DE656156C - Wechselstromgespeiste Bogenlampe mit elektromagnetischer Reguliervorrichtung - Google Patents

Wechselstromgespeiste Bogenlampe mit elektromagnetischer Reguliervorrichtung

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DE656156C
DE656156C DEST54268D DEST054268D DE656156C DE 656156 C DE656156 C DE 656156C DE ST54268 D DEST54268 D DE ST54268D DE ST054268 D DEST054268 D DE ST054268D DE 656156 C DE656156 C DE 656156C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps

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  • Electromagnets (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. JANUAR 1938
REICHSPäTENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 656156 KLASSE 21 f GRUPPE
Albert Stahn in Hannover-Hainholz
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1935 ab
Für wechselstromgespeiste Bogenlampen mußte man bisher die komplizierten und teuren Reguliervorrichtungen nach dem motorischen Prinzip verwenden, bei denen auf eine vertikale Metallscheibe durch Induktion Haupt- und Nebenschlußspulen mit einander entgegengesetztem Drehmoment einwirken und bei denen die resultierende Drehung der Scheibe im einen oder andern Sinne Nachschub oder Entfernung der Kohlen (Zündung) bewirkt.
Die nach dem Solenoidprinzip gebauten Anzugsvorrichtungen kommen für Wechselstrombogenlampen nicht in Frage, da ihr Anzugsmoment zu gering ist.
Die bekannten, einfach gebauten und daher billigen, für Gleichstrombogenlampen üblichen elektromagnetischen Reguliervorrichtungen ließen sich bisher für Wechselstrombogenlampen nicht verwenden, weil sie beim Betrieb mit Wechselstrom ein so starkes schnarrendes Geräusch verursachen, daß es im Raum nicht . ertragen werden kann.
Das Geräusch wird dadurch hervorgerufen, daß bei dem Wechsel des Stromes der Anker, welcher, um nach jedem Anzug wieder zurückgezogen zu werden, dauernd unter Zug stehen muß, infolge des Gegenzuges in oszillierende Bewegung gerät, die unvermeidlich das starke Geräusch zur Folge hat.
Durch die Einrichtung nach der Erfindung werden diese einfachen und billigen Reguliervorrichtungen auch für Wechselstrombogenlampen geeignet gemacht durch eine besondere Einrichtung, welche bewirkt, daß das störende Geräusch, das ihrer Anwendung für Wechselstrombogenlampen bisher entgegenstand, vermieden wird.
Gemäß der Erfindung ist bei der elektromagnetischen Reguliervorrichtung, bei der der Anker des Steuermagneten in angezogenem Zustand ein unter Federwirkung stehendes Steuerorgan für das Regulierwerk mechanisch betätigt, auf der Welle des als Drehanker ausgebildeten, sich in angezogenem Zustand in Richtung der magnetischen Kraftlinien einstellenden Ankers ein zur Betätigung des Steuerorgans dienendes Exzenter befestigt. Hierbei sind Steuerorgane und Exzenter derart mit Bezug aufeinander und den Drehanker angebracht, daß das Steuerorgan in angezogenem Zustand des Drehankers auf dem am weitesten von der Ankerwelle entfernten Ende des Exzenters so aufliegt, daß ein Drehmoment vom Steuerorgan auf den Drehanker nicht ausgeübt wird.
Die Reguliervorrichtung wird demnach nicht mehr unmittelbar vom Anker aus betätigt, sondern über ein Exzenter, das mit der Welle des Drehankers fest verbunden ist.
Das Exzenter bewirkt durch seinen Druck auf das Steuermittel die Regulierung und hat die Eigenschaft, die auf den Drehanker wirkende Gegenkraft im Augenblick seiner höchsten, der Anzugstellung des Drehankers entsprechenden Stellung so weit aufzuheben, daß der Anker nicht in oszillierende Bewegung geraten und also kein Geräusch entstehen
kann, obgleich eine mechanische Verbindung zwischen Anker und Steuerorgan bestehen bleibt, im Gegensatz zu solchen Anordnungen, bei welchen bei angezogenem Anker eine Trennung zwischen Anker und Steuerorgan besteht. ,.*''
Diese Wirkung beruht darauf, daß in dieser höchsten Lage des Exzenters' keine Hebelübertragung auf den Drehanker stattfindet, ίο Auf diese Weise wird das Hinundherschlagen des Ankers, das das Geräusch hervorbringt, vermieden, welches ohne die Einrichtung nach der Erfindung stets eintritt, wenn der Anker sich dicht vor den Polen befindet, is- weil in dieser Stellung die Gegenzugkraft am größten ist.
Beim Abfall der Stromstärke oder bei Erlöschen des Lichtbogens genügt die geringe verbleibende Gegenkraft einer besonderen, schwachen Feder oder eines Gegengewichtes, um den Drehanker in seine Anfangsstellung zurückzudrehen; diese Gegenkraft ist aber so gering, daß sie keine starken Schwingungen und daher kein Geräusch hervorrufen kann.
Die die Schwingung aufhebende Wirkung kann statt durch ein Exzenter erfindungsgemäß auch durch eine Kurbel bewirkt werden, deren Kurbelzapfen mit einer Gleitrolle versehen ist.
Die Fig. 1 und 2 stellen die Ausführung der Erfindung in zwei Phasen dar.
Zwischen den Polschuhen des Elektro-' magneten ä (Fig. 1) befindet sich der drehbar gelagerte Eisenanker b.
Durch den Anschlag/ wird erreicht, daß der Anker bei Betätigung nicht mehr als eine Viertelumdrehung macht.
Auf der Welle c des Ankers b ist ein Exzenter d so angebracht, daß bei entlasteter Lage des Ankers (stromlos, also in horizontaler Stellung, Fig. 1) zwischen dem Exzenter und der Schleifplatte e, welche an einer Hubfeder/ befestigt ist, ein Luftzwischenraum entsteht.
Die Hubfeder ist bei g befestigt und durch den Anschlag h nach unten begrenzt; sie wird durch eine Druckfeder/ auf den Anschlagh gedrückt.
Die Hubfeder/ mit der Schleifplattee stellt das Betätigungsorgan für den Bogenlampenmechanismus dar. Die Überwindung des Druckes der Feder/ ist der zu leistende Arbeitsdruck.
Bei dem Hochheben der Hubfeder / ist nicht nur die Eigenfederung, sondern auch die Druckkraft der Feder/ zu überwinden.
Wird nun der Elektromagnet durch den Lampenstrom erregt, so wird der Anker b d^irch das entstehende Kraftfeld in die Pol-•4c|iuhe hineingezogen, hierbei eine Viertelumfdxehung beschreibend (Fig. 2), wobei das Exzenter d die Gleitplatte e unter Überwindung des Gegendruckes der Federn / und / auf ihren höchsten Punkt bringt.
In dieser Stellung (Fig. 2) hat das Exzenter d die höchste Stellung erreicht; seine Hebelwirkung auf den Anker ist gleich Null; jetzt können die Gegenkräfte der Federn / und ι keinen Zug mehr auf den Anker ausüben, infolgedessen auch keine geräuschverursachenden Schwingungen des Ankers b auftreten.
Bei Unterbrechung des Stromes zieht die schwache Federέ den Anker wieder in seine Anfangsstellung (Fig. 1) zurück. Die Zugkraft der Feder k ist im Vergleich zu derjenigen der Feder/ so gering, daß keine störenden Geräusche auftreten können.
Die Einrichtung kann sowohl bei Bogenlampen mit Hauptstrom- als auch mit Nebenschlußschaltung angewendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Wechselstromgespeiste Bogenlampe mit elektromagnetischer Reguliervorrichtung für den Elektrodenvorschub, bei der der Anker des Steuermagneten in angezogenem Zustand ein unter Federwirkung stehendes Steuerorgan für das Regulierwerk mechanisch betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle des als Drehanker ausgebildeten, sich in angezogenem Zustand in Richtung der magnetischen Kraftlinien einstellenden Ankers ein zur Betätigung des Steuerorgans dienendes Exzenter befestigt ist und Steuerorgan und Exzenter derart mit Bezug aufeinander und den Drehanker angebracht sind, daß das Steuerorgan in angezogenem Zustand des Drehankers auf dem am weitesten von der Ankerwelle entfernten Ende des Exzenters so aufliegt, daß ein Drehmoment vom Steuerorgan auf den Drehanker nicht ausgeübt wird.
  2. 2. Wechselstromgespeiste Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt des Exzenters eine Kurbel benutzt ist, deren Kurbelzapfen mit einer Gleitrolle versehen ist. no
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST54268D 1935-12-20 1935-12-20 Wechselstromgespeiste Bogenlampe mit elektromagnetischer Reguliervorrichtung Expired DE656156C (de)

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