DE538892C - Schleifvorrichtung mit nicht umlaufendem, hin und her gehendem Schleifstein - Google Patents

Schleifvorrichtung mit nicht umlaufendem, hin und her gehendem Schleifstein

Info

Publication number
DE538892C
DE538892C DENDAT538892D DE538892DD DE538892C DE 538892 C DE538892 C DE 538892C DE NDAT538892 D DENDAT538892 D DE NDAT538892D DE 538892D D DE538892D D DE 538892DD DE 538892 C DE538892 C DE 538892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grindstone
grinding device
rotating
grinding
lever arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT538892D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STOCKERT METALLWARENFABRIK GEB
Original Assignee
STOCKERT METALLWARENFABRIK GEB
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE538892C publication Critical patent/DE538892C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B35/00Machines or devices designed for superfinishing surfaces on work, i.e. by means of abrading blocks reciprocating with high frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Schleifvorrichtungen mit elektrischem Antrieb, bei denen der Schleifstein eine hin und her gehende Bewegung ausführt, sind bekannt. Die Schwingbewegung wird hierbei von einem Motor mit geeignetem Getriebe abgeleitet. Die Erfindung bezweckt, die Schwingbewegung des Schleifsteins direkt zu erzeugen, indem nämlich letzterer auf dem Hebelarm eines von einem Wechselstrommagneten in Schwingbewegung versetzten Eisenankers befestigt ist. Bei Anschluß der Vorrichtung an den allgemein gebräuchlichen Wechselstrom von 50 Perioden vollführt der Schleifstein hundert volle Schwingungen pro Sekunde, und da als Magnet ein solcher mit freischwingendem Anker in bekannter Ausführung benutzt wird, ist der sich ergebende Ausschlag des Ankers genügend groß, um eine ausreichende Schleifgeschwindigkeit zu erzielen. Damit diese nicht durch zu starken Schleifdruck herabgesetzt werden kann, ist der Schleifsteinträgerarm federnd ausgebildet. Durch eine zweckmäßig angeordnete Auflage ist es auch dem Ungeübten ermöglicht,
durch den stets gleichmäßig starken Schleifdruck einen sauberen Schliff zu erzielen. Der Vorteil vorliegender Erfindung besteht mithin in der einfachen Bauart und leichten Handhabung der Vorrichtung.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in seinen Hauptteilen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Ansicht des Wechselstrommagneten mit Anker und Hebelarm von oben und
Abb. 2 einen Querschnitt.
Der im dargestellten Beispiel zweipolig ausgeführte Feldmagnet 1 (Abb. 1 und 2) trägt auf seinen Polen 2 und 3 je eine Spule 4 und 5. Der zwischen den Polen sich frei bewegende Anker 6 ist leicht drehbar auf einer Achse 7 angeordnet, die in einer aus unmagnetischem Material bestehenden Lagerplatte 8 (Abb. 2) befestigt ist. Mit dem Anker 6 fest verbunden ist der Hebelarm 9, der an seinem Ende einen kleinen, auswechselbaren Schleifstein 10 trägt. Eine Zugfeder Ii hält den Anker in der in Abb. ι gezeichneten Anfangsstellung. Stifte 12 und 13 dienen zur Auflage des zu schärfenden Gegen-Standes. Im Bedarfsfalle können auf diese Stifte besondere zweckmäßig gestaltete Auflagen aufgeschoben werden. Die Spulenwicklungen 4 und 5 sind an einer nicht dargestellten Steckerschnur angeschlossen.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Beim Anschließen an eine Wechselstromleitung wird der Anker 6 aus der Ruhestellung (Abb. 1) in die punktiert gezeichnete An-■ zugsstellung gebracht, wobei die Zugfeder 11 gespannt wird. Sobald sich der Wechselstrom seinem Nullpunkt nähert, überwiegt die Federkraft, und der Anker Wird in die Ruhestellung zurückgebracht. Bei erneutem Ansteigen des Stromes wiederholt sich das Spiel, so daß bei soperiodigem Wechselstrom sich 100 volle Ankerschwinkungen ergeben. Bei Abstimmung des Systems auf Resonanz ergibt sich zwar der größte Ausschlag; dieser würde aber schon bei geringem Schleif druck kleiner werden. Aus diesem Grunde gibt man dem Schwingsystem eine höhere Eigenschwingungszahl als 100, so daß auch bei stärkerem Schleifdruck der einmal eingestellte Ausschlag bestehen bleibt. Die Stärke der Federung des Schleifsteinträgerarmes 9 bedingt dabei einen stets gleichbleibenden Schleifdruck.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schleifvorrichtung mit nicht umlaufendem, hin und her gehendem Schleifstein, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schleifstein (10) kleiner Abmessung an einem Hebelarm (9) eines freischwingenden Wechselstromankers (6) befestigt ist, der durch Federkraft (11) nach jeder Schwingung in seine Anfangslage zurückgezogen wird.
2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schleifstein. (10) tragende Hebelarm (9) leicht federnd ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT538892D Schleifvorrichtung mit nicht umlaufendem, hin und her gehendem Schleifstein Expired DE538892C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE538892T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE538892C true DE538892C (de) 1931-11-25

Family

ID=6558339

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT538892D Expired DE538892C (de) Schleifvorrichtung mit nicht umlaufendem, hin und her gehendem Schleifstein

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE538892C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE666552C (de) Elektromagnetische Antriebseinrichtung fuer Werkzeuge
DE538892C (de) Schleifvorrichtung mit nicht umlaufendem, hin und her gehendem Schleifstein
DE730683C (de) Durch mechanisches Hin- und Herschwingen angetriebene elektrische Lichtmaschine
DE726920C (de) Kolbenmagnet
DE887994C (de) Bohner-, Polier- und Reinigungsmaschine
DE656156C (de) Wechselstromgespeiste Bogenlampe mit elektromagnetischer Reguliervorrichtung
DE556194C (de) Vorrichtung zur Anzeige von mechanischen, insbesondere seismischen Schwingungsvorgaengen unter Wasser
DE349678C (de) Elektrischer Motor, bei welchem eine Antriebstrommel durch ein um sie geschlungenes,von einem Vibrator bewegtes, elastisches Band gedreht wird
DE718576C (de) Anordnung zur Kompensierung der Blindleistung von Schwingankermotoren
DE921320C (de) Vorrichtung zum Abstimmen von Unruhspiralen
DE855918C (de) Verfahren zum Betrieb von Schwingungserzeugern
DE760775C (de) Ruettelgeraet mit zwei gleich grossen elektrischen Schwingungserzeugern
AT130078B (de) Gekapselter, elektromagnetisch angetriebener Kolbenverdichter.
AT97760B (de) Elektrischer Massageapparat.
DE496150C (de) Antrieb fuer Foerderrinnen, schwingende Siebe o. dgl. mittels Elektromagneten
DE434668C (de) Geschwindigkeitsregler, insbesondere fuer Hochfrequenzmaschinen
DE2039799A1 (de) Schwingankermotor
DE835565C (de) Poliergeraet mit elektromagnetischem Antrieb
DE506404C (de) Antriebsvorrichtung fuer bewegliche Reklame
AT105901B (de) Antriebsvorrichtung mittels auf die Frequenz des erregenden Wechselstromes abgestimmter Federn.
DE898033C (de) Einrichtung zum Inbetriebsetzen von elektromagnetischen oder elektrodynamischen Schwingungserzeugern
DE947350C (de) Anordnung zur Herstellung von Schweissverbindungen
CH193464A (de) Elektrischer Vibrations-Massageapparat.
DE553647C (de) Resonanzrelais mit elektromagnetisch erregtem mechanischem Schwingungssystem
AT99573B (de) Elektrische Uhr.