DE9682C - Neuerungen an einer Plättmaschine - Google Patents

Neuerungen an einer Plättmaschine

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G. BELLO in Turin
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

1879.
GEORG BELLO in TURIN. Neuerungen an einer Plättmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1879 ab.
Die nachfolgend beschriebene Maschine ist hauptsächlich für kleine Anstalten bestimmt; sie ist mit Hand oder Fufs zu treiben und besitzt dabei nach Angabe des Erfinders doch eine für den Bedarf dieser kleinen Anstalten genügende Leistungsfähigkeit, etwa 50 bis 100 Dutzend Kragen pro Tag.
Die Maschine ist in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Vorderansicht und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt. Sie besteht aus dem durch Gasbrenner a oder durch eingelegte Bolzen heizbaren Plätteisen A, dessen untere Plättfläche, eben wie in der Zeichnung, rund oder konisch geformt werden kann.
Die Art der Heizung ist aus dem Querschnitt, Fig. 3, ersichtlich; es befinden sich an den Seiten Aussparungen, in welchen die Heizvorrichtung angebracht werden kann. Dieses Plätteisen ist an beiden Seiten fest mit einem um b drehbaren Hebel B verbunden, so dafs es seine Stellung in horizontaler Richtung nicht verändern kann, und ruht auf einer hohlen gufseisernen Walze C, die im Gestell M der Maschine drehbar gelagert ist. Das Plätteisen A, welches vermittelst Hebel B gesenkt und gehoben werden kann, übt gegen diese Walze einen gewissen Druck aus, der durch die auf dem Hebel B verstellbaren Gewichte Q regulirt werden kann.
Der zu plättende Stoff wird auf eine dünne Papp- oder Zinkplatte 0 gelegt, auf der linken Seite, Fig. 1, unter das Plätteisen A geschoben und darauf die rauh gedrehte Walze C in Umdrehung versetzt; dann wird. die Zinkplatte, die an der rauhen Walze haftet, mit der Wäsche unter dem heifsen Plätteisen fortgleiten und die Wäsche an der anderen Seite geplättet hervorkommen. Da nach einmaligem Durchgleiten die Wäsche gewöhnlich nicht völlig ausgeplättet ist, so mufs man dann die Walze nach der entgegengesetzten Richtung drehen, worauf die Zinkplatte mit der Wäsche in entgegengesetzter Richtung zurückgeschoben wird und wieder unter das Plätteisen A gelangt. Diese Bewegung der Wäsche kann durch die entgegengesetzte Drehung der Walze C erreicht werden, und zwar entweder, indem man diese Drehung direct durch eine auf der Axe der Welle aufgekeilte Kurbel D bewirkt oder in beliebig anderer Weise diese oscillirende Bewegung einleitet. In der Zeichnung ist eine einfache Art der Bewegung dargestellt. Es sitzt nämlich auf der Axe der Walze C ein Zahnrad e, welches in einen Zahnsector / greift, an welchen der Schlitzhebel g angegossen ist. Dieser Schlitzhebel ist durch Pleuelstange h mit dem Kurbelzapfen i des Schwungrades K, welches auf der Welle η sitzt, verbunden. Die Gröfse der Oscillationen des Sectors wird im Schlitzhebel g der Länge der zu plättenden Wäsche gemäfs, eingestellt. Behufs leichteren Einführens der Wäsche kann das um den Hebel B drehbare Plätteisen A gehoben werden, und zwar vermittelst der Trittvorrichtung NL. Auf beiden Seiten sind aufserdem Führungstische p angebracht. Je nach der Breite der Maschine können mehrere Stücke zugleich neben einander geplättet werden.
Die Vortheile dieser Plättmaschine sind nach Angabe des Erfinders folgende:
Das feste Plätteisen A berührt die Wäsche und drückt auf dieselbe nur in einem Punkte, im Berührungspunkte, der Druck wird sich also auf einen kleinen Raum concentriren und der Wäsche einen grofsen Glanz geben. Das Plätteisen kann natürlich, wenn man diesen Druck noch mehr concentriren will, auch noch rund oder mit konischer Spitze ausgeführt werden, indessen hat die gewählte Form den Vortheil, dafs sie die Wäsche schon trocknet, wenigstens anwärmt, bevor dieselbe zwischen Plätteisen A und Walze C ausgeplättet wird; es kommt also die ganze Fläche des Plätteisens zur Geltung, während doch der Druck auf einen geringen Raum concentrirt wird.
Die Maschine ist sehr einfach und leicht zu bewegen, läfst sich also billig für kleinen Bedarf ausführen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: An einer Plättmaschine:
1. Die Anwendung eines horizontal unbeweglichen, heizbaren Plätteisens A mit ebener, runder oder konischer Plättfläche.
2. Die Anwendung eines osciUirenden, hin- und herbeweglichen, cylindrischen Plätttisches C behufs Transportes der Plättwaare.
3. Die Combination eines oscillirenden Plätttisches mit einem feststehenden Plätteisen und umgekehrt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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