DE29601C - Stütz- und Transportir-Mechanismus j für Horden an Trockenapparaten - Google Patents
Stütz- und Transportir-Mechanismus j für Horden an TrockenapparatenInfo
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- DE29601C DE29601C DENDAT29601D DE29601DA DE29601C DE 29601 C DE29601 C DE 29601C DE NDAT29601 D DENDAT29601 D DE NDAT29601D DE 29601D A DE29601D A DE 29601DA DE 29601 C DE29601 C DE 29601C
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- 238000001035 drying Methods 0.000 title claims description 5
- 230000007723 transport mechanism Effects 0.000 title 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B15/00—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
- F26B15/10—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
- F26B15/20—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all vertical or steeply inclined
- F26B15/205—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all vertical or steeply inclined the objects or batches of materials being carried by a vertical stack of foraminous trays or shelves either moving through a shaft or forming, with their edges, a moving shaft, the shaft being supplied with drying air
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1884 ab.
Die vorliegende Einrichtung hat den Zweck, bei Trockenapparaten, in welchen die Horden
in der Richtung von oben nach unten oder von unten nach oben mechanisch gefördert werden
sollen, beides mit demselben Mechanismus zu ermöglichen.
Im Zustande der Ruhe stützen sich die Horden im Innern des Trockenapparates auf Klinken a,
deren eine je in der rechten und linken Seitenwand des Apparates angebracht ist.
Diese Klinken werden in geeignetem Zeitpunkte, wie weiterhin dargethan werden soll,
durch Federn / in dem einen Falle aus-, im anderen Falle eingeklinkt.
Der Bewegungsapparat für, die Horden η ist
in beiden Fällen derselbe, nämlich: erstens eine mit der Handkurbel c verbundene, am Gestell ■
gestützte Trommel zum Aufrollen einer Kette, deren anderes Ende den aufsen liegenden Hebel
d, Fig. ι und 2, anzieht; dieser Hebel sitzt fest auf der quer in dem Apparat gelagerten
Welle e, welche daselbst unmittelbar neben den beiden Seitenwänden des Apparates je einen
in Fig. ι und 2 sichtbaren, in Fig. 4 punktirt dargestellten, etwas nach unten geneigten Gabelhebel
g trägt. Das Gabelende jedes dieser Hebel stützt ein verticales Gelenk h (in Fig. 4
punktirt), welches oben den Angriff für einen vertical verschiebbaren, im Apparatgestell sich
führenden Rahmen R bildet.
Die Klinken α ruhen jede mit zwei Zapfen in einem Bockgestell, welches zugleich das Lager
der Welle e bildet. Der untere Hebelarm jeder Klinke trägt eine Gleitrolle r, Fig. 3 und 4,
und zwar. Mitte gegen Mitte zu dem in tiefster Stellung befindlichen Bolzen i.
Diese Einrichtung functionirt nun, wenn man den ersten Fall ins Auge gefafst, dafs nämlich
die Horden von oben nach unten den Apparat passiren und somit der unteren Luke ^i, Fig. 2,
desselben entnommen werden sollen, folgendermafsen:
Mittelst der Handkurbel wird Hebel d angezogen, Welle e dreht sich und nimmt die Hebel^
in gleichem Sinne mit; mittelst Gelenke h wird auch der Rahmen R gehoben; hierdurch
gewährt der Kopf des Bolzens i der Klinke bezw. deren Gleitrolle Raum, um unter der
Triebkraft der Feder f sich in deren Sinne zu bewegen, d. h. um ihre Stützachse zu drehen.
Das durch die Belastung' der Klinken mittelst der auf denselben ruhenden Horden hervorgerufene
Frictionsmoment ist gröfser als die Triebkraft der Federn, folglich verharren die
Klinken so lange in dem ursprünglichen, die Horden tragenden Zustande, bis der Rahmen R
so hoch gehoben ist, dafs er seinerseits die Horden unterstützt und die Klinken, dadurch
nunmehr entlastet, durch die Federn/" getrieben werden, bis das obere Ende der Klinken bei m
Anschlag findet. Läfst man alsdann die Handkurbel rückwärts gehen, so gehen auch die
Hebel g nebst Rahmen R mit sämmtlichen im Apparat befindlichen Horden abwärts, so lange,
bis der Kopf des Bolzens i durch seinen Angriff an die Rolle r die Klinke wieder in die
früher innegehabte Stellung drängt, wobei nur aufser dem Obengesagten erforderlich ist, dafs
die Höhe der Horden zu der Construction des Kopfes von i in richtigem Verhältnifs stehen
mufs; die Klinken nehmen alsdann die der zuvor unterstützten Horde nach oben zunächst
folgende Horde auf, so dafs ausschliefslich die untere Horde auf Rahmen Ji frei wird und nach
dessen völligem Niedergange durch kx entfernt
werden kann, während man durch k eine neue einschiebt.
Sollen nun, wie Fall 2 voraussetzt, die Horden von unten nach oben transportirt, unten
also dem Apparat übergeben, oben entnommen werden, so müssen die Federn f umgedreht
werden, wie in Fig. 3 punktirt angedeutet; sie treiben alsdann die Klinken in entgegengesetztem
Sinne, nämlich den Horden entgegen. Schiebt man bei kx , nachdem bei k eine Horde
herausgenommen, eine frische Horde auf den Rahmen R und hebt, wie zuvor, die Mechanik
an, so gleitet die obere, schräg anlaufende Nase der Klinke an dem Rande der mitgehobenen
Horde abwärts, bis letztere hoch genug gehoben ist, um der Klinke das Untergreifen zu gestatten,
wozu die Feder den Impuls giebt. Man läfst dann das Gerüst wieder zurückgehen, wodurch
die Klinken wieder die Last der Horden aufnehmen u. s. f.
In diesem zweiten Falle sind die Rolle r und der Kopf des Bolzens i nicht erforderlich, hindern
aber auch nicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Trockenapparaten die Combination eines Klinkenmechanismus zum Stützen der Horden n, bestehend ans den Klinken α und den Federn/, um dadurch die Bewegung der Horden in dem Apparat ebensowohl von unten nach oben als auch in umgekehrter Richtung zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29601C true DE29601C (de) |
Family
ID=305770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29601D Active DE29601C (de) | Stütz- und Transportir-Mechanismus j für Horden an Trockenapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29601C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11781278B2 (en) | 2020-04-22 | 2023-10-10 | Hamm Ag | Unbalance arrangement for a compactor roller of a soil compactor |
-
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- DE DENDAT29601D patent/DE29601C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11781278B2 (en) | 2020-04-22 | 2023-10-10 | Hamm Ag | Unbalance arrangement for a compactor roller of a soil compactor |
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