DE306563C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE306563C DE306563C DENDAT306563D DE306563DA DE306563C DE 306563 C DE306563 C DE 306563C DE NDAT306563 D DENDAT306563 D DE NDAT306563D DE 306563D A DE306563D A DE 306563DA DE 306563 C DE306563 C DE 306563C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clutch
- claws
- claw
- friction
- coupling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 30
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 9
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 9
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 9
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D23/00—Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
- F16D23/02—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
- F16D23/04—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 306563 -KLASSE 65/. GRUPPE
®t.«3ng.WILHELM REHFUS in DANZIG.
Vereinigte Reib- und Klauenkupplung für Schiffsmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1916 ab.
Eine Klauenkupplung besteht bekanntlich im allgemeinen aus einem festsitzenden, mit
der treibenden Welle yerbundenen und einem verschiebbaren, mit der getriebenen Welle
verbundenen Teil, wobei letzterer zwecks Aus- und Einrückung der Kupplung ungefähr um
den Betrag der Klauentiefe verschoben werden kann. Das Einrücken der Kupplung muß
hierbei zwecks Vermeidung von gefährlichen
ίο Stößen bei Stillstand beider Kupplungshälften
vorgenommen werden, auch müssen die Kupplungshälften vorher in eine Stellung gebracht
worden sein, in der die Klauen der einen Hälfte vor den entsprechenden Lücken der
anderen Hälfte stehen.
Aus diesem Grunde ist der Verwendungsbereich einer Klauenkupplung eng begrenzt,
obgleich eine Klauenkupplung gegenüber einer Reibungskupplung den Vorteil hat, daß sie
eine zwangläufige Verbindung herstellt und ein Gleiten der miteinandar verbundenen Teile
mit Sicherheit verhindert.
Eine erhebliche Verbesserung der Klauenkupplung stellt daher die nachstehend beschriebene
und durch eine Zeichnung erläuterte Klauenkupplung dar. In Fig. 1 ist die Einrichtung
im Längsschnitt, in Fig. 2 im Grundriß dargestellt. «,
α ist die treibende, b die getriebene Welle.
Mit der treibenden Welle ist das Gehäuse c,
das eine beliebige Gestalt haben kann und das am Umfange mit feststehenden Klauen φ
und Lücken q versehen ist, verbunden (vgl. Fig. ι und 2).
In diese Lücken passen die zum getriebenen
Teil der Kupplung gehörenden Klauen k (Fig.i),
die nicht, wie üblicti, verschiebbar, sondern
drehbar angeordnet sind. Die beiden Seitenflächen jeder Klaue sind in entsprechenden
Aussparungen der mit der getriebenen Welle b fest verbundenen Scheibe i geführt.
' Das Drehen der hebelartigen Klauen k geschieht
durch Verschieben der Muffe I (Fig. 1), die durch die Stangen m und die Federn η '
mit den Klauen k verbunden ist. Die Muffe I wird vermittels des Handantriebes 0 bewegt.
Gegenüber den Klauen k (Fig. 1) befinden sich
am Gehäuse c die Lücken q, in die die Klauen k passen.
Zum Einrücken der Klauen k wird die
Muffe I (Fig. 1) in die gezeichnete Lage gebracht,
worauf sich die Klauen k zunächst mit ihren Stirnflächen unter dem Druck der
Federn η an die gegenüberliegenden Klauen f
anlegen, um schließlich, wenn die treibende Welle anfängt sich zu drehen, vor die Lücken q
zu gelangen und in diese einzufallen, worauf die Kupplung geschlossen ist. Die Federn
stehen dann radial und können in achsialer Richtung keinen Druck auf den Gleitring ausüben.
Zum Herausziehen der Klauen, was während des Stillstandes der Maschine geschieht, können
die Stangen m benutzt werden.
Eine derartige Klauenkupplung hat den Vorzug, daß die Kupplungsmuffe vorgeschoben
werden kann, ohne dajü die Klauen vor den
entsprechenden Aussparungen der treibenden Seite liegen, und daß sie bei Beginn der
Drehung selbsttätig unter der Wirkung der zusammengedrückten Federn η in die Aussparungen
q einfallen, ohne dabei einen un-
zulässigen Ruck in der getriebenen Seite der Kupplung zu verursachen.
Außerdem hat die Kupplung folgende Vorzüge. Die Klauen müssen nicht —wie bisher —
bei der Montage gleichzeitig eingepaßt werden, sondern dies kann nacheinander geschehen;
ferner nehmen sie infolge der nach innen gerichteten Lage weniger Raum in Anspruch
als die gebräuchlichen Klauen. Außerdem
ίο werden durch die Kniehebelwirkung der Verbindungsstange
m günstige Weg- und Kraftverhältnisse zwischen Muffe und Klauen erreicht.
Alle diese Vorzüge der Klauenkupplung kommen besonders dann voll zur Geltung,
wenn die Klauenkupplung mit einer Reibungskupplung vereinigt ist.
Die Reibungskupplung kann dabei beliebig ausgebildet sein, z. B. so, wie sie in der beiliegenden
Zeichnung dargestellt ist. Das Gehäuse c dient hierbei auch zur Aufnahme der
Reibungskupplung und nimmt im Innern die mit der Welle· b verbundenen Teile der Reibungskupplung
auf. Diese bestehen aus den beiden Schleifringen d (Fig. 1) und den doppelten
Kniehebeln e, von denen letztere durch die Stange f mit der verschiebbaren Muffe g
verbunden sind, die ihrerseits durch den Handantrieb k betätigt wird.
Eine solche vereinigte Reib- und Klauenkupplung eignet sich in erster Linie zum Ein-
und Ausrücken schnellaufender Schiffsmaschinen, weil, an solchen Maschinen bekanntlich
eine reine Reibungskupplung stets zum Gleiten neigt und deshalb unverhältnismäßig groß
und schwer ausgebildet werden muß, während eine Klauenkupplung allein, wie sich aus Betriebserfahrungen
ergeben hat, bald ausschlägt und auch ein Einschalten während, des Betriebes
nicht ermöglicht.
Bei einer vereinigten Reib- und Klauenkupplung verhindert jedoch die Klauenkupplung
das Gleiten der Reibungskupplung und die Reibungskupplung wiederum das Ausschlagen
und Klappern der Klauenkupplung. Hierbei wird auch die aus betriebstechnischen
Gründen sich ergebende Forderung erfüllt, daß der Gleitring der Klauenkupplung sowohl
im ausgeschalteten und vorgeschalteten, als auch im eingeschalteten Zustande der Klauenkupplung
auf keinen Fäll durch den Federdruck oder durch die Fliehkraft der Klauen
belastet werden darf, weil sonst die Gleitflächen schon nach kurzer Zeit heißlaufen
würden; denn bei der vorstehend beschriebenen Klauenkupplung' können im ausgeschalteten
Zustand die Fliehkräfte der Klauen durch in den Figuren nicht eingezeichnete Gegengewichte
ausgeglichen werden, und die Federkräfte werden in keiner der genannten Stellungen
der Kupplung den Gleitring belasten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vereinigte Reib- und Klauenkupplung für Schiffsmaschinen zum Ein- und Ausrücken der Antriebsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauenkupplung aus drehbaren, an ihren Enden zu Klauen ausgebildeten, seitlich geführten federnden Hebeln (k) besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306563C true DE306563C (de) |
Family
ID=559971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306563D Active DE306563C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306563C (de) |
-
0
- DE DENDAT306563D patent/DE306563C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2129892A1 (de) | Schaltgetriebe | |
| DE2033865C2 (de) | Winkelbewegliche ein- und ausrückbare Zahnkupplung mit balligen Zähnen | |
| DE306563C (de) | ||
| DE632395C (de) | Selbsttaetige Schaltkupplung fuer Getriebe, insbesondere Fluessigkeitsgetriebe | |
| DE541888C (de) | Zweigangwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE532463C (de) | UEberholungskupplung | |
| DE677927C (de) | Vereinigte Fluessigkeitsstroemungs-, Reibungs- und Klauenkupplung | |
| DE676684C (de) | Reibungskupplung als Schalteinrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe | |
| DE615125C (de) | Selbsttaetige Fliehkraftreibungskupplung | |
| DE191045C (de) | ||
| DE624835C (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer axial verschiebbare, umlaufende Schaltteile in Wechselgetrieben, insbesondere Kraftfahrzeuggetrieben | |
| DE558611C (de) | Selbsttaetig ausrueckende Kupplung, insbesondere fuer Schiffshilfsmaschinen | |
| DE1042311C2 (de) | Vorrichtung fuer Antriebe, insbesondere Stellantriebe fuer Drosselklappen, Ventile, Schleusen u. dgl. | |
| DE151714C (de) | ||
| DE581746C (de) | Klauenkupplung mit einem zwischen den Klauen der Kupplungshaelften drehbaren Zwischenstueck zum Sichern des gefahrlosen Einrueckens der Klauen | |
| DE617046C (de) | Sicherheitskupplung fuer Ankerwinden | |
| DE239925C (de) | ||
| DE172920C (de) | ||
| DE401496C (de) | Sicherheitssteuerung fuer Winden | |
| DE296826C (de) | ||
| DE159270C (de) | ||
| DE156523C (de) | ||
| AT128455B (de) | Zweigangwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. | |
| DE507001C (de) | Handanlassvorrichtung, insbesondere fuer Schwungmassenanlasser von Flugzeugmotoren | |
| DE594709C (de) | Kupplungsvorrichtung fuer Klauenkupplungen |