DE29956C - Hebewerk mit Selbstbremsung - Google Patents
Hebewerk mit SelbstbremsungInfo
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- DE29956C DE29956C DENDAT29956D DE29956DA DE29956C DE 29956 C DE29956 C DE 29956C DE NDAT29956 D DENDAT29956 D DE NDAT29956D DE 29956D A DE29956D A DE 29956DA DE 29956 C DE29956 C DE 29956C
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- DE
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- load
- lever
- braking
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Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 9
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/18—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes for generating braking forces which are proportional to the loads suspended; Load-actuated brakes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1883 ab.
Bei den bisher bekannten Flaschenzügen und Hebezeugen mit Selbstbremsung erfolgt letztere
in der Regel auf Kosten des: Güteverhältnisses, und ohne dafs es möglich ist, das Senken der
Last nach Belieben zu regeln. Das vorliegende Hebewerk mit Selbstbremsung ist von diesen
beiden Uebelständen frei und im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs beim Aufwinden
der Last die Bremswirkung aufgehoben, beim Niederlassen der Last aber nach Belieben
vermindert oder aufgehoben wird, und zwar wird zur Erreichung dieses Zweckes der Zug
benutzt, welcher in dem zum Antrieb des Hebewerkes dienenden Zugkraftorgan (Seil oder
Kette) beim Betrieb auftritt. Beim Aufhören dieses Zuges tritt die selbstthätige Bremse sofort
in Thätigkeit, eine Sperrvorrichtung ist demnach überflüssig.
Die Lastrolle oder Trommel ist in einem drehbaren Hebel oder einem beweglichen Hebelwerk
derart gelagert, dafs im Ruhezustande eine mit dieser Lastrolle oder Trommel verbundene
Bremsvorrichtung durch den an dem Hebel bezw. Hebelwerke wirkenden Lastdruck in Thätigkeit gesetzt wird. Beim Beginn des
Betriebes bewegt die an der Zugkette wirkende Triebkraft den Hebel bezw. das Hebelwerk
derart, dafs die Bremswirkung aufgehoben wird, während beim Niederlassen der Last mittelst
der Haspelkette allein oder auch unter Beihülfe eines besonderen Zugseiles die Bremswirkung
aufgehoben oder vermindert wird.
Die bauliche Ausbildung des Hebels, des Hebelwerkes sowie der Bremse und des Triebwerkes
der Hebevorrichtung kann.. sehr verschieden sein, weshalb die dargestellten Ausführungen
nur als Beispiele aufzufassen sind.
In Fig. ι ist die Lasttrommel r in dem kürzeren Ende eines um den Punkt i am Gestell
drehbaren Hebels H gelagert. Mit der Achse der Lasttrommel ist die Bremsscheibe η
fest verbunden, welche sich an eine am Gestell angebrachte Backe k anlegen kann. Ist das
Verhältnifs des Trommel- und Bremsscheibendurchmessers passend gewählt, so bewirkt die
Last Q die Selbstbremsung. In dem Hebel H ist ferner das Triebwerk des Hebezeuges gelagert,
wobei der Einfachheit halber ein Stirnradvorgelege p q s t angenommen ist, um die
Drehung der Haspelrolle R auch auf die Lasttrommel
r zu übertragen.
Wäre das Triebwerk starr mit dem Hebel H verbunden, so wäre bei Vernachlässigung der
Reibung der am Trum c der Haspelkette nöthige Zug Kf1 zum Anheben der Last Q bei
waagrechter Lage des Hebels H:
wenn α den Hebelarm der Last Q, b den
Hebelarm der Kraft bezeichnet. Wird dagegen der Hebel H festgehalten, beispielsweise durch
einen festen Anschlag e, so ist die im Trum c der Haspelkette erforderliche Kräftig zum Anheben
der Last Q mittelst des gezeichneten Triebwerkes:
wenn die Buchstaben der einzelnen Räder deren Radien bezeichnen.
Ist nun Kj1 :<C Kr, so bewegt sich beim
Niederziehen des Trums c zuerst der Hebel H und legt sich an e, sodann erfolgt das Aufwinden
der Last in gewöhnlicher Weise, und zwar bei völlig freier Bremse.' Sobald man die
Haspelkette losläfst, tritt wieder Selbstbremsung ein. Mit Rücksicht auf die Reibung kann natürlich
das Verhältnifs Kj1 zu Kr von dem oben,
angegebenen abweichen.
Am Ende des Hebels H ist noch die Zugleine / angebracht, und das Niederlassen der
Last kann nun auf verschiedene Weise erfolgen. Zunächst kann man mittelst der Leine oder
Kette / allein die Last niederbremsen und mit regnlirbarer Geschwindigkeit senken. Oder man
kann durch geringen Zug am Trum d der Haspelkette die Reibung der· Bremse vermindern,
bis derselbe Zug, durch das Räderwerk wirkend, vereint mit der Schwere der Last hinreicht,
diese zu senken. Oder man erfafst c und d mit je einer Hand und kann nun entweder
durch Nachgreifen mit beiden Händen oder durch Nachgreifen mit der an d ziehenden
Hand und Gleitenlassen des Trums c in der anderen Hand die Last senken. Endlich kann
die Last durch Ziehen mit einer Hand an der Leihe /, während die andere. Hand das Trum c
gleiten läfst, gesenkt werden.
Die Bremsvorrichtung kann auch mit einer der Vorgelegewellen statt mit der Lasttrommel
verbunden werden. Fig. 2 zeigt die. Anwendung eines Hebelwerkes an Stelle des um einen
festen Punkt schwingenden einfachen Hebels. Die Lasttrommel oder Rolle r ist hier an dem
unteren Gelenkpunkt des Stangenvierecks efg h gelagert. Das auf der Trommelwelle sitzende
Zahnrad t greift in zwei Räder s s1 ein, mit
welchen die sich berührenden Bremsräder nnl fest verbunden sind, und deren Achsen mit den
beiden Gelenkpunkten / und g zusammenfallen. Die beiden Bremsräder nnl werden durch die
Einwirkung der'Last Q gegen einander geprefst, und auf diese Weise entsteht die Selbstbremsung
des Hebewerkes. Auf der Welle des Rades ί ist das Rad q befestigt, in dessen Zähne das
Rad^> eingreift, welches mit dem Haspelrade R
fest verbunden ist. Letzteres kann in dem um g drehbaren Hebel H gelagert sein. Zur Aufhebung
der Bremswirkung ist es nur nöthig, die beiden Bremsräder der Wirkung der Last Q
entgegen von einander zu. entfernen, was beispielsweise durch die auf den Ansatz k der
einen Stange wirkende Nase i des Hebels H erfolgen kann.
Ist das Uebersetzungsverhältnifs in Gemäfs-. heit der obigen Angaben entsprechend gewählt,
so entfernt beim Anziehen des Trums c- der Hebel H zunächst die beiden Bremsräder η η1
von einander und hebt somit die Bremswirkung auf, bis der Hebel H den festen Anschlag ν
trifft oder das Hebelwerk in irgend einer anderen Weise in seiner Bewegung gehemmt wird,
worauf die Hebung der Last erfolgt. Das Senken der Last kann nach den mit Bezug auf Fig. 1
beschriebenen Arten vorgenommen werden.
Auch hier' kann die bauliche Ausbildung des Hebewerkes vielfach abgeändert werden, da
dasselbe nur der Bedingung zu genügen hat, eine bewegliche Lagerung der Lasttrommel oder
Rolle derart zu schaffen, dafs beim Heben der'
Last mittelst der Haspelkette zunächst ein geringes Anheben der Last und damit eine Aufhebung
der Bremswirkung eintritt, während beim Nachlassen dieses Zuges unter geringer Senkung
der Lasttrommel die Selbstbremsung wieder erfolgt. ·
Claims (1)
- Patent-AnSpruch:Ein Hebewerk mit Selbstbremsung, bei welchem der im Zugkraftorgah beim Arbeiten auftretende Zug zum Aufheben der Bremswirkung beim Aufwinden der Last und zur nöthigen Verminderung der Bremswirkung beim Senken der Last benutzt wird. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29956C true DE29956C (de) |
Family
ID=306102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29956D Expired - Lifetime DE29956C (de) | Hebewerk mit Selbstbremsung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29956C (de) |
-
0
- DE DENDAT29956D patent/DE29956C/de not_active Expired - Lifetime
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