DE289948C - - Google Patents
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- DE289948C DE289948C DENDAT289948D DE289948DA DE289948C DE 289948 C DE289948 C DE 289948C DE NDAT289948 D DENDAT289948 D DE NDAT289948D DE 289948D A DE289948D A DE 289948DA DE 289948 C DE289948 C DE 289948C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/006—Self interrupters, e.g. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts
Landscapes
- Relay Circuits (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 289948 KLASSE 21 g. GRUPPE
WERNER OTTO in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist ein Primärstromunterbrecher für Induktorien, der eine
starke Veränderung der Unterbrechungszahl gestattet, wie sie beispielsweise erforderlich
ist, wenn man mit dem Induktorium eine verhältnismäßig geringe Impulszahl (für Tiefentherapie)
bzw. einen Einzelschlag (für Momentphotographie) erzeugen will. Will man diese niedrige Impulszahl mit einem der bekannten
ίο Unterbrecher erreichen, so hat man bis jetzt
nur das Mittel, den Unterbrecher sehr langsam laufen zu lassen, was jedoch den Nachteil
einer verringerten Abrißgeschwindigkeit, d. h. verringerter Sekundärwirkung mit sich
bringt.
Um nun besonders niedrige Impulszahlen, bis zum Einzelschlag herunter, unter Vermeidung
dieses Nachteiles zu erreichen, wird gemäß vorliegender Erfindung ein bekannter
Unterbrecher, z. B. ein Quecksilberstrahlunterbrecher, mit einem umlaufenden Schalter zwangläufig
verbunden, der mit ihm in Serie geschaltet ist und der mehrere einzeln anschließbare
oder in beliebiger Zahl parallel zu schaltende Kontaktelemente besitzt.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Ein Strahlunterbrecher 1 ist durch Zahn räder 2 und 3 mit einem Schalter verbunden,
der aus einem Stromzuführungsschleifring 4, einem damit verbundenen Kontaktstück 5, der
Zuführungsbürste 6 und den Abführungsbürsten 7, 8, 9, 10 besteht. Wählt man z. B. für die
beiden Wellen das Übersetzungsverhältnis 1:4 und schließt man, wie es Fig. 2 zeigt, nur
eine der Bürsten η, 8, g oder 10 an, so muß
der Hauptunterbrecher vier Umdrehungen machen, bis das Kontaktstück 5 wieder an die
Bürste, z. B. Bürste 7, gekommen ist und einen Stromschluß und Unterbrechung ermöglicht,
d. h. bei jeder vierten Umdrehung des Hauptunterbrechers erfolgt ein Stromstoß. Schließt man die Bürsten 7 und 9 an, wie
Fig. 3 zeigt, so erfolgt bei jeder zweiten Umdrehung des Hauptunterbrechers ein Stromstoß.
Schließt man alle vier Bürsten 7, 8, 9, 10 an, so erhält man bei jeder Umdrehung des
Hauptunterbrechers einen Impuls.
Durch Erhöhung des Übersetzungsverhältnisses der Zahnräder sind noch größere Verhältnisse
zwischen der Umdrehungszahl des Hauptunterbrechers und der Impulszahl erreichbar.
Um das Minimum der Impulszahl, d. h. Einzelschlag auszuführen, bringt man, wie
Fig. 4 es zeigt, den Zusatzschalter in Verbindung mit einem magnetischen Ausschalter 11
und einem Vorbereitungsrelais 12.
Die Wirkungsweise ist dann die folgende:
Berührt nach Schließen des Hauptschalters 25 das Kontaktstück 5 die Bürste 10, so fließt
von 10 über 14 ein Strom durch die Spule 13
nach 15, 16. Der Kern 17 wird angehoben
und schließt die Kontakte 18, 19 einerseits, 20, 21 andererseits. Verläßt jetzt das Kontaktstück
5 die Bürste 10, so bleibt der Anker 17 doch angezogen, da ein Strom von 22
über 21, 20 durch die Spule 13 nach 15, 16
fließt. Berührt jetzt das Kontaktstück 5 die Bürste 7, und schaltet kurz darauf der Hauptunterbrecher
23 ein, so fließt ein Strom vom positiven Pol über 6,4, 5,7, den von Hand
geschlossenen Schalter Ii, Primärspule 24 über
23 nach dem negativen Pol und wird bei Weiterdrehung des Hauptunterbrechers unterbrochen.
Berührt nun bei seiner Weiterdrehung das Kontaktstück 5 die Bürste 8, so fließt ein
Strom von 8 durch Spule 26 über 18, 19, 15,16
nach dem negativen Pol; der Schalter 27 wird dadurch magnetisch ausgelöst und der Strom
dauernd unterbrochen.
Zur Wiederholung eines Einzelschlages wird 25 geöffnet, 27 geschlossen, worauf bei Einlegen
des Schalters 25 der Einzelschlag erfolgt.
Das Kontaktstück 5 ist so bemessen, daß es mit den Bürsten zum Kontakt kommt, ehe
der Quecksilberstrahl im Hauptunterbrecher den Strom schließt und andererseits den Kontakt
unterbricht, nachdem der Quecksilberstrahl unterbrochen hat, damit ein Funken
am Zusatzschalter nicht eintritt.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Primärstromunterbrecher mit stark veränderlicher Unterbrechungszahl für Induktorien, dadurch gekennzeichnet, daß ein motorisch angetriebener Unterbrecher mit einem Schalter zwangläufig verbunden und in Serie geschaltet ist, der so eingestellt werden kann, daß einer Anzahl Stromschlüsse des Unterbrechers nur ein Stromschluß des Schalters entspricht.
- 2. Primärstromunterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Schalter mehrere Kontaktelemente besitzt, die einzeln angeschlossen oder in beliebiger Zahl parallel geschaltet werden können.
- 3. Primärstromunterbrecher nach Ansprach ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte des Schalters so angeordnet und bemessen sind, daß er den Stromkreis schließt, kurz bevor der Unterbrecher ihn schließt und entsprechend kurz nach ihm unterbricht.
- 4. Primärstromunterbrecher nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung eines Einzelschlages der umlaufende Schalter erst ein Vorbereitungsrelais betätigt, dann den Einzelschlag bewirkt und hierauf einen magnetischen Hauptschalter zum Ausschalten^bringt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289948C true DE289948C (de) |
Family
ID=544940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289948D Active DE289948C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289948C (de) |
-
0
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