DE2249290B2 - Einseilgreifer - Google Patents
EinseilgreiferInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/06—Grabs actuated by a single rope or chain
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Einseilgreifer, bestehend aus an eine Greifertraverse angelenkten Greiferschakn,
aus Greiferkopf mit Oberrollen, Unterrollenkasten. mit Unterrollen, Schließstangen, aus einer Führungseinrichtung
mit Führungsstange für die Bewegung der Greifertraverse gegenüber dem Greiferkopf und mit
im Unterrollenkasten angeordneter, mit einer vom Greiferkopf betätigten Sperrklinke ausgerüsteter
Sperrvorrichtung, wobei die Greiferschhlen an die Greifertraverse, die Schließstangen an die Greiferschalen
und am Greiferkopf angelenkt sind und wobei die Greiferseile flaschenzugartig über die Unterrollen und
Oberrollen geführt sowie an eine Einhängetraverse ium Einhängen an einen Kranhaken od. dgl. angeschlossen
sind.
Die Sperreinrichtung bewirkt, daß der zunächst geichlossen
bis zur leichten Schlappseilbildung abgesetz-Ie Greifer beim erneuten Anheben sich öffnet, um danach
durch erneutes Ablassen der Einhängetraverse bis IU einer vorgegebenen Stellung beim erneuten Anheben
geschlossen zu werden. Das sind bekannte kinematische Zusammenhänge, die hier der Behandlung nicht
bedürfen.
Bei (aus der Praxis) bekannten Einseilgreifern der beschriebenen Gattung besteht die Führungseinrichtung
aus zwei Führungsstangen, die am Kopf durch einen Führungsring vereinigt sind. Die Sperrvorrichtung ist
ein verhältnismäßig kompliziertes Hebelgetriebe mit einer Sperrklinke, die mit Anschlägen an den Führungsstangen
in Wechselwirkung steht. Das ist aufwendig und wegen des komplizierten Hebelgetriebes auch
nicht immer funktionssicher.
Ähnlich liegen die Verhältnisse bei einem anderen bekannten Einseilgreifer anderer Gattung (GB-PS
573 223), der keine Führungsstange aufweist, sondern bei dem Greiferkopf und Unterrollenkasten in einem
besonderen, über Traversen kopfseitig miteinander verbundenen Gestell geführt sind. Bei dieser bekannten
Konstruktion besteht die Sperrvorrichtung aus einer an der Greifertraverse befestigten Aufnahme für eine hakenförmige,
am Unterrollenkasten befestigte Sperrklinke, wobei auf der Sperrklinkenwelle besondere, mil
Mitnehmern versehene Ver- und Entriegelungshebe] für die Sperrklinke und ferner zwei zugeordnete Anschläge
vorgesehen sind Einer dieser Anschläge ist dabei fest am Greiferkopf angeordnet. Auch die bei dieser
Ausführungsform verwirklichte Sperrvorrichtung besitzt eine Vielzahl von Bauteilen, die in mehr oder weniger
komplizierter Weise und damit mehr oder weniger funktionssicher miteinander in Wechselwirkung
stehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Einseilgreifer der eingangs beschriebenen Gattung die
Sperrvorrichtung zu vereinfachen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Führungsstange einen Rastsitz für
die Sperrklinke aufweist und daß die Sperrklinke von einem am Greiferkopf gelagerten, auf- und niederbewegbaren
Kontergewicht mit die Auf- und Niederbewegung begrenzenden Anschlägen beaufschlagt ist.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei dem erfindungsgemäßen Einseilgreifer nur noch eine
einzige, zentrale Führungsstange verwirklicht ist, wobei diese Führungsstange unmittelbar über die beschriebene
Rastsitzausbildung mit der Sperreinrichtung integriert ist, die ihrerseits unter Verzicht auf komplizierte
Hebelgetriebe aus einer einfachen einteiligen Sperrklinke, die als doppelarmiger Hebel gelagert ist, plus
Kontergewicht besteht. Das alles bringt nicht nur eine Vereinfachung sondern zugleich auch eine Verbesserung
der Funktionssicherheit.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher
erläutert; es zeigt in schematischer Darstellung
F i g. 1 den Einseilgreifer in geschlossenem Zustand und an einem Kranhaken hängend,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig. 1,
Fig..? den vergrößerten Ausschnitt A aus dem Gegenstand
nach Fig. 1,
F i g. 4 den Gegenstand nach F i g. 1 beim Absetzen,
F i g. 5 den Gegenstand nach F i g. 1 im geöffneten Zustand,
F i g. 6 den vergrößerten Ausschnitt B aus dem Gegenstand nach F i g. 5,
F i g. 7 den Gegenstand nach F i g. 5 bei Einleitung der Schließbewegung.
Der Einseilgreifer besteht in seinem grundsätzlichen Aufbau aus
an eine Greifertraverse 1 angelenkten Greiferschalen
2,
Greiferkopf 3 mit Oberrollen 4,
Unterrollenkasten 5 mit Unterrollen 6,
Schließstangen 7, Führungseinrichtung 8 für die Bewegung der Greiferlraverse 1 gegenüber dem Greiferkopf 3 und
Unterrollenkasten 5 mit Unterrollen 6,
Schließstangen 7, Führungseinrichtung 8 für die Bewegung der Greiferlraverse 1 gegenüber dem Greiferkopf 3 und
mit Sperrklinke 9 ausgerüsteter, automatisch zu betätigender Sperrvorrichtung 10,
wobei die Greiferschalen 2 an die Greifertraverse 1, die Schließstangen 7 an den Greiferschalen 2 und am Greiferkopf 3 angelenkt sind und die Greiferseile 11 flaschenzugartig über die Unterrollen 6 und die Oberrollen 4 geführt sowie an eine Einhängetraverse 12 zum Einhängen eines Kranhakens 13 u.dgl. angeschlossen sind. Man entnimmt aus den Figuren zunächst, daß die Führungseinrichtung 8 für die Bewegung der Greifertraverse 1 gegenüber dem Greiferkopf 3 aus einer zentralen Führungsstange 14 besteht, die in Führungsaus-
wobei die Greiferschalen 2 an die Greifertraverse 1, die Schließstangen 7 an den Greiferschalen 2 und am Greiferkopf 3 angelenkt sind und die Greiferseile 11 flaschenzugartig über die Unterrollen 6 und die Oberrollen 4 geführt sowie an eine Einhängetraverse 12 zum Einhängen eines Kranhakens 13 u.dgl. angeschlossen sind. Man entnimmt aus den Figuren zunächst, daß die Führungseinrichtung 8 für die Bewegung der Greifertraverse 1 gegenüber dem Greiferkopf 3 aus einer zentralen Führungsstange 14 besteht, die in Führungsaus-
nehmungen 15 von Greiferkopf 3 und Unterrollenkasten 5 geführt ist und einen Rastsitz 16 für eine Sperrklinke
9 aufweist
Den Aufbau der Sperrvorrichtung 10 entnimmt man insbesondere aus den F i g. 3,6 und 7. Man erkennt, daß
die Sperrvorrichtung 10 aus einer im Unterrollenkasten 5 angeordneten Sperrklinke 9 und aus einem der Sperrklinke
9 zugeordneten, am Greiferkopf 3 gelagerten, auf- und niederbewegbaren Kontergewicht 17 aufgebaut
ist, wobei das Kontergewicht 17 die Auf- und Niederbewegung begrenzende Anschläge 13 aufweist
Die Sperrklinke 9 steht einerseits mit dem Rastsitz 16 an der Führungsstange 14 in Wechselwirkung und kann
bei Greiferbetätigung ein- und ausrasten, sie wird andererseits von dem Kontergewicht 17 beaufschlagt
Aus einer vergleichenden Betrachtung der F i g. 1 bis
7 entnimm» man, daß zunächst bei geschlossenem, im Kranhaken 13 hängenden Greifer die Sperrklinke 9
eingerastet ist und in Zusammenwirkung mit dem Kontergewicht 17 die Führungsstange 14 festhält, so daß
das Gewicht des Greifers über die Greiferseile 11 und
die Unterrollen 6 bzw. Oberrollen 4 in Verbindung mit den Führungsstangen 14 schließende Kräfte auf die
Greiferschalen 2 ausübt Wird nunmehr, wie in F i g. 4 angedeutet der Greifer abgesetzt, bis leichtes Schlappseil
entsteht, so setzt sich der Unterrollenkasten 5 auf die Greifertraverse 1 auf und die Sperrklinke 9 rastet
unter dem Einfluß des Kontergewichts 17 aus. Wird nunmehr der Kranhaken 13 hochgezogen, so öffnet
ίο sich der Greifer, wie es in F i g. 5 angedeutet ist Wird
erneut der Kranhaken 13 abgelassen, so bewegt sich der Unterrollenkasten 5 mit der Sperrklinke 9 nach abwärts
in die in F i g. 7 gezeichnete Stellung, bis die Sperrklinke 9 in den Rastsitz 16 an der Führungsstange
14 wieder einrasten kann. Bei erneutem Anheben des Kranhakens 13 schließt sich nunmehr der Greifer, wobei
die Greiferschalen 2 in das aufzunehmende Gut eindringen. Komplizierte Hebelgetriebe in der Sperrvorrichtung
10 sind nicht mehr erforderlich.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einseilgreifer, bestehend aus an eine Greifertraverse angelenkten Greiferschalen, aus Greiferkopf mit Oberrollen, Unterrollenkasten mit Unterrollen, Schließstangen, aus einer Führungseinrichtung mit Führungsstange für die Bewegung der Greifertraverse gegenüber dem Greiferkopf und mit im Unterrollenkasten angeordneter, mit einer vom Greiferkopf betätigten Sperrklinke ausgerüsteter Sperrvorrichtung, wobei die Greiferschalen an die Greifertraverse, mit Schließstangen an die Greiferschalen und am Greiferkopf angelenkt sind und wobei die Greiferseile flaschenzugartig über die Unterrollen und Oberrollen geführt sowie an eine Einhängetraverse zum Einhängen an einen Kranhaken od.dgl. angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (14) einen Rastsitz (16) für die Sperrklinke (9) aufweist und daß die Sperrklinke (9) von einem am Greiferkopf (3) gelagerten, auf- und niederbewegbaren Kontergewicht (17) mit die Auf- und Niederbewegung begrenzenden Anschlägen (18) beaufschlagt ist.25
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722249290 DE2249290C3 (de) | 1972-10-07 | 1972-10-07 | Einseilgreifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722249290 DE2249290C3 (de) | 1972-10-07 | 1972-10-07 | Einseilgreifer |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2249290A1 DE2249290A1 (de) | 1974-04-18 |
| DE2249290B2 true DE2249290B2 (de) | 1975-02-06 |
| DE2249290C3 DE2249290C3 (de) | 1975-09-04 |
Family
ID=5858466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722249290 Expired DE2249290C3 (de) | 1972-10-07 | 1972-10-07 | Einseilgreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2249290C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3509288C1 (de) * | 1985-03-15 | 1986-07-24 | Landers-Maschinenfabrik Gmbh, 4230 Wesel | Einseilgreifer |
| CN104909265B (zh) * | 2015-06-02 | 2017-10-27 | 牛力机械制造有限公司 | 一种新型旋转夹具 |
-
1972
- 1972-10-07 DE DE19722249290 patent/DE2249290C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2249290A1 (de) | 1974-04-18 |
| DE2249290C3 (de) | 1975-09-04 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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