sind, die in dem Scheibenteil des Isolier- und Tragkörpers i sitzen.
  • Die Stellspindel5 ist mit zwei einander gegenüberliegenden federnden Kontaktarmen 14 versehen und tastet die an den beiden Enden der Halterungsrippen 8 befindlichen Wicklungsumkehrstellen der Widerstandskordel io im Sinne der Fig.2 durch Vermittlung sogenannter Taumelscheiben 15 ab. Beide Kontaktarme 14 sind durch die metallische Stellspinde15 dauernd miteinander in leitender Verbindung und an den dritten Kontakt 16 des Potentiometers angeschlossen. Die Drehung der Kontaktarme 14 wird durch eine Verlängerung 17 und Anschlagwinkel 18 begrenzt. i9 ist der gegen die Klemmen 12 elektrisch isolierte Montagewinkel, an welchem der Isolierkörper i undrehbar befestigt ist und der durch Vermittlung der Einlochmontagevorrichtung 7 seinerseits unverdrehbar an der Apparatwand gelagert werden kann; mit 2o ist ein um die Kordel io gelegter Schutzstreifen bezeichnet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hoehohmiger Regelwiderstand, bei dem ein Widerstandsdraht oder eine Widerstandskordel zickzack- oder schraubenlinienförmig auf einen streifenförmigen, geraden oder gebogenen Träger aufgewickelt ist, der auf der Schmalseite von einem Stromabnahmeorgan befahren wird, dessen Länge in der Schleifrichtung der Entfernung von zwei .aufeinanderfolgenden Kehrstellen des Drahtes bzw. der Kordel entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß zwei elektrisch und mechanisch verbundene Stromabnahmeorgane je eine der beiden zueinander parallelen Reihen von Wicklungskehrstellen so befahren, daß zwischen dem Abgriff zweier aufeinanderfolgender Kehrstellen der einen Reihe ein Abgriff der dazwischenliegenden Kehrstelle der gegenüberliegenden Reihe erfolgt.
  2. 2. Regelwiderstand nach Anspruch i, bei welchem der auf einem zylindrischen Wicklungsträger aufgenvickelte Widerstandsdraht von einer kreisenden Schleiffeder befahren wird, die über eine den Kontakt mit den Wicklungskehrstellen vermittelnde Täumelscheibe läuft, dadurch gekennzeichnet, daB die Widerstandskordel in achsparallelen Nuten des Mantels des zylindrischen Tragkörpers zickzackförrnig geführt ist und jeder der beiden Kehrstellen der Widerstandskordel ein Schleifkontakt und eine Taumelscheibe, die den Tragkörper abdeckt, zugeordnet ist.
  3. 3. Regelwiderstand nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB sämtliche zwischen den Kehrstellen verlaufende Teillängen des Widerstandsdrahtes in ein und derselben zylindrischen Mantelfläche liegen.
  4. Regelwiderstand nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsdraht aus Teilen verschiedenen Ohmwertes zusammengesetzt ist.
  5. 5. Regelwiderstand nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB der die Widerstandskordel haltende zylindrische Isolierkörper rilittels der Stromanschlußklemmen-an dem einen Schenkel eines metallenen Montagewinkels (i9) befestigt ist, dessen anderer Schenkel die Mittel zur Einlochmontage des Gerätes trägt und ein Lager für die Stellspindel bildet.
DEP65275D 1932-05-03 1932-05-03 Hochohmiger Regelwiderstand Expired DE577266C (de)

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