DE295372C - - Google Patents

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DE295372C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/42Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors
    • B21J7/44Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors equipped with belts, ropes, cables, chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Fallhammer, dessen Hubwerk am Ende der Aufwärtsbewegung des Bars selbsttätig ausgerückt und am Ende der Abwärtsbewegung des Bars selbsttätig wieder eingerückt wird. An einem bekannten Fallhammer dieser Art erfolgt das Aus- und Einrücken des Bars mittels einer mit dem Hubwerk umlaufenden und eine Mutter in der Längsrichtung verschiebenden
ίο Spindel, durch die eine Feder gespannt wird, die nach dem Ausrücken eines Sperriegels die Kupplung herstellt. Dieser Sperriegel wird durch die Längsverschiebung der Mutter einerseits bei der Ankunft des Bars in der höchsten Stellung eingerückt, derart, daß er das Hubwerk entgegen dem Drucke der Feder ausschaltet, und andererseits kurz vor dem Äuftreffen des Bars auf den Amboß wieder ausrückt, derart, daß die Feder das Hubwerk
20. wieder einrückt. Der Sperriegel hat mithin die Aufgabe, das Hubwerk in der höchsten Lage des Bars auszurücken, und wenn die Schraubenspindel eine bestimmte Drehung vollführt hat und der Bär in einer ganz bestimmten tiefsten Lage angekommen ist, das Hubwerk wieder einzurücken.
Der Erfindung gemäß erfolgt das Ausrücken des Hubwerkes in der höchsten Lage des Bars in bekannter Weise unmittelbar durch den Bär, worauf der Sperriegel durch eine Feder in die Sperrstellung gebracht wird. Das Ausrücken des Sperriegels in der tiefsten Stellung des Bars erfolgt durch ein Schwunggewicht, das auf dem Bär angeordnet ist und, wenn der Bär plötzlich zum Stillstand kommt, durch seine. Tätigkeit ein Gestänge bewegt, mittels dessen der Sperriegel ausgerückt wird.
Durch die Anordnung des einerseits durch eine Feder und andererseits durch das Schwunggewicht bewegten Riegels vermeidet man die umständliche Verstellung mittels der Schraubenspindel. Außerdem hat man die Sicherheit dafür, daß das Einrücken des Hubwerkes nicht in einer bestimmten tiefsten Lage des Bars erfolgt, sondern in dem Augenblick, in dem der Bär auf das Werkstück trifft. Eine solche Anordnung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn mittels des Hammers Werkstücke von kleiner und großer Dicke bearbeitet werden sollen.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Fallwerkes zum Teil im Schnitt, Fig. 2 eine ähnliche in größerem Maßstabe gezeichnete Darstellung des oberen Teiles des Fallwerkes in der Stellung, in der der Bär am Ende seiner Aufwärtsbewegung das Hubwerk ausgerückt hat, Fig. 3 ein Grundriß der auf dem Bär angeordneten Vorrichtung zum Einrücken des Hubwerkes, Fig. 4 eine Ansicht des oberen und unteren Teiles des Fallwerkes in der Stellung, in der der auf dem Amboß angelangte Bär das Hubwerk eingerückt hat, Fig. 5 ein Grundriß der auf dem Bär angeordneten Einrückvorrichtung, und Fig. 6 ein Grundriß des Sperriegels in der Stellung von Fig. 4.
Das Hubwerk für den Bär 1 (Fig. 2) besteht aus einer Hubtrommel 2, die auf einer durch Riemenscheiben 5 angetriebenen Welle 3. lose angeordnet ist und mit dieser durch eine Reibungskupplung 4 gekuppelt werden kann.. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung er-, folgt mittels eines Kniehebelmechanismus 6 von einer Welle 8 aus, die mit den Knie-
hebeln durch einen Hebel 9 und einen Lenker 7 verbunden ist. Der Kniehebelmechanismus wird im allgemeinen durch einen Sperrriegel 12 in der ausgerückten Lage gehalten, der durch eine Feder 39 unter einen auf der Welle 8 aufgekeilten Daumen 13 gedrückt wird. Ist der Sperriegel durch Verstellung nach links ausgerückt, so wird er durch den Daumen 13 gesperrt, der sich hinter eine Schulter 38 legt. Auf der Welle 8 sitzt ferner festgekeilt ein Hebelarm 10, an den eine aus einer geschlitzten Büchsen bestehende Führung angelenkt ist. Durch den Schlitz ragt in das Innere dieser Büchse eine Klinke 14, die sich an den Sperriegel 12 anlehnt. Ferner ragt in die Büchse n das obere Ende einer Steuerstange 15, die unten an einen Handhebel 16 (Fig. 1) angelenkt ist. Über diese Stange ist eine Feder 17 gelegt, die sich unten auf eine Mutter 171 der Stange 15 stützt und beständig gegen die Büchse 11 drückt, also immer das Bestreben hat, die Kupplung 4 mittels des Kniehebels 6 einzurücken. Auf der Welle 8 ist ferner ein Hebel 18 aufgekeilt, der durch einen Lenker 19 mit einem Schwinghebel 20 verbunden ist. An dem Schwinghebel 20 ist eine Stufenstange 21 angelenkt, deren Abstufungen in die Bahn des Bars 1 gebracht werden können. Zur Einstellung der Stufenstange dient eine Feder 23 (Fig. 1) und ein Handhebel 22, der an einem Zahnbogeri 24 festgestellt werden kann. Je nach der Einstellung der Stufenstange 21 mittels des Handhebels 22 wird eine höhere oder tiefere Abstufung in die Bahn des Bars gebracht. Wenn der Bär auf die Stufe trifft, so wird das Hubwerk mittels des Gestänges 20, 19, 18, 8, 9, 7, 6 ausgerückt (Fig. 2). Der Bär wird mithin je nach der Einstellung der Stange 21 nach einem größeren oder geringeren Hub zum Fallen gebracht.
Wenn der Bär auf dem Schmiedestück oder Amboß anlangt, so muß das Hubwerk wieder eingerückt werden. Hierzu dient die folgende Einrichtung. Auf dem Bär ist ein belasteter Hebel 28 mit Gewicht 33 drehbar gelagert, der mit einem Arm in einen Schlitz eines unter dem Druck einer Feder 31 stehenden Bolzens 29 greift. In einen zweiten Schlitz dieses Bolzens ragt ein Daumen 26 einer drehbaren, auf dem Bär gelagerten Büchse 30, durch die eine vierkantige, an dem Rahmen des Failwerkes drehbar gelagerte Stange 32 hindurchragt. Am oberen Ende dieser Stange sitzt ein Daumen 34, der in einen Schlitz des Sperriegels 12 greift. Die Feder 31 hat den Zweck, den Hebel 28 mittels des Bolzens 29 in der Regel in der in Fig. 2 gezeichneten Lage zu halten, damit die Feder 39 den Sperrriegel 12 in die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Verriegelungsstellung schieben kann, wenn das Hubwerk durch den Bär ausgerückt wird. Wenn jedoch der Bär auf dem Schmiedestück oder dem Amboß aufschlägt, so wird der Bolzen 29 durch die Massenwirkung des Hebels 28 nach rechts geschoben und der Sperrriegel 12 mittels der Daumen 26, 34 und der Stange 32 in die Entriegelungsstellung gebracht, so daß das Hubwerk durch die Feder 17 eingerückt (Fig. 4) und der Bär sofort wieder geschoben wird.
Um den Riemen, an ' dem der Bär aufgehängt ist, zu schonen, ist zwischen ihm und dem Bär eine Feder 35 eingeschaltet. Diese liegt im Innern des Bars, so daß durch ihre Anordnung kein Teil der Hubhöhe verloren geht.
Soll das Fallwerk in Benutzung genommen werden, so wird die Stufenstange 21 mittels des Handhebels 22 derart eingestellt, daß eine bestimmte Stufe in die Bahn des Bars zu liegen kommt. Hierdurch wird die Hubhöhe des Bars festgelegt. Diese Hubhöhe läßt sich während des Betriebes des Fallwerkes durch Verstellung des Handhebels 22 verändern. Nun wird der Handhebel 16 aus der Stellung II in die Stellung I nach oben und danach wieder nach unten in die Stellung II gedreht. Durch das Anheben des Hebels 16 und der damit verbundenen Steuerstange 15 wird der Sperriegel 12 mittels der Klinke 14 nach links geschoben, d. h. ausgerückt, so daß die Feder 17 die Hebel 6 strecken und dadurch das Hubwerk einschalten kann. Der Sperriegel 12 wird durch den hinter seine Schulter 38 tretenden Daumen 13 während des nun folgenden Hebens des Bars 1 gesperrt. Gleichzeitig wird die Stufenstange 21 mit dem Arm 18 gesenkt. Der Bär 1 wird durch die Hubtrommel 2 gehoben, bis er auf die in seine Bahn gestellte Abstufung der Stange 21 trifft. Dadurch wird das Hubwerk durch Vermittlung des Hebels 20, des Lenkers 19, des Hebelarmes 18, der Welle 8, des Hebelarmes 9, des Lenkers 7 und des Kniehebels 6 wieder ausgerückt, und die Feder 39 schiebt den von dem Daumen 13 freigegebenen Sperrriegel 12 wieder in die in Fig. 1 und 2 dargestellte Verriegelungslage. Der Bär kann nun nach unten fallen.
Wenn derBär auf dem Schmiedestück oder dem Amboß aufschlägt, so wird der Hebel 28 durch sein Gewicht 33 noch weiter nach unten geschleudert, derart, daß der Bolzen 29 entgegen dem Drucke der Federn 31 und 39 nach rechts verschoben und die vierkantige Stange 32 derart gedreht wird, daß der Sperriegel 12 durch den Daumen 34 wieder ausgerückt wird. Infolgedessen kann die Feder 17 das Hubwerk wieder in der vorher beschriebenen Weise einrücken, so daß der Bär wieder angehoben wird (Fig. 4 bis 6).
Will man während des Betriebes die Hubhöhe und damit die Schlagstärke des Bars verändern, so wird der Handhebel 22 in einer anderen Stellung eingestellt, derart, daß eine andere Stufe der Stange 21 in die Bahn des Bars gelangt.
Um den Bär vorübergehend in der angehobenen Stellung zu halten, ist eine Hemm-. Vorrichtung 40 vorgesehen, die mittels Lenkers 41 an dem Rahmen des Fallwerkes aufgehängt ist und durch einen Daumen 42 entgegen der Spannung von Federn 43 derart vorgeschoben werden kann, daß sie den Bär durch Reibung festhält. Der Daumen wird durch Vermittlung eines Gestänges von dem Hebel 16 aus unter gleichzeitiger Ausschaltung des Hubwerkes bedient.
Man dreht zu diesem Zweck den Hebel 16 nach unten in die mit III bezeichnete Lage.
Hierdurch nimmt das verstärkte obere Ende der Stange 15 die Büchse 11 mit nach unten, so daß der Kniehebel 6 in der in Fig. 1 und 2 dargestellten geknickten Lage festgestellt wird, in der das Hubwerk ausgerückt ist. Der Sperriegel 12 schiebt sich wieder in die Verriegelungsstellung, und der Hebel 16 kann wieder in die in der Zeichnung dargestellte Lage gedreht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fallhammer mit einem durch den Bär aus- und einrückbaren und während des Fallens des Bars durch einen Sperriegel in ausgerückter Lage gehaltenen Hubwerk, gekennzeichnet durch folgende Einrichtung: Durch Aufwärtsbewegung einer Steuerstange (15), deren oberes Ende in eine mit dem Hubwerk verbundene Führung (11) ragt, wird der die Welle (8) des das Hubwerk kuppelnden Gestänges (10, 9, 7, 6) sperrende Riegel (12) mittels einer Klinke (14) ausgerückt, das Hubwerk durch eine die Steuerstange umgebende Feder (17) eingerückt und der Sperriegel durch eine Klinke (13) der Welle (8) festgestellt. Am Ende der Aufwärtsbewegung des Bars (1) wird durch die an dem Kuppelgestänge des Hubwerkes angreifende Stufenstange (21) das Hubwerk ausgerückt und der Sperriegel mittels einer Feder (39) in die Sperrstellung verschoben. Beim Auf treffen des Bars auf das Werkstück wird durch ein auf dem Bär angebrachtes Schwunggewicht (33) mittels eines Gestänges (32, 34) der Sperriegel wieder aus der Sperrstellung verschoben und damit das Hubwerk durch die Feder (17) eingerückt. Zwecks dauernden Stillstellens wird durch Abwärtsbewegung der Steuerstange (15) mittels deren verstärkten Endes (15') die Führung (11) nach unten gezogen, das Hubwerk ausgerückt und der Sperriegel (12) durch die Feder (32) wieder in die Sperrstellung gebracht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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