DE2908409C2 - Walzstraße zum Walzen von Stäben oder Draht - Google Patents
Walzstraße zum Walzen von Stäben oder DrahtInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Walzstraße zum Walzen von Stäben oder Draht, bei der jeweils eine Anzahl von
hintereinander angeordneten Walzgerüsten zu einem oder mehreren Walzblöcken zusammengefaßt sind, deren auslaufseitig letzte, allenfalls vorletzte Walzgerüste
einen gesonderten Antrieb mit einer von den übrigen Walzgerüsten unabhängigen Drehzahlregelung besitzen und bei der während des Walzens die Zugverhältnisse zwischen den letzten bzw. vorletzten Walzgerüsten einerseits und den davor angeordneten Walzgerü
sten andererseits veränderbar sind.
Beim Walzen mit einer derartigen Walzstraße (DE-PS 12 93 113) sind die Walzendrehzahlen der einzelnen
Gerüste in den verschiedenen Walzblöcken so gewählt,
daß auf das Walzgut innerhalb der Walzblöcke zwischen den Walzgerüsten stets eine spürbare Zugkraft
ausgeübt wird. Der Grund hierfür ist, daß man damit einen einwandfreien Durchlauf des Walzgutes durch alle Gerüste der Walzstraße sicherstellen und ein Stek-
kenbleiben des Walzgutes verhindern wilL Außerdem
soll hierdurch vermieden werden, daß das Walzgut an unerwünschten Stellen Schlingen bildet oder gar in radialer Richtung ausbricht Diese nachteiligen Erscheinungen werden zwar durch das Ausüben von Zug im
wesentlichen vermieden, aber es treten dafür andere Nachteile auf.
Beim Walzen von Stäben oder Draht unter Einwirkung von Zug in Längsrichtung entstehen am vorderen
und hinteren Ende eines gewalzten Stabes oder Drahtes
beträchtliche Längenabschnitte, welche eine größere
Querschnittsfläche besitzen als der mittlere Längenabschnitt des Stabes oder Drahtes. Oftmals entstehen dabei sogar leistenartige Ansätze von Werkstoff, der in die
Walzenspalte eingedrungen ist Die beiden Endab
schnitte mit der größeren Querschnittsfläche müssen
abgeschnitten werden, weil sie die zulässigen Toleranzen überschreiten und weil sie unerwünschte Querschnittsformen aufweisen. Die abgeschnittenen Endabschnitte sind nur noch als Schrott zu verwenden.
Diese »verdickte Enden« genannten Endabschnitte entstehen verfahrensbedingt Sie bilden sich dadurch,
daß beispielsweise der vordere Endabschnitt beim Einlaufen erst verspätet und weniger lang mit Zug beaufschlagt wird, nämlich erst dann, wenn sein Anfang in das
zweite Walzgerüst einläuft. Die nachfolgenden Längenabschnitte des Stabes oder Drahtes werden demgegenüber schon unmittelbar nach ihrem Einlauf in das erste
Walzgertist mit Zug beaufschlagt weil der voreilende
vordere Endabschnitt dann schon von mindestens dem
zweiten Walzgerüst erfaßt worden ist Ähnlich geht es
dem hinteren Endabschnitt beim Auslaufen aus der Walzstraße, wobei sich ein völlig zugloser Zustand für
diesen hinteren Endabschnitt immer dann einstellt, wenn er gerade ein Walzgerüst verlassen hat. Die vor
deren und hinteren Endabschnitte jedes Stabes oder
wie die mittleren Längenabschnitte dem Zug ausgesetzt,
so daß zwangsläufig die verdickten Enden entstehen.
block der Walzstraße entstehen, sind zwar noch relativ
kurz, aber infolge der beträchtlichen Streckung des Werkstoffes ist ihre Länge hinter dem letzten Walzblock auf etliche Meter angewachsen, wodurch beim
Abtrennen ein erheblicher wirtschaftlicher Verlust ent
steht Selbst wenn man die verdickten Enden bereits
hinter dem ersten oder zweiten Walzblock abschneidet, bleibt der Werkstoffverlust, weil die Querschnitte dort
größer sind. Außerdem entstehen auch im letzten Walzblock aus den gleichen Gründen neue verdickte Enden,
die wieder abgetrennt werden müssen.
Bei der eingangs erwähnten bekannten Bauart besteht zwar die Möglichkeit, den in Längsrichtung auf das
Walzgut ausgeübten Zug zu regeln, aber diese Zugrege-
lung erfolgt über die gesamte Länge des zu walzenden Walzgutes und in Abhängigkeit von den Meßwerten
eines Querschnittsmeßgerätes. Auf diese Weise können Schwankungen des Walzgutquerschnittes während des
normalen Walzvorganges eventuell ausgeglichen werden, aber das vorstehend behandelte Problem der verdickten
Enden läßt sich mit einer solchen Einrichtung nicht beseitigen, weil nämlich beim Durchlaufen des
Walzgutanfanges oder des Walzgutendes durch die Walzstraße kein erhöhter Zug speziell auf diese Längenabschnitte
des Walzgutes ausgeübt wird, der außerdem besonders hoch sein muß. Folglich bleibt es beim
Walzen mit der bekannten Walzstraße bei ausgeprägten verdickten Enden.
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, eine Walzstraße
zum Walzen von Stäben oder Draht zu schaffen, bei der die verdickten Enden möglichst kurz gehalten
werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß daJurch gelöst,
daß beim Durchlauf der vorderen und hinteren Endabschnitte der Stäbe oder Drähte durch die jeweils letzten
bzw. vorletzten Walzgerüste nur deren Walzen mit einer höheren Drehzahldifferenz als ihre normale Betriebsdrehzahldifferenz
zu den davor angeordneten Gerüsten beim Walzen der mittleren Längenabschnitte der
Stäbe oder Drähte angetrieben sind, wobei die jeweilige Vergrößerung der Drehzahldifferenz in Prozenten etwa
der prozentualen Querschnittsvergrößerung der sonst ohne Drehzahländerung des oder der letzten Walzgerüste
entstehenden Endabschnitte im Vergleich zu dem mittleren Längenabschnitt des Stabes oder Drahtes entspricht.
Hierdurch wird erreicht, daß immer dann, wenn entweder der vordere oder hintere Endabschnitt eines Stabes
oder Drahtes das letzte, allenfalls das vorletzte und letzte Walzgerüst passiert, auf diesen vorderen oder
hinteren Endabschnitt in besonderem Maße Zug ausgeübt wird, was zur Folge hat, daß der dort vorhandene
größere Querschnitt verringert wird. Es soll also erfindungsgemäß im Bereich zwischen den auslaufseitigen
Walzgerüsten auf die vorderen und hinteren Endabschnitte des Walzgutes ein besonderer Zug ausgeübt
werden, der die Länge der verdickten Enden zumindest beträchtlich verkürzt und sogar ganz beseitigt, was vor
allem bei den vorderen Endabschnitten der Stäbe oder Drähte möglich ist. Bei den hinteren Endabschnitten ist
ein vollständiges Beseitigen der verdickten Enden nicht möglich, weil zum Ausüben von Zug das Walzgut zumindest
von zwei Walzgerüsten erfaßt werden muß, was nicht mehr gegeben ist, wenn das Ende eines Stabes
oder Drahtes das vorletzte Walzgerüst verlassen hat. Von diesem Moment an ist es nicht mehr möglich, den
erfindungsgemäß erhöhten Zug wirksam werden zu lassen. Es bleibt ein verdicktes Ende, dessen Länge etwa
dem Abstand zwischen dem letzten und dem vorletzten Walzgerüst entspricht Aber auch dies ist eine erhebliche
Verbesserung gegenüber der bekannten Lösung, bei der die verdickten Enden um ein Vielfaches länger
sind.
Bei einer Walzstraße, bei der die letzten und vorletzten Walzgerüste beim Durchlaufen der Endabschnitte
mit höherer Drehzahldifferenz zu den davor angeordneten Gerüsten angetrieben sind, empfiehlt es sich, auch
die Drehzahldifferenzen der letzten und vorletzten Walzgerüste untereinander beim Walzen der vorderen
und hinteren Endabschnitte des Gutes größer als beim Walzen des mittleren Längenabschnittes des Gutes zu
bemessen. Auf diese Weise erhöht man den Zug auch zwischen dem vorletzten und dem letzten Walzgerüst,
was vor allem dann von Bedeutung ist, wenn sich die vorderen und hinteren Endabschnitte des Walzgutes gerade
im Bereich zwischen dem letzten und vorletzten Walzgerüst befinden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Vergrößerung der Drehzahldifferenz während der Zeitdauer
des Durchlaufes der vorderen Endabschnitte gegenüber des Durchlaufs der hinteren Endabschnitte verschieden
sein. Auf diese Weise ist es möglich, die Vergrößerung
der Drehzahldifferenz den tatsächlichen Anforderungen in der Praxis anzupassen. Im allgemeinen
ist der vordere verdickte Endabschnitt dann, wenn keine besondere Drehzahlregelung zu seiner Unterdrückung
vorgenommen wird, wesentlich kleiner als der bei gleichen Drehzahlen entstehende hintere verdickte Endabschnitt.
Der vordere verdickte Endabschnitt kann beispielsweise 5% und der hintere verdickte Endabschnitt
desselben Stabes oder Drahtes 10% mehr Querschnittsfläche besitzen, als der mittlere Längenabschnitt Folglich
sollte bei diesem Beispiel beim Durchlaufen des vorderen Endabschnittes die Drehzahldifferenz des
letzten, allenfalls auch des vorletzten Walzgerüstes zu den davor angeordneten Gerüsten um 5%, jedoch beim
Durchlaufen des hinteren Endabschnittes um 10% vergrößert werden.
Im allgemeinen ist es zweckmäßig, die erhöhte Drehzahldifferenz nach dem Durchlaufen des hinteren Endabschnittes
eines Stabes oder Drahtes zunächst nur auf die kleinere erhöhte Drehzahldifferenz für das Durchlaufen
des vorderen Endabschnittes des nachfolgenden Stabes oder Drahtes und erst dann auf die normale Betriebsdrehzahldifferenz
einzustellen. Hierdurch vermeidet man ein unnötiges Verändern der Drehzahlen des
letzten beziehungsweise vorletzten Walzgerüstes, was nur zusätzliche Energie und Zeit kostet.
Ist ein hinterer Endabschnitt durchgelaufen, folgt diesem der vordere Endabschnitt eines nachfolgenden Stabes,
so daß die Drehzahldifferenz dann nur um beispielsweise 5% und nicht um z. B. i0% bis auf die normale
Betriebsdrehzahldifferenz abzuändern sind.
Wenn die erfindungsgemäße Wirkung auch durch die Veränderung der Drehzahldifferenzen erreichbar ist so
kann diese doch noch dadurch unterstützt werden, daß beim Durchlaufen der vorderen und hinteren Endabschnitte
der Stäbe oder Drähte zusätzlich noch die Walzen des vorletzten Walzgerüstes in an sich bekannter
Weise in radialer Richtung im Sinne einer Verkleinerung der Kaliberöffnung verstellbar sind. Beim letzten
Walzgerüst ist dies meist deshalb nicht durchführbar, weil es sich dabei um ein Fertigkaliber handelt, bei dem
ein bestimmter Flächenquerschnitt eingehalten werden muß. Ist dies nicht der Fall, wie beispielsweise bei Voroder
Zwischenblöcken, dann kann auch das letzte WaIzgerüst anstellbar sein. In aller Regel läßt sich die vorteilhafte
Wirkung der geänderten Drehzahlen durch zusätzliches Anstellen der Walzen nur bei relativ niedrigen
Walzgeschwindigkeiten durchführen, wie sie beispielsweise bei Vor- oder Zwischenblöcken auftreten,
weil es sonst schwierig werden dürfte, die Walzen schnell genug zu verstellen.
In der Zeichnung ist als Beispiel eine Walzstraße dargestellt, die in der Lage ist, die verdickten Endabschnitte
optnnal kurz zu halten beziehungsweise zu vermeiden.
Bei 1 werden die von einem Lagerplatz kommenden Knüppel entstapelt und einem Rollgang 2 zugeführt, der
sie in einen Durchlaufofen 3 transportiert. Den Durchlaufofen 3 verlassen die Knüppel über einen Rollgang 4,
von wo sie mittels eines Querschleppers 5 einem weiteren Rollgang 6 zugeleitet werden, der in der Verlängerung der Walzlinie der eigentlichen Walzstraße liegt.
Ein sechsgerüstiger Vorblock 7, angetrieben von einem Motor 8 über ein Untersetzungsgetriebe 9 und ein
Verteilergetriebe 10, wird von dem Rollgang 6 her mit dem Walzgut beschickt Das letzte Walzgerüst des Vorblocks 7 ist jedoch von einem gesonderten Motor 17
angetrieben, so daß die Drehzahlen seiner Walzen unabhängig von den übrigen Walzgerüsten geändert wer-
den können.
In einer Linie mit dem Vorblock 7 ist ein achtgerüstiger Zwischenblock 11 angeordnet, an den sich dann ein
zehngerüstiger Fertigblock 12 anschließt Bei dem Zwischenblock ii und dem Feriigblock 12 sind das letzte
und das vorletzte Walzgerüst von gesonderten Antriebsmotoren 17 angetrieben. Zwischen den Blöcken 7,
11 und 12 sind rotierende Scheren 13 sowie 14 vorgesehen, die vor allem als Notscheren im Falle einer Störung
dienen. Ein Treiber 15 und ein Garetthaspel 16 sorgen für einen einwandfreien Abtransport des fertiggewalzten Drahtes.
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Claims (5)
1. Walzstraße zum Walzen von Stäben oder Draht, bei der jeweils eine Anzahl von hintereinander angeordneten Walzgerüsten zu einem oder mehreren Walzblöcken zusammengefaßt sind, deren
auslaufseitig letzte, allenfalls vorletzte Walzgerüste einen gesonderten Antrieb mit einer von den übrigen Walzgerüsten unabhängigen Drehzahlregelung
besitzen und bei der während des Walzens die Zugverhältnisse zwischen den letzten bzw. vorletzten
Walzgerüsten einerseits und den davor angeordneten Walzgerüsten andererseits veränderbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Durchlauf der vorderen und hinteren Endabschnitte der
Stäbe oder Drähte durch die jcveils letzten beziehungsweise vorletzten Walzgerüste nur deren Walzen mit einer höheren Drehzahldifferenz als ihre
normale Betriebsdrehzahldifferenz zu den davor angeordneten Gerüsten beim Walzen der mittleren
Längenabschnitte der Stäbe oder Drähte angetrieben sind, wobei die jeweilige Vergrößerung der
Drehzahldifferenz in Prozenten etwa der prozentualen Querschnittsvergrößerung der sonst ohne Drehzahländerung des oder der letzten Walzgcrüste entstehenden Endabschnitte im Vergleich zu dem mittleren Längenabschnitt des Stabes oder Drahtes entspricht
2. Walzstraße nach Anspruch 1, bei der die letzten und vorletzten Walzgerüste beim Durchlaufen der
Endabschnitte mit höherer Drehzahldifferenz zu den davor angeordneten Gerüsten angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Drehzahldifferenzen der letzten und vorletzten Walzgerüste untereinander beim Waizen der vorderen und hinteren
Endabschnitte des Gutes größer als beim Walzen des mittleren Längenabschnittes des Gutes sind.
3. Walzstraße nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerung der Drehzahldifferenz während der Zeitdauer des Durchlaufes der vorderen Endabschnitte gegenüber des
Durchlaufs der hinteren Endabschnitte verschieden ist.
4. Walzstraße nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erhöhte Drehzahldifferenz nach
dem Durchlaufen des hinteren Endabschnittes eines Stabes oder Drahtes zunächst nur auf die kleinere
erhöhte Drehzahldifferenz für das Durchlaufen des vorderen Endabschnittes des nachfolgenden Stabes
oder Drahtes und erst dann auf die normale Betriebsdrehzahldifferenz einstellbar ist
5. Walzstraße nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß beim
Durchlauf der vorderen und hinteren Endabschnitte der Stäbe oder Drähte zusätzlich noch die Walzen
des vorletzten Walzgerüstes in an sich bekannter Weise in radialer Richtung im Sinne einer Verkleinerung der Kaliberöffnung verstellbar sind.
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|---|---|---|---|
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