DE306747C - - Google Patents
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- DE306747C DE306747C DENDAT306747D DE306747DA DE306747C DE 306747 C DE306747 C DE 306747C DE NDAT306747 D DENDAT306747 D DE NDAT306747D DE 306747D A DE306747D A DE 306747DA DE 306747 C DE306747 C DE 306747C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
- F41J7/04—Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSeHRIFT
—' JiIi.306747 V-KLASSE
72 e. GRUPPE
VINZENZ SCHOLLER in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1917 ab.
Es sind bereits Fallscheiben bekannt, die windsicher sind und solche, bei denen der
Haltemechanismus durch das auf treffende Geschoß ausgelöst wird. ; ,
Gegenstand der Erfindung bildet eine aus zwei hintereinander angeordneten Scheiben bestehende windsichere Fallscheibe, bei welcher der Haltemechanismus in bekannter Weise durch das auftreffende Geschoß ausgelöst wird, die sich aber von den bekannten Fallscheiben dadurch unterscheidet, daß die Vorderscheibe nach Auftreffen des Geschosses auf die Hinterscheibe und Auslösen einer Verriegelung durch eine Feder ausgehoben wird.
Gegenstand der Erfindung bildet eine aus zwei hintereinander angeordneten Scheiben bestehende windsichere Fallscheibe, bei welcher der Haltemechanismus in bekannter Weise durch das auftreffende Geschoß ausgelöst wird, die sich aber von den bekannten Fallscheiben dadurch unterscheidet, daß die Vorderscheibe nach Auftreffen des Geschosses auf die Hinterscheibe und Auslösen einer Verriegelung durch eine Feder ausgehoben wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen
Längsschnitt durch den Scheibenfuß, Fig. 2
einen Schnitt nach A-A der Fig. i, Fig. 3 eine Einzelheit, Fig. 4 eine zweite Ausführungsform
der Verriegelungsvorrichtung, und Fig. 5 eine Vorderansicht der Scheibe in kleinerem
Maßstabe.
Die Fallscheibe besteht aus zwei gleichen, hintereinander angeordneten Scheiben α und b,
von denen die hintere b an ihrer vorderen Seite mit einem Blechpanzer c versehen ist.
Die vordere Scheibe α ist durch einen auf
dieser durch Schrauben o. dgl. befestigten Klotz d an ihrem unteren Ende verstärkt, und
die Scheibe ruht nebst ihrer Verstärkung in einem Führungskasten β, auf dessen Boden
eine starke Schraubenfeder f angeordnet ist. Im Boden des F.ührungskastens ist eine Öffnung
g vorgesehen, um etwa ■ eindringendem
Regenwasser einen Abfluß zu schaffen. Die hintere Scheibe d ist durch eine an ihr befestigte
Holzplatte h verstärkt, greift mit ,dieser Verstärkung in einen Schlitz des Führungskastens
e und ist mittels eines Scharniers i an diesem drehbar gelagert.
In einer Ausnehmung k der vorderen Scheibe α
ist eine Klammer I o. dgl, angeordnet, während die hintere Scheibe einen vorn etwas abgebogenen
Zapfen m trägt.
Die Wirkungsweise der Scheibe ist folgende: Durch die Anordnung der vorderen Scheibe« j
vor der eigentlichen Fallscheibe b ist eine Einwirkung des Windes und ein Umwerfen durch
den Wind ausgeschlossen.. Die Scheibe wird in der Weise aufgestellt, daß die; vordere
Scheibe in den Führungskasten eingebracht und entgegen der Wirkung der Feder f in
diesen gepreßt wird. Hierauf wird die hintere Scheibe b um das Scharnier i nach oben gedreht,
und zwar so lange, bis der Zapfen m oberhalb der Klammer I zu liegen kommt.
Infolge des Druckes der Feder wird die Klammer I gegen den Zapfen m gedrückt und so
die Scheibe in ihrer Stellung erhalten. Trifft ein Geschoß auf die Scheibe, so wird die
vordere Holzscheibe durchschlagen, und das Geschoß schlägt auf die Panzerung der hinteren
Scheibe auf, klappt diese um das Scharnier i in der Richtung des Pfeiles nach
/ 5 unten, wodurch die Verriegelung I, m gelöst
wird, so daß die Schraubenfeder f die vordere Scheibe aus dem Führungskasten werfen kann,
wodurch beide Scheiben verschwinden. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den oberen Rand
der beiden Scheiben, wobei an der vorderen Scheibe ein Blechstreifen η befestigt ist, der
• um das ganze Scheibenbild läuft und den Rand der hinteren Scheibe ganz oder zum
Teil überdeckt. Der Zweck dieser Anordnung ist, um bei sehr heftigem Wind einen erhöhten
Schutz gegen dessen Einwirkung auf die Fallscheibe zu sichern. Fig. 4 zeigt eine weitere
Ausführung der Verriegelung, wobei zwei widerhakenförmig ausgebildete Teile 0, f ineinandergreifen.
Es ist selbstverständlich, daß diese Verriegelung auch noch auf andere Art ausgeführt werden kann.
Claims (2)
1. Durch das auf treffende Geschoß umwerf
bare Schießscheibe, gekennzeichnet durch eine in einem Führungskasten (e)
mittels einer Feder (/") aushebbare Vorderscheibe (α) und eine letztere mittels einer
Verriegelung (Z, m) niederhaltende, gleich große, am Führungskasten nach rückwärts
umklappbare Hinterscheibe (δ), welche beim Auftreffen eines Geschosses umklappt und
dabei die Verriegelung der Vorderscheibe auslöst. .
2. Schießscheibe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein am Rande der
Vorderscheibe («) sitzendes Schutzblech \n)r
welches den Rand der Hinterscheibe (δ) ganz oder zum Teil überdeckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306747C true DE306747C (de) |
Family
ID=560138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306747D Active DE306747C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306747C (de) |
-
0
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