DE30815C - Briefbeutelfangapparat - Google Patents

Briefbeutelfangapparat

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Publication number
DE30815C
DE30815C DENDAT30815D DE30815DA DE30815C DE 30815 C DE30815 C DE 30815C DE NDAT30815 D DENDAT30815 D DE NDAT30815D DE 30815D A DE30815D A DE 30815DA DE 30815 C DE30815 C DE 30815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
frame
station
bag
post
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30815D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. CH. E. GALLOIS in Paris
Publication of DE30815C publication Critical patent/DE30815C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K1/00Transferring passengers, articles, or freight to and from moving trains; Slipping or coupling vehicles from or to moving trains
    • B61K1/02Transferring passengers, articles, or freight to and from moving trains; Slipping or coupling vehicles from or to moving trains transferring articles to and from moving trains, e.g. mailbag catchers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K5/00Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels
    • B61K5/04Devices secured to the track
    • B61K5/06Derailing or re-railing blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Die Vorrichtung ist theils an dem Postwagen des Zuges, theils aber auch an einem auf der Station befindlichen Gestell oder Pfosten angebracht, derart, dafs der im Fahren begriffene Postwagen sowohl den an dem Pfosten hängenden Postbeutel ergreift, als auch den für die Station bestimmten Beutel an den Pfosten abgiebt.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht eines mit der Vorrichtung versehenen Postwagens,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach 1-2 in Fig. i,
Fig. 3 ein Querschnitt durch einen Theil des Wagens, dort, wo sich der Arm befindet, welcher den an der Station hängenden Postbeutel wegnimmt,
Fig. 4 ein Querschnitt durch einen Theil des Wagens, dort, wo sich der Arm befindet, welcher den Postbeutel an die Station abgiebt;
Fig. 5 stellt den federnden Riegel V in' gröfserem Mafsstabe dar;
Fig. 6 ist die obere Ansicht des Flügels, gegen welchen der von dem Wagen aufgenommene Beutel der Station anschlägt;
Fig. 7 und 8 stellen den Postbeutel und den Ring oder Bügel dar, mit welchem jener aufgefangen wird;
Fig. 9 und 10 zeigen den auf der Station befindlichen feststehenden Pfosten in zwei Ansichten dargestellt;
Fig. 11 ist eirle untere Ansicht eines der Arme des Pfostens;
Fig. 12 bis 15 erläutern die Functionirung der Vorrichtung.
Längs der einen Langseite des Postwagens oberhalb der Thür ist die lange Schiene T durch Bolzen befestigt. Diese Schiene ist mit dem Schlitz ί versehen, in welchem die Achsen der Rollen d und e der Rahmen D und E laufen. Zur besseren Führung dieser Rahmen sind zu beiden Seiten der Thür zwei parallel mit T laufende Schienen T1 angebracht, in welchen gleiche Rollen d und e geführt werden. Die Achsen dieser letzteren Rollen sind mit den in T steckenden einerseits durch den Arm D bezw. E, andererseits aber durch einen federnden Riegel V verbunden. Letzterer ist in Fig. 5 in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt und besteht aus einer Hülse | mit einem Vorsprung ^1 und einem Anschlag y, welcher, wenn der Rahmen an seinem Platz bleiben soll, gegen den Zapfen χ der Schiene T anschlägt.
An dem Rahmen D sitzt der Arm B, welcher den Bügel Ht Fig. 7 und 8, des Postbeutels fassen soll.
Um den Aufprall des Bügels möglichst zu mildern, ist der Arm B an seinem inneren Ende mit einer Reihe von Kautschukringen C versehen.
Der von dem Arm B gefafste Beutel S schlägt gegen den in Gelenken beweglichen Flügel Q, Fig. I7 3 und 6, welchen der Postbeamte, bevor er den Rahmen D vor die Thür des Postwagens zieht, in der in Fig. 3 durch Pfeile angedeuteten Weise zurückschlägt.
Der Rahmen E, welcher den Beutel S der Station zu übermitteln hat, ist in derselben Weise eingerichtet wie der Rahmen Z), trägt aber einen mit dem federnden Haken P ver-
sehenen Arm K, an welchen der Sack von dem Postbeamten aufgehängt wird. Der Haken P hat an seiner unteren Fläche eine Rinne, in welcher sich der vorspringende Theil h des Bügels H einlegt.
Die Arme des Bügels H1 Fig. 7 und 8, endigen unten in eine Art Backen k1, durch deren Löcher der Schnürriemen i des Postbeutels gesteckt wird.
An dem auf der Station befindlichen Pfosten M sind zwei Arme LL1 um Zapfen IP drehbar befestigt.
Der eine Arm L trägt einen gleichen Arm B wie der Rahmen D des Postwagens und der andere Arm L1 einen Arm K mit Haken P wie der Rahmen E.
Der Arm B auf dem Arm L ergreift den an dem Arm K des Rahmens E hängenden Beutel, während der an dem Arm L1 angebrachte Arm K dem Arm B des Rahmens D den an den Zug abzugebenden Postbeutel S darreicht. Damit dieser nicht zu sehr im Wege sei, ist die am Boden desselben angebrachte Schleife in einen am Pfosten M sitzenden Haken 0 eingehängt, der die Schleife losläfst, sobald der Beutel von dem Arm B des Wagens fortgezogen wird.
Beide Arme L und L1 sind mit Gegengewichten χ versehen, welche die Arme in eine verticale Lage zu stellen streben. Der Arm L1 wird durch den an demselben hängenden Postbeutel, der schwerer ist als das Gegengewicht, in horizontaler Lage gehalten, stellt sich aber vertical, sobald der Beutel von dem Arm B des Wagens ergriffen und weggenommen worden.
Das Gewicht χ des Armes L dagegen ist schwerer als der Postbeutel, was zur Folge hat, dafs der Arm L auch dann in die verticale Lage sich zu stellen bestrebt, wenn der Postbeutel durch den Arm B gefafst wurde. Um letzteren trotzdem in horizontaler Lage zu erhalten, ist der federnde Riegel m, Fig. 11, angebracht, welcher in einen Kerb an dem Pfosten einschnappt und auf diese Weise den Arm festhält. Dieser Riegel ist durch Gelenke mit dem Arm ν verbunden. Wenn nun der Bügel des Postbeutels sich auf den Arm B schiebt, drängt er den Arm 0 zurück und dieser zieht den Riegel aus seiner Falle, worauf sich der Arm L senkrecht stellt.
Wenn der an dem Rahmen D des Postwagens angebrachte Arm B den Postbeutel ergriffen hat, so zieht der Postbeamte den Rahmen zu sich heran, bis er den Beutel bequem erfassen kann. Bevor er aber den Rahmen an sich ziehen kann, mufs er den Riegel V herunterziehen, damit dessen Anschlagj^, Fig. 5, an der Leiste χ der Schiene T vorbei kann. Dies geschieht, indem er auf die Handhabe \ drückt. Die gleiche Operation ist nöthig, um den Arm K des Rahmens E innerhalb des Bereiches des Postbeamten zu bringen, damit dieser den für die nächste Station bestimmten Postbeutel anhängen kann.
Die Arme B und K sind in Gelenken b und k drehbar, so dafs man sie, wenn sie nicht gebraucht werden, in die Höhe schlagen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Vorrichtungen zum Auswechseln der Postbeutel zwischen einem fahrenden Eisenbahnzuge und einer Station die Anbringung der bekannten Arme B und K:
    a) an Wagen vermittelst der in Führungen T T1 beweglichen Rahmen D und E und
    b) an der Station vermittelst der mit Gegengewicht versehenen Hebel L und ΖΛ
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT30815D Briefbeutelfangapparat Expired - Lifetime DE30815C (de)

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DENDAT30815D Expired - Lifetime DE30815C (de) Briefbeutelfangapparat

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