DE96395C - - Google Patents
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- DE96395C DE96395C DENDAT96395D DE96395DA DE96395C DE 96395 C DE96395 C DE 96395C DE NDAT96395 D DENDAT96395 D DE NDAT96395D DE 96395D A DE96395D A DE 96395DA DE 96395 C DE96395 C DE 96395C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B11/00—Main component parts of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B11/006—Applications of loading and unloading equipment for lifts associated with buildings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Elevator Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Der vorliegende Aufzug für Akten, Speisen, kleine Erzeugnisse der Industrie und dergl.,
bei welchem sowohl die Entladung des Fahrkorbes, als auch die Umsteuerung behufs Rückkehr
in die Anfangsstellung, sowie das Oeffhen und Schliefsen der Schachtthüren selbstthätig
erfolgt, kann beliebig angetrieben werden, z.B. auf hydraulischem, elektrischem oder mechanischem
Wege oder mittelst Dampfkraft etc.
Der Aufzug ist derart eingerichtet, dafs nach erfolgter Beladung nur eine einmalige Einwirkung
von aufsen her auf das Steuerorgan der Betriebskraft zur Fahrt nothwendig ist, worauf der Aufzug in der Weise wirkt, dafs
zunächst die Thür des Aufgabeortes geschlossen wird, der Fahrkorb, am Bestimmungsort angelangt,
die Schachtthür öffnet, die Entladung und hierauf die Umsteuerung selbstthätig erfolgt
und bei Rückkehr in die Anfangsstellung die Schachtthür für eine neue Beladung geöffnet
und schliefslich das Steuerorgan abgeschlossen wird. Während der Dauer der Fahrt
kann weder die Thür des Aufgabe- noch die des Bestimmungsortes geöffnet werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist dieser Aufzug beispielsweise für Akten bestimmt, als
direct wirkender hydraulischer Aufzug, bei dem der Förderkorb F auf dem Kolben des
Hebecylinders ruht, dargestellt. Das Eigengewicht des Fahrstuhles ist durch das Gegengewicht
G ausgeglichen; H ist der Steuerhebel des Steuerorganes S; die horizontale
Stellung von H entspricht der Ruhe, die Aufwärtsstellung (auf Abwasser) dem Niedergange
und die Abwärtsstellung (auf Druckwasser) dem Aufgange des Fahrstuhles.
Durch Fig. 1 soll veranschaulicht werden, wie z. B. in verschiedenen Stockwerken eines
Gebäudes derartige Aufzüge hinsichtlich ihrer Anfangsstellung (ihres Aufgabeortes) und ihres
Bestimmungsortes angeordnet sein können, wobei noch zu bemerken ist, dafs die Anfangsbewegung eine ab- (Fig. 2a bis 2 g) oder aufwärtsgehende
(Fig. 3 a bis 3 e) sein kann und dementsprechend die' Mittel zur Erreichung
des vorgezeichneten Zweckes verschieden sein müssen.
Um einen Irrthum in Bezug auf Fig. 2 a, 3 a und Fig. 2c, 3 c zu vermeiden, sei hervorgehoben,
dafs in Fig. 2 a bezw. 3 a der Fahrstuhl, am Bestimmungsort (bei Fig. 2a unten und bei
Fig. 3a oben) angekommen, seinen Inhalt entleert hat und der Steuerhebel H im Begriff
steht, sich auf Druckwasser (Fig. 2a) bezw. Abwasser (Fig. 3 a) einzustellen und als in der
Mittelstellung angekommen gezeichnet ist.
Bei Fig. 2 c beginnt der in seiner Anfangsstellung ankommende Fahrstuhl mittelst Druckrolle i?2 den Hebel H2 auf Mittelstellung (Ruhe)
einzustellen. Bei Fig. 3 c ist der Fahrstuhl am Bestimmungsort (oben) angekommen und steht
im Begriff, umzusteuern.
Die Einrichtungen des Aufzuges sind folgende:
In dem Fahrkorbe oder Fahrstuhl F ist der um a0 kippbare Aktenbehälter A angeordnet.
Ist der Fahrstuhl beladen und durch die einmalige Einwirkung von aufsen her auf den
Steuerhebel H die Bewegung eingeleitet — gleichgültig ob diese Bethätigung des Steuerorgans
S bezw. Steuerhebels H gleichzeitig mit dem Schliefsen der Schachtthür des Aufgabeortes
oder durch entsprechenden Zug der am Steuerhebel H angreifenden Steuerstange s bewirkt
wird —, so erfolgt zunächst die Anfangsbewegung des Fahrstuhles nach seinem Bestimmungsort.
Im Folgenden sei zunächst die Einrichtung eines Aufzuges mit abwärtsgehender Anfangsbewegung erläutert. Die Steuerstange s ist
durch Gegengewicht g (Fig. 2 a) derart ausbalancirt, dafs der mit s verbundene Steuerhebel
H des Steuerungsorganes S durch das Gewicht des Gestänges abwärts, also auf Druckwasser,
gezogen wird, bei der aufwä'rts gehenden Anfangsbewegung dagegen durch g-j (Fig. 3c)
aufwärts, also auf Abwasser, eingestellt wird. Die Steuerstange s ist gleichzeitig mit dem
Hülfssteuerhebel Uf1, der auf einer am Aufgabeort
(Fig. 2a, 2c, 2e) angeordneten Welle n> (Fig. 2e, 2g) sitzt, verbunden. Auf der Welle w
ist auch ein zweiter Hebel H,, welcher durch eine Druckrolle R.2 des Fahrkorbes F bethätigt
wird, aufgekeilt und hierdurch stehen die Hebel H, H1 und H2 mit der Steuerstange s '
in zwangläufiger Verbindung.
Der Steuerhebel H wird in seiner horizontalen Mittelstellung (Ruhe) dadurch festgehalten,
dafs der Hülfshebel H2 (Fig. 2c, 2e) auf der Druckrolle JR2 des Fahrstuhles aufruht. Erfolgt
nun am Aufgabeort durch die Steuerstange s die Aufwä'rtsbewegung des Hebels H2 und
gleichzeitig die des Hebels H1 und H, so beginnt
die Abwärtsbewegung des Fahrstuhles. Die Thür K (Fig. 2 g), welche durch die
Klinke k am Knaggen Zi1 des Fahrstuhles festgehalten
wurde, geht gleichzeitig durch ihr Eigengewicht abwärts und schliefst die Schachtöffnung.
Durch die Einstellung des Steuerhebels H auf Abwasser schnappt ein Stift d
des Steuerhebels H in die um d0 schwingende
Klinke D ein und unter Einwirkung der Feder f (Fig. 2 a) wird der Steuerhebel H in
der Stellung auf Abwasser festgestellt. Der Fahrstuhl geht abwärts, und am Bestimmungsort
angelangt, drückt ein am Fahrstuhl befestigter Mitnehmer t den Anschlagsknaggen ^1
abwärts, wodurch die Thür T (Fig. 2I') hochgezogen und geöffnet wird. Gleichzeitig streicht
der Knaggen α des Aktenbehälters A über die Anschlagsrolle ^1, wodurch der um a0 kippbare
Behälter A seinen Inhalt auf den Abnahmetisch E entleert. Die Druckrolle dl am
Fahrstuhl bewirkt die Ausklinkung von D, der Steuerhebel H ist frei und durch das Gewicht
des Gestänges wird der Hebel H und somit H1
und H2 abwärts gezogen, der Fahrstuhl selbstthä'tig
umgesteuert und beginnt seine Rückbewegung (Auffahrt). Die Thür T schliefst
sich durch ihr Eigengewicht selbsttbätig; der Knaggen α des Behälters A gleitet wirkungslos
über die um a2 nur nach aufwärts zu bewegliche Anschlagsrolle Ci1. Ist der Fahrstuhl in
seiner Anfangsstellung wieder angekommen, so nimmt der Knaggen ^1 vermittelst der unter
Wirkung der Feder fx stehenden Klinke k die
Schachtthür K mit. Die Druckrolle R2 stellt
die Hülfshebel H2 H1 und somit den Steuerhebel
H in seine Mittelstellung ein und der Fahrstuhl steht zur neuen Beladung wieder
bereit.
Es kann auch die Anordnung getroffen werden (Fig. 2 c und 2 g), dafs durch Schliefsen
der Schachtthür K der Steuerhebel H auf Abwasser eingestellt wird, nämlich dadurch, dafs
ein Anschlagsknaggen k2 der mit der Thür durch ein Seil verbundenen Führung k3 durch
Abwärtsbewegung der Thür mittelst Knopfes ki:
wodurch Klinke k von Ar1 ausgeklinkt wird,
den Hebel H2 und somit H1 und H auf Abwasser
einstellt.
Ist die Anfangsbewegung des Aufzuges eine aufwärts gehende, also Aufgabeort unten und
Bestimmungsort oben (Fig. 3 bis 3ε), so sind
die Mittel zur Erreichung des vorgezeichneten Zweckes, z. B. hinsichtlich der Klinkvorrichtung
D d d0 (Fig. 3c) nur in entgegengesetztem Sinne wie bei Fig. 2 a angeordnet. Wie
bereits erwähnt, ist für diesen Fall das Steuergestänge s derart ausbalancirt, däfs das Gewicht
g-j (Fig. 3c) das Bestreben hat, die Steuerhebel H2 und Uf1 und somit auch H aufwärts
zu ziehen, also auf Abwasser einzustellen. Die selbstthätigen Thürverriegelungen sind analog
denjenigen durch Fig. 2a dargestellten, so dafs nunmehr im Folgenden nur die selbsttätige
Umsteuerung des Fahrstuhles und Entladung des Behälters A zu erläutern nothwendig ist.
Durch einen Zug nach abwärts an der Steuerstange s wird der Steuerhebel H auf
Druckwasser eingestellt und gleichzeitig in dieser Stellung festgehalten, und zwar durch die nunmehr
am Bestimmungsort angeordnete Feststellung von H2 mittelst der um d0 schwingenden
Klinke D, Feder/und Stift if am Hebel H2.
Der Fahrstuhl fährt nunmehr aufwärts, und am Bestimmungsort angelangt, wird vermittelst
des im Schacht befestigten Anschlages CL1 und des über Seilrolle as geführten und mit dem
Behälter A verbundenen Seiles a4 der um a0
kippbare Behälter derart gehoben, dafs dessen Entleerung stattfindet.
Ist der Fahrstuhl in der höchsten Stellung angelangt, so erfolgt durch die am Fahrstuhl
sitzende Druckrolle R2 die Ausklinkung der den Hebel H2 festhaltenden Klinke D. Die
Hebel H2 und H1 und somit der Steuerhebel H
werden frei und das Gegengewicht gY stellt
den Steuerhebel auf Abwasser. Der Fahrstuhl fährt abwärts, der Behälter A -bezw. sein Boden
geht durch das Eigengewicht in die horizontale Lage zurück und der Fahrstuhl, in die Anfangsstellung
zurückgekehrt, drückt mit seiner Druckstange R2, Fig. 3a (analog der Druckrolle
i?2 in Fig. 2 c), den Steuerhebel H auf
Mittelstellung. Der Fahrstuhl steht zur neuen Beladung bereit.
Claims (4)
1. Aufzug mit Einrichtung zur selbsttätigen
Entladung und Umsteuerung behufs Rückkehr in die Anfangsstellung, dadurch gekennzeichnet,
dafs der Förderkorb durch Anfahren an einen festen Anschlag gekippt und die Ladung durch eine schiefe Ebene
herausgefördert wird, worauf dann beim Weitergang des Fahrstuhles die selbstthätige
Umsteuerung durch Auslösung einer den Hebel des Steuerorgans für die eingeleitete
Anfangsbewegung festhaltenden Klinkvorrichtung erfolgt und schliefslich der Fahrstuhl
bei Rückkehr in die Anfangsstellung durch Anfahren an einen mit dem Steuerorgan zwangläüfig verbundenen Hebel das
Steuerorgan abschliefst.
2. Bei dem Aufzuge nach Anspruch 1 eine
selbstthätige Umsteuerung behufs Rückkehr in die Anfangsstellung, gekennzeichnet durch
die zwangläufige Verbindung der durch Gewicht (g bezw. gY) entsprechend ausbalancirten
Steuerstange (s) mit dem Steuerhebel (H) des Steuerorganes (S) und mit
dem auf gemeinsamer Welle (jp) sitzenden
Hülfshebeln (H1 H2) in Verbindung .mit
einer. Klinke (D), welche den Steuerhebel während der Hinbewegung des Fahrstuhles
festhält, für die Rückbewegung aber durch Anfahren des Fahrstuhles ausgelöst wird.
3. Bei dem Aufzuge nach Anspruch 1 die Einrichtung der selbsttätigen Schachtthürbewegung
und des Verschlusses der Schachtöffnungen während der Fahrt, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Thüren (T bezw. K) des Aufgabe- bezw. Bestimmungsortes während
der Fahrt durch ihr Eigengewicht geschlossen bleiben und der Fahrstuhl, am Bestimmungsort angelangt, durch Knaggen
(t) und Anschlag (tj bezw. Hebel (HJ und Knaggen (kj die ThUr öffnet behufs
Entladung des Fahrkorbes und, in seine Anfangsstellung zurückgekehrt, die geschlossenen
Thüren (T bezw. K) durch dieselben Mittel öffnet und den Fahrkorb zur Beladung bereit stellt.
4. Bei dem Aufzuge nach Anspruch 1 die Anordnung, dafs durch Schliefsen der
Schachtthür (K, Fig. 2c, 2gj des Aufgabeortes der Steuerhebel (H) in die Stellung
für die Anfangsbewegung des Fahrkorbes dadurch eingestellt wird, dafs der Anschlagsknaggen (k2), welcher die selbstthätige
Schachtthürbewegung mit Hülfe des vom Fahrstuhl beeinflufsten . Steuerhebels (H2)
vermittelt, bei der Ausklinkung der mit einer Klinke (k) auf einem Knaggen (kx)
des Fahrstuhles ruhenden Thür vermöge des Gewichtes der letzteren den Steuerhebel
(H2 und somit auch Uf1 und H) in
die der erforderlichen Bewegung entsprechende Stellung einstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96395C true DE96395C (de) |
Family
ID=367541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96395D Active DE96395C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96395C (de) |
-
0
- DE DENDAT96395D patent/DE96395C/de active Active
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