DE2907902A1 - Reissverschluss - Google Patents
ReissverschlussInfo
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Description
53 017/ds-
43 Essen 1,Theaterplatz 3, Postf.789
30. November 1978
Patentanmeldung der
Optilon W. Erich Heilmann GmbH
Riedstraße 5
CH-6330 Cham
Riedstraße 5
CH-6330 Cham
Reißverschluß
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf einen Reißverschluß,
- mit
Verschlußgliederreihen mit Ü-fÖrmig gebogenen Verschlußgliedern aus thermoplastischem Kunststoff,
einer längslaufenden textlien Seele,
zumindest einem textlien Tragstrang in jeder Verschlußgiiederreihe
und
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gewebten oder gewirkten Tragbändern,
wobei die Verschlußglieder einen Kuppelkopf mit öse und nebeneinanderliegende
Schenkel aufweisen, die textile Seele in den ösen und der Tragstrang an den Schenkeln angeordnet sind. Die
Erfindung bezieht sich fernerhin auf ein Verfahren sowie auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines solchen Reißverschlusses.
Bei den bekannten gattungsgemäßen Reißverschlüssen (DE-OS 27 054) ist die textile Seele ein selbständiges Bauteil, auf. welches
die U-förmig gebogenen Verschlußglieder gleichsam aufgesetzt sind. Im übrigen sind vier Tragstränge vorgesehen, die in
die Schenkel eingebettet sind, in jeden der Schenkel der einzelnen Verschlußglieder zwei. Die so aufgebauten Verschlußgliederreihen
sind ihrerseits selbständige Aggregate, die mit den Tragbändern beim Webvorgang oder Wirkvorgang der Tragbänder
verbunden worden sind, wobei lediglich Schußfäden der Tragbänder die Füllseele und die Tragstränge überfassen. Im Bereich
der Schenkel der Verschlußglieder verlaufen keine Kettfäden der Tragbänder. Das ist zunächst in fertigungstechnischer Hinsicht
aufwendig, weil die Verschlußgliederreihen mit der Füllseele und den Tragsträngen beim Webvorgang oder Wirkvorgang der Tragbänder
in die Webmaschine oder Wirkmaschine eingeführt werden müssen. Die Webmaschine oder Wirkmaschine kann bei Einführung
eines solchen "Fremdkörpers" nur mit reduzierter Arbeitsgeschwindigkeit
arbeiten. Hinzu kommen funktioneile Nachteile. Erfährt der fertige Reißverschluß Querzug, so müssen die Seele
und die Tragstränge die gesamten QuerZugbeanspruchungen aufnehmen,
und zwar an singulären Stellen, wobei sie sehr erheblich auf Scherung beansprucht werden. Die aufnehmbaren QuerZugkräfte
sind in Bezug auf die erhebliche Querzugfestigkeit der Trag-
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bänder an sich und für sich verhältnismäßig gering. Auch kann sich die Struktur der Tragbänder und der Einbindung unter Querzug
verändern. Aus diesem Grunde und ohnehin können sich bei den bekannten gattungsgemäßen Reißverschlüssen die einzelnen
Verschlußglieder der Verschlußgliederreihen gegenüber der Tragbandebene
um eine zur Reißverschlußlängsachse parallele Achse verdrehen. Die Vereinigung der Verschlußglieder mit den Tragbändern
ist nicht hinreichend torsionsfest, Kommt es zu derartigen Verdrehungen, wenn der Reißverschluß, z. B. während einer
Reinigungsbehandlung eines angeschlossenen Bekleidungsstückes, geöffnet ist, so kann er danach' durch Schieberbetätigung nicht
mehr einwandfrei geschlossen werden. Ist die Verdrehung eine bleibende, so wird die QuerZugfestigkeit unter Abbiegung aus
der Reißverschlußebene heraus erheblich beeinträchtigt. Die bekannten gattungsgemäßen Reißverschlüsse weisen daher eine erhebliche
Querzug- und Torsionsempfindlichkeit auf. Zwar sind Vorschläge gemacht worden, bei gattungsgemäßen Reißverschlüssen
die Torsionsfestigkeit der Verschlußglieder gegenüber den Tragbändern zu verbessern, wozu man beispielsweise an den Füßen der
Verschlußglieder Nuten vorgsehen und in den Nuten eine einen besonderen Fußstrang eingelegt hat, daß erhöht jedoch nur die fertigungstechnischen
Probleme und führt dann nicht zu einer Verbesserung der Torsionsfestigkeit, wenn der Reißverschluß zur
Aufnahme erheblicher QuerZugkräfte eingerichtet wird.
Im übrigen ist es (aus der Praxis) seit langem bekannt, mit Hilfe von Spritzgießmaschinen und Spritzgießformen Verschlußglieder
von Reißverschlüssen auf. Tragbänder, auch reiterartig, aufzuspritzen, die dazu durch die Spitzgießformen hindurchgeführt
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BAD ORiGiMAL
Andre jewski, Honlce, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen
werden. Das hat die Entwicklung von gattungsgemäßen Reißverschlüssen
bisher nicht beeinflußt und läßt sich im übrigen nur durchführen, wenn die Verschlußglieder selbst verhältnismäßig
grob ausgeführt sind. Die Praxis, insbesondere die Bekleidungsindustrie,
verlangt jedoch nach möglichst feinen Reißverschlüssen und damit auch nach Reißverschlüssen mit möglichst feinen
Verschlußgliedern.
Der Erfindung liegt primär die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen
Reißverschluß so weiter auszubilden, daß er bei hoher Querzugfestigkeit Verschlußglieder aufweist, die im Sinne der
obigen Ausführungen torsionsfest an die Tragbänder angeschlossen sind, - wobei darüber hinaus der Reißverschluß verfahrensmäßig
einfach mit einer einfachen Vorrichtung bei großer Fertigungsgeschwindigkeit gefertigt werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Seele
als Randwulst, der Tragstrang unter Zwischenschaltung eines Abstandsbereiches als Längswulst der Tragbänder ausgeführt sind,
welche Tragbänder zumindest in diesem Abstandsbereich Schweißdurchtritte aufweisen, daß die Tragstränge in.innenseitigen
Tragstrangausnehmungen der Schenkel angeordnet sind, und daß
die Schenkel im übrigen im Abstandsbereich zwischen Randwulst und Längswulst der Tragbänder durch die Schweißdurchtritte hindurch
miteinander sowie mit zwischen den Schweißdurchtritten liegenden Tragbandelementen zumindest teilweise verschweißt
sind. - Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die bei
den bekannten gattungsgemäßen Reißverschlüssen auftretende Querzugempfindlichkeit sowie die mangelnde Torsionsfestigkeit
der einzelnen Verschlußglieder sich beide beseitigen lassen,
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wenn Seele und Tragstrang beide mit dem Tragband webtechnisch und wirktechnisch vollständig integriert werden, d. h. als Randwulst
bzw. Längswulst der Tragbänder ausgeführt werden. Das be-. deutet, daß die so aufgebauten Tragbänder vorgefertigt werden
müssen. Darüber hinaus müssen die Schenkel der Verschlußglieder nicht nur miteinander vereinigt werden sondern auch eine Vereinigung
mit zwischen den Schweißdurchtritten liegenden Tragbandelementen erfahren. Im Ergebnis treten die Querzugkräfte
nicht mehr als die Seele bzw. den Tragstrang auf Scherung beanspruchende gleichsam singüläre Kräfte auf. Sie werden vielmehr
auf die Tragbänder insgesamt verteilt, die insgesamt auch torsionsstabilisierend
wirken. Zu besonders hoher Querzugfestigkeit und besonders hoher Torsionsstabilität kommt man mit einer
Ausführungsform erfindungsgemäßer Reißverschlüsse, bei der die
Verschlußglieder tragbandseitig über die Tragstränge vorstehende Schenkelabschnitte aufweisen. Hier empfiehlt die Erfindung,
daß die Tragbänder auch im Bereich der vorstehenden Schenkelabschnitte
Schweißdurchtritte aufweisen und daß auch die vorstehenden Schenkelabschnitte durch die Schweißdurchtritte hindurch
miteinander sowie mit zwischen den Schweißdurchtritten liegenden Tragbandelementen zumindest teilweise verschweißt sind. Zumindest
teilweise verschweißt meint eine stoffschlüssige Verbindung zwischen
den Schenkelabschnitten und/oder mit den Tragbändern, und zwar auch im Sinne eines AufSchweißens oder Kaschierens. Um die
Schweißverbindung besonders wirksam zu gestalten und gleichzeitig eine zusätzliche Abstützung der Seele bei der Aufnahme von
Querkräften zu schaffen, lehrt die Erfindung, daß die Schenkel Verschweißhöcker aufweisen, zwischen denen die Tragstrangausneh^·
mungen angeordnet sind, und daß die Verschweißhöcker Querzugwider-
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lager für die in den ösen verlaufenden Seelen bilden.
Bezüglich der Gestaltung der Tragbänder bestehen im Rahmen der
Erfindung mehrere Möglichkeiten. So können die Tragbänder als sehr feine Gewebe oder Gewirke ausgeführt sein, in die die
Schweißdurchtritte eingestanzt sind. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist jedoch dadurch gekennzeichnet, daß die
Schweißdurchtritte als Maschenöffnungen eines entsprechend grobmaschigen
Gewebes oder Gewirkes ausgeführt sind, Maschenöffnung z. B. etwa 1/5 der Breite der Verschlußglieder in Längsrichtung
der Verschlußgliederreihen. Zu einer ausreichenden Vereinigung der Verschlußglieder mit zwischen den Schweißdurchtritten liegenden
Tragbandelementen kommt man bei dieser Ausfuhruhgsform
schon dann, wenn im Abstandsbereich zwischen Randwulst und Längswulst
und/oder im Bereich der vorstehenden Schenkelabschnitte etwa mittig ein Kettfaden bzw. eine Stäbchenreihe der Tragbänder
angeordnet ist. ·
Die Herstellung der Verschlußgliederreihen kann in bekannter
Weise erfolgen (DE-OS 27 22 054, DE-OS 16 10 325) , was zur Folge hat, daß, eingebettet in den Schenkeln, zusätzlich zumindest ein
längslaufender textiler Hilfsstrang angeordnet ist, - und zwar
vorzugsweise oberhalb der Abstandsbereich zwischen Randwulst und
Längswulst. Man kann aber auch so vorgehen, daß die Verbindungsstränge zusammen mit den Verschlußgliederrohlingen aus thermoplastischem
Kunststoff geformt werden sowie beim Umbiegen oder nach dem Umbiegen der Verschlußgliederrohlinge zu den Verschlußgliedern
abgetrennt werden, wozu die Hilfsstränge zweckmäßigerweise
fußseitig an die Verschlußglieder angeformt werden.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei einem.er-"
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findungsgemäßen Reißverschluß infolge Verteilung der auftretenden
Querzugkräfte und infolge von Mitwirkung der Tragbänder insgesamt sehr hohe Querzugkräfte aufgenommen werden können
und eine nachteilige Verdrehung der einzelnen Verschlußglieder gegenüber der Tragbandebene nicht mehr auftreten kann. Das gilt
insbesondere dann, wenn mit Tragbändern gearbeitet wird, die in
Längsrichtung sowie in Querrichtung verlaufende synthetische
Fäden und/oder mit synthetischen Fäden ausgerüstete Rand- und Längswülste aufweisen, wobei die synthetischen Fäden durch Thermofixierung
geschrumpft sind. Man kann hier die Thermofixierung zur weiteren Verbesserung der Querzugfestigkeit und der Torsionsfestigkeit
einsetzen, und zwar dadurch, daß die Thermofixierung an den fertigen, mit Verschlußgliederreihen ausgerüsteten
Tragbändern ausgeführt wird, und die Tragbandelemente im Bereich der angeschlossenen Verschlußglieder folglich gegen die
Verschlußglieder verspannt sind. Von besonderem Vorteil ist die Tatsache, daß erfindungsgemäße Reißverschlüsse auf sehr, einfache
Weise gefertigt werden können, weil es nicht mehr erforderlich ist, die Verschlußgliederreihen nachträglich im Rahmen eines
Webvorganges Oder Wirkvorganges für die Tragbänder mit den Tragbändern
zu verbinden. Das wird im folgenden anhand der lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen ausführlicher
erläutert. Dabei werden in bezug auf Verfahren und Vorrichtung weitere Merkmale der Erfindung beschrieben. Es zeigen in schematischer
Darstellung und in gegenüber der Natur wesentlich vergrößertem Maßstab
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Reißverschluß,
ausschnittsweise, .
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Fig. 2 einen Schnitt in Richtung A-Ä durch den Gegenstand nach
Fig. 1,
Fig. 3 zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens - in
Verbindung mit den Fig. 4 und 5 - eine Draufsicht auf eine Sprossenleiter zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Reißverschlusses, ■
Fig. 4 einen Schnitt in Richtung B-B durch den Gegenstand nach Fig. 3, '■■■·■■■ ;
Fig. 5 die Vereinigung einer Sprossenleiter nach den Fig. 3
und 4 mit einem vorgefertigten Tragband, - in einem Schnitt entsprechend der Fig. 2,
Fig. 6 die Seitenansicht einer Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens und die
Fig. 7, Schnitte C-C, D-D bzw. E-E durch den Gegenstand nach Fig.6.
und 9.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Reißverschluß besteht in
seinem grundsätzlichen Aufbau aus
Verschlußgliederreihen 1 mit ü-förmig gebogenen Verschlußgliedern
2 aus thermoplastischem Kunststoff,
einer längslaufenden textilen Seele 3,
zumindest einem textlien Tragstrang 4 in jeder Verschlußgliederreihe 1 und
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gewebten und gewirkten Tragbändern 5.
Die Verschlußglieder 2 weisen einen Kuppelkopf 6 mit Öse 7 und nebeneinanderliegenden Schenkeln 8 auf. Die textile Seele 3 ist
in den ösen 7, der Tragstrang 4 ist zwischen den Schenkeln 8
angeordnet. - Es versteht sich von selbst, daß zu dem Reißverschluß
ein Schieber gehört, der für das öffnen und Schließen
des Reißverschlusses in üblicherweise erforderlich ist und funktioniert,
der jedoch nicht zur Erfindung gehört und daher nicht gezeichnet wurde.
Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und 2 entnimmt
man zunächst, daß die Seele als Randwulst 3, der Tragstrang unter Zwischenschaltung eines Abstandsbereiches Ά als Längswulst
4 der Tragbänder 5 ausgeführt sind. Die Tragbänder 5 sind zumindest in diesem Abstandsbereich A mit Schweißdurchtritten 9 versehen.
Die Tragstränge 4 sind in innenseitigen Tragstrangausnehmungen 10 der Schenkel 8 angeordnet. Die Schenkel 8 sind im
übrigen im Abstandsbereich A zwischen Randwulst 3 und Längswulst 4 der Tragbänder 5 durch die Schweißdurchtritte 9 hindurch miteinander
sowie mit zwischen den Schweißdurchtritten 9 liegenden Tragbandelementen 11 zumindest teilweise verschweißt. Im Ausführungsbeispiel
ist die Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Reißverschlusses gezeichnet, bei der die einzelnen Verschlußglieder
2 bzw. deren Schenkel 8 tragbandseitig über die Tragstränge
4 vorstehende Schenkeläbschnitte 12 tragen. Die Tragbänder 5 sind auch im Bereich dieser vorstehenden Schenkelabschnitte
12 mit Schweißdurchtritten 9 versehen und auch die vorstehenden
Schenkelabschnitte 12 sind in der beschriebenen Weise
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durch die Schweißdurchtritte 9 hindurch miteinander sowie mit
zwischen den Schweißdurchtritten 9 liegenden Tragbandelementen
zumindest teilweise verschweißt. Im Ausführungsbeispiel ist fernerhin
die Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Reißverschlusses dargestellt worden (vgl. auch Fig. 4) bei der die Schenkel 8
Verschweißhöcker 13 aufweisen, zwischen denen die Tragstrangausnehmungen
10 angeordnet sind, wobei die Verschweißhöcker 13 zugleich als Querzugwiderlager für die in den ösen 7 angeordneten
Seelen 3 funktionieren.
Insbesondere die Fig. 2 macht deutlich, daß die Schweißdurchtritte
9 als Maschenöffnungen eines entsprechend grobmaschigen Gewebes oder Gewirkes ausgeführt werden können, wobei im Ausführungsbeispiel die Maschenöffnung etwa 1/5 der Breite B der Verschlußglieder
2 in Längsrichtung der Verschlußgliederreihen 1 ausmacht. Im Abstandsbereich A zwischen Randwulst 3 und Längswulst 4 und/
oder im Bereich der vorstehenden Schenkelabschnitte 12 ist dabei
etwa mittig jeweils ein Kettfaden bzw. eine Stäbchenreihe der Tragbänder 5 als Tragstrang 4 angeordnet. - In Fig. 5 wurde angedeutet, daß in den Schenkeln 8 zusätzlich jeweils zumindest ein
längslaufender Hilfsstrang 14 angeordnet sein kann, und zwar
vorzugsweise oberhalb der schon erwähnten Abstandsbereiche A zwischen Randwulst 3 und Längswulst 4. - Es versteht sich von
selbst, daß es sich bei den Tragbändern 5 auch"um solche handeln kann, die in Längsrichtung sowie in Querrichtung verlaufende synthetische
Fäden und/oder mit synthetischen Fäden ausgerüstete Rand- oder Längswülste 3, 4 aufweisen, wobei dann die synthetischen
Fäden durch Thermofixierung schrumpfbar sind. Die Thermofixierung
erfolgt dann an den fertigen, mit Verschlußgliederrei'-hen
1 ausgerüsteten Tragbändern 5 mit dem Ergebnis, daß die Tragbandelemente im Bereich der angeschlossenen Verschlußglieder 2 gegen die Verschlußglieder 2 verspannt sind, was Querzugfestigkeit
und Torsionsfestigkeit erhöht.
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Die Fig. 3 bis 5 dienen, wie erwähnt, auch dazu, ein Verfahren zur
Herstellung einer Reißverschlußhälfte der erfindungsgemäßen Reißverschlüsse zu verdeutlichen. Es versteht sich von selbst, daß
zunächst auf bekannte Weise eine Sprossenleiter hergestellt wird, die ebene, noch nicht U-förmig gebogene Verschlußglieder 2 als
Sprossen und an deren Schenkeln 8 angeschlossene Verbindungsstränge 15 aufweisen. Dazu wird auf die Fig. 3 und 4 verwiesen.
Im übrigen werden die ebenen Verschlußglieder 2 im späteren Verfahren
kontinuierlich U-förmig umgebogen und beim Umbiegen werden die längslaufenden Seelen 3 in die Ösen 7 eingelegt. Die Verbindungsstränge
15 können aus dem Material der Verschlußglieder 2 selbst bestehen oder als textile, in die Schenkel 8 der Verschlußglieder
2 eingebettete Stränge ausgeführt sein. Jedenfalls werden die ebenen Verschlußglieder 2 zumindest im Bereich der Schenkel 8
innenseitig auf Verschweißtemperatur erwärmt und danach längs eines Umformweges in ein, ggf. beheiztes, Umformbett 16 eingedrückt,
wie dies die Fig. 7 bis 9 zeigen, welches Umformbett 16 auf dem Umformweg die Schenkel 8 zunehmend U-förmig und zuletzt
unter Verschweißdruck zusammendrückt, wobei das Tragband 5 im Bereich des Umformweges parallel zu der Verschlußgliederreihe 1
zwischen die Schenkel 8 eingeführt und von diesen erfaßt und beim Verschweißen (unter leichter Zugspannung) von diesen trans*-
portiert wird. ·
Im allgemeinen wird man dabei die Verschlußglieder 2 mit einem
beheizten Umformschwert 17 in das Umformbett 16 einführen, wobei
die freie Höhe des Umformschwertes längs des Umformweges abnimmt,
und wird man dann das Tragband 5 entsprechend der nach Maß gearbeiteten abnehmenden Höhe des Umformschwertes zwischen die Schenkel
8 einführen. Es kann zweckmäßig sein, das Tragband 5 2u die-
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- Xf-_
■
■·■...".
sem Zweck zu erwärmen. ' .
Gegenstand der Erfindung ist auch die in den Fig. 6 bis 9 verdeutlichte Vorrichtung durch Durchführung des beschriebenen Verfahrens.
Vorgeschaltet ist eine Schneckenstrangpresse sowie ein Formrad zur Bildung der schon erwähnten Sprossenleiter. Schnek-'
kenstrangpresse und Formrad wurden nicht gezeichnet. Gezeichnet
wurde vielmehr die nachgeschaltete Umformeinrichtung 18. Die Erfindung
besteht in vorrichtungsmäßiger Hinsicht darin, daß die
Umformeinrichtung 18 eine Heizwalze 19 und eine Umformwalze 20
mit rillenförmig umlaufenden Umformbett 16 aufweist/ welche beiden Walzen 19, 20 unter Bildung einer Übergabezone 21 gegeneinander
arbeiten, wobei einem bogenförmigen Heizweg 22 auf der Heizwalze 19 der schon erwähnte Umformweg 23 auf der Ümformwalze 20
folgt. Die Vorrichtung ist fernerhin dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Übergabezone 21 ein Umformschwert 17 mit Umformkante
24 angeordnet ist, dessen Umformkante 24 bogenförmig in das Umformbett 16 einfaßt und dessen Rücken 25 in Umformrichtung
tangential abnehmende Höhe aufweist, wobei auf den Rücken des Umformschwertes 17 eine Tragbandzufübungseinrichtung 26 aufgesetzt
ist, mit der das Tragband 5 in das Umformbett 16 tangential einführbar ist. Die Heizwalze 19 besitzt zweckmäßigerweise
eine glatte, d. h. nicht mit Aufnahmen für die Verschlußglieder bzw. die Sprossenleiter ausgerüstete, wenn auch aufgerauhte Heizoberfläche
und sie bedarf nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung keines Antriebes sondern kann von der Sprossenleiter geschleppt
werden, während die Umformwalze 20 ein rillenförmig umlaufendes Umformbett 16 aufweist und ihrerseits angetrieben ist.
Zweckmäßigerweise sind auf die Umformwalze 20 sowie die Tragbandzufübungseinrichtung
26 temperierbar, so daß der beschriebene. Schweißvorgang einwandfrei ausgeführt werden kann. Das Umformbett
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16 kann zugleich als Schweißwerkzeug ausgebildet sein, wenn es
Wie dargestellt, so ausgelegt ist, daß bei der Umformung die Schenkel 8 der Verschlußglieder 2 oder die daran angeformten
Verscheißhöcker 13 mit Verschweißdruck gegeneinander gedrückt werden. Im Rahmen der Erfindung liegt es, an die Umformwalze
unmittelbar eine übliche Thermofixierungseinrichtung anzuschließen.
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L e e r s e i t e
Claims (15)
1. Reißverschluß, - mit '
Verschlußgliederreihen mit U-förmig.gebogenen Verschlußgliedern
aus thermoplastischem Kunststoff,0
einer längslaufenden textlien Seele,
zumindest einem textilen Tragstrang in jeder.Verschlußgliederreihe, und
gewebten oder gewirkten Tragbändern,
wobei die Verschlußglieder einen Kuppelkopf mit öse und nebeneinander
liegende Schenkel aufweisen, die textile Seele in den ösen
und der Tragstrang an den Schenkeln angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seele als Randwulst
(3), der Tragstrang unter Zwischenschaltung eines Abstandsbereiches
(A) als Längswulst (4) der Tragbander (5) ausgeführt sind, welche zumindest in diesem Abstandsbereich (A) Schweißdurchtritte
(9) aufweisen, daß die Tragstränge (4) in innenseitigen Tragstrangausnehmungen (10) der Schenkel (8) angeordnet sind, und
daß die Schenkel (8) die übrigen im Abstandsbereich (A) zwischen
Randwulst (3) und Längswulst (4) der Tragbander (5) durch die
Schweißdurchtritte (9) hindurch miteinander sowie mit zwischen
den Schweißdurchtritten (9) liegenden Tragbandelementen (11) zu-"
mindest teilweise verschweißt sind.
2. Reißverschluß nach Anspruch 1 in derAusführungsform mit tragbandseitig
über die Tragstränge vorstehenden Schenkelabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbänder (5) auch im Bereich der
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vorstehenden Schenkelabschnitte (12) Schweißdurchtritte (9) aufweisen
und auch die vorstehenden Schenkelabschnitte (12) durch die Schweißdurchtritte (9) hindurch miteinander sowie mit zwischen
den Schweißdurchtritten (9) liegenden Tragbandelementen (11) zumindest
teilweise verschweißt sind.
3. Reißverschluß nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (8) Verschweißhöcker (13) aufweisen,
zwischen denen die Tragstrangausnehmüngen (10) angeordnet sind, und daß die Verschweißhöcker (13) Querzugwiderlager für die
in den Ösen (7) angeordneten Seelen (3) bilden.
4. Reißverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweißdurchtritte (9) als Maschenöffnungen eines entsprechend grobmaschigen Gewebes oder Gewirkes ausgeführt
sind, Maschenöffnung etwa 1/5 der Breite (B) der Verschlußglieder
(2) in Längsrichtung der Verschlußgliederreihen (1).
5. Reißverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
im Abstandsbereich (A) zwischen Randwulst (3) und Längswulst (4) und/oder im Bereich der vorstehenden Schenkelabschnitte (12) etwa
mittig ein Kettfaden bzw. eine Stäbchenreihe der Tragbänder (5) angeordnet ist.
6. Reißverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Schenkeln (8) zusätzlich jeweils zumindest ein längslaufender Hilfsstrang (14) angeordnet ist, - und
zwar vorzugsweise oberhalb der Abstandsbereiche (A) zwischen
Randwulst (3) und Längswulst (4) .
7. Reißverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6.in der Ausführungsform
mit Tragbändern, die in Längsrichtung sowie in Querrichtung verlaufende synthetische Fäden und/oder mit synthetischen Fä-
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. 3
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den ausgerüstete Rand- und Längswülste aufweisen, wobei die synthetischen Päden durch Thermofixierung geschrumpft sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Thermofixierung an den fertigen, mit Verschlußgliederreihen
(1) ausgerüsteten Tragbändern (5) ausgeführt worden ist und die Tragbandelemente im Bereich der angeschlossenen
Verschlußglieder (2) dadurch gegen die Verschlußglieder (2) verspannt sind.
8. Verfahren zur Herstellung einer Reißverschlußhälfte für Reißverschlüsse
nach den Ansprüchen 1 bis 7, - wobei zunächst· eine Sprossenleiter mit ebenen Verschlußgliedern als Sprossen und an
deren Schenkel angeschlossenen Verbindungssträngen erzeugt wird, die ebenen Verschlußglieder kontinuierlich U-förmig umgebogen
werden und beim Umbiegen die längslaufende Seele in die ösen eingelegt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die ebenen Verschlußglieder zumindest im Bereich der Schenkel innensei
tig auf Verschweißtemperatur erwärmt und danach längs eines
Umformweges zunehmend in ein, ggf. beheiztes, ümformbett eingedrückt werden, welches ümformbett auf dem Umformweg mit zunehmendem
Eindrücken die Schenkel zunehmend U-förmig und zuletzt unter Verschweißdruck zusammengedrückt, und daß das Tragband im Bereich
des Umformweges parallel zu der Verschlußgliederreihe zwischen die Schenkel eingeführt und von diesen erfaßt sowie beim Verschweißen
unter leichter Zugspannung von diesen transportiert wird. .
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußglieder
mit einem beheizten Umformschwert in das Umformbett
eingeführt werden, dessen freie Höhe längs des Umformweges abnimmt
, und daß das Tragband nach Maß gearbeiteten abnehmenden Höhe des Umformschwertes zwischen die Schenkel eingeführt wird.
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10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragband erwärmt und im erwärmten Zustand zwischen die Schenkel eingeführt wird.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen
8 bis 10 mit Schneckenstrangpresse und Formrad zur Bildung der Sprossenleiter sowie nachgeschalteter Umformeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umformeinrichtung
(18) eine Heizwalze (19) und eine Ümformwalze (20) mit
rillenförmig umlaufenden Umformbett (16) aufweist, weiche Walzen (19, 20) unter Bildung einer übergabezone (21) gegeneinander arbeiten,
wobei einem bogenförmigen Heizweg (22) auf der Heizwalze (19) ein Umformweg (23) auf der Umformwalze (20) folgt, daß im
Anschluß an die Übergabezone (21) ein Umformschwert (17) mit Umformkante
(24) angeordnet ist, dessen Umformkante (24) bogenförmig in das Umformbett (16) eintaucht und dessen Rücken (25) in
Umformrichtung tangential verlaufend abnehmende Höhe aufweist, und daß auf den Rücken (25) des Umformschwertes (17) eine Tragbandzuführungseinrichtung
(26) aufgesetzt ist, mit der das Tragband (5) in das Umformbett (16) tangential einführbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwalze (19) eine glätte Heizoberfläche aufweist und von
der Sprossenleiter geschleppt ist, während die Ümformwalze (20) angetrieben ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umformwalze (20) sowie die Tragbandzuführungseinrichtung
(26) temperierbar sind.
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Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1. bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Umformbett (16) zugleich als Schweißwerkzeug
ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß an die Umformwalze (20) eine Thermofixierungseinrichtung
angeschlossen ist.
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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- 1980-03-03 GB GB8007128A patent/GB2046829B/en not_active Expired
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