DE371247C - Schieberschalter - Google Patents

Schieberschalter

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DE371247C
DE371247C DEP39897D DEP0039897D DE371247C DE 371247 C DE371247 C DE 371247C DE P39897 D DEP39897 D DE P39897D DE P0039897 D DEP0039897 D DE P0039897D DE 371247 C DE371247 C DE 371247C
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switch
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details
    • H01H15/06Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H15/10Operating parts
    • H01H15/102Operating parts comprising cam devices

Landscapes

  • Slide Switches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schieberschalter für elektrische Stromkreise. Der, Erfindung gemäß ist die Andruckfeder für den Schieber zugleich als Rastenfeder ausgebildet. Diese Ausbildung hat eine wesentliche Verainfachung sowohl 'der Bauart al,s auch des Zusammenbauens des Schalters zur Folge. Die Rastenfeder kann dabei dachförmig ausgebildet sein und in jeder Endlage des Schiebers ίο mit einer zweiten fest angeordneten Feststellfeder momentan in Eingriff gelangen. In jedem Fall wird durch die Andruckfeder eine Momentanschaltwirkung erzielt.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:
Abib. ι das mit festen Kontaktfedern aus-■' gerüstete Gehäuse in Draufsicht mit abgenommenem _ Schieber und Deckplatten,
Abb. 2 den Schalter im Längsschnitt in der Lage, in welcher der Strom unterbrochen ist,
Abb. 3 einen Längsschnitt mit dem Schieber in der Lage, in welcher die Kontakte sich berühren,
Abb. 4 den Schalter im Querschnitt gemäß Linie 4-4 in Abb. 1,
Abb. 5 und 6 eine zweite Ausführungsform des Schalters im Längsschnitt in den beiden Endlagen,
Abb. 7 eine dritte Ausführungsform, gleich- . falls im Längsschnitt.
Gemäß Abb. 1 bis 4 besteht der Schalter aus einem an der Wand oder an einer sonstigen beliebigen Stelle zu befestigenden Ge-
liäuse α, einem Schieber h und einer Deckpiatte c. In dem tieferen Teil einer Ausnehmung d des Gehäuses α sind zwei feste Kontaktfedern e angeordnet. Zwischen der in Xuten i des Gehäuses α einschiebbaren und in seiner Lage feststellbaren Deckplatte c und dem Gehäuse α ist der Schieber b geführt, an dessen Unterseite der Gleitkontakt f befestigt ist und in dessen Oberflächen zwei Ausnehmungen g ausgebildet sind. In jeder der Endlagen des hin und her schie'ilaren Schiebers b schnappt das umgebogene Ende einer an der Unterseite der Deckplatte befestigten Feder h momentan ein, wodurch der Schie- - 15 ber in der Ein- oder Ausschaltlage fixiert wird.
Da die Aussparung d, in welcher der Schieber geführt ist, tiefer ist als die Schieberdicke, wird zugleich durch die Feder h der Schieber und mit ihm der Gleitkontakt / gegen die fest angeordneten Kontakte gedrückt, die infolgedessen vollkommen starr ausgebildet sein können.
Im dargestellten Fall sind allerdings auch die fest angeordneten Kontakte federnd ausgebildet.
Zwecks Vornahme von Alternativ- oder Gruppenschaltungen können im Gehäuse mehrere Reihen voneinander isolierter Kontaktfedern hintereinander angeordnet werden. Der Schieber erhält dann eine entsprechende Anzahl von Ausnehmungen g. Für die einzelnen Stromkreise können auch je besondere Schieber angeordnet werden. - Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5 und 6 ist in einer Ausnehmung d des Gehäuses α eine dachförmige Feststellfeder k und an einer abgeschrägten Fläche ni eine Kontaktfeder η befestigt.
Im Gehäuse α ist die Deckplatte c 1 ef estigt. Zwischen Deckplatte und Gehäuse ist der Schieber b geführt.
Am Schieber b ist der Gleitkontakt / und eine dachförmige Feststellfeder 0 befestigt, die, wenn das Gehäuse aus Isoliermaterial besteht, beide aus einem Stück ausgeführt sein können.
Zwecks Vornahme von Gruppenschaltungen könnten im Gehäuse mehrere ähnliche Kontaktfedern voneinander isoliert angebracht sein.
Das Gehäuse kanu aus !beliebigem Material, gegebenenfalls auch aus Metall bestehen. Im letzteren Falle wären die Kontaktplatten an isolierenden Unterlagen zu befestigen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach den Abb. 5 und 6 ist ohne weiteres auf der , Zeichnung ersichtlich. In der in Abb. 5 ge- ; zeichneten Endlage liegt der höchste Punkt der dachförmigen Feder 0 vor dem höchsten Punkt der dachförmigen Feder k. Um den Schieber aus dieser Endlage in die in Abb. 6 dargestelte Endlage zu führen, muß ein gewisser Druck auf den Schieber b ausgeübt werden, so daß die Federn 0 und k sich zusammendrücken. Sobald dieses Zusammendrücken so weit fortgeschritten ist, daß der höchste Punkt der Feder 0 an dem höchsten Punkt der Feder k hinweggehen kann, schnellt infolge des fortdauernden Druckes der Schieber b in die in Abb. 6 dargestellte Lage, in welcher die Feder / die Kontaktplatten η leitend miteinander verbinden. In dieser Lage liegt der höchste Punkt der Feder 0 hinter dem höchsten Punkt der Feder k.
Soll der Schalter aus der Lage Abb. 6 wieder in die Lage Abb. 5 geführt werden, so wiederholt sich der Vorgang in umgekehrter Richtung.
Bei der in Abb. 7 im Längsschnitt dargestellten Ausführungsform besteht der Schieber b aus zwei Teilen I)1 und Zj2, die gegeneinander verschiebbar angeordnet sind. Zwischen den beiden Teilen b1 und b., ist die Druckfeder p angeordnet. Im übrigen entspricht diese Ausführungsform im wesentlichen der in den Abb. 1 bis 4 dargestellten. Soll der Schieber b aus der in Abb. 7 dargestellten Einschaltlage in die Ausschaltlage übergeführt werden, so wird auf das 9" außen liegende Ende des Schieberteiles l\ ein Druck ausgeübt. Dadurch wird zunächst die Feder p zusammengedrückt. Ist die Spannung der Feder p so groß geworden, daß die Spannung der Feder h überwunden wird, so schnellt der Teil b.2 in die Ausschaltstellung. In dieser tritt die Feder h in die Rast g2 ein. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Ausbildung die momentane Ausschaltung noch wirksamer gesichert ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Schieberschalter für elektrische Stromkreise, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schaltschieber wirkende Andruckfeder zugleich als Rastenfeder ausgebildet ist.
2. Schieberschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Ausnehmung des Gehäuses oder des Schiebers eine oder mehrere mit der Kontaktfeder aus einem Stück verfertigte dachförmige Feststellfedern (o) angeordnet sind, die in jeder Endlage des Schiebers (Jb) mit einer zweiten Feststellfeder (k) momentan in Eingriff gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP39897D 1920-05-23 1920-05-23 Schieberschalter Expired DE371247C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP39897D DE371247C (de) 1920-05-23 1920-05-23 Schieberschalter
FR516142D FR516142A (fr) 1920-05-23 1920-05-29 Interrupteur à poussoir pour circuits électriques

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP39897D DE371247C (de) 1920-05-23 1920-05-23 Schieberschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE371247C true DE371247C (de) 1923-03-13

Family

ID=33494711

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP39897D Expired DE371247C (de) 1920-05-23 1920-05-23 Schieberschalter

Country Status (2)

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DE (1) DE371247C (de)
FR (1) FR516142A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939760C (de) * 1948-10-02 1956-03-01 Siemens Ag Installationsschalter mit Schubbetaetigung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939760C (de) * 1948-10-02 1956-03-01 Siemens Ag Installationsschalter mit Schubbetaetigung

Also Published As

Publication number Publication date
FR516142A (fr) 1921-04-14

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