DE283528C - - Google Patents

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DE283528C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/16Stringed musical instruments other than pianofortes
    • G10F1/18Stringed musical instruments other than pianofortes to be played by a bow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 283528 KLASSE 51 d. GRUPPE
LUDWIG HUPFELD AKT.-GES. in BÖH LITZ-E HREN BERG b. LEIPZIG.
Streichvorrichtung für mechanische Streichinstrumente. Zusatz zum Patent 278339.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1914 ab. Längste Dauer: 7.JuIi 1928.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch das Stammpatent geschützten Streichvorrichtung für mechanische Streichinstrumente und besteht darin, daß außer an den Verbindungsstellen der Bezüge auch zwischen je zwei Kreuzungsstellen derselben je ein Lappen aus weichem Leder o. dgl. angebracht ist, mittels dessen die übereinanderlaufenden Haarsträhne auseinandergehalten werden.
Diese Anordnuug ermöglicht die Herabsetzung der Anzahl der Verbindungsstellen auf ein Mindestmaß und begünstigt die Erzielung einer gleichmäßigen Spannung des
. Streichbandes.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Beim Ausführungsbeispiele nach Fig. 1 sind zwei Roßhaarbezüge 1 und 2 ineinander verflochten. Bei jedem sind die Haarenden mittels je eines Lappens d aus weichem Leder ,0. dgl. verbunden. Da sich die beiden Bezüge jedoch an vier Stellen kreuzen, sind gegenüber den Verbindungslappen d noch Lappen d1 bzw. d2 aus weichem Leder o. dgl.
angebracht, die ebenso wie die Lappen d verhindern, daß die Haare der beiden Strähne durcheinandertreten, wodurch sie dem ganzen Bezug im straffen Zustande den nötigen Halt geben.
Das in Fig. 2 dargestellte Streichband besteht aus einem einzigen Haarstrang, dessen Enden mittels eines Verbindungslappens d miteinander verbunden sind, wodurch eine gleichmäßige Spannung des Bezuges auf seiner ganzen Länge erzielt wird. Der ganze Strang ist zu zwei kreisförmigen Schleifen geformt, deren Teile einander mehrfach kreuzen, und zwischen je zwei Kreuzungsstellen ist ein Lappen d1, d2, d3, di angebracht, mittels dessen die übereinanderlaufenden Haarsträhne auseinandergehalten worden.
Zum Anbringen der Lappen d1, d2. . . wird ein solches Streichband auf die Stirnseite einer Scheibe aufgespannt, die an den bezüglichen Stellen mit entsprechenden Ausschnitten versehen ist, welche von den Haaren frei überbrückt werden. An diesen Stellen werden die Lappen zwischen die abwechselnd nach oben und unten durchzuziehenden Haare durchgeschoben. Es kann jedoch zur Herstellung eines solchen Streichbandes auch die in Fig. 1' · des Stammpatentes angegebene Vorrichtung benutzt werden, wobei jedoch dieLappenrf1 ,d2. . . nicht zur Verbindung von Haarenden dienen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Streichvorrichtung für mechanische Streichinstrumente nach Patent 278339, dadurch gekennzeichnet, daß außer an den Verbindungsstellen der Bezüge zwischen
    je zwei Kreuzungsstellen derselben ein Lappen aus weichem Leder o. dgl. angebracht ist, mittels dessen die übereinanderlaufenden Haarsträhne auseinandergehalten werden.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichband aus zwei Haarsträhnen besteht, die je einen an einer Stelle mittels Lappen geschlossenen Ring bilden und einander mehrfach kreuzen.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichband aus einem Haarsträhn mit einer einzigen Verbindungsstelle besteht, der zu zwei kreisförmigen Schlingen, geformt ist, deren Teile einander mehrfach kreuzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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