DE2902134C2 - Fehlerkompensiervorrichtung für eine Festkörper-Bildabnehmervorrichtung - Google Patents
Fehlerkompensiervorrichtung für eine Festkörper-BildabnehmervorrichtungInfo
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- H04N25/13—Arrangement of colour filter arrays [CFA]; Filter mosaics characterised by the spectral characteristics of the filter elements
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fehlerkompensiervorrich-
J5 tung für eine Festkörper-Bildabnehmervorrichtung mit
einer Vielzahl von Bildabnehmerelementen, die elektrische Ladungen entsprechend einem auf ihren lichtempfindlichen
Bereichen gebildeten optischen Bild zu speichern vermögen und die durch eine Treiberschaltung
in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal einer ein Steuersignal erzeugenden Einrichtung sequentiell
ansteuerbar sind, um die an den jeweiligen Bildabnehmerelementen gespeicherten elektrischen Ladungen
abzunehmen, mit einer Schaltungsanordnung zur Feststellung fehlerhafter Bildabnehmerelemente, die
einen Speicher enthält, um Adressendaten entsprechend der Position eines oder mehrerer fehlerhafter Bildabnehmerelemente
zu speichern.
In jüngster Zeit ist eine Farbfernsehkamera unter Verwendung von Festkörper-Bildabnehmervorrichtungen
entworfen und entwickelt worden. Derartige Bildabnehmervorrichtungen lassen sich dabei in zwei
Kategorien einteilen, nämlich in eine mit intetrierten MOS-Feldeffekttransistoren und eine andere mit Ladungsübertragungselementen,
etwa CCD- bzw. Ladungsverschiebeelementen oder BBD- bzw. Einerkettenspeicherelementen.
Im allgemeinen wird eine Farbfernsehkamera aus einer Vielzahl solcher Elemente
aufgebaut.
Das derzeit in Japan und in den USA gebräuchliche Farbfernsehsystem benötigt 512x320=163x840
oder mehr effektive Bildelemente. Es ist jedoch sehr schwierig, einen eine so große Zahl von Bildelementen
aufweisenden Festkörper-Bildabnehmer herzustellen.
der auch einwandfrei arbeitet. Infolge von Ungleichförmigkeiten im Halbleitersubstrat oder aufgrund von im
Fertigungsverlauf anhaftendem Staub treten an irgendeiner Stelle des Festkörper-Bildabnehmers Fehler auf.
die dann auch auf dem Bildschirm eines Fernsehempfängers erscheinen. Wenn insbesondere bei einem Farbfernsehsystem
ein ein Rotsignal erzeugender Teil mit Fehler behaftet ist, erscheint auf dem Bildschirm ein
Rot(spejcher)fehler, ohne daß ein Rotsignal anliegt s
Beispielsweise kann ein roter Fleck oder Punkt am blauen Himmel auftreten. Auch wenn ein solcher Fehler
nur ein kleiner Punkt ist, ist er doch für das Auge störend. Durch einen größeren Fehler oder raehrere
Bildfehler entsteht somit auf dem Bildschirm ein schlechter Bildeindruck. Bei der Herstellung des
Festköfper-Bildabnehmers wird sorgfältig darauf geachtet,
derartige Fehler zu vermeiden. Im Hinblick auf die derzeitige Fertigungstechnologie ist es allerdings
schwierig, einen perfekten Festkörper-Bildabnehmer in einem wirksamen und wirtschaftlichen Fertigungsverfahren
herzustellen. Aus diesem Grund werden in der Praxis aus den hergestellten Bildabnehmern solche mit
vergleichsweise kleinen Fehlern ausgesucht und als brauchbar bezeichnet Diese Aussonderung ist mit
großem Zeitaufwand und geringem Ausbringen verbunden. Infolgedessen sind die Kosten für CCD-Elemente
außerordentlich hoch, wodurch eine weitere Verbreiterung von Farbfernsehkameras mit CCD- bzw. Ladungsverschiebeelementen
eingeschränkt wird.
In der DE-OS 28 03 686 ist eine Schaltungsanordnung
zur Feststellung von fehlerhaften Bildabnehmerelementen bei Festkörperfernsehkameras beschrieben, wobei
diese Schaltungsanordnung einen Speicher enthält um Adressendaten entsprechender Position eines oder
mehrerer fehlerhafter Bildabnehmerelemente zu speichern.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Fehlerkompensiervorrichtung für
eine Festkörperbildabnehmervorrichtung der eingangs definierten Art zu schaffen, welche die ungünstige
Auswirkung von mit Fehlern behafteten Festkörper-Bildabnehmerelementen in einem Fernsehbild
zu kompensieren vermag.
Ausgehend von der Fehlerkompensiervorrichtung der eingangs definierten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß gelöst durch eine Verzögerungseinrichtung zur Verzögerung eines Ausgangssignals der
Festkörper-Bildabnehmervorrichtung, durch eine Koinzidenzschaltung zum Vergleichen der Adressendaten
entsprechend der Position des durch 'line Treiberschaltung angesteuerten Bildabnehmerelementes, um ein
Ausgangssignal zu liefern, mit den aus dem Speicher ausgelesene Adressendaten, wobei die Koinzidenzschaltung
dann, wenn ein Vergleich Koinzidenz zwischen beiden Daten ergibt, ein Ausgangssignal liefert, und
durch eine Schaltereinrichtung, die in einer ersten Schaltstellung das Ausgangssignal der Festkörper-Bildabnehmervorrichtung
durchläßt und auf das Ausgangssignal der Koinzidenzschaltung durch Umschalten in
eine zweite Schaltstellung'anspricht und dabei das
Ausgangssignal von der Festkörper-Bildabnehmervorrichtung über die Verzögerungseinrichtung durchläßt,
derart, daß das Signal des fehlerhaften Bildabnehmerelementes durch ein Signal eines nicht fehlerhaften
Bildabneftmerelementes ersetzt wird.
Erfindungsgemäß wird also ein Signal, welches ein
fehlerhafles Bildabnehmerelement kennzeichnet, durch ein anderes Signal ersetzt, welches einem nicht
fehlerhaften Bildabnehmerelement entspricht. e>
Besonders vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Ansorüchen 2 bis 7.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung
näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Teils einer Fehlerkompensiervorrichtung
mit MerkmaJen nach der Erfindung,
F i g. 2 eine schematische (beispielhafte) Darstellung
der Positionen von fehlerhaften Bildabnehmerelementen eines bei der Schaltung nach F i g. 1 verwendeten
Bildabnehmers,
Fig.3 ein Blockschaltbild eines anderen Teils bzw.
einer anderen Ausführungsform der Fehlerkompensiervorrichtung,
Fig.4 eine schematische Darstellung eines bei den
Schaltungen nach Fig. 1 und 3 verwendeten Streifenfarbfilters,
Fig.5 ein Blockschaltbild einer Abwandlung der Fehlerkompensierschaltung nach F i g. 3 und
F i g. 6 ein Punktfarbfilter zur Verwendung bei den Schaltungen nach den F i g. 1,3 und 5.
In F i g, 1 ist eine erfindungsgemälie Fehlerkompensiervorrichtung
für den Festkörper-Bildabnehmer einer Farbfernsehkamera dargestellt Der Festkörper-Bildabnehmer
10 gemäß Fig. 1 weist eine Anzahl von Bildabnehmerelementen auf, deren lichtempfindliche
Rächen mit einem Farbstreifenfilter 11 abgedeckt sind.
Eine Treiberschaltung 12 des Bildabnehmers 10 spricht auf die Vertikal- und Horizontal-Synchronisierimpulse
eines entsprechenden Synchronimpulsgenerators 14 und auf den Horizontal-Positionsimpuls eines durch den
Horizontal-Synchronimpuls torgesteuerten Oszillators an, der ein Ausgangssignal liefert Die Treiberschaltung
12 aktiviert oder erregt nacheinander die einzelnen Bildabnehmerelemente, die ihrerseits elektrische Signale
entsprechend einem an der Lichtempfangsseite abgenommenen optischen Bild erzeugen. Die Bildabnehmervorrichtung
bzw. -röhre 10 liefert ein Ausgangssignal, das seinerseits in Übertragungsbeziehung über
einen Verstärker 18 an die eine Eingangsklemme einer Komparatorschaltung 16 angekoppelt wird. An die
andere Eingangsklemme der Komparatorschaltung 16 werden über einen Schalter SlVl selektiv Bezugsspannungen
Vrefi und Vre/2 angekoppelt. Die Ausgangsklemme
der Komparatorschaltung 16 ist an die eine Eingangsklemme eines UND-Glieds 20 cngeschlossen,
das an seiner anderen Eingangsklemme mit einem Horizontal-Synchronimpuls vom Synchronimpulsgenerator
14 beschickt wird. Die Ausgangsklemme des UND-Glieds 20 ist mit der Einschreibklemme eines
Speichers 22 und mit der Eingangsklemme eines Zählers 24 verbunden. Der Zähler 24 wird in Abhängigkeit von
der Hinterflanke eines Eingangssignals hochgezählt, wobei sein Ausgangssignal an eine Adressierklemme
des Speichers 22 angelegt wird. An die Dateneingangsklemme des Speichers 22 ist die Ausgangsklemme einer
Adressendatengeneratorschaltung 26 angeschlossen, welcher Adressendaten entsprechend der Position oder
Lage des von der Treiberschaltung 12 angesteuerten Bildabnehmerelemeits in Abhängigkeit von den Vertikal-
und Horizontal-Synchronimpulsen vom Generator
14 erzeugt.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der Schaltung
gemäß Fig. 1 erläutert. Es sei angenommen, daß die
Bildabnehmervorrichtung 10 aus einer zweidimensionalen CCD-Vorrichturp mit 512 Bildelementen für
Vertikalabtastung und 320 Biidelementen für Horizontalabtastung
besteht und daß sich die fehlerhaften Bildelemente eemäß Fie. 2 in den Positionen MO. 1Oi.
(195, 250) und (85, 320) befinden. Bei diesen Fehlern handelt es sich beispielsweise um einen Weißfehler, der
als weißer Fleck auf dem Fernsehbildschirm erscheint, und einen Schwarzfehler, der einen schwarzen Fleck
ergibt. Der Weißfehler kann dadurch festgestellt werden, daß das Ausgangssignal der CCD-Vorrichtung
10 als größer festgestellt wird als das Bezugssignal VREF1. wenn die lichtempfindliche Fläche der
Vorrichtung 10 gleichmäßig beleuchtet wird. Ein Schwarzfehler wird dann festgestellt, wenn dieses
Ausgangssignal kleiner ist als das genannte Bezugssignal. Weiterhin sei der Fall angenommen, daß die
CCD-Vorrichtung 10 einen Weißfehier in der Position (10,10) sowie Schwarzfehler in den Positionen (195,250)
und (85, 320) besitzt, daß der Schalter SWI auf die Bezugsspannungsklemme Vrefi umgelegt ist und daß
die Lichtempfangsfläche der Vorrichtung 10 durch Licht mit einer vorgegebenen Intensität beleuchtet wird.
Die Biiuafarientiiereieiiieiiie werden durch die Treiberschaltung
12 fortlaufend bzw. der Reihe nach angesteuert. Zu diesem Zeitpunkt ist das Ausgangssignal,
das durch alle Bildabnehmerelemente vor dem in der Position (10,10) befindlichen Element geliefert wird,
kleiner als das Bezugssignal Vrefi. Die Komparatorschaltung
16 erzeugt ein Ausgangssignal, so daß dem Speicher 22 kein Einschreibbefehlssignal eingegeben
wird. Anschließend steuert das Ausgangssignal der Treiberschaltung 12 das bei (10, 10) befindliche
Bildabnehmerelement an. so daß die Bildabnehmerbzw. CCD-Vorrichtung 10 ein Signal mit höherem Pegel
als dem des Bezugssignals Vrefi liefert und die Komparatorschaltung 16 ein Ausgangssignal erzeugt,
durch welches das UND-Glied 20 aktiviert wird. Daraufhin wird der Horizontal-Synchronimpuls des
Synchronimpulsgenerators 14 an die Einschreibklemme des Speichers 22 angelegt. An diesem Punkt ist der
Dateneingangsklemme des Speichers 22 die Fehler-Positionsinformation entsprechend der Position oder Lage
(10, 10) der CCD-Vorrichtung 10 zugeführt worden, und
diese Fehler-Positionsinfcmation wird in den Speicher eingeschrieben. Beim Auftreten der Hinterflanke des
Ausgangsimpulses des UND-Glieds 20 zählt der Zähler
24 um einen Zählschritt hoch und bestimmt dabei die Adressenposition des Speichers 22. an welcher die
nächste Fehlerpositionsinformation eingeschrieben wird. Beim angenommenen Beispiel ist außer diesem
Weißfehler kein weiterer Weißfehier vorhanden, so daß
keine weitere Fehlerinformation in den Speicher geladen wird.
Zur Feststellung des Schwarzfehlers wird der Schalter SWI zunächst auf die Bezugsspannungsklemme
Vrefl umgelegt, und die Komparatorschaltung 16 wird so eingestellt, daß sie ein Ausgangssignal liefert,
wenn das Ausgangssignal vom Verstärker 18 kleiner ist als das Bezugssignal Vrefl. Wie bei der Weißfehlerbestimmung
werden die Bildabnehmerelemente nacheinander aktiviert bzw. angesteuert, bis das in der Position
(195, 250) befindliche Element aktiviert wird. Zu diesem Zeitpunkt besitzt das von der Vorrichtung 10 über den
Verstärker 18 gelieferte Ausgangssignal einen niedrigeren Pegel als das Bezugssignal Vrefl. so daß die
Komparatorschaltung 16 ein Ausgangssignal liefert, das seinerseits das UND-Glied 20 aktiviert bzw. durchschaltet.
Infolgedessen wird der Horizontal-Synchronimpuls vom Impulsgenerator 14 über das UND-Glied 20 an die
Einschrcibklcmmc des Speichers angelegt, so daß
Adressendaten von der Adressendatengeneratorschaltung
26 entsprechend der Position (195, 250) der CCD-Vorrichtung 10 in den Speicher 22 eingeschrieben
werden. Hierauf werden die Bildabnehmerelemente weiter nacheinander angesteuert, bis das Element in der
Position (85, 320) aktiviert wird. Dabei werden die
■> Adressendaten entsprechend der Position (85, 320) auf
vorher beschriebene Weise in den Speicher 22 geladen.
Auf die vorstehend beschriebene Weise werden die
Fehlerpositionsinformationen für die Positionen (10,10),
(195, 250) und (85, 320) bezüglich der Schwarz- und
in Weißfehler an den Adressen 1,2 und 3 des Speichers 22
gespeichert.
Fig. 3 veranschaulicht eine Fehlerkompensierschaltung zum elektronischen Kompensieren von Fehlern
(Speicherfehlern) der Bildabnehmervorrichtung' 10
!■> unter Verwendung des Speichers 22. in welchem die
mittels der Schaltung gemäß Fig. I ermittelte Fehlerpositionsinformation
enthalten ist. Bei der Schaltung gemäß Fig. 3 sind die Treiberschaltung 3.1. ein
Synchronimpuisgenenitor 34, ein Torsieuer-Os/.iiiaUir
35, ein Adressendatengenerator 36 und ein Verstärker
38 ähnlich aufgebaut wie die Treiberschaltung 12. der Generator 14. der Oszillator 15, die Adressendatengeneratorschaltung
26 und der Verstärker 18 gemäß Fig. I. wobei diese Bauteile auch ähnlich arbeiten. Die
-'' Ausgangsklemme des Verstärkers 38 ist mit dem ersten
Kontakt einer Schaltereinrichtung SW2 verbunden und
über eine Verzögerungsschaltung 40, die eine Verzögerung einsprechend einer Horizontal-Abtastzeitspanne
einführt, mit dem zweiten Kontakt der Schaltereinrich-
i" tung SW2 gekoppelt. Der feste Kontakt der Schaltcreinrichtung
SW2 ist mit einer i-arbtrennschaltung 42
verbunden, die in Abhängigkeit vom Eingangssignal Rot-, Blau- und Grünsignale liefert.
Der Speicher 22 empfängt an der Lesebefehl-Ein-
'T gangsklemme einen Horizontal-Synchronimpuls vom
Generator 34 über den torgesteuerten Oszillator 35. und er gibt an seiner Ausgangsklemme die gespeicherten
Daten ab. Die Ausgangsdaten vom Speicher werden an die eine Eingangsklemme einer Koinzidenzschaltung 44
angelegt, welche an der anderen Eingangsklemme die Adressendaten vom Adressendatengenerator 36 abnimmt.
Die Koinzidenzschaltung 44 liefert ein Ausgangssignal,
wenn die Adressendaten vom Generator 36 mit den Ausgangsdaten vom Speicher 22 koinzidieren.
4:> Das Ausgangssignal der Koinzidenzschaltung 44 steuert
einen Schalterbetätigungskreis 46 so an. daß die Schaltereinrichtung SW2 zur Verbindung der Schaltung
42 mit der Verzögerungsschaltung 40 umgelegt wird. Weiterhin zählt das Ausgangssignal der Koinzi-
i" denzschalturg 44 mit seiner Hinterflanke den Zähler 48
hoch, der durch den Vertikal-Synchronimpul. vom
betreffenden Generator 34 rückgestellt wird. Die Ausgangsklemme des Zählers 48 ist dabei an die
Adressenbezeichnungsklemme des Speichers 22 ange-
" schlossen.
Die Fehlerkompensierschaltung gemäß Fig. 3 arbeitet wie folgt: In der Anfangsstufe wird der Zähler 48
durch die Vorderflanke beispielsweise des Vertikal-Synchronimpulses
gesetzt, so daß er auf »1« zählt und die
«*■· Adressendateneinheit »1« zur Adresseneingangsklemme
des Speichers 22 liefert. Infolgedessen wird der an der Adresse 1 des Speichers 22 befindliche Speicherinhalt,
d. h. die Adressendateneinheit entsprechend der Position (10, 10). an die Koinzidenzschaltung 44
f" angelegt.
Wie erwähnt, werden die Büdabnehmereiernente
durch die Treiberschaltung 32 nacheinander angesteuert so daß sie Ausgangssignale entsprechend den an
der lichtempfindlichen Fläche empfangenen optischen
Signalen erzeugen. Das elektrische Signal von der CCD-Vorrichtung 10 wird durch den Verstärker 38
verstärkt und danvi in einem Normalzustand über die Schaltereinrichtung SWl an die Farbtrennschaltung 42 ί
angelegt. Bei Eingang des elektrischen Signals liefert die Farbtrennschaltung 42 Rot-, GrUn- und Blausignale. Die
Adres'K-Sdateneinheit entsprechend der Position des
jeweils angesteuerten Bildabnehmerelements wird vom Adressendatengenerator 36 zur Koinzidenzschaltung 44
geliefert, in welcher sie mit den Ausganps^laten vom
Speicher 22 verglichen wird. Wenn das in der Position (10, 10) befindliche Bildabnehmerelement durch die
Treiberschaltung 32 angesteuert wird, liefert der Adressendatengenerator 36 Adressendaten entspre- i">
chend der Position (10, 10). Daraufhin stellt die Koinzidenzschaltung 44 eine Koinzidenz zwischen den
Ausgangsdaten des Adressendatengenerators 36 und des Speichers 22 fest und sie liefert ein Ausgangssignal
zum Betätigungskreis 46 während einer für die ä> Bildelementabtastung benötigten Zeitspanne, während
weiterhin der Betätigungskreis 46 hindurch zum Umschalten der Schaltereinrichtung SW2 auf den
zweiten Kontakt aktiviert wird. Die Verzögerungseinrichtung 40 verzögert das Ausgangssignal der CCD- 2s
Vorrichtung 10 um eine Horizontal-Abtastzeit, so daß das Ausgangssignal des Bildabnehmerelements in der
Position (10, 9) von der Verzögerungseinrichtung 40 geliefert und der Farbtrennschaltung 42 zugeführt wird.
Dies bedeutet, daß das Ausgangssignal vom Bildabneh- w
merel°ment in der Position (10,10) ausgetastet und das
Ausgangssignal des Bildabnehmerelements in der Position (10, 9) als Ausgangssignal für das Element in
der Position (10, 10) der Farbtrennschaltung 42 eingegeben wird. Der Ausgangsimpuls der Koinzidenzschaltung 44 läßt mit seiner Hinterflanke den Zähler 48
um einen Zählschritt hochzählen. Infolgedessen liefert der Zähler 48 ein Zählsignal »2«. so daß die an der
Adresse 2 des Speichers 22 gespeicherte Dateneinheit, d.h. die Dateneinheit entsprechend der Position (195,
250), vom Speicher ausgegeben wird. Bei der weiteren Abtastung der Bildabnehmerelemente wird das Element
tll \J\.I ■ \S4ltl\/ll I ■·>.«, A^Wf QII5I.JI\.UVI t. &~U UIVOkItI
Zeitpunkt wird das Ausgangssignal vom Bildabnehmerelement in der Position (195,249) als Ausgangssignal für «
das Element in der Position (195, 250) an die Farbtrennschaltung 42 angelegt, und der Zähler 48 wird
hochgezählt
Wenn das Bildabnehmerelement in der Position (85, 320) angesteuert wird, wird das Ausgangssignal vom
Element in der Position (85,319) auf ähnliche Weise als Ausgangssignal des Elements in der Position (85, 320)
der Farbtrennschaltung 42 eingegeben. Hierauf werden alle (anderen) Bildabnehmerelemente angesteuert und
wenn das Element in der Position (1, 1) erneut angesteuert wird, wird der Zähler 48 durch die
Vorderflanke des Vertikal-Synchronimpulses auf die Zählung »1« voreingestellt.
Das Farbstreifenfilter 11 gemäß Fig.4 besteht aus
einem Rotübertragungsbereich R, einem Grünübertragungsbereich G und einem Blauübertragungsbereich B,
die sich in dieser Reihenfolge fortlaufend wiederholen. Jeder Farbübertragungsbereich ist dabei entsprechend
den Bildabnehmerelementen ausgerichtet die in lotrechter Richtung in Reihe hintereinander angeordnet es
sind. Wie erwähnt wird das Ausgangssignal des Bildabnehmerelements unmittelbar über dem fehlerhaften Element als Ausgangssignal für letzteres benutzt
Infolgedessen wird dasselbe optische Signal wie das des unmittelbar darüberliegenden Elements an dem Punkt
des Bildschirms wiedergegeben, welcher dem fehlerhaften Bildabnehmerelement entspricht. Auf diese Weise
wird die Wiedergabe eines sehr stark verschiedenen optischen Signals vermieden. Mit anderen Worten: es
wird beispielsweise verhindert, daß ein roter Fleck oder Punkt im Bild eines klaren blauen Himmels erscheint.
F i g. 5 veranschaulichl eine weitere Ausführungsform der Fehlerkompensierschaltung. Diese Schaltung unterscheidet sich von derjenigen gemäß Fig. 3 nur darin,
daß ein Impulsgenerator 50 vorgesehen ist, der auf den
Ausgangsimpuls der Koinzidenzschaltung 44 anspricht und ein Ausgangssignal während einer für die Abtastung
von drei Bildelementen erforderlichen Zeitspanne liefert, um den Betätigungskreis 46 zu erregen, so daß
die Schaltereinrichtung SV/2 auf den zweiten Kontakt umgelegt wird. Wenn bei dieser Ausführungsform ein
Bildabnehmerelement im RotübertraEungsbereich fehlerhaft ist, werden die Ausgangssignale des Bildsibnehmerelements unmittelbar über dem fehlerhaften Rot-Bildabnehmerelement sowie der Bildabnehmerelemente in den Blau- und Grünübertragungsbereichen, die sich
gemäß F i g. 4 rechts vom fehlerhaften Element befinden, anstelle der Ausgangssignale des fehlerhaften
Elements, und derjenigen der entsprechenden Elemente an der rechten Seite benutzt. Auf diese Weise können
harmonischere optische Signale geliefert werden.
Obgleich die Erfindung vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen dargestellt und beschrieben ist,
ist sie keineswegs hierauf beschränkt. Beispielsweise können bei den Ausführungsformen gemäß F i g. 3 und 5
die Ausgangsdaten der fehlerhaften Bildabnehmerelemente dadurch kompensiert werden, daß das fehlerhafte
Element durch das rechts über ihm befindliche Element ersetzt wird. Wenn die Verzögerungszeit der Verzögerungseinrichtung 40 entsprechend der für die Abtastung
von drei Bildelementen erforderlichen Zeitspanne eingestellt ist. können die Daten der fehlerhaften
Elemente durch die drei vorhergehenden Bildelemente korrigiert werden, die in denselben Farbübertragungsbereichen waagerecht angeordnet sind.
>>'-:·—1-:_ ■---- -■— !---;-— cr.;-r::~hcr.'J-r c—cichcr
bei der erfindungsgemäßen Fehlerkompensiervorrichtung verwendet werden. Wenn beispielsweise im
Gesamtsystem eine Zeitverzögerung entsprechend zwei Bildelementen auftritt, werden die Daten gespeichert, die sich in einer dem fehlerhaften Bildelement um
zwei Positionen vorhergehenden Stellung befinden. Wenn sich das fehlerhafte Bildelement beispielsweise in
der Position (10, 10) befindet werden im Speicher die Daten entsprechend der Position (8,10) gespeichert
Wenn es sich im Fall der Ausführungsform gemäß F i g. 5 als erforderlich erweist die Kompensation unter
Verwendung der Ausgangsdaten von drei Bildelementen unmittelbar bzw. rechts über dem fehlerhaften
Element sowie von den zu dessen beiden Seiten befindlichen Elementen durchzuführen, werden die
Adressendaten für die Position, die um ein Bildelement vor dem fehlerhaften Element liegt in den Speicher
geladen. Wenn sich beispielsweise das fehlerhafte Element in der Position (10, 10) befindet werden die
Adressendaten entsprechend der Position (9, 10) im Speicher 22 gespeichert
Das Streifenfarbfilter gemäß F i g. 4 kann auch durch ein Punktfarbfilter ersetzt werden. In diesem muß die
Verzögerungszeit der Verzögerungseinrichtung 40 auf einen Wert bzw. auf eine Größe entsprechend (eine
Horizontal-Ablastzeit — eine Bildclement-Abtast/.eit)
eingestellt werden.
Bei den beschriebenen Ausführungsformen werden
der Einfachheithalber die Schalter SW1 und SW2
sowie der Schalterbetätigungskreis 46 verwendet, doch können diese Bmiteile auch durch entsprechende
elektronisch» Teile ersetzt werden
10
Weiterhin v. »rden bei den beschriebenen Ausführungsformen
die Bilaabnehmerelemente jeweils einzeln angesteuert. Es ist jedoch auch möglich, die in einer
horizontalen Zeile befindlichen Bildabnehmerelemente ■>
gleichzeitig anzusteuern und die angesteuerten bzw. erregten Bildabnehmerelemente sequentiell abzulesen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Fehlerkompensiervorriehtung für eine Festkörper-Bildabnehmervorrichtung
mit einer Vielzahl von Bildabnehmerelementen, die elektrische Ladungen entsprechend einem auf ihren lichtempfindlichen
Bereichen gebildeten optischen Bild zu speichern vermögen und die durch eine Treiberschaltung in
Abhängigkeit von einem Ausgangssignal einer ein Steuersignal erzeugenden Einrichtung sequentiell
ansteuerbar sind, um die an den jeweiligen Bildabnehmerelementen gespeicherten elektrischen
Ladungen abzunehmen, mit einer Schaltungsanordnung zur Feststellung fehlerhafter Bildabnehmerelemente,
die einen Speicher enthält, um Adressendaten entsprechend der Position eines oder mehrerer
fehlerhafter Bildabnehmerelemente zu speichern, gekennzeichnet durch eine Verzögerungseinrichtung
(40) zur Verzögerung eines Ausgangssignals der Festkörper-Bildabnehmervorrichtung
(10), durch eine Koinzidenzschaltung (44) zum Vergleichen der Adressendaten entsprechend der
Position des durch eine Treiberschaltung (12) angesteuerten Bildabnehmerelements (11), um ein
Ausgangssignal zu liefern, mit den aus dem Speicher (22) ausgelesenen Adressendaten, wobei die Koinzidenzschaltung
(44) dann, wenn ein Vergleich Koinzidenz zwischen beiden Daten ergibt, ein
Ausgangssignal liefert, und durch eine Schaltereinrichtung (SW2), die in einer ersten Schaltstellung
das Ausgangssignal der Festkörper-Bildabnehmervorrichtung (10) durchläßt ur.J auf das Ausgangssignal
der Koinzidenzschaltung (44) durch Umschalten in eine zweite Schaltstellunfc anspricht und dabei
das Ausgangssignal von der Festkörper-Bildabnehmervorrichtung (10) über die Verzögerungseinrichtung
(40) durchläßt, derart, daß das Signal des fehlerhaften Bildabnehmerelements durch ein Signal
eines nicht fehlerhaften Bildabnehmerelements ersetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung (40) eine
Verzögerungsschaltung zum Verzögern des Ausgangssignals der Bildabnehmervorrichtung (10) um
eine Zeitspanne umfaßt, die nötig ist, um elektrische Signale von den waagerecht in einer Reihe
angeordneten Bildabnehmerelementen der Bildabnehmervorrichtung (10) abzunehmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung (40) eine
Verzögerungssclmllung zum Verzögern des Ausgangssignals der Bildabnehmervorrichtung (10) um
die Summe aus einer Zeitspanne, in welcher elektrische Signale von den waagerecht in einer
Reihe angeordneten Bildabnehmerelementen der Bildabnehmervorrichtung abgenommen werden,
und einer Zeitspanne umfaßt, in welcher ein elektrisches Signal von einem einzigen Bildabnehmerelement
abgenommen wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Adressendatengeneratorschaltung (26) zur Lieferung von Adressendaten entsprechend
dem Ausgangssignal eines Synchron-Impuls-Generators (14) zur Eingangsklemme des Speichers
(22) und eine Komparatorschaltung (16) zum
Vergleichen des Ausgangssignals der Bildabnehmervorrichtung
(10) mit einem ersten Bezugssignal vorgesehen sind, wobei die Komparatorschaltung
(16) dann, wenn das Ausgangssignal der Bildabnehmervorrichtung (10) größer ist als das erste
Bezugssignal, ein Ausgangssignal zur Einstellung des Speichers (22) in den Einschreibzustand erzeugt und
dabei sequentiell Adressendaten von der Adressendaten-Generatorschaltung (26) in den Speicher (22)
einschreibt
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Komparatorschaltung (16) dann, wenn das Ausgangssignal der Bildabnehmervorrichtung
(10) kleiner ist als das erste Bezugssignal, ein Ausgangssignal zur Einstellung des Speichers (22) in
den Einschreibzustand erzeugt und dabei sequentiell Adressendaten von der Adressendaten-Generatorschaltung
(26) in den Speicher{22) einschreibt
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich eine Adressenbezeichnungseinrichtung
(48) zur Bezeichnung der Adressen im Speicher (22) aufweist und daß die Koinzidenzschaltung
(44) ein Ausgangssignal erzeugt, das seinerseits die Adressenbezeichnungseinrichtung
(48) zur Lieferung des nächsten Adressenbezeichnungssignals ansteuert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Adressenbezeichnungseinrichtung
(48) eine Zählersc haltung zum Zählen der Ausgangssignale
der Koinzidenzschaltung (44) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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