DE290949C - - Google Patents

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DE290949C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C7/00Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/012Trolleys or runways
    • B66C2700/018Construction details related to the trolley movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 290949 KLASSE 356. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine neue Steuervorrichtung, bei welcher von einem festen Führerstand die Steuerbewegung auf einen fahrbaren Motor übertragen wird. In erster Linie handelt es sich hierbei um Steuerungen für Krane jeder Art, insbesondere Laufkrane, bei welchen der Motor auf einer fahrbaren Katze steht, während der Führerstand fest am Krangerüst angeordnet ist. Die Fahrbahn des Motors
ίο ist in solchen Fällen eine gerade.
Derartige Steuervorrichtungen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei der ältesten Anordnung ist längs der Motorfahrbahn eine Vierkantwelle zur Übertragung der Steuerbewegung befestigt. Zwischen den Endlagern dieser Welle sind sogenannte Pendel- oder Ausweichlager vorhanden, die beiseite geschoben werden, wenn der auf der Vierkantwelle gleitende und mit dem Steuerorgan verbundene Schlitten über die Lagerstelle hinweggleitet. Diese Anordnung ist verwickelt und teuer und gewährleistet wegen der geringen Durchbiegungsfestigkeit der Vierkantwelle keine genügende Steuergenauigkeit. Bei einer anderen bekannten Anordnung wird die Steuerbewegung durch Parallelverschiebung einer längs der Fahrbahn angebrachten Stange übertragen. Hier sind wohl die Ausweichlager vermieden, so daß die Anordnung vereinfacht ist, aber die Ungenauig-
keit der Übertragung der Steuerbewegung ist geblieben, da es schwierig ist, die Parallel Verschiebung auf größere Längen . genau zu bewirken. Bei wiederum einer bekannten Anordnung wird die längs der Fahrbahn angebrachte Steuerstange auch parallel verschoben, indem sie gleichzeitig um eine zweite Welle gedreht wird, mit der sie starr verbunden ist. Die Genauigkeit der Parallelverschiebung ist hierbei erhöht. Schwierig und ungenau ist jedoch die Übertragung der Steuerbewegung von der parallel verschobenen Stange auf die Steuerorgane am Motor. Auch findet hier ein unsicherer Eingriff des Schlittens auf der Steuerstange und infolge der hohen Flächendrücke eine starke Abnutzung desselben statt.
Diese Ubelstände werden erfindungsgemäß vermieden durch Verwendung eines exzentrisch zu seiner Längsachse gelagerten Rohres. Ein Beispiel der Erfindung ist in Fig. 1 und 2 in Längsansicht und teilweise im Querschnitt dargestellt. Der Steuerhebel des festen Führerstandes ist mit ι bezeichnet. Durch ein einfaches Gestänge 2 und den Hebel 4 wird die Steuerbewegung auf das längs der Fahrbahn angebrachte exzentrisch gelagerte Rohr 3 übertragen. Die Lagerung dieses Rohres findet nur an den Enden statt mittels je eines exzentrisch mit dem Rohr verbundenen Zapfens. Der ringförmige Schlitten 5 gleitet genau passend auf dem Rohr und ist durch das Gestänge 6 mit dem Regelorgan 7 des Motors 8 verbunden. Motor und Regelorgan stehen gemeinsam auf der Laufkatze 9.
Die Vorteile der neuen Anordnung sind die
folgenden: Das Rohr ist trotz geringen Materialaufwandes so starr, daß besondere Lager zwischen den beiden Endlagern völlig entbehrt werden können und somit freie Bahn für den Schlitten geschaffen wird; dieser kann deshalb das Rohr völlig umgreifen, so daß eine sichere Übertragung der Steuerbewegung stattfindet, um so mehr, als die exzentrische Drehung des Rohres auf der ganzen Länge mit großer Genauigkeit stattfindet: Durch genügende Breite des Schlittenringes lassen sich geringe Flächendrücke erzielen, so daß die Abnutzung von Rohr und Schlitten außerordentlich gering wird und die Genauigkeit der Bewegungsübertragung dauernd erhalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fernsteuervorrichtung für fahrbare Motoren auf Kranlaufkatzen o. dgl. mit längs der Motorfahrbahn angeordneter Steuerwelle zur Übertragung der durch Drehung der Steuerwelle um ihre Längsachse erzeugten Steuerbewegung auf die mit dem Motor verbundenen Steuerorgane, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerwelle ein exzentrisch gelagertes Rohr verwendet wird, und daß der Schlitten auf der Steuerwelle zur Abnahme der Steuerbewegung als geschlossener, das exzentrische Rohr umfassender Ring ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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