DE330665C - Postbeutel-Fang- und -Abgabevorrichtung fuer fahrende Zuege - Google Patents
Postbeutel-Fang- und -Abgabevorrichtung fuer fahrende ZuegeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K1/00—Transferring passengers, articles, or freight to and from moving trains; Slipping or coupling vehicles from or to moving trains
- B61K1/02—Transferring passengers, articles, or freight to and from moving trains; Slipping or coupling vehicles from or to moving trains transferring articles to and from moving trains, e.g. mailbag catchers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K5/00—Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels
- B61K5/04—Devices secured to the track
- B61K5/06—Derailing or re-railing blocks
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Postbeutel-Fang- und -Abgabevorrichtung für fahrende
Züge, deren charakteristisches Erfindungsmaterial darin besteht, daß mittels derselben, sowohl
vom fahrenden Zuge an die Stationen wie auch umgekehrt, von den Stationen an den fahrenden
Zug Postbeutel usw. gleichzeitig abgegeben und aufgenommen werden können. Dieses geschieht
mittels am Bahnpostwagen durch Träger auswechselbar gehaltene Gleitschienen mit in
diesen angeordneten Blattfedern zum Auffangen und Abgeben von Fangstangen mit angehängten
Postbeuteln. Gleiche Vorrichtungen sind auf den einzelnen Stationen vorgesehen, welche mit
der am Bahnpostwagen befindlichen Vorrichtung korrespondieren.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes;
es zeigt:
Fig. ι eine Ansicht auf die am Bahnpostwagen
und am Stationsgebäude angebrachten Vorrichtungen, kurz vor Abgabe und Aufnahme der Poststücke,
Fig. 2 einen Grundriß von Fig. 1, und
Fig. 2 einen Grundriß von Fig. 1, und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
Die parallel zueinander liegenden und in der Mitte gehaltenen Gleitschienen 1 und 2 bzw.
3 und 4 sind an ihren Enden 5 abgeschrägt und nach außen im Winkel abgebogen. An den
Innenwangen der Gleitschienen 1 und 2 bzw. 3 und 4 sind die Blattfedern 6 vorgesehen und
in der Mitte der Schienen befestigt, während deren andere Enden frei auf den Wangen aufliegen.
Die Gleitschienen 1 und 2 stehen mittels der Träger 7 mit dem Stationsgebäude in Verbindung,
wo sie verankert sind und einen festen Halt haben. Die Schienen 3 und 4 sind an den Trägern 9 befestigt, welche mittels Scharniere
10 an der Innenwand 11 des Bahnpostwagens eingehängt werden. Die Stütze 12
dient zur Versteifung, damit ein fester Halt den Trägern 9 und den Schienen 3 und 4 gegeben
wird. 13 und 14 sind Fangstangen, welche die Knebel 15 und 16 tragen, von denen die letzteren
entsprechend ihrem Verwendungszweck in den dazu bestimmten Löchern 17 einschraubbar
sind. An ihren freien Enden besitzen die Fangstangen 13 und 14 die Ringösen 18.
Die Anwendung der Vorrichtung geschieht in folgender Weise:
Sollten von der Station an den fahrenden Zug oder umgekehrt Postbeutel usw. abgegeben
werden, so wird das Postpaket 20 mittels Haken 21 in der Öse 18 der Fangstange eingehängt.
Die Fangstange 13, welche zur Vorrichtung der Station gehört, wird hierauf in der Fahrtrichtung
des Zuges (s. Pfeil in der Zeichnung) derart zwischen den Blattfedern 6 der Gleitschienen 1
und 2 eingehängt, daß deren Knebel 15 in zwei gegenüberliegenden Einschnitten 22 der Schienen
liegt, damit derselbe am Verrutschen gehindert wird. Am Bahnpostwagen ist inzwischen,
da auf beiden gegenüberliegenden Seiten der Ladetüren Einhängebolzen für Scharniere 16
vorgesehen sind, der Träger 9 nach der Seite des Wagens angebracht worden, welche das
Stationsgebäude bzw. die an diesem angebrachte Vorrichtung passiert. Hierauf wird der
Postbeutel 19 mittels Haken 21 an der Fangstange 14 eingehängt und der Knebel 16 im
untersten Loch 17 eingeschraubt. Letzterer
wird dann entgegengesetzt der Fahrtrichtung in den vorgesehenen Einschnitten 22 der Gleitschienen
3 und 4 nach Passieren der Blattfedern 6 eingehängt, so daß der feste Knebel 15
frei in der Luft steht. Hierauf wird die Vorrichtung kurz vor Passieren der Station nach
außen geschwenkt und durch die Versteifung 12 in der Wand 11 gesichert. Die Höhe der am
Wagen vorgesehenen Vorrichtung ist so bemessen, daß dieselbe beim Passieren der Station
unter diese auf derselben angebrachten Vorrichtung hindurchfahren kann, und zwar parallel
zu dieser. Sobal dnun beide Vorrichtungen sich passieren, nehmen die Gleitschienen 3 und 4
des Zuges die Fangstange 13 der Gleitschienen 1 und 2 zwischen sich auf, wobei diese zwischen
den Blattfedern 6 soweit mitgeführt wird, bis sie hinter deren Krümmungen liegt. Durch das
Weiterfahren des Zuges nehmen nun die Gleitschienen 3 und 4 die Fangstange 13 mit und
ziehen sie'zwischen den Blattfedern 6 der Schienen ι und 2 heraus, worauf die Fangstange 13
durch ihr Gewicht nach unten fällt und mit dem Knebel 16 in den Einschnitten 22 der Schienen
3 und 4 zu liegen kommt. Während dieses Vorganges haben die Gleitschienen 3 und 4 in
gleicher Weise die Fangstange 14 mit Postbeutel 19 an die Schienen 1 und 2 abgegeben,
wo diese mit dem Knebel 15 in den Einschnitten 22 in Ruhelage kommt. Das vom Zuge aufgenommene
Paket 20 wird nach Lösen der Versteifung 12 durch Drehen der Vorrichtung nach
dem Wageninnern abgenommen, worauf diese durch Umstellen der Fangstange auf die unterste
Knebelstellung wieder abgabebereit ist. Liegt die nächste, vom Zuge zu passierende Station
auf der anderen Seite des Wagens, so wird die Vorrichtung auf der gegenüberliegenden Wagenwand
in Scharnierbolzen eingehängt. Der auf der Station abgegebene Postbeutel 19 wird mit
der Fangstange abgenommen und der unterste Knebel in das darüberliegende Loch 17 eingeschraubt,
worauf dessen Verwendung zur Abgabe von Poststücken in der Vorrichtung wieder möglich ist. Diese beschriebenen Vorgänge
wiederholen sich fortlaufend zwischen beiden Vorrichtungen.
Sofern das Stationsgebäude weit vom Bahngleis liegt, empfiehlt es sich, zur Aufhängung
der Vorrichtung eine Säule oder Trägergerüst zu verwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Postbeutel-Fang- und -Abgabevorrichtung für fahrende Züge, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl am Zug wie auch auf den Stationen in beiden Fahrtrichtungen wirkende, beidseitig abgefederte Gleitschienen (5) derart angebracht sind, daß letztere von ersterem beim Vorbeifahren des Zuges unterfangen werden, zum Zwecke, die an Fangstangen in den Gleitschienen (5) aufgehängten Poststücke auswechseln zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.piiltUN. GEDRUCKT IN
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330665T | 1919-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330665C true DE330665C (de) | 1920-12-20 |
Family
ID=6191825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919330665D Expired DE330665C (de) | 1919-12-02 | 1919-12-02 | Postbeutel-Fang- und -Abgabevorrichtung fuer fahrende Zuege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330665C (de) |
-
1919
- 1919-12-02 DE DE1919330665D patent/DE330665C/de not_active Expired
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