AT135276B - Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische.

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AT135276B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische jener Art, bei welchen ein Weicheisenanker in einem Magnetfeld drehbar ist. Es sind bereits verschiedene Ausführungen solcher Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen einerseits die Sprechstromspule körperlos auf dem beweglichen Anker angeordnet ist und bei welchen man anderseits einen Doppel-T-Anker verwendet hat, der in einem Magnetfeld drehbar ist. Hiebei war der Anker zwischen vier abwechselnd ungleichnamigen Polen schwingbar angebracht.

   Die Kraftlinien verlaufen bei dieser Anordnung in der Gleichgewichtslage nicht über das   Längsjoch,   sondern   ausschliesslich   über die beiden
Querjoch des Ankers und erst durch die Induktionswirkung der Sprechstromspulen tritt eine Schrägstellung ein, wobei ein Teil des Kraftflusses der permanenten Magnete über das   Längsjoch   verläuft. 



  Demgegenüber ist bei der Erfindung die Anordnung wesentlich vereinfacht und verbessert, indem nämlich der Doppel-T-oder Z-förmige Anker mit seinem die Sprechstromspulen tragenden Längsjoch zwischen den beiden ungleichnamigen Polen des Magneten so angeordnet ist, dass die Kraftlinien sich in allen Lagen des Ankers über das Längsjoch schliessen, wobei dieses in der Ruhelage etwas schräg zur Verbindungslinie der Pole steht und der Anker, in der Richtung senkrecht zu seiner Sehwingungsebene gesehen, stets nur auf einer Seite jedes Magnetpoles schwingt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   Im Kraftfeld des hufeisenförmigen Magneten   1,   der sowohl ein Dauermagnet sein kann als auch mittels   Gleiehstromspulen-T'erregt werden kann, liegt ein Anker 2,   der um die Achse 3 in Spitzen leicht drehbar gelagert ist und   Doppel-T-oder Z-oder   eine dazwischenliegende Form besitzt. also jedenfalls aus zwei Querjochen 4 und einem sie verbindenden Längsjoeh 5 besteht. In der Ruhelage steht das 
 EMI1.1 
 stromwicklungen 6. Die Schwingungen des Ankers 2 werden über den Lenker 7 auf die   : Membran 8 Über-   tragen. Die Feder 9 und die Schraube 10 dienen zur genauen Einstellung der Ruhelage des   Ankers : 2   und im Bedarfsfalle zur Dämpfung. Beide, Feder und Schraube, können auch fortfallen, und der Anker anderweitig justiert werden.

   Es ist klar. dass der Magnet und auch der Anker ebenso in   symmetrischer   Verdopplung oder Mehrfaehausführung angeordnet werden können, ohne an dem Wesen etwas zu ver- ändern. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Der Kraftlinienfluss   des} Iagneten 1 schliesst sich   stets, also auch in der Gleichgewichtslage, d. h. bei unerregten Sprechstromspulen 6, zur Gänze über das Längsjoch 5. Bei eingeschaltetem Spreehstrom wird eine mit Sprachfrequenz (Tonfrequenz) abwechselnde zusätzliche Magnetisierung eintreten. Bei Magnetisierung im gleichnamigen Sinne wird eine   Abstossuns :   erfolgen, welche sieh in einer Verdrehung des Ankers im Sinne des Pfeiles p   bemerkbar macht,   und bei einer solchen im entgegengesetzten Sinne eine Anziehung stattfinden, so dass der Anker, in der Richtung senkrecht zu seiner Schwingungsebene gesehen, stets nur auf einer Seite jedes Magnetpoles schwingt.

   Es ergeben sich also mit der Frequenz des modulierten Stromes gleichsinnige mechanische Schwingungen des Ankers, die auf die Membran 8 übertragen und dort in Schallwellen umgewandelt werden. 



   Wenn der Luftspalt zwischen den Querjochen und den Magnetpolen klein gehalten und der Anker leicht drehbar gelagert wird, so ist die Empfindlichkeit dieses Systems eine sehr grosse, da das Gewicht des Ankers selbst vollkommen ausbalanciert ist und daher nicht in Frage kommt. Durch die breiten Querjoch ist der Wirkungsgrad ein günstiger, weil dieser in   hohem Masse   von der Grösse der aufeinander einwirkenden Fläche abhängt. Auch ein Klirren ist selbst bei grössten Amplituden vollkommen ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichttmg zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische, bei der ein Weicheisenanker in einem Magnetfeld drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppel-T-oder Z-iormige Anker (2) mit seinem die Sprechstromspulen (6) tragenden Längsjoch (5) zwischen den beiden ungleich- EMI2.1 EMI2.2
AT135276D 1931-10-07 1931-10-07 Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische. AT135276B (de)

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