DE304831C - - Google Patents

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DE304831C
DE304831C DENDAT304831D DE304831DA DE304831C DE 304831 C DE304831 C DE 304831C DE NDAT304831 D DENDAT304831 D DE NDAT304831D DE 304831D A DE304831D A DE 304831DA DE 304831 C DE304831 C DE 304831C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/02Spades; Shovels
    • A01B1/022Collapsible; extensible; combinations with other tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schanzzeug, bei dem der zweckmäßig als Bergstock oder als Picke mit Zwinge ausgestattete Stiel eine Nase besitzt, welche in eine passende Ausnehmung der dem konischen Stielende entsprechenden, innen konisch ge-. formten federnden, zweiteiligen Hülse eingreift, welche Hülse das betreffende Werkzeug trägt, und betrifft einen Verschluß, der eine sichere Verbindung des Werkzeuges mit dem Stiel erzielen läßt.
In der Zeichnung ist ein derartiges Schanzzeug dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den oben mit Picke versehenen Stiel desselben, während die Fig. 2 bis 4 den Spaten ohne Stiel in der Vorderansicht, im Längsschnitt und in der Draufsicht darstellen. Fig. 5 zeigt den Spaten samt Stiel im Längsschnitt und teilweise in der Ansicht, Fig. 6 eine Kreuzhaue mit dem Stiel in der Ansicht mit teilweisem Schnitt, und Fig. 7 den Verschlußhebel in zwei Seitenansichten.
Das Schanzzeug besteht aus dem Stiel und dem eigentlichen Gerät, das ein Spaten oder eine Haue sein kann. Der Stiel 1 ist zweckmäßig als Bergstock ausgebildet und demzufolge unten mit einer eisernen Spitze 2 versehen, deren Befestigung am Stiel mittels einer Hülse 2' erfolgt. Zur Verbindung des .30 Stieles mit dem Spaten oder der Haue ist der erstere an der Hülse 2' mit einer oder mehr feststehenden Nasen 21 versehen, welche die Verbindung zwischen den Gerätteilen vermitteln. Losgelöst vom Spaten o. dgl. kann der Stiel infolge seiner Picke 22 auch als Werkzeug für sich, z.B. als eine Art einarmiger Krampen zum Graben, Entfernen von größeren Steinen o. dgl. und endlich auch als Waffe dienen. Die Picke 22 kann auch nach beiden Richtungen ausladen, wobei der zweite Arm die Form einer Schneide besitzen kann. ■ .·
Der in den Fig. 2 und 3 dargestellte Spaten 5 besitzt eine Befestigungshülse,, die aus zwei gegeneinander federnden Längsteilen 7, 8 besteht, von denen der einö(7)mit dem Spatenblatt 5 zweckmäßig aus einem Stück besteht, während sich der andere (8) zu einer Platte 9 erweitert, , die an der rückwärtigen Spatenseite befestigt ist und das Spatenblatt versteift. Der Hülsenteil 8 ist so geformt, daß bei in die Hülse eingeführtem Stiel die Spitze 2 an ihrem unteren, nach einwärts gebogenen Teil 10 anliegt und dadurch gestützt wird. Die beiden ■ Hülsenteile 7, 8 werden über die Nase 21 übergeschoben und durch einen Klemmring 11 gegen den eingeführten Stiel ι gepreßt. In dem Trennungsschlitz z\vischen den beiden Hülsenteilen 7, 8 ist eine Aussparung 23 vorgesehen. Wird der Stiel 1
mit seiner Zwinge 2 in die Hülse 7, 8 eingeführt, bis die Zwinge im konischen Teil 10 festsitzt, dann greift die Nase 21 in die Aussparung 23 derart ein, daß nach erfolgtem Anziehen der Klemme 11 diese über die Nase 21 zu sitzen kommt (Fig. 5), wodurch der Stiel nicht nur durch Klemmwirkung mit der Schaufel verbunden wird, sondern durch Eingriff der Nase in den Schlitz 23 eine nach allen Richtungen wirksame Verbindung geschaffen ist, wodurch ein Lösen der Verbindung zwischen den beiden Gerätteilen oder auch nur ein Lockern verhindert wird. Sind zwei oder mehr solcher Nasen .21 vorgesehen, werden auch für diese derartige Ausnehmungen 23 vorgesehen.
Der Klemmring 11 ist mittels Längs-1 schlitze 24 und Stifte 25 an beiden Hülsenteilen 7, 8 (Fig. 4) im Umfang geführt, wodurch eine bessere Wirkung der Klemme und ein innigeres Anpressen der Hülsen an den Stock erzielt wird, weil die Klemme in ihrer Bewegung im Umfang nicht gehindert ist und sich daher dem jeweiligen Durchmesser entsprechend einstellen kann.
Die Schaufel 5 ist derart geformt, daß sie eine flache Spitze besitzt, d. h. daß die Schneidränder 27 einen verhältnismäßig großen Winkel α einschließen.
In Fig. 6 ist eine Haue 6 ähnlicher Bauart dargestellt.
In Fig. 4 ist veranschaulicht, wie der Klemmringii beim Zusammenziehen durch die Schlitze 24 nachzugeben vermag.
Die Verbindung dieser Teile erfolgt durch einen Hebelverschluß (Fig. 7). Durch die keilförmigen Rasten 28 des Klemmringes 11 geht ein Bolzen 29, welcher vermöge des daran befestigten Hebels 30 verdreht werden kann. An den Bunden 31 des Bolzens 29 befinden sich gegen die Keilrasten gerichtete Keilnasen 32, welche bei Verdrehung des Hebels 30 die Öffnung zwischen den Rasten 28 verkleinern, sohin wirksam klemmen.

Claims (1)

  1. 'Patent-Anspruch:
    Für Schanzzeuge ein Klemmring (11), gekennzeichnet durch keilförmige Rasten (28) mit durchgehendem, drehbarem BoI-zen (29) und Hebel (30), an welchem Bolzen Keilnasen (32) vorgesehen sind, die gegen die Keilrasten wirken und bei Verdrehung das Klemmen herbeiführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
DENDAT304831D Active DE304831C (de)

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DE (1) DE304831C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030733B (de) * 1957-01-05 1958-05-22 Wilhelm Mittelmann G M B H Mehrzweckspaten
US3803648A (en) * 1972-04-19 1974-04-16 T King Versatile camping tool

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030733B (de) * 1957-01-05 1958-05-22 Wilhelm Mittelmann G M B H Mehrzweckspaten
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