DE294432C - - Google Patents

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DE294432C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JV£ 294432 KLASSE QIb. GRUPPE
GEORG KOGLER in FRANKFURTa. M
Hülsenförmiger Handstahlhalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1915 ab.
Zur Bearbeitung von Holz, Weichmetallen, Hartgußeisen, Legierungen u. dgl. werden Handstähle gebraucht, bestehend aus einem kurzen oder längeren Stück Diamantstahl.
Eine bisher gebräuchliche Vorrichtung zum Halten solcher Stähle besteht aus einer einteiligen U-förmigen Klammer, deren Schenkel eine kurze Stahlklinge aufnehmen und durch einen Übersteckring oder eine Ubersteckmutter
ίο zusammengepreßt werden. Eine andere, auch zu Dreharbeiten verwendbare Vorrichtung, deren einzelne Teile durch Klemmschrauben miteinander verbunden sind, besteht aus einer Hülse mit einem eingepaßten, geschlitzten Stahlhalter zur Aufnähme des Schneidestahles.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet ein Halteeisen von beliebiger äußerer Form und beliebiger Länge, das vermöge seiner besonderen Lochform zur Aufnahme gehärteter Diamantstahlminen verschiedenen Querschnittes, von rechteckigen, trapezförmigen, quadratischen, dreieckigen, kreisrunden, elliptischen und anderen Querschnitten geeignet ist. Dieser Stahlhalter hat an einem Ende eine Handgriff angel und kann mit einem Schlagholz oder einem im Handel stehenden Hefte versehen werden, so daß er für Schlag-, Dreh- und Druckarbeiten aller Art sowie für Stichel- und Schabarbeiten und für chirurgische Instrumente Verwendung finden kann.
Die Stahlmine ist durch und durch gehärtet und gestattet daher einen vollständigen Verbrauch, ohne in gewissen Zeiträumen gehärtet werden zu müssen. Ein Abspringen der vollständig gehärteten Stahlmine ist durch die sie umgebende Hülse ausgeschlossen.
In der Zeichnung ist der Stahlhalter gemäß der Erfindung in Fig. 1 und 2 in der Ansicht, in Fig. 3 im Längenschnitt, in Fig. 4 in der Vorderansicht, in Fig. 5, 6 und 7 in Querschnitten ohne Minen, in Fig. 8 bis 14 in Querschnitten (äußere Umfassungslinie des Halteeisens) mit eingeschobenen Minen von verschiedener Form dargestellt.
Der Stahlhalter besteht im Äußeren aus der aus zwei Stücken α und b gebildeten Hülse und den Teilen c und d. Diese beiden Teile c, d sind aus Temperguß hergestellt und mit dem im Innern befindlichen gelochten Flacheisen e durch die Niete f und die Schraube g mit Flügelmutter h zu einem Stück verbunden. Die innere treppenförmige Ausbildung des vorderen Teiles c ermöglicht die Verwendung von Minen mit verschiedenen Querschnittsformen und das Festhalten der Minen in diesem Teile. Beim Einbringen oder Auswechseln der gehärteten Stahlmine i, die an einem Ende in Lappenform gebracht und mit einem Loch versehen ist, wird die Flügelmutter h losgeschraubt, die Klemmschrauben k gelockert und der Hülsenteil α abgehoben.
Nach Einbringen der Stahlmine i wird diese mittels der Schrauben I an dem gelochten Flacheisen e befestigt und mit den Klemmschrauben k vollends festgestellt, danach die Hülse mit der Flügelmutter wieder geschlossen. Nach erfolgter Abnutzung des aus dem Halter ragenden Teiles m der Stahlmine wird die Mine vorgeschoben und nach der jeweiligen Länge wieder mit dem gelochten Flacheisen e verbunden, indem die Schraube / in ein anderes der mit übereinstimmendem Gewinde versehenen Löcher des Flacheisens geschraubt wird.
Der Teil der Stahlmine, in welchem sich

Claims (1)

  1. das Loch zum Befestigen der Mine an dem Flacheisen mittels der Schraube I befindet, ist nicht gehärtet.
    Der Handstahl kann ohne Hilfswerkzeuge zerlegt und zusammengefügt weiden. Zum Lösen und Festziehen der Schrauben k und Z dient die entsprechend ausgestaltete Flügelmutter h.
    Pa ten τ-An Spruch: Hülsenförmiger Handstahlhalter, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Hülse (a, V) auf einem Flacheisen (e) ruhende und auf diesem verstellbar zu befestigende Diamantstahl (m, i) am Ende (c) der Hülse in einer stufenförmigen Führung liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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