DE30484C - Plättmaschine - Google Patents

Plättmaschine

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Publication number
DE30484C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flat iron
shaft
hollow
pulley
arm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30484D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. NATHANSON und H. HEYMANN in Berlin, Ersterer O., Wallnertheaterstrafse 38, Letzterer N., Thurmstrafse 65
Publication of DE30484C publication Critical patent/DE30484C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F63/00Ironing machines having a roller or rollers coacting with a fixed or moving flat bed or table

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Plättmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1884 ab.
Die Maschine besteht in ihren Haupttheilen aus dem gleichmäfsig durch Gas geheizten, um sich selbst drehenden Plätteisen y, dem nach allen Richtungen hin beweglichen Plätteisenhalter u und dem horizontal beweglichen doppelten Scharnierarm hl.
Die Function der Maschine ist die, das Plätteisen in fortwährender Rotation zu erhalten, während dasselbe nach Belieben in jeder Richtung geführt werden kann.
Die Maschine wird durch ein gewöhnliches Riemscheibenvorgelege in Bewegung gesetzt, und zwar durch Function des konischen Rades a, welches sich an der stehenden Welle b befindet. Welle b dreht sich innerhalb der hohlen Säule c, in welcher sie bei d gelagert ist. Durch die Riemscheibe f, welche am oberen Ende der' Welle b befestigt ist, wird die Bewegung nach Riemscheibe g durch Riemen η übertragen. Riemscheibe g hat die doppelte Breite der Riemscheibe f und befindet sich auf Arm h. Dieser ist um die hohle Säule c bei i drehbar und wird durch eine schmiedeiserne, ebenfalls um Säule c drehbare Stütze k gehalten.
Arm h läuft in eine Scharniergabel aus, in welche Arm / eingreift. Arm h und Arm / bilden ein Scharniergelenk, welches durch den hohlen Bolzen m verbunden ist. In dem hohlen Bolzen m bewegt sich die Welle der Riemscheibe g. '
Arm / endet in einen hohlen Cylinder 0, durch den eine stehende hohle Welle ρ geht, die bei q gelagert ist. Welle ρ trägt die Riemscheibe r, welche durch den Riemen s ihre Bewegung von Riemscheibe g erhält.
Am unteren Ende der Welle ρ befindet sich das konische Rad t, auf einer Keilfeder gehend und nach oben und unten verschiebbar.
Auf dem hohlen Cylinder ο ist der Plätteisenhalter u derartig angebracht, dafs letzterer um 0 drehbar sowie auf- und abwärts verschiebbar ist.
Der am Plätteisenhalter w befestigte Winkel w bezweckt die Mitnahme des konischen Rades t, wenn u gehoben oder gesenkt wird, damit die Function des Rades t keine Unterbrechung erleidet.
Das Plätteisen ν besteht aus zwei Theilen, und zwar dem Körper ν und dem. Deckel x. Der Körper ν ist hohl und hat eine nabenartige hohle Achse y. In den inneren Raum des Körpers ν ist ein Rand eingedreht, in welchem der Deckel χ mittelst Schrauben befestigt ist. Deckel χ hat ebenfalls eine nabenartige, hohle Achse jr\ welche das konische Rad \ trägt. Dieses greift in das konische Rad t ein und setzt so das Plätteisen in rotirende Bewegung.
Die Heizung des Plätteisens geschieht wie nachstehend beschrieben.
Durch die stehende Welle ρ ist ein Gasrohr A geführt, das unten in ein Kniestück B endigt. In B ist der Brenner C eingeschraubt, der das Plätteisen heizt.
Der Brenner C besteht aus einem Messingrohr D, in welches ein feiner Schlitz eingeschnitten ist. Dieser Schlitz wird von einer Scheide bedeckt, welche nach Art der Bunsen-Brenner mit Löchern zur Einströmung atmosphärischer Luft versehen ist.
Am Plätteisen ν befindet sich ein Schieber E, der zum Anzünden des Gases geöffnet bezw. geschlossen werden kann.
Um den ganzen Plättapparat während des Ausbreitens der Wäsche u. s. w. von dem Plättbrett fernzuhalten, dient der am unteren Ende des Cylinders ο befindliche und um ο drehbare Winkelhebel F, welcher durch Herabdrücken des Griffschenkels G den Apparat hebt und festhält, bis G wieder gehoben wird.
Die zu plättenden Gegenstände werden auf dem Plättbrett ausgebreitet und kann nun das Plätteisen vermöge des doppelten Scharnierarmes h I sowie der Drehbarkeit des Halters u um den hohlen Cylinder ο in jeder durch die Form des zu plättenden Stückes vorgeschriebenen Richtung geführt werden, ohne dafs es in seiner Rotation und somit in seiner Wirkung gestört wird.
Beim Bügeln von Hüten werden entsprechend geformte Plätteisen eingesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-A Nsprüche:
    ι . Plättmaschine mit rotirendem Plätteisen und continuirlicher Heizung, bestehend aus einer stehenden Welle b, einem doppelten Scharniergelenkarm h 1, dem hohlen Cylinder ο, der durch diesen gehenden hohlen Welle ρ mit den Zahnrädern f £, welche dem Plätteisen die Rotation übertragen, und dem Plätteisenhalter u in seiner Verbindung mit dem Cylinder ο.
    :. Heizeinrichtung, bei welcher das Gas durch Rohr A, Kniestück B und Brenner C innerhalb der Welle ρ und durch die Räder t und £ hindurch, unabhängig von dem Gang der Maschine und dem Standort des Plätteisens, in letzteres eingeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30484D Plättmaschine Expired - Lifetime DE30484C (de)

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