DE234093C - - Google Patents
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- DE234093C DE234093C DENDAT234093D DE234093DA DE234093C DE 234093 C DE234093 C DE 234093C DE NDAT234093 D DENDAT234093 D DE NDAT234093D DE 234093D A DE234093D A DE 234093DA DE 234093 C DE234093 C DE 234093C
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- clamp
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 9
- 239000011435 rock Substances 0.000 claims description 7
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B15/00—Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
- E21B15/006—Means for anchoring the drilling machine to the ground
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234093 KLASSE 5*. GRUPPE
Lager für Gesteinbohrmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1910 ab.
Es sind Lagerungsvorrichtungen für Gesteinbohrmaschinen bekannt, bei denen die Maschine
oder deren Gehäuse durch einen kegelförmig gestalteten Lageransatz in einer zweiteiligen
Schelle gehalten wird. Bei einer solchen Lagerungsvorrichtung sind zum Festhalten des
Maschinengehäuses an der genannten Schelle und dieser an der Tragsäule für die Gesteinbohrmaschine
zwei Schraubenbolzen nötig,
ίο deren Lösung immer eine geraume Zeit erfordert.
Dieser bekannten Lagerungsvprrichtung gegenüber kennzeichnet sich das Lager für Gesteinbohrmaschinen
nach der Erfindung dadurch, daß mittels eines einzigen Schraubenbolzens sowohl die Bohrmaschine in der an
sich bekannten zweiteiligen Schelle als auch gleichzeitig die Schelle selbst an der Spannsäule
gehalten wird. Um den für die Bohrmaschine und die Schelle gemeinsam dienenden Schraubenbolzen durch das Loch in dem an
sich bekannten kegelförmigen Lageransatz bequem hindurchstecken zu können, ist dieses
Loch nach der einen Seite zu einem offenen Schlitz so erweitert, daß der mit einem Kopf
versehene Schraubenbolzen von der Bohrmaschine durch seitliche Verschiebung gelöst
werden kann.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegen-Standes ist beispielsweise auf der Zeichnung
dargestellt. Die Maschine sitzt, wie aus Fig. 1 ersichtlich, an einer Klemmschelle und letztere
an einer Spannsäule, die im Schnitt ersichtlich ist.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht der eigentlichen Lagerung, Fig. 3 die Ansicht eines Teiles des
Maschinengehäuses mit weggenommener Schelle mit dem Schraubenbolzen im Schnitt und
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2 in Richtung der in letztere eingezeichneten
Pfeile.
An dem Gehäuse 1 für die Gesteinbohrmaschine 3 befindet sich außen ein kegelförmiger
Lageransatz 2, auf dem die Maschine in bekannter Weise im Kreise herumgedreht und eingestellt werden kann. Das Lager besteht
aus den beiden bei 7 scharnierartig mit-. einander verbundenen Schellenteilen 5 und 6,
die die Spannsäule 4 umgeben. Der Schellenteil 5 ist mit einer Vertiefung 8 zur Aufnahme
eines an sich bekannten, kegelförmig gestalteten Lageransatzes 2 derart versehen, daß
das Gehäuse und die in ihm getragene Bohrmaschine zur Schelle im Kreise herumgeschwungen
und eingestellt werden kann.
Die einzelnen Teile zum Festhalten des Bohrmaschinengehäuses an dem Lager und
dieses an der Spannsäule in der gewünschten Stellung sind in folgender Weise angeordnet:
Ein länglicher Schlitz an> Maschinengehäuse 1
durchbricht die untere Wand desselben und liegt mit seinem breiten Teil 9 außerhalb des
kegelförmig gestalteten Lageransatzes 2, wohingegen sein schmälerer Teil 10 in diesen
Lageransatz hineinragt (Fig. 2 und 4). In dem breiten Schlitzteil 9 ist der Kopf 11 eines
Schraubenbolzens 13 eingesetzt, und der schmale Teil 10 des Schlitzes bildet eine Anlage
12 für diesen Kopf, wenn der Schraubenbolzen 13 in der Mitte des Lageransatzes 2
liegt und aus diesem vorsteht.
Der Schraubenbolzen 13 geht durch ein in
C^c
^irr*
OiuiJ
der Vertiefung 8 liegendes Loch im Schellenteil 5 und durch eine seitlich offene Aussparung
15 im Schellenteil 6 hindurch. Die vor dem Schraubenbolzen 13 sitzende Mutter 16 drückt
bei ihrem Anziehen den Lageransatz 2 dicht in die Vertiefung 8 im Schellenteil 5 hinein,
v/odurch das Bohrgehäuse an der Schelle befestigt wird, während gleichzeitig die beiden
Schellenteile 5 und 6 an der Tragsäule 4 festgepreßt werden,, um das Lager an letzterer
festzuhalten. Zwischen der Mutter 16 und dem Schellenteil 6 kann eine Unterlagscheibe
17 eingelegt werden.
Um die Schelle von der Tragsäule abzunehmen, wird die Mutter 16 um so viel gelockert,
daß der Schellenteil 6 von der Tragsäule sich abstreifen läßt. Soll das Bohrmaschinengehäuse
von der zweiteiligen Schelle abgenommen werden, so muß die Mutter 16 um so viel zurückgedreht
werden, daß der Lageransatz am Gehäuse aus der Vertiefung 8 sich herausheben läßt, wodurch das Gehäuse von dem Schraubenbolzenkopf
getrennt wird unter Längsverschiebung des ersteren gegen letzteren, bis der Bolzenkopf 11 in den breiten Teil 9 des Längsschlitzes
am Bohrmaschinengehäuse eingetreten ist.
Wie hieraus ersichtlich, ist hier eine einfache Vorrichtung geschaffen, welche die Einstellung
bzw. Feststellung des Bohrmaschinenlagers an der Tragsäule, und zwar im Kreise, und eine
ebensolche kreisförmige Einstellung des Bohrers zur Lagerung ermöglicht, wobei gemäß der
Erfindung eine Befestigung der Teile in der nach erfolgter Einstellung gewünschten Lage
durch Anziehen der Mutter eines einzigen Schraubenbolzens erfolgt.
Der Erfindungsgegenstand kann außer für Gesteinbohrmaschinen im Bedarfsfalle auch für
Bohrgeräte anderer Art Verwendung finden.
Claims (2)
1. Lager für Gesteinbohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines
einzigen Schraubenbolzens sowohl die Bohrmaschine in einer an sich bekannten zweiteiligen
Schelle. als auch gleichzeitig die Schelle selbst an der Spannsäule gehalten
wird.
2. -Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das zum Hindurchstecken des Schraubenbolzens (13) dienende Loch in dem an sich
bekannten kegelförmigen Lageransatz (2) nach der einen Seite zu einem !offenen
Schlitz erweitert ist, so daß der mit einem Kopf (11) versehene Schraubenbolzen von
der Bohrmaschine durch seitliche Verschiebung gelöst werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234093C true DE234093C (de) |
Family
ID=493978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT234093D Active DE234093C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234093C (de) |
-
0
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