DE302099C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
- H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
- H02M7/30—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters
- H02M7/32—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters using mechanical contact-making and -breaking parts
- H02M7/36—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by dynamic converters using mechanical contact-making and -breaking parts with electromagnetically-operated vibrating contacts, e.g. chopper
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Wirkung der bekannten Wechselstromgleichrichter mit schwingendem Anker beruht
darauf, daß ihr Anker, der durch einen Dauermagneten polarisiert ist, durch den Einfluß eines Wechselstrommagneten oder
einer Spule abwechselnd angezogen und abgestoßen wird. Kontakthebel, die mit diesem
Anker starr verbunden sind, schlagen an Kontakte, und durch die wechselweise Abnähme
der Ströme eines angeschlossenen Transformators erfolgt die Umwandlung des zugeführten Wechselstromes in Gleichstrom.
Bei" diesen Apparaten muß dem Anker
durch einstellbare Federn eine Eigenschwingungszahl erteilt werden, die der Frequenz
des Wechselstromes sehr genau entspricht, d. h. der Anker muß mit dem Wechselstrom
in vollkommener Resonanz schwingen. Ohne diese genau geregelten Federn sprechen die
Apparate beim Einschalten des Wechselstromes nicht an. Anderseits bleibt ein bei
richtiger Frequenz in Betrieb befindlicher Apparat sofort stehen, sobald die Frequenz
sich in größerem Maße ändert. Geringe Frequenzschwankungen verursachen Funkenbildung
an den Kontakten, wodurch die Kontakte schnell zerstört werden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wechselstromgleichrichter, bei dem diese Übelstände
nicht auftreten. Die Kontaktvorrichtung ist nicht mit dem Anker starr, sondern federnd
verbunden, so daß der Anker frei ausschwingen kann. Es .zeigt sich, daß dieser Gleichrichter'
unempfindlich ist gegen Frequenzschwankungen und funkenfrei läuft.
Wie in Figur 1 und 2 dargestellt ist, besteht
der Gleichrichter aus einem Magnetsystem, das aus einem Dauermagneten P mit'
den Polen N und S und einem Wechselstromelektromagneten W zusammengesetzt ist.
Zwischen den Polen N, S und W ist ein verhältnismäßig schwerer Schwinganker A um
eine Achse drehbar angeordnet. Durch die Kraftlinien des Dauermagneten wird der Anker in seine Mittelstellung gebracht und in
dieser mit einer gewissen Kraft festgehalten. Fließt durch die Wicklung Wechselstrom, so
wird mit dem Eisenkern auch der Anker A abwechselnd nord- und südmagnetisch, und
infolgedessen wird der Anker entsprechend seinem eigenen Polwechsel zwischen den Polen
N und 5" des Dauermagneten hin und her geschleudert.
Diese Schwingungen, die mit der Frequenz des Wechselstromes stattfinden, werden/ auf
eine Kontaktscheibe K übertragen, die freischwingend auf derselben Achse wie der Anker
gelagert ist und durch eine Feder F mit dem Anker verbunden ist.
Auf der Stirnseite der aus Isoliermasse bestehenden Kontaktscheibe, in die ein Kontaktstück
k eingelassen ist, schleifen die beiden in einem Gestell G gelagerten Stromzuführungsbürsten
B1 und B2, die ent-
sprechend den Schwingungen der Kontaktscheibe abwechselnd mit dem Kontaktstück k
leitend verbunden werden.
An die beiden Bürsten B1 und B2 sind die
Enden der Sekundärwicklung eines Trans-■ formators T angeschlossen (Fig·. 3 bis 5) ; bei
Kontaktstellung k-Bt fließt aus der zugehörigen
Transformatorseite ein Strqm in der Pfeilrichtung der Fig. 3, bei Kontaktstelle lung k-B2, da jetzt der Erregerstrom in umgekehrter
Richtung fließt, ein Strom in der Pfeilrichtung, der Fig. 5. In dem beiden
Strömen gemeinsamen Leituiigsteil fließt also gleich gerichteter Strom, der zur Ladung von
Sammlerzellen oder zur Speisung von sonstigen Stromverbrauchern . nutzbar gemacht
werden kann. In der Mittelstellung der Kontaktscheibe (Fig. 4) sind beide Kontakte geöffnet.
Da der Anker einen gewissen Querschnitt haben muß, um den Kraftlinien einen bequemen
Weg zu bieten, so hat er auch eine gewisse Schwingungsenergie. Durch die Feder F1 wird nun ein Teil der Schwingungsenergie
aufgespeichert, die beim Schwingungswechsel wieder nutzbar gemacht wird.
Dadurch wird die Antriebsleistung des. Wechselstromes vermindert.
Der Gleichrichter bedarf infolge seiner Unempfindlichkeit keiner ständigen Überwachung,
wie Gleichrichter. ähnlicher Konstruktionen. Es ist auch möglich, ihn an
Orten aufzustellen, wo er nur selten nachgesehen werden kann, und ihn durch Fernschaltung ein- und auszuschalten. . ·
Claims (2)
1. Aus einem Dauermagneten und einem Wechselstrommagneten bestehender
Wechselstromgleichrichter mit schwingen-
. dem Anker, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtung mit dem Anker
derart federnd gekuppelt ist, daß der Anker, ohne von ihr merklich gehemmt zu werden, frei ausschwingen kann.
2. Wechselstromgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktvorrichtung aus . einer Kontaktscheibe oder Trommel besteht, auf der Stromabnehmerbürsten schleifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302099C true DE302099C (de) |
Family
ID=555924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302099D Active DE302099C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302099C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756933C (de) * | 1938-11-22 | 1953-04-09 | Aeg | Anordnung zur mechanischen Stromumformung mittels mechanisch bewegter Kontakte nach Art von Pendeln |
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- DE DENDAT302099D patent/DE302099C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756933C (de) * | 1938-11-22 | 1953-04-09 | Aeg | Anordnung zur mechanischen Stromumformung mittels mechanisch bewegter Kontakte nach Art von Pendeln |
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