DE295373C - - Google Patents

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DE295373C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L3/00Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
    • B21L3/02Machines or devices for welding chain links

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 295373-KLASSE 49 h. GRUPPE
ADOLF PFRETZSCHNER G. μ. β. H. in PASING.
von Ketten, Ringen, Schnallen u.dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1915 ab.
Es sind elektrische Schweißmäschinen bekannt, bei denen das zur Erzielung einer richtigen Schweißung nötige Zusammenstauchen der erhitzten Enden durch ein Gewicht geschieht.
Will man dies Verfahren bei zusammenhängenden Kettengliedern anwenden, so müssen, wie die schematische Darstellung der Fig. ι erkennen läßt, die Staucher i, 2 reichlich weit
ίο zurückgehen, um dem Vorschub des nächsten Gliedes genügend Platz zu lassen, ein Umstand, dem bisher durch einen hohen Weg des Gewichtes 3, welches an den Hebeln 4, 5 die Stauchung bewirkt, Rechnung getragen wurde. Es hat das den großen Nachteil, daß dieses schwere Gewicht, welches bei einem Kettenglied aus 7 mm Drahtstärke schon etwa 75 kg beträgt, nutzlos hochgehoben werden muß, nur um dem Leergang der Staucher Rechnung zu tragen. Dieser X.eergang beträgt auf jeder Seite bis 20 mm, während die Stauchung selbst höchstens 3 mm auf jeder Seite ausmacht, wovon etwa 1 mm auf die sogenannte Vorstauchung entfällt, d. h. auf das feste Zusammendrücken der nicht immer ganz geschlossenen Glieder, um einen Stromschluß zwischen den Enden herbeizuführen. Es kommen damit auf jeden Staucher annähernd 15 mm Leerlauf, obgleich eigentlich 2 mm genügten, um beim Rückgang der Staucher das Glied freizugeben. ■
Wird das Übersetzungsverhältnis zwischen Stauchweg und Hub des Gewichtes gering zu 1:5 angenommen, dann beträgt der Hub des Gewichtes 100 mm, von denen 8/4 nutzlos sind.
Um dem abzuhelfen, sind gemäß der Erfindung die Staucher 1, 2 in den Mittelpunkten 6, 7 der Stauch erhüben 28, 29 drehbar angeordnet, und die Schubzähne 8, 9 greifen gerade über dem Drehpunkt der Staucher an. Diese Mittelpunkte 6, 7 sind Zapfen, die in den Hülsen rund, in den Längsschlitzen 30, 31 der Lager 32, 33 vierkant sind, und erhalten Führung vorderseitig durch die Hülsen selbst, rückseitig durch die Platten 34, 35. Sobald sich nun die Zähne 8, 9 vorwärts bewegen, ist der erste Vorgang eine Bewegung der Staucher nach abwärts, wobei gleichzeitig der Vorschub einsetzt. Durch Auftreffen der Staucher auf das Glied wird ihre weitere Drehung verhindert und nur noch das Glied gestaucht. Um-' · gekehrt wird beim Rückzug der Staucher, sobald der Druck auf das Glied aufhört, durch die Federn 10, 11 ein Aufschnappen der Staucher herbeigeführt, und das Vorbeiziehen der Kette kann erfolgen. Die Höhe des Aufschnappens der Staucher ist durch den Rückgang der Zähne begrenzt. So wird ein weiterer Leerrückgang der Staucher und ein weiterer nutzloser Hub des Gewichtes unnötig. Statt der Federn 10, 11 kann auch eine andere Rückzugsvorrichtung, wie ein Übergewicht hinter dem Drehpunkt o. dgl., vorgesehen werden.
Die obigen Zahlenbeispiele waren auf eine 7-mm-Kette bezogen. Kommen stärkere Ketten in Frage, so erhöht sich die Vorstauchung bedeutend. Sie kann zusammen das Doppelte und mehr erreichen, also 6 bis 8 mm auf jeder Seite. Hier kommt dann auch schon ein ziem-
lieh hoher Hub des Gewichtes nur für die wirkliche Stauchung ohne Berücksichtigung von Leergang in Betracht, was um so beachtenswerter ist, als bei schweren Ketten auch die Übersetzung und das Gewicht entsprechend gesteigert werden muß. Eine weitere Erschwerung liegt in dem Umstand, daß ein starker Stauchwulst der zunehmenden Stauchung wachsenden Widerstand entgegensetzt,
ίο so das eigentlich das Gewicht mit zunehmender Stauchung stärker wirken sollte, zumal mit zunehmender Stauchung der Querschnitt der Schweißstelle sich erhöht und die weitere Erhitzung ungünstig beeinflußt.
Es ist daher zweifellos von großem Vorteil, wenn die Stauchung nicht auf ihrer ganzen Ausdehnung durch das Gewicht erfolgt, sondern nach einem bestimmten Abschnitt von der Antriebswelle übernommen wird, also dem Gewicht nur die Vorstauchung und die einleitende Stauchung zukommt. Um dies zu erreichen, ist eine Verbindung zwischen der Stauchwelle 12 und der durch Vermittlung einer Kupplung 13 gesteuerten Hauptwelle 14 vorgesehen, welche, nachdem sich das Gewicht auf eine bestimmte Tiefe gesenkt hat, die weitere Stauchung übernimmt.
Senkt sich das Gewicht mit der Stange 15, auf welcher es lose über einer Platte sitzt, so dreht sich die Stauchwelle 12, die einen Nocken 16 trägt. Letzterer steht mit der Sperrklinke 17 in beweglicher Verbindung. Beim Auftreffen der auf der Hauptwelle 14 sitzenden Nase 27 auf diese Sperrklinke 17 bleibt Hauptwelle 14 stehen. Andererseits kommt sie in Bewegung, wenn diese Sperrklinke abgezogen wird. Bis das Senken des Gewichtes eine bestimmte Tiefe erreicht hat, hat sich der Nocken 16 so weit gedreht, daß die Sperrklinke 17 seitlich weggedrückt ist und die Nase 27 der Welle 14 freigibt. Die Kupplung 13, zweckmäßig eine solche mit innerer Feder, dreht nun die Hauptwelle 14 in der Pfeilrichtung. Auf dieser sitzen die Nocken i8, 19 (Fig. 2), welche auf die Nocken 20, 21 der Stauchwellen drücken und die Stauchung vollenden, während das Gewicht auf der Unterlage 22 sitzenbleibt und nur die Gewichtsstange 15 weiter nach unten geht. Beim weiteren Drehen der Hauptwelle 14 wird durch Nocken 25, 26 und Hebel 23, 24 (Fig. 2 und 3) erst die Gewichtsstange und dann das Gewicht selbst wieder gehoben, während die Staucher zurückgehen, aufschnappen und das nächste Glied an die Reihe kommt.
Diese Anordnung eignet sich ebensogut auch für selbsttätige elektrische Schweißmaschinen für Ringe, Schnallen und andere nicht zusammenhängende Gegenstände, indem in der Zeit zwischen dem Aufschnappen der Staucher und ihrem Wiedersenken der Ring usw. eingelegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Stauchen mittels Gewichts an Maschinen zum elektrischen Schweißen von Ketten, Ringen, Schnallen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht nur die Vorstauchung und die erste Anstauchung bewirkt, während die weitere Stauchung bis zum Ende von der Antriebswelle aus geschieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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