DE449598C - Stielbefestigungsvorrichtung - Google Patents

Stielbefestigungsvorrichtung

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DE449598C
DE449598C DES69639D DES0069639D DE449598C DE 449598 C DE449598 C DE 449598C DE S69639 D DES69639 D DE S69639D DE S0069639 D DES0069639 D DE S0069639D DE 449598 C DE449598 C DE 449598C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B17/00Accessories for brushes
    • A46B17/02Devices for holding brushes in use

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  • Knives (AREA)

Description

  • Stielbefestigungsvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Stielbefestigungsvorrichtung an Werkzeugen oder Arbeitsgeräten. Von den bekannten derartigen Vorrichtungen mit aneinander angelenkten, sich nicht schneidenden, schalenartigen Doppelhebeln und einem als Greifer dienenden breiten Maul sowie einer einem geschlitzten Rohr gleichenden Stielklemme unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Kanten oder Halteteile des Maules derart mit Einschnitten und einer Öffnung versehen sind, daß es zum Halten sowohl eines runden als auch eines flachen Gegenstandes geeignet ist. Ein weiterer Vorteil ist die einfache und zuverlässige Befestigung am Stiel.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i stellt eine Seitenansicht der Verbindungsklemme dar, Abb. 2 eine Aufsicht auf dieselbe, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i, Abb. .4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. i.
  • Abb. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb. i.
  • Die Abb. 6 und 7 zeigen verschiedene-Anwendungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in kleinerem Maßstabe. Gemäß der Erfindung ist die Stielbefestigungsvorrichtung durch zwei schalenförmige Klemmbacken i und 2 gebildet, welche durch ein beliebiges Verbindungsglied 3, z. B. einen Bolzen, eine an den Enden umgeflanschte Hülse o. dgl., so miteinander verbunden sind, daß die beiden Backen sich gegeneinander verschwenken können. Der eine Teil der Backen, der sogenannte Stielteil ja und 2a, ist röhrenförmig gestaltet, während die anderen Teile der Klemmbacken ib und 2b zusammen ein breites Maul bilden. Wesentlich ist, daß die Form der Backen und deren Gelenkverbindung so gewählt ist, daß die das Maul bildenden Teile ib und 211 nicht aufeinanderliegen, wenn die Teile ja und 2a fest an einem Stiel A anliegen, daß ferner die Mittelebene zia-iia dieses Maules im Winkel zu dem Stiel A steht, z. B. zweckmäßig mit der Mittellinie .dieses Stieles einen stumpfen Winkel a bildet. Dies wird außer der besonderen Wahl des Anlenkungspunktes der beiden Klemmbacken dadurch bewirkt, daß die Klemmbacke i schwach und die Klemmbacke 2 etwas stärker in ihrer Längsrichtung gekrümmt ist.
  • Besonders zweckmäßig ist dabei, das Verbindungsglied 3 nicht in der Mittelebene m-in oder in der Ebene der Mittellinie iz-n des Stieles A anzuordnen. Dadurch wird die Möglichkeit. geschaffen, den Stiel A tiefer in die Verbindungsklemme einzustecken, und wenn er an dem Innenende etwas abgeschrägt wird, wie bei 6 angedeutet, hinter das Verbindungsglied 3 zu schieben, so daß dadurch ein besonders fester Halt erzielt und jede Verdrehung der Verbindungsklemme auf dem Stiel verhindert wird.
  • Um ein solches Verdrehen der Stielbefestigungsvorrichtung auf dem Stiel während des Arbeitens mit dem Arbeitsgerät durch die auf letzteres kommende Beanspruchung zu verhindern, ist ferner noch folgende Vorkehrung getroffen: Der Stielteil 2a der Klemmbacke 2 ist nach einem Radius R gewölbt, welcher dem halben Durchmesser eines normalen Stieles entspricht, so daß er sich vollständig an den Stiel anlegt (Abb. 4). Der Stielteil ia der Klemmbacke i dagegen ist nach einem etwas kleineren Radius r gewölbt und die Wölbung so angeordnet, daß ihr Mittelpunkt? -nicht mit dem Stielmittelpunkt 8 zusammenfällt. Bei der Befestigung der Verbindungsklemme auf dem Stiel A schneiden infolgedessen die Kanten 9 der Klemmbacke i in das Holz des Stieles ein und verhindern eine Drehung desselben und ein Abstreifen der Stielhülse.
  • Im Bereiche des Maules ¢ ist in dem Maulteil der einen Klemmbacke, z. B. dem Maulteil 2b, eine Maulerweiterung to angeordnet, welche durch Absetzen des Materials der Klemmbacke 2 mittels einer scharfen Kante ii erreicht wird. Durch diese Anordnung kann das Arbeitsgerät besonders tief in das Maul eingesetzt und ein Herausgleiten des Arbeitsgerätes, z. B. eines Tuches, einer Gummiplatte u. dgl., durch die scharfe Kante verhindert werden.
  • Zur Aufnahme eines mit einem Stiel versehenen Werkzeuges, z. B. eines Pinsels B, sind in den Maulteilen ib und 26 der beiden Klemmbacken Einschnitte 12 und in der Klemmbacke 2 eine entsprechende Öffnung 13 angeordnet.
  • Um ein gewaltsames Abstreifen der Verbindungsklemme von dem Stiel A zu verhindern, ist in bekannter Weise in der Klemmbacke 2 ein Loch 14 vorgesehen, welches zum Einsetzen einer kleinen Schraube, eines Nagels o. dgl. dienen kann; für den gleichen Zweck ist ein weiteres Loch 15 angeordnet, welches das Einschlagen eines. dünnen Stiftes in den Stielteil einer Bürste oder eines Pinsels gestattet. In der einen Klemmbacke i ist eine Nut oder Sicke 16 eingedrückt, welche die Klemmbacke i versteift und gleichzeitig beim Einschieben des Stieles diesem als Führung dient, so daß er auf möglichst große Tiefe an den Wänden beider Klemmbacken anliegt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stielbefestigungsvorrichtung aus aneinander angelenkten, sich nicht schneidenden, schalenartigen Doppelhebeln mit einem als Greifer dienenden breiten Maul und einem geschlitzten Rohr gleichender Stielklemme, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekanten der Greiferklaue und der sie bildenden Doppelhebel derart mit Einschnitten bzw. einer Öffnung (i3) versehen sind, daß die Befestigungsvorrichtung zum Halten von Gegenständen mit verschieden gestaltetem Querschnitt des Stieles geeignet ist. __
  2. 2. Stielbefestigungsvörrichtüng nach Anspruch i mit einem außerhalb der Mittelebene- des Maules liegenden Verbindungsgliede für die Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (3) auch außerhalb der Mittellinie des Stieles liegt, so daß es ein tiefes Einstecken des Stieles ermöglicht und bei abgeschrägtem Stiel ein Verdrehen. desselben verhindert. , . -
  3. 3. Stielbefestigungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem röhrenförmigen Stielteil (ia, 2a) die eine Klemmbacke entsprechend dem Durchmesser des Stieles und die andere Klemmbacke nach einem geringeren Radius gewölbt ist, wodurch in den Stiel eingreifende, ein Verdrehen desselben verhindernde Kanten (9) geschaffen werden und die Klemmbacke (i) eine solche Form bekommt, daß sie ohne besondere Formung mit der Klemmbacke (2) durch das Verbindungsglied (3) verbunden werden kann.
  4. 4. Stielbefestigungsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Klemmbacke (2) eine mit scharfer Kante (ii) abgesetzte Maulerweiterung (zo) besitzt.
  5. 5. Stielbefestigungsvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen Klemmbacke-eine eine Führung für den Stiel bildende Sicke (i6) eingedrückt ist. .
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