DE876470C - Selbsttaetige Waage - Google Patents
Selbsttaetige WaageInfo
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- DE876470C DE876470C DEL2528D DEL0002528D DE876470C DE 876470 C DE876470 C DE 876470C DE L2528 D DEL2528 D DE L2528D DE L0002528 D DEL0002528 D DE L0002528D DE 876470 C DE876470 C DE 876470C
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- lever
- balance beam
- lugs
- relief lever
- relief
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Links
- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 6
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 5
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 5
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Force In General (AREA)
Description
Es sind selbsttätige Waagen bekannt, an deren
Waagebalken α (Fig. i) zwischen zwei beiderseits
seiner Drehachse liegenden seitlich vorstehenden und entgegengesetzt gerichteten Nasen b, c ein ein
Verschiebegewicht e tragender Entlastungshebel d angeordnet ist, auf den ein um einen festen Punkt
des Waagegestells schwenkbares Belastungsgewicht / im Sinne einer Vorbelastung der Lastseite des
Waagebalkens einwirkt.
Die auf der Lastseite des Waagebalkens angeordnete vorspringende Nase b wirkt dabei auf den
Hebelarm des Entlastungshebels von unten ein, während die auf der Gewichtsseite befestigte vorspringende
Nase c auf den Entlastungshebel von oben wirkt.
Um beim Austarieren der leeren Waage oder bei
der Prüfung der richtigen Füllung des Wiegegefiäßes nicht jedesmal das ganze Belastungsgewicht/
und das Verschiebegewicht e an dem freien Ende des Entlastungshebels d anheben zu müssen, sind
die in verschiedenen Höhen liegenden Nasen b, c gemäß der Erfindung mit rechtwinklig zur Längsausdehnung
des Waagebalkens oder zueinander dachförmig geneigt liegenden äußeren Anschlagflächen
ausgestattet, an denen der Entlastungshebel mit entsprechenden Anschlagflächen anliegt, zu dem
Zweck, den Entlastungshebel auf der dem Verschiebegewicht entgegengesetzten Seite leicht abheben
zu können, wobei der Entlastungshebel sich mit dem anderen, das Verschiebegewicht e tragen-
den Ende auf dem Belästüngsgewicht f abstützt und
sich um dieses Gewicht als Schwenkungspunkt dreht. Zum Abheben des Entlastungshebels kann
ein von Hand drehbarer Exzenter dienen, der an dem dem Verschiebegewicht entgegengesetzten Ende
- des Entlastungshebels d angreift. Die Erfindung weist noch den weiteren Vorteil auf, daß der Enblastungshebel
ohne jede Änderung1 sowohl für Rechts- als auch für Linkswaagen zu verwenden ist.
ίο In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt.
Der Waagebalken α trägt gemäß Fig. 2 einen
nach oben gerichteten rechtwinklig zu der Llängsausdehntmg
des Waagebalkens abstehenden Arm g, an dem die beiden in verschiedenen Höhen liegenden
Nasen b, c befestigt sind. Gegen diese Nasen mit
rechtwinklig zur Längsausdehnung des Waagebalkens liegenden oder zueinander dachförmig geneigten
Anechlagflächen liegt der Entlastungshebel d mit entsprechenden Anschlagflächen an. Sein Verschiebegewicht
e und sein <Belastungsgewicht / erzeugen ein auf Drehung des Waagebalkens im Sinne
der Belastung durch das Wägegut gerichtetes Moment. Durch den unterhalb des Entlastungshebels d
angeordneten Exzenter h, der um seine Drehachse i
z. B. von Hand verschwenkt werden kann, kann der
Entlastungshebel, an seinem leichten Ende vom Waagebalken abgehoben werden, so daß dieser frei
einspielen kann.
Die in verschiedenen Höhen angeordneten Nasen b, c mit dem auf gegenüberliegenden Seiten senkrechten
geneigten Anschlagflächen können statt an einem besonderen Arm auch auf der Fläche des
Waagebalkens a. angeordnet sein, wie das Fig. 3
zeigt.
Die Fig. 4 und 5 zeigen ein praktisches Ausführungsbeispiel
des neuen Entlastungshebels d, der mit 'einer mittleren öffnung k über die Drehachse m
des Waagebalkens α geschoben ist, wobei er, gegen
seitliche Verschiebung gesichert, zwischen zwei nach oben stehenden Nasen η liegt. Gegen diese
Nasen η an der Drehachse m des Waagebalkens
liegen seitlich vorspringende Nasen 0 des Belastungshebels d an. Gegenüber diesen höherliegenden
Nasen 0 ist auf der gegenüberliegenden Seite der Drehachse m des Waagebalkens eine einzige
Nase p am Entlastungshebel d vorgesehen, die von links gegen die Drehachse m des Hebels mit senkrechter
Fläche drückt. Das Abheben des Enfrlastungshebels d erfolgt durch Drehen des Exzenters
h, der von Hand um die Achse i schwenkbar
ist.
Die übereinanderliegenden Anschlagnasen b, c an
dem Waagebalken α können auch in der Symmetrieebene des Waagebalkens liegen und zusammen eine
Leiste oder Schiene bilden, über die der Entlastungshebel d mit einer einfachen Gabel aufgeschoben
sein kann.
Die rechtwinklig zur Waagerechten liegenden Anschlagfllächen an den Nasen des Waagebalkens
können auch um den Berührungspunkt des Entlastungshebels mit dem Belastungsgewicht als Drehachse
gekrümmt sein.
Bei selbsttätigen Waagen, bei denen die Einleitung der Abwärtsbewegung des Wiegegefäßes
vor seiner Füllung statt durch das Belastungsgewicht /durch eine 'besondere Einrichtung erfolgt,
muß man in der Nähe des freien Endes des Entlastungshebels d unter diesem einen festen Bolzen
anordnen, um den der Entlastungshebel sich beim Anheben durch den Exzenter drehen kann.
Da man bekanntlich bei der Prüfung der richtigen
Füllung des Wiegegefäßes die Hängegabel nach links legen muß, damit das Auskippen des
Wiegegefäßes nicht stattfindet, so kann man gemäß der Erfindung die hierfür erforderliche Bewegung
gleichzeitig dazu. ausnutzen, eine Einrichtung einzurücken, durch die der Entlastungshebel beim Zufallen
der zweiten Abschlußklappe ausgehoben wird; Hierfür kann beispielsweise die in Fig. 6 dargestellte
Einrichtung dienen.
Auf das untere Ende der Hängegabel q wirkt mittels einer S tift-Langloch-Verbindung T1, q2 ein
von Hand um i8o° verschwenkbarer Umsteuerhebel r ein, durch dem die Hängegabel q aus ihrer
dargestellten Arbeitsstellung aus- und wieder eingerückt werden kann. Ist die Gabel q ausgerückt,
so trifft sie beim Anheben mit ihrem seitlich vorstehenden
Anschlag' qt gegen einen Stift S1 an einen
um einen (B'olzenj J2 schwenkbaren Winkels s und
dreht'ihn, bis er eine Sehneide U1 an einem gewichtsbelasteten
Winkelhebel u freigibt. Durch das Drehen des Umsteuerhebels r ist vermittels des in
den Schlitz qs der Hängegabel q hineinragenden
Bolzens T1 eine mit ihm verbundene Stange ί in
ihrer Längsrichtung zurückgezogen, so daß ihr Längssehlitz t1 im anderen Ende einen Gelenkbolzen
U2, der die Verbindung zwischen dem gewichtsbelasteten
Winkelhebel'ω und einem an dem Entlastungshebel d angreifenden Lenker ν bildet,
freigibt. Durch das Ausklinken der Schneide Ji1
kann das Gewicht des Winkelhebels u wirksam werden und den Entlastüngshebel.iiLatisheben, der
in der gleichen Weise vom Waagebalken entkuppelt wird, wie die in den Fig. 2 bis 4 wiedergegebenen
Entlastungshebel.
Claims (7)
1. Selbsttätige Waage, an deren Waagebalken zwei in verschiedenen Höhen liegiendeAnschlagnasen
für einen Entlastungshebel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen
(b, c; o, p) rechtwinklig zur Längsausdehnung
des Waagebalkens (ß) oder zueinander dachförmig geneigt liegende Anschlagflächen aufweisen,
an denen der Entlastungshebel (d) mit entsprechenden Anschlagflächen anliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nasen (b, c) mit ihren Anschlagflächen an einem vom Waagebalken
rechtwinklig abstehenden Hebelarm (g) angeordnet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nasen (p, p) mit ihren Anschlagflächen an der Drehachse (»)' des
Waagebalkens (α) angeordnet sind.
4· Vorrichtung nach Anspruch ι, 2 und 3, gekennzeichnet
durch eine unterhalb der Nasen (b, c) auf den Entlastungshebel (d) einwirkende
Hubvorrichtung (i, h).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Entlastungshebel (d) mit einer Durchbrechung (k) versehen ist, mit der
er die Drehachse des Waagebalkens (a) umgibt.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3
und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hochliegende Anschlagnase (n) an der Drehachse
(») des Waagebalkens (α) einen Einschnitt zur Aufnahme des<
Entlastungshebels (d) gegen- seitliches Verschieben aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine auf den Entlastungshebel einwirkende Hubvorrichtung (u, v) durch eine
Stange (f) mit dem Prüf hebel (r) für die Wiegegefäßfüllung
und mit einer den Hubhebel (w) in der Hochlage haltenden Sperre (s, U1) derart in
Verbindung steht, daß durch Umlegen des Hebels (r) in die Prüfstellung und Anheben der
Hängegabel (q) beim Schließen der zweiten Einlaufklappe der Waage der Entlastungshebel
angehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
0 5001 5.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL2528D DE876470C (de) | 1941-12-06 | 1941-12-06 | Selbsttaetige Waage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL2528D DE876470C (de) | 1941-12-06 | 1941-12-06 | Selbsttaetige Waage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE876470C true DE876470C (de) | 1953-05-15 |
Family
ID=7255900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL2528D Expired DE876470C (de) | 1941-12-06 | 1941-12-06 | Selbsttaetige Waage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE876470C (de) |
-
1941
- 1941-12-06 DE DEL2528D patent/DE876470C/de not_active Expired
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