AT143206B - Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische.

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AT143206B
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Franz Bayer
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Franz Bayer
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  Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur   Umwandlung   elektrischer Schwingungen in mechanische Schwingungen, u. zw. eine Vorrichtung jener Art, bei welcher ein die induzierenden Spulen tragender Anker in einem Magnetfeld drehbar ist. 



   Es sind bereits verschiedene   Ausführungen   solcher Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen die induzierenden Spulen auf einem beweglichen, ferromagnetischen Element fest angebracht sind. Mit dem ferromagnetischen Element sind jedoch verschiedene Nachteile verbunden, indem nämlich die grosse Schwungmasse, die Hysteresis des Eisens, der remanente Magnetismus und die entstehenden Wirbelströme die Schwingungen hemmend beeinflussen und eine gewisse Vorspannung des Elementes kaum zu vermeiden ist. Ebenso lässt sich die   bisher gebräuchliche Spulenform zu wenig genau   der kreisförmigen Bohrung des Magneten anpassen. 



   Gemäss der Erfindung besteht jedoch der bewegliche Anker aus Isolierstoff oder Leichtmetall. wobei aber das Metall nicht durch die vom Magnetfeld beeinflussten   Sprechstromspulen   hindurchgreift. Dadurch wird die Entstehung der hemmend   wirkenden Wirbelströme im   Anker verhindert. Der Wiekelkörper für die Spulen bestellt nach einer   Ausführung   der Erfindung aus einem plattgeformten Isolierstoffkörper, um die flachen Spulen genau an die Rundung der Magnete anpassen und auf diese Weise eine Steigerung der Empfindlichkeit erzielen zu können. Nach einer weiteren   Ausführung   der Erfindung ist der Anker mit einem S-förmig geschwungenen Querjoch versehen, wodurch sich ein besserer Wirkunggrad und eine leichtere Einstellung der Ruhelage erzielen lässt als bei einem geradlinigen Anker. 



   In der Ruhelage steht der Anker etwas schräg zur Verbindungslinie der Polmitten (Fig. 1), so dass er-in der Richtung senkrecht zu seiner   Sehwingungsebene gesehen-stets   nur auf einer Seite jedes Magnetpols schwingt. 



   Nach Fig. 2 steht der Anker in der Ruhelage parallel zu den Polen, u. zw. genau in der Mitte der Pole gegenüber den Polfugen. Der Anker schwingt hier-in der   Riehtung senkrecht zu seiner Schwingungs-   ebene gesehen-nach beiden Seiten aus. 



   Gemäss Fig. 3 hat der Anker eine von der geraden abweichende, geschwungene Form. Die magnetische Einwirkung auf die stromdurchflossenen Spulen   überträgt   sieh vom Längsjoeh auf die Enden des Querjoches und wirkt an   diesen senkrecht zum Querjoeh.   Der Anker kann daher in der Ruhelage 
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 der Ruhelage keiner besonderen Beachtung bedarf. Da bei der Einstellung des Ankers in der Verbindungslinie der Polmitten die magnetischen Kraftlinien in der Richtung der Spulenachsen verlaufen, wird ein besserer Wirkungsgrad erreicht als bei der   Ausführung   nach Fig.   1.   bei welcher die Kraftlinien unter spitzem Winkel zur Spulenachse verlaufen. Auch in dieser Form schwingt der Anker-in der Richtung senkrecht zu seiner Schwingungsebene gesehen-stets nur auf einer Seite jedes Magnetpols. 



   In der Zeichnung (Fig.   1-3)   sind drei Ausführungsbeispiele dargestellt. 



   Im Kraftfeld des hufeisenförmigen Magneten 1. der sowohl ein Dauer-als auch ein Elektromagnet 
 EMI1.2 
   Fig. l   ist etwas schräg zur Verbindungslinie der   Polmitten : naeh   Fig. 2 parallel zu den Polen, den beiden Polfugen gegenüberstehend ; nach Fig. 3 steht das Längsjoch 8 in der Verbindungslinie der Polmitten oder etwas verdreht. Die an beiden Enden des Ankers   : 2 befestigtr flaehe Spulenform   4 trägt die Sprechstromspulen 5. Die Schwingungen des Ankers 2 werden über die Spindel 6 auf die Schallmembran über- 
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     Die Wirkungsweise   ist folgende : Wenn der Sprechstrom die Spulen 5   durchfliesst,   verhalten sich die Spulen wie Magnete, so dass eine abstossende Wirkung eintritt, wenn jede Spule eine gleichnamige magnetische Induktion aufweist, wie der ihr zunächst liegende Pol ; bei ungleichnamiger Induktion tritt jedoch eine anziehende Wirkung ein. Die Folge davon ist, dass der Anker, auf welchem die Spulen fix 
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 und Fig. 3-in der Richtung senkrecht zu seiner Schwingungsebene gesehen-stets nur auf einer Seite jedes Magnetpols, nach Fig. 2 jedoch nach beiden Seiten hin aus. 



   Selbstverständlich kann die Anordnung durch Verdrehung der Pole um ihre Achse auch derart angefertigt werden, dass der Anker nicht in einer vertikalen, sondern in einer horizontalen Ebene schwingt. 



  Wenn der Anker und die flachen Spreehstromspulen der   kreisförmigen Bohrung   des Magneten genau angepasst sind, so ist die Empfindlichkeit dieses Systems eine sehr grosse, da zudem noch das Gewicht des Ankers vollkommen ausbalanziert ist und deshalb weniger in Frage kommt. Überdies ist der Anker vollständig vorspannungsfrei und bleibt immer in gleichen Abständen von den Polen, so dass eine natur- getreue Wiedergabe garantiert ist. Auch ein Klirren ist selbst bei den grössten Amplituden ausgeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische, bei der ein die Spreeh- 
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 dungslinie der Polmitten oder mit seinem   Längsjoch   in dieser Verbindungslinie oder parallel zu den Polen gegenüber den beiden Polfugen steht und in der Richtung senkrecht zu seiner Schwingungsebene gesehen nach einer bzw. nach beiden Seiten ausschwingt, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker aus Isolier- 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. geschwungenen Querjoch besteht, welches an beiden Enden in ein Längsjoeh übergeht, an dem die Spreeh- stromspulen befestigt sind, und der Anker (2) in der Ruhelage genau in der Richtung der Verbindunglinie der Polmitten oder etwas schräg dazu angeordnet ist, wobei er, in der Richtung senkrecht zu seiner Sehwingungsebene gesehen, stets nur auf einer Seite jedes Magnetpols schwingt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelkörper für die Spulen (5) aus einem, in der Schwingrichtung des Ankers gesehen, plattgeformten Isolierstoff besteht. EMI2.4
AT143206D 1934-01-31 1934-01-31 Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. AT143206B (de)

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