DE330561C - Elektrischer Drehschalter - Google Patents

Elektrischer Drehschalter

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DE330561C
DE330561C DE1919330561D DE330561DD DE330561C DE 330561 C DE330561 C DE 330561C DE 1919330561 D DE1919330561 D DE 1919330561D DE 330561D D DE330561D D DE 330561DD DE 330561 C DE330561 C DE 330561C
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rotary switch
movable contact
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driver
axis
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DE1919330561D
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THERMA FABRIK fur ELEK SCHE H
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THERMA FABRIK fur ELEK SCHE H
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Drehschalter derjenigen Art, bei welcher der Kontakt durch mindestens ein um die Drehachse schwenkbares bewegliches Kontaktstück, das sich zwischen zwei feste Kontaktstücke, ' deren Abstand überbrückend, federnd einlegt, gebildet wird. Gemäß der Erfindung ist nun das bewegliche Kontaktstück selbst um eine zwischen seinen Kontaktstellen liegende, zur Schalterdrehachse parallele Achse derart drehbar, daß es sich bei der Schaltung auf dem einen festen Kontaktstück abwälzt. Das hat zur Folge, daß der Schaltfunken in vermehrtem Maße von den Kontaktstellen weggezogen und so sicher abgerissen wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nebst mehreren Ausführungsformen von Einzelheiten dargestellt. Es- zeigen:
Fig. ι einen Achsialschnitt durch den Schalter nach der Linie A-ß. von Fig. 2,
Fig. 2 die Oberansicht der Kontaktorgane,
Fig. 3 die Unteransicht des beweglichen Teils ohne die Kontaktorgane.
Fig. 4 bis 6 stellen mehrere Ausführungsformen der beweglichen Kontaktorgane,
Fig. 7 und 8 solche der Halter der letzteren dar.
Der dargestellte Schalter ist ein solcher für sechs Schalterstellungen, wie er z. B. für aufeinanderfolgende Serien-, Einzel- und Parallelschaltung zweier Widerstände verwendbar ist; es könnte indes auch ein solcher für mehr oder weniger Schalterstellungen als Beispiel gewählt werden. In dem Schaltersockel 1 sind sechs als Klemmen benutzbare, durchbohrte Bolzen 2 parallel zur Schalterachse in gleichen Abständen kranzartig rings um letztere fest angeordnet. Diese bilden selbst die feststehenden Kontakte. Die beweglichen Kontaktstücke werden bei dem Schalter nach Fig. 1 und 2 gebildet durch zwei lose Zylindersegmente 3, die derart angeordnet sind, daß sie den ersten und zweiten sowie den dritten und vierten von vier aufeinanderfolgenden Kontaktbolzen 2 leitend miteinander verbinden. Die Zahl der Kontaktsegmente richtet sich natürlich nach Schalterart und -zweck; es könnte z. B. auch nur ein solches vorhanden sein. Auch könnte einer oder mehrere der Bolzen 2 nur als Rast für die Kontaktsegmente, statt als Klemme dienen bzw. ausgebildet sein. Die Kontaktsegmente 3 besitzen j'e eine Höhlung 4, in welche der Fuß eines T-förmigen Mitnehmers 5 eingreift, welcher an einer mit der Schalterachse 6 drehbaren Scheibe 7 aus Isoliermaterial dadurch gehalten ist, .daß er mit seinen Querarmen 8 in Schlitze 9 der Scheibe 7 von unten her lose eingelegt ist. Die Querarme sind mit einer Schraubenfeder 10 umwickelt, die aus zwei entgegengesetzt gewundenen Hälften besteht und deren Enden sich über eine Kante der Ausschnitte 11 der Scheibe 7 legen, während der mittlere Teil durch einen Steg (Mittelteil) des Mitnehmers 5 durch- ·
gezogen ist und hierdurch den letzteren ,und damit die Kontaktsegmente 3 gegen die Kontaktbolzen 2 preßt. Die Scheibe 7 ist in einfacher Weise durch Pressen herstellbar, da sämtliehe Ausnehmungen von den Flachseiten ausgehen. Der Schalter ist durch den Griff 12 zu betätigen. Die Drehscheibe 7 wird durch eine (strichpunktierte) Kappe abgeschlossen. '
Bei der Schalterdrehung, die ohne Nachteil für den Schalter sowohl rechts- wie linksläufig vorgenommen werden' kann, schleift das'Kontaktsegment 3 zunächst etwas an den Bolzen 2 entlang infolge seiner Form, deren äußere Krümmung zweckmäßig ungefähr der Krümmung des äußeren Kontaktkreises entspricht; durch dieses Schleifen werden die Kontakte blank erhalten. Hierauf hebt sich das Segment vom rückwärtigen Kontaktbolzen ab, wobei es sich auf dem andern Bolzen abwälzt; vom Überschreiten der äußeren Berührungslinie des Kon- ; taktbolzens an entfernt sich das Segment rasch ' von dem in bezug auf die Bewegungsrichtung j rückwärtigen Bolzen, so daß der entstehende j Funken nach außen weggezogen wird und in- ( folgedessen sicher abreißt. Durch die verhält- j nismäßig großen Massen der Kontaktstücke findet zudem eine gute Wärmeableitung statt. Infolge dieser Eigenschaften vermag der Schal- , ter bei kleinem Schaltervolumen verhältnismäßig [ große elektrische Leistungen zu ertragen, wozu ; auch die gute Berührung infolge der guten Federung beiträgt. Durch die großen Massen der Kontaktorgane werden ferner die an letzteren entstehenden Brandperlen beim Zusammen- ', treffen der Kontakte gestaucht. Die Arretierung in den einzelnen Schalterstellungen erfolgt in bekannter Weise ohne weitere diesbezügliche i Einrichtung lediglich durch zwei benachbarte Kontaktbolzen. Die Art der Mitnehmer er- j möglicht die Verwendung kräftiger, solider ■ Schraubenfedern, die, wie bereits erwähnt, einegute Berührung zwischen den Kontaktorganen sichern. (Das M^ittelstück des Mitnehmers steht auch in seiner radial äußersten Lage noch etwas schräg gegen die Schalterachse.) Der Schalter besitzt infolge seiner Einfachheit und kräftigen Bauart große Haltbarkeit. Der Zusammenbau der einzelnen Teile ist ein sehr einfacher.
Die Kontaktelemente können auch andere als die dargestellte Form besitzen. So können bei-, spielsweise gemäß Fig. 4 die beweglichen Kontaktorgane als seshskantige oder, gemäß Fig. 5, als zylindrische (walzenförmige) Näpfchen ausgebildet sein, deren Höhlung 4 zum Eingriff des Mitnehmerfußes dient. Zylindrische Kontaktorgane werden zweckmäßigerweise, wie z. B. in . Fig. 6 dargestellt, mit einem Gleitblatt 14 versehen, das auf einem Teil des Schaltweges an den Kontaktbolzen entlanggleitet, so daß die Kontaktorgane (Bolzen und Blatt) durch das Aufeinandergleiten blank erhalten bleiben.
Die Fig. 7 stellt eine andere Art der Lagerung und Federung der Mitnehmer dar. Der letztere, 5', ist mit seinen Querarmen von oben her in Schlitze 9/ der Scheibe 7' eingelegt; der Mittelteil der Schraubenfeder ίο' ist nicht durch den Mittelschaft des Mitnehmers hindurchgeführt, sondern darüber hinweg, und die Enden greifen nach auswärts unter die Scheibe 7'. Aber auch hier ist die letztere durch Pressung herstellbar, da alle Ausnehmungen in achsialer Richtung zugänglich sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sitzt das bewegliche, als Walze ausgebildete Kontaktelement 15 beweglich. an einem kugelförmigen Zapfen 16, welcher durch den Bolzen 17 an dem Blechhalter 18 befestigt ist. Letzterer ist durch eine mit einer Schraubenfeder umwundene Achse 19 an nach unten ragenden Rippen einer Scheibe 20 gehalten.

Claims (9)

Patent- Ansprüche:
1. Elektrischer Drehschalter, bei welchem der Kontakt durch mindestens ein um die Drehachse schwenkbares, bewegliches Kontaktstück, das sich zwischen zwei feste Kontaktstücke, . deren Abstand überbrückend, federnd einlegt, gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontakt- g0 stück (3) selbst um eine zwischen seinen Kontaktstellen liegende, zur Schalterdrehachse parallele Achse drehbar ist, derart, daß es sich bei der Schaltung auf dem einen festen Kontaktstück abwälzt, zum Zweck, das Abreißen des Schaltfunkens zu sichern.
2. Elektrischer Drehschalter nach Anspruchje, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktorgan (3) durch einen Mitnehmer (5), der um eine die Schalterachse senkrecht kreuzende Achse drehbar ist, bewegt und federnd gegen die festen Kontaktstücke gepreßt wird.
3. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen T-förmigen Mitnehmer (5), dessen Mittelstück am beweglichen Kontaktorgan angreift und um dessen Querarme mindestens eine Schraubenfeder gewunden ist, die sich einerseits gegen den Halter (7) des Mitnehmers, anderseits gegen dessen Mittelstück stemmt.
4. Ausführungsform des Drehschalters nach Anspruch 1, bei welchem das bewegliche Kontaktorgan durch ein sich zwischen zwei Bolzen anlegendes Zylindersegment (3) gebildet wird, das bei der Schalterdrehung zunächst etwas an den Bolzen entlangschleift und sich nachher rasch von dem in bezug auf die Bewegungsrichtung rückwärtigen derselben entfernt, indem es iao sich auf dem andern wälzt.
5. Ausführungsform des Drehschalters
nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktorgan durch ein sich zwischen die festen Kontaktstü'cke an diese anlegendes prismatisches Näpfchen gebildet wird (Fig. 4).
6. Ausführungsform des Drehschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktorgan durch ein sich zwischen die festen Kontaktstücke an diese anlegendes zylindrisches Näpfchen gebildet wird (Fig. 5).
7. Ausführungsform des Drehschalters nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Näpfchen mit einem Gleitblatt (14) versehen ist (Fig. 6).
8. Drehschalter nach Anspruch -3, dadurch gekennzeichnet, daß als Halter des Mitnehmers eine mit der Schalterachse drehbare Scheibe (7) dient, die mit von den Flachseiten her durch Pressen erzielbaren Ausnehmungen versehen ist, in welche der Mitnehmer lose eingelegt ist.
9. Drehschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer lose in eine Ausnehmung des beweglichen Kontaktorgans eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919330561D 1919-03-27 1919-04-11 Elektrischer Drehschalter Expired DE330561C (de)

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