DE1690078C - Mechanische Betätigungsvorrichtung, insbesondere für elektrische Kontaktgeber - Google Patents
Mechanische Betätigungsvorrichtung, insbesondere für elektrische KontaktgeberInfo
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Description
Für die auf den Ring einwirkende äußere Kraft können verschiedene Betätigungsorgane vorgesehen
sein. Bei einer Ausführungsform, die sich insbesondere für elektrische Speicherelemente eignet, wirkt
die äußere Kraft durch eine an den Umfang des Ringes angreifende Taste ein. Bei einer Betätigung der
laste springt der Ring in seine andere Lage und verbleibt in dieser so lange, bis er durch eine zweite
äußere Kraft entweder in seine Ausgangslage zurückgebracht wird (oszillierende Bewegung) oder bis die
/weite äußere Kraft ihn in derselben Drehrichtung .veiterdreht. Die zweite äußere Kraft kann dabei
durch ein drehendes Organ, das auch exzentrisch ausgebildet sein kann, aufgebracht werden. Dieses
drehende Organ kann innerhalb des Ringes voryesehen
sein oder auch an seinem Umfang angreifen.
Zur Verringerung der Reibung bei der Bewegung Jos elastischen Rii.ges können die Zr.pfen durch
Röhren gebildet werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier Ausführungsbeispiele für elektrische Kontaktgeber
i aber erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung mit einem um einen festen Punkt hin und her
• :hw.;nkbaren Ring,
F i g. 2 eine Teilansicht, svclche den Ring nach F i g. 1 in der Stellung für geöffneten elektrischen
Stromkreis zeigt,
F i g. 3 eine weitere Teilansicht mit dem Ring in der Stellung für geschlossenen Stromkreis,
F i g. 4 eine andere Ausführungsform in der Stellung für geöffneten Stromkreis, wobei der über seinen
ganzen Umfang mit Ausnehmungen versehene Ring wechselweise um zwei Festpurtkte (Zapfen) schwingt,
und
F i g. 5 die Ausführungsform nach F i g. 4 in der Stellung für geschlossenen Stromkreis.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 weist die Betätigungsvorrichtung einen Ring 1 aus elastischem
Material auf, dessen Verformungen während des Betriebs unterhalb der Grenze einer Dauerver'ormung
bleiben und der mit Ausnehmungen la, Ib,
Ic versehen und zwischen zwei gekehlten Zapfen bzw. Rollen 2, 3 eingeklemmt bzw. eingepreßt ist,
die ortsfest auf einer Platine 4 eines Kontakgebers angeordnet sind und im Eingriff mit den Ausnehmungen
la und Ib des Ringes stehen.
Im Inneren des Ringes befindet sich eine Achse 5, die die Platine 4 durchsetzt und kontinuierlich oder
intermittierend über einen beliebigen Antrieb von Hand mechanisch, elektromechanisch oder in sonstiger
Weise drehbar ist. Auf die Achse 5 ist ein Exzenter 6 aufgekeilt, der auf die kreisförmige Innenkante
des Ringes 1 einwirken kann.
Gegen die Außenkante des Ringes 1 stützt sich eine erste Kontaiuiedcr 7, deren Kontakt 8 einem
Kontakt 9 einer zweiten Feder 10 gegenübersteht. Der Kontakt 9 seinerseits steht einem Kontakt 11 an
einer dritten Feder 12 gegenüber. Selbstverständlich kann die Anzahl der Kontakte in Anpassung an die
jeweilige Aufgabe des Kontaktgebers beliebig gewählt werden, dessen Kontaktfedern 7, 10 und 12 bei
vorliegendem Ausführungsbeispiel einen Isolicrblock 13 tragen, der auf einer der Schrauben 14 auf der
Platine 4 befestigten Stützplatten 13« od. dgl. lagert.
Auf der dem Zapfen 2 gegenüberliegenden Seite des Ringes 1 ist eine Taste 15 vorgesehen, die zu
einer (nicht dargestellter,) TxisUitur gehören kann, von
der jede Taste ein Ring nach Au des Ringes 1 zugeordnet ist.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind als Führung für die Taste 15 einerseits zwei gekehlte Zapfen
5 oder Rollen 16 und 16' und andererseits der Zapfen 3 und ein weiterer gekehlter Zapfen 17 vorgesehen. Die
Taste weist ein Langloch 18 auf, durch das ein kleiner, an der Platine 4 befestigter Stift 19 ragt, der das
Ende einer Feder 20 hält, deren anderes Ende .am
ίο oberen Arm eines ankerförmigen Gliedes 21 angreift,
das um eine an der Taste 15 feste Achse 22 schwenkbar gelagert ist.
Wie ersichtlich, kann durch Druck auf den Knopf der Taste 15 der Arm 21a des Ankers 21 gegen einen
durch die Schraube 24 an der Platine 4 befestigten AnschLg 23 gedrückt v/erden, wodurch eine Schwenkung
des Ankers 21 um die ehse 22 hervorgeruten wird. Hierbei legt sich der Ar;-. 216 des Ankers
gegen den oberen Vorsprung der Ausnehmung 1 <· am
Ring 1 und drückt diesen in eine Stellung, in der die
Ausnehmung Ic den Platz der Ausnehmung Ib einnimmt,
die vorher mit dem Zapfen 3 im Eingriff stand. Dieser Stellungswechsel vollzieht sich durch eine
Schwenkung der Ausnehmung la des Ringes um den Zapfen 2, wobei die Elastizität des Ringes die erforderliche
Verformung ermöglicht.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Exzenter 6 und die Achse 5 so angeordnet, daß eine willkürliche
Betätigung des Ringes (in diesem Fall über die
mit der Taste 15 verbundenen Teile 21, 20 usw.) in jedem beliebigen Augenblick und unabhängig davon
erfolgen kann, welche Stellung der Exzenter 6 einnimmt und insbesondere auch, wenn dieser sich in
Drehung befindet, um den Ring in seine Ursprungs-
stellung, die in Fig. 2 gezeigt ist, zurückzubringen.
In dem dargestellten Fall gestattet die Elastizität
des Ringes seine Verformung ohne Stellungswechsel
und damit eine Betätigung der Teste 15 oder jedes anderen auf den Ring 1 wirkenden Betätigungsorgans,
ohne daß dieser auf die ihm zugeordneten elektrischen Kontakte einwirkt. Ein Anschlag 23' begrenzt
die Abwärtsbewegung der Taste 15.
F i g. 2 und 3 zeigen in größerem Maßstab die Arbeitsphasen der Vorrichtung nach der Erfindung.
F i g. 2 zeigt den Rirg 1 in der gleichen Stellung wie in Fi g. 1, d. h. in derjenigen Stellung, in der die
Kontaktfeder 7 an der Außenkante des Ringes anliegt, ohne die Kontaktfeder 10 zu berühren. Der
Kontaktgeber hält die Stromkreise daher offen.
Fig. 3 zeigt den Ring 1 nach Verlagerung seiner Ausnehmung Ic. Der Ring nimmt dann die in ausgezogenen
Linien gezeigte Stellung ein, in der er durch seine Elastizität gehalten wird, die die Ausnehmungen
la und Ic gegen die Zapfen 2 und 3 drückt. In dieser Stellung ist der Ring heruntcrgeschwenkt
und hat durch Biegung der Blattfeder 7 die Kontakte 8, 9 und 11 in Berührung gebracht.
Über den K^taktgeber, der sich in geschlossener
Stellung befindet, sind jetzt die an die Kontaktfedern 7, 10 und 12 angeschlossenen Stromkreise geschlossen.
E.i ist zu beachten, daß die Schwenkung des
Ringes 1 nur erfolgen kann, wenn der Exzenter 6 eine Stellung einnimmt, in der sein Bereich größerer Hxzcnlrizität
unterhalb der durch die Achsen der Zapfen 2 und 3 verlaufenden Linie liegt. Bei Drehung des
Hx/.enlers, unabhängig vom Drehsinn, kommt dieser
Bereich größerer Exzentrizität jedoch beim Über-
schreiten dieser Linie in Berührung mit der inneren Kante des Ringes und zwingt diesen damit, diejenige
Stellung einzunehmen, die in Fig. 3 strichpunktiert gezeichnet ist, d. h. die ursprüngliche, in Fig. 2 gezeigte
Stellung. Zu diesem Zeitpunkt tritt die Ausnehmung 1 b wieder in Eingriff mit dem Zapfen 3,
und die Kontakte der Federn 7, 10, 12 öffnen sich. Die Stromkreise sind also unterbrochen.
Selbstverständlich kann das System zur Betätigung des Ringes 1 auch von anderer Art sein als das oben
beschriebene. Die Taste 15 kann durch jedes geeignete Organ ersetzt werden, beispielsweise durch
einen drehbaren Vorsprung oder einen Nocken, der auf die vorspringende obere Kante der Ausnehmung
1 c einwirkt.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel weist der Ring 1 drei Ausnehmungen auf, ohne daß diese Zahl
bindend ist, denn es kann z. B. auch eine als Schwenklagcr entsprechend der Ausnehmung 1 α ausgebildete
Form mit mehreren Ausnehmungen, die entsprechend den Ausnehmungen 1 ft und Ic als
Rasten wirken, ausgebildet sein, wenn die Ausmaße der benachbarten Geräteteile dies gestatten.
Andererseits kann im Rahmen der Erfindung auch ein Ring mit über seine ganze Peripherie fortlaufend
sich erstreckende Ausnehmungen vorgesehen sein, wie dies beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 und 5
gezeigt ist.
Bei diesen Ausführungsbeispielen kann ein Ring Γ
zwischen den gerätefesten Zapfen 2 und 3 schwenken und nach jeder Schwenkung gedreht werden, aber der
mit 6' bezeichnete Exzenter oder Nocken ist hier außerhalb des Ringes gelagert und ist in seiner Form
der Wcllung angepaßt, welche die um den Ring gleichmäßig verteilten Ausnehmungen ergeben.
Die Arbeitsweise ist hierbei wie folgt: In der Stellung gemäß Fig. 4 ist der Ring Γ außer Eingriff mit
der ersten Kontaktfeder 7 eines Kontaktgebers C. Er kann jedoch im Bedarfsfall statt dessen auf Kontaktfedern
7', 10' und 12' eines Kontaktgebers C einwirken und dessen Stromkreise schließen.
Wie ersichtlich, ergibt ein Stoß gegen eine Ausnehmung
d des Ringes im Sinne des Pfeiles / oder des Pfeiles /' eine Schwenkung des Ringes um den Zapfen
2, der in die Ausnehmung α eingreift, die der am Zapfen 3 angreifenden Ausnehmung b gegenüberliegt.
Dank seiner Elastizität verformt sich der Ring, und die Ausnehmung c übernimmt den vorher von der
Ausnehmung ft eingenommenen Platz. Der Ring Γ befindet sich dann in der Stellung gemä!1 Fig. 5 und
drückt, da er nach unten geschwenkt wurde, auf die Kontaktfeder 7 und deren Kontakt 8 gegen den Kontakt
9 der Blattfeder 10. Damit ist der Stromkreis des Kontaktgebers C geschlossen. Dagegen ist, falls das
System einen zweiten Kontaktgeber C" aufweist, durch das Herunterschwenken des Ringes 1' die
Blattfeder 7' entlastet worden, so daß die den Federn 7', 10' und 12' zugeordneten Stromkreise geöffnet
ίο sind.
Wie beim ersten Ausführungsbeispiel der Exzenter 6 soll auch beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Exzenter 6' in geeigneter Stellung sein, um eine Schwenkung des Ringes 1' zuzulassen, während
seiner Drehung im Sinne des eingezeichneten Pfeiles kommt der Exzenter 6' in Eingriff mit der Ausnehmung
c des Ringes 1' und bewirkt tlamit dessen Schwenkung um den Zapfen 3, der η ich wie vor in
die Ausnehmung c eingreift. Der Ring verformt sich
ao dann, und eine weitere Ausnehmung g tritt an Stelle der Ausnehmung α in Eingriff mit dem Zapfen 2.
Diese Schwenkung bringt somit den Ring praktisch wiede« in die in F i g. 4 gezeigte Stellung. Der Stromkreis
des Kontaktgebers C ist unterbrochen, und die
as Stromkreise des Kontaktgebers C sind geschlossen.
Es ist jedoch zu beachten, daß während der zweiten Schwenkung der Ring sich um eine Ausnehmung
im Sinne des Pfeiles /" (F i g. 5) und entgegen dem Drehsinn des Exzenters 6' weitergedreht hat. Mit
anderen Worten erfolgt also auf jede Schwenkung des Ringes um den Zapfen 2 eine Schwenkung des
Ringes um den Zapfen 3, wodurch im Ergebnis der Ring um einen Kern 25 umläuft, dessen Funktion
darin besteht, die Verlagerung des Ringes zu begrenzen und zu verhindern, daß dieser zufällig außerhalb
des Eingriffsbereiches der Zapfen 2 und 3 gerät. Jede Ausnehmung kann somit wechselweise in Verbindung
mit den Zapfen 2 und 3 als Schwcnklager oder als Rast wirken.
Wenn beim ersten Ausführungsbeispiel der F i g. 1 der Exzenter 6 als geeignetes Mittel erscheint, um
den Ring 1 in seine Ausgangsstellung zurückzuführen, kann der Exzenter 6' beim zweiten Ausführungsbeispiel
nach F i g. 4 durch beliebige andere mechanische, elektrische, hydraulische, pneumatische odei
. sonstige Organe oder Einrichtungen ersetzt werden Insbesondere kann hier der Ring 1' auch durch eir
Sternrad angetrieben werden, dessen Zähne mit dci Ausnehmungen des Ringes im Eingriff stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Mechanische Betätigungsvorrichtung, insbe- Organ ist beispielsweise drehbar ausgebildet, wo-
sondere für elektrische Kontaktgeber, die bei Ein- durch die Schließdauer bestimmt wird. Die Vorrich-
wirkung einer äußeren Kraft eine Drehbewegung 5 tung nach der Erfindung kann aber auch bei anderen
ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß Aufgaben eingesetzt werden, bei denen keine elek-
ein elastisch deformierbarer Ring (1, 1') mit Aus- trischcn Kontakte geschlossen oder geöffnet werden
nehmungen (la bis Ic) an seinem Umfang vor- sollen.
gesehen ist, an die zwei an entgegengesetzten Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Seiien des Ringes angeordnete Zapfen (2, 3) ein- io mechanische Betätigungsvorrichtung vorzuschlagen,
greifen, daß die äußere Kraft an einem Angriffs- die sehr exakte und genau reproduzierbare Betäti-
punkt außerhalb der mittelsenkrechten Verbin- ^ungssch ritte unternimmt, wobei sie praktisch keiner
dungslinie der beiden Zapfen angreift, so daß Alterung unterliegt.
einer der Zapfen Drehpunkt ist, während der Diese Aufgabe wird bei einer Betätigungsvorrich-Ring
mit der benachbarten Ausnehmung in den 15 tung der eingangs genannten Art gemäß der Erfinanderen
Zapfen springt, und daß eine zweite dung dadurch gelöst, daß ein elastisch deformierbarer
äußere Krali angreift, die je nach Art der ge- Ring mit Ausnehmungen an seinem Umfang verwünschten
Bewegung des elastischen Ringes bei gesehen ist, an die zwei an entgegengesetzten Seiten
einer Drehbewegung des Ringes mit einer Kraft- des Ringes angeordnete Zapfen eingreifen, daß die
komponente in Richtung mit der ersten äußeren 20 äußere Kraft an einem Angriffspunkt außerhalb der
Kraft oder bei einer oszillierenden Bewegung des mittelsenkrechten Verbindungslinie der beiden Zap-Ringes
mit einer dazu senkrechten Kraftkompo- fen angreift, so da3 einer der Zapfen Drehpunkt ist,
nente abwechselnd mit der ersten äußeren Kraft während der Ring mit der benachbarten Ausnehmung
am Ring angreift. in den anderen Zapfen springt, und daß eine zweite
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 25 äußere Kraft angreift, die je nach Art der gewünschkennzeichnet,
daß am Umfang des Ringes (1) ten Bewegung des elastischen Ringes bei einer Drehwenigstens
ein Kontaktfedersatz anliegt. bewegung des Ringes mit einer Kraftkomponente in
3. Vorrichtung nach Ansp-uch 2, dadurch ge- einer Richtung mit der ersten äußeren Kraft oder bei
kennzeichnet, daß die di;m Ring (1) zugewandte einer oszillierenden Bewegung des Ringes mit einer
Kontaktfeder (7) zum Ring hir eine abgerundete 30 dazu senkrechten Kraftkomponente abwechselnd mit
Kontaktwulst (8) trägt. der ersten äußeren Kraft am Ring angreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch Der elastische Ring wird hierbei also mil seinen
gekennzeichnet, daß der Ring (1) an seinem Um- Ausnehmungen an den zwei seitlich angeordneten
fang zwei benachbarte Ausnehmungen (1 b, 1 e) Zapfen derart elastisch gehalten, daß je nach der
und etwa diametral dazu eine weitere Ausneh- 35 Richtung der angreifenden äußeren Kraft eine Drehmung
(la) besitzt. bewegung oder eine hin und her gehende Bewegung
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ausgeübt wird. Dabei legt sich einer der Zapfen von
gekennzeichnet, daß der Ring (1) über seinen ge- einer Ausnehmung in die benachbarte Ausnehmung,
samten Umfang mit den Ausnehmungen ver- während der andere Zapfen gleichzeitig als Drehsehen
ist. 40 punkt wirkt. Die Zapfen können am äußeren oder
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch inneren Umfang des elastischen Ringes angreifen,
gekennzeichnet, daß die äußere Kraft durch eine Dasselbe gilt für die äußeren Kräfte.
an den Umfang des Ringes (1) angreifende Taste Falls die Betätigungsvorrichtung für elektrische
(15) einwirkt. Kontaktgeber eingerichtet ist, wird es bevorzugt,
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch 45 wenn am Umfang des Ringes wenigstens ein Kongekennzeichnet,
daß die äußere Kraft über ein taktfedersatz anliegt. Bei der Relativbewegung des
angetriebenes, gegebenenfalls exzentrisches Be- elastischen Ringes zu einer Halteplatte, mit der der
tätigungsorgan (6, 6') einwirkt. oder die Kontaktfedersätze verbunden sind, werden
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge- die Kontaktfedern bei der geschilderten Bewegung
kennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (6) im 50 des Ringes betätigt bzw. gehen wieder in ihre Aus-Ringinncren
vorgesehen ist. gangs:;tellung.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge- Es trägt zur Sicherheit der Kontaktgabe bei, wenn
kennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (6') am die dem Ring zugewandte Kontaktfeder zum Ring hin
äußeren Umfang des Ringes (1) angreift. eine abgerundete Kontaktwulst trägt. Bei der Dreh-
K). Vorrichtung nach Anspruch 1 bis '), da- 55 bewegung des Ringes läuft der zwischen zwei benach-
(lurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (2, 3) harten Ausnehmungen des Ringes bestehende Vor-
durch Rollen gebildet sind. sprung auf der abgerundeten Kontaktwulst auf und
betätigt dadurch die Kontaktfeder.
Falls der elastische Ring nur eine oszillierende Be-
60 wegung ausführen soll, genügt es, wenn er an seinem
Die Erfindung betrifft eine mechanische Betäli- Umfang zwei hcnachbarte Ausnehmungen und etwa
guiigsvorrichlung, insbesondere für elektrische Kon- diametral dazu eine weitere Ausnehmung besitzt. Der
taktgeber, die bei Einwirkung einer äußeren Krafl Ring springt hierbei zwischen den beiden benach-
uiie Drehbewegung ausführt. harten Ausnehmungen hin und her, während die wei-
Dic Meliiligiingsvoriiclitimg nach tier Erfindung ist 65 lere Ausnehmung den Drehpunkt ausbildet.
ii J)LS(IiI(IeIe für (icriile geeignet, bei denen über ein F:;!ls der Ring eine Drehbewegung ausführen soll,
licl.:ligungsni)>ni) elektrische Stromkreise geschlossen isl er über seinen gesamten Umfang mit den Aus-
uirdi-ii.
<lk· (Ιίιιιη über eine bestimmte Zeitspanne uc- iiL'limunj'en versehen.
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